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Nachrichten vom: Montag, 30. März 2026, 18:00

Merz empfängt syrischen Präsidenten

Bundeskanzler Friedrich Merz empfängt am Montag den syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin. Der Staatsbesuch steht unter dem Zeichen der Rückkehr von rund 80 Prozent der mehr als 900.000 in Deutschland lebenden Syrer in ihre Heimat. Ende 2025 zählte das Statistische Bundesamt rund 935.000 Menschen aus Syrien im Bundesgebiet, wobei die Zuwanderung seit dem Ende des Assad-Regimes deutlich nachgelassen hat. Merz strebt an, den Schutzbedarf der Geflüchteten neu zu bewerten und diejenigen zu entlasten, die keinen Anspruch mehr auf Aufenthalt haben. Die Rahmenbedingungen in Syrien gelten als grundlegend verbessert, obwohl die Terrormiliz Islamischer Staat wieder stärker aktiv ist. Bisher wurden nur wenige Menschen abgeschoben, da erst seit kurzem wieder Ausweisungen erfolgen. Im Dezember 2025 erfolgte der erste Abschiebung eines Straftäters, gefolgt von weiteren drei im Januar dieses Jahres. Aktuell sind etwa 1.000 Syrer ausreisepflichtig, weil ihnen ein Duldungsstatus fehlt. Die Beschäftigungsquote der syrischen Bevölkerung liegt bei 42 Prozent, wobei rund 300.000 von ihnen einen Job haben. Zudem erhielten im Sommer 2024 noch 518.000 syrische Staatsbürger Bürgergeld. Der Besuch in Berlin führte zudem zu weiträumigen Umleitungen und strengen Versammlungsverboten im Bezirk Mitte, um die Sicherheit des Gastgebers zu gewährleisten.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte

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Politische Ausrichtung der Quellen, Score: 46/100

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Trump sieht Irankrieg als Sieg

US-Präsident Donald Trump betrachtet den Irankrieg bereits als erfolgreichen Regimewechsel, da nach seinen Worten Oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet und durch seinen Sohn Modschtaba ersetzt wurde. Der US-Mandatär äußerte sich optimistisch über ein baldiges Kriegsende und zeigte sich in Interviews mit der Financial Times sowie an Bord der Air Force One bereit, die Einnahme der strategisch wichtigen Insel Charg im Persischen Golf zu erwägen. Über diese Ölförderinsel wickelt Iran laut Angaben etwa 90 Prozent seiner Erdölausfuhren ab. Trump erklärte, er würde sich am liebsten das Öl im Iran aneignen, wobei ihm die Entsendung von rund 10.000 Soldaten durch das Pentagon zur Verfügung steht. Parallel dazu laufen indirekte Gespräche mit pakistanischer Vermittlung, bei denen der Iran der Durchfahrt von 20 Öltankern durch die Straße von Hormus zugestimmt haben soll. Die Frist für ein Abkommen läuft am 7. April ab, doch Trump bleibt auch nach dem Tod des Obersten Führers diplomatisch flexibel. Sollte die Einigung ausbleiben, drohen massive Angriffe auf den iranischen Energiesektor. Experten warnen jedoch, dass eine Besetzung der Insel Charg die US-Truppen zu leichtem Ziel für iranische Rückstoßangriffe machen könnte.

Politische Ausrichtung der Quellen: Eher links der Mitte

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Wolf im Hamburger Westen gesichtet

Ein Wolf ist im Hamburger Westen gesichtet worden, was die Umweltbehörde nun bestätigt hat. Anwohner in den Stadtteilen Othmarschen und Blankenese hatten das Tier in den vergangenen Tagen mehrfach gesehen. Die ersten Meldungen kamen am Sonnabend vom Falkensteiner Ufer sowie von der Klein Flottbeker Weg. Am Sonntag folgten weitere Anrufe aus dem Bereich des Schinckels Parks, des Römischen Gartens und des S-Bahnhofs Othmarschen. Ein Video sowie ein Foto wurden vom Wolfsexperten Dr. Norman Stier von der Technischen Universität Dresden ausgewertet. Der Wissenschaftler zweifelsfrei bestätigte, dass es sich bei dem Tier tatsächlich um einen Wolf handelt. Nach Einschätzung der Behörde geht von dem Tier keine große Bedrohung aus. Wahrscheinlich handelt es sich um einen Welpen in der Auswanderungsphase von seinem Rudel. Der Wolf zeigte ein stark ausgeprägtes Fluchtverhalten und zog sich zurück, sobald Menschen oder Hunde seinen Weg kreuzten. Wer dem Tier begegnet, soll sich durch lautes Klatschen oder Sprechen bemerkbar machen. Hundehalter in Rissen, Sülldorf, Blankenese, Iserbrook, Nienstedten, Groß Flottbek und Othmarschen werden gebeten, ihre Tiere vorsorglich anzuleinen. Seit 2013 gab es in Hamburg insgesamt 21 bestätigte Wolfsnachweise, nun also 22. Zuletzt wurde Mitte März ein verendeter Wolf auf der Autobahn 25 nach einem Wildunfall aufgefunden.

Politische Ausrichtung der Quellen: Eher rechts der Mitte

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Politische Ausrichtung der Quellen, Score: 56/100

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