Nachrichten vom Freitag, 23. Oktober 2026, 7:00

Die wichtigsten Nachrichten des Tages. Mit KI geprüft und zusammengefasst.

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Top Nachrichten

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Berliner Parteien planen Wohnungsvergesellschaftung

In Berlin haben die Parteien SPD, Grüne und Linke nach Abschluss ihrer Sondierungsgespräche ein gemeinsames Programm mit dem Titel „Mehr gemeinsam, mehr Berlin“ vorgelegt. Ein zentraler Bestandteil der Pläne ist die Vergesellschaftung großer privater Wohnungsbestände. Dabei sollen rund 160.000 bereits existierende Wohnungen gegen eine Entschädigung von maximal 16 Milliarden Euro in Gemeineigentum überführt werden. Die Unternehmen dürfen dabei einen Grundstock von 10.000 Wohnungen behalten. Das Vorhaben stößt auf erheblichen Widerstand. Die IHK Berlin kritisierte die Pläne als „Gift“ für die Wirtschaft, woraufhin die Gewerkschaft nd.Genossenschaft eine einstweilige Anordnung gegen die IHK-Geschäftsführerin Manja Schreiner beantragte. Zudem regt sich politischer Widerstand auf Bundesebene: Die Bundesregierung plant ein Gesetz, um die Vergesellschaftung zu verhindern. Über 200 Personen aus Wissenschaft, Kultur und Gewerkschaften unterzeichneten einen offenen Brief, der ein solches „Sperrgesetz“ als verfassungswidrig ablehnt und auf die demokratische Entscheidung durch den Berliner Volksentscheid verweist.

Kleinflugzeug in Bielefeld abgestuerzt

Am Mittag ist am Flugplatz Bielefeld ein Kleinflugzeug aus geringer Höhe in Baumkronen gestürzt. Die Maschine, ein Flugzeug für Ausbildungszwecke, geriet kurz nach dem Start hinter der Start- und Landebahn in die Wipfel. An Bord befanden sich ein Fluglehrer sowie ein Schüler. Die beiden Insassen konnten von Einsatzkräften der Feuerwehr Bielefeld und einem Höhenretterteam aus Gütersloh unverletzt aus der Maschine befreit werden. Da das Flugzeug zunächst mit Seilen und Gurten gesichert werden musste, mussten die Personen rund drei Stunden in der Höhe ausharren. An der Rettungsaktion waren etwa 50 Einsatzkräfte beteiligt. Während die Insassen das Gelände bereits am Nachmittag verlassen konnten, dauerte die Bergung des Flugzeugs mit einem Autokran bis in die Abendstunden an. Die genaue Ursache für das Absacken der Maschine ist bislang ungeklärt. Das Flugzeug blieb nach ersten Informationen weitestgehend unbeschädigt.

Euclid entdeckt neuen Kometen

Das europäische Weltraumteleskop Euclid hat den bislang unbekannten Kometen C/2026 S1 (Euclid) entdeckt. Die Entdeckung erfolgte im September 2026 durch eine spezialisierte Software des Astronomen Mikko Pöntinen von der Universität Helsinki, die gezielt nach beweglichen Objekten in den astronomischen Aufnahmen sucht. Obwohl Euclid primär zur Kartierung von Galaxien sowie zur Erforschung Dunkler Materie und Dunkler Energie eingesetzt wird, identifizierte der Algorithmus eine Lichtspur in den Beobachtungsdaten. Der Komet, der sich zum Zeitpunkt der Entdeckung etwa 1,3 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt befand, weist eine sehr steile Umlaufbahn auf, die nahezu senkrecht zur Ebene der Planeten verläuft. Für eine Umrundung der Sonne benötigt er vermutlich viele Jahrtausende. Die Entdeckung dient als praktischer Testfall für die Zusammenarbeit zwischen Weltraummissionen und erdgebundenen Beobachtern. Die Methode der Software kann zudem die Hauptmission unterstützen, indem sie bewegliche Objekte besser von den Galaxienbildern unterscheiden lässt. Dies könnte künftigen ESA-Missionen wie dem Projekt „Comet Interceptor“ zugutekommen.

Politik

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Bundeslaender fordern Senkung der Stromsteuer

Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer haben sich nach einem Treffen der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) in Berlin einstimmig für eine schnelle Senkung der Stromsteuer ausgesprochen. Wie der MPK-Vorsitzende Gordon Schnieder (CDU) mitteilte, fordert die Konferenz die Bundesregierung auf, die finanziellen Voraussetzungen für eine Senkung auf das europäische Minimum schnellstmöglich zu schaffen. Ziel sei die Entlastung von Bürgern, dem Mittelstand sowie Handel und Handwerk. Eine entsprechende Senkung war bereits im Koalitionsvertrag von Schwarz-Rot vereinbart, bislang wurde sie jedoch nur für die Industrie sowie die Land- und Forstwirtschaft umgesetzt. Während die Länderchefs auf vorhandene finanzielle Spielräume verweisen, sieht Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) keine neuen Spielräume im Haushalt. Zudem forderte die MPK einen zeitnahen Vorschlag der Bundesregierung für einen Spritpreisdeckel, um die Kosten für Kraftstoffe langfristig zu begrenzen. Die Regierungschefs betonten zudem die Notwendigkeit einer besseren Finanzierung der deutschen Seehäfte durch den Bund.

Gericht weist Unterlassungsantrag gegen Hagel zurück

Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat einen Unterlassungsantrag des Berliner Landesverbandes der Linke gegen den baden-württembergischen Innenminister Manuel Hagel (CDU) zurückgewiesen. Die Partei hatte im Eilverfahren untersagen lassen, dass Hagel bestimmte Äußerungen über die Berliner Polizei und die Linke verbreitet. In einem Bericht der „Bild“-Zeitung hatte Hagel die Berliner Polizei als „zu schade“ für eine „linke Clan-Bürgermeisterin“ bezeichnet, womit er die Spitzenkandidatin Elif Eralp in Verbindung mit kriminellen Clans brachte. Zudem hatte er Berliner Polizisten den Wechsel in den Südwesten angeboten. Das Gericht entschied, dass Hagel sich als Parteipolitiker und nicht in seiner Funktion als Innenminister geäußert habe. Die Aussagen seien dem politischen Meinungskampf und der Meinungsfreiheit zuzuordnen, weshalb sie nicht dem staatlichen Sachlichkeits- und Neutralitätsgebot unterliegen. Eine spezifische Autorität seines Amtes habe er nicht in Anspruch genommen. Gegen den Beschluss kann innerhalb von zwei Wochen Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg eingelegt werden.

AfD und BSW fordern Russland-Beziehungen

Bei einer in Magdeburg abgehaltenen Diskussionsveranstaltung haben Vertreter der AfD und des BSW für engere Beziehungen zu Russland geworben. Im Fokus standen dabei der kulturelle Austausch sowie die Wiederaufnahme der Wirtschaftsbeziehungen, insbesondere im Bereich der Energieversorgung. Die BSW-Abgeordnete Claudia Wittig sprach sich für die Förderung russischer Kultur und Bildung in Sachsen-Anhalt aus und forderte eine Bundesratsinitiative, um die Wirtschaftsbeziehungen zu Russland wieder aufzunehmen. Jörg Urban (AfD) bezeichnete russische Energie als Grundlage des Wohlstands und forderte die Nutzung von Pipelines. Während die AfD-Fraktionsleitung in Sachsen auch die Wehrpflicht im Programm trägt, zeigten sich innerhalb der AfD Differenzen zur Rüstungspolitik. Auch im BSW bestehen interne Debatten über den Umgang mit der AfD. Während Teile der Partei eine faktische Tolerierung einer möglichen AfD-Minderheitsregierung ablehnen, kritisierte die Schauspielerin Gabriele Gysi die Ablehnung von Kooperationen. Die Veranstaltung wurde vom Verein „Politische Teilhabe“ organisiert.

Technologie

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Coros stellt Dura 2 Solar vor

Coros hat den neuen Fahrradcomputer Dura 2 Solar vorgestellt, der durch ein integriertes Solarpanel und ein vergrößertes Display besticht. Das Gerät verfügt über ein 3,5 Zoll großes Memory-in-Pixel-Display, das als Touchscreen fungiert und durch die neue Anordnung des Solarpanels besser im Sichtfeld liegt. Die Bedienung erfolgt über den Touchscreen, Tasten sowie eine Sprachsteuerung. Das Gehäuse besteht aus einer Kombination aus Carbon und eloxiertem Aluminium und wiegt etwa 99 Gramm. Der Akku ermöglicht eine Laufzeit von bis zu 120 Stunden, wobei jede Stunde Sonneneinstrahlung bis zu zwei Stunden zusätzliche Nutzungsdauer generieren kann. Zu den Navigationsfunktionen gehören eine automatische Anstiegserkennung, Offline-Routenneuberechnungen sowie Live-Tracking mit Sicherheitsalarmen. Das Gerät ist nach IP67 wasserfest. Der Verkauf des Dura 2 Solar startet im Oktober bzw. November 2026. Der Preis für das Gerät allein liegt bei 499 Euro, während die Variante inklusive Halterung 549 Euro kostet.

Klimawandel beeinflusst Barnes-Eiskappe

Eine Analyse der Barnes-Eiskappe auf der kanadischen Baffininsel belegt, dass der menschengemachte Klimawandel die natürliche Dynamik der Eisschilde beeinflusst hat. Laut einer im Fachjournal „Science“ veröffentlichten Studie eines internationalen Forschungsteams erreichte der Laurentidische Eisschild vor etwa 3.000 bis 2.000 Jahren seine geringste Ausdehnung, bevor ein erneutes Wachstum einsetzte. Dieser Prozess hielt bis etwa 1960 an, als sich der Eisrand infolge gestiegener Sommertemperaturen durch Treibhausgas-Emissionen um etwa 200 bis 800 Meter zurückzog. Die Wissenschaftler rekonstruierten die zeitliche Entwicklung durch die Untersuchung von Pflanzenresten, die durch das vorrückende Eis eingeschlossen wurden. Mittels der Radiokarbondatierung (C-14) sowie der Analyse des Beryllium-Isotops 10 konnten die Forscher die Phasen des Eiswachstums präzise bestimmen. Während das Team den Beginn des erneuten Wachstums als Auftakt einer neuen Kaltzeit interpretiert, wird unter Fachleuten diskutiert, ob dieser Maßstab für eine globale Vereisung ausreichend ist. Aufgrund steigender CO2-Konzentrationen halten die Forscher eine Rückkehr zu glazialen Bedingungen für äußerst unwahrscheinlich.

Garmin erweitert Fahrradcomputer-Serie

Garmin hat seine Serie der Fahrradcomputer um die Modelle Edge 1060 sowie Edge Explore 3 und Edge Explore 3 Plus erweitert. Der Edge 1060, der ab sofort für 799,99 Euro erhältlich ist, richtet sich an sportlich orientierte Radfahrer und führt eine Sprachsteuerung per Befehl „OK Garmin“ ein. Über ein integriertes Mikrofon und einen Lautsprecher lassen sich Navigationsziele festlegen, Leistungsdaten abfragen und Nachrichten über die Garmin Messenger App austauschen. Zudem kann eine digitale Klingel ausgelöst werden. Das Gerät verfügt über ein 3,5 Zoll großes LCD-Display, einen Touchscreen sowie sieben haptische Tasten. Neue Navigationsfunktionen ermöglichen Routenplanungen nach persönlichen Vorlieben, etwa mit Fokus auf wenige Höhenmeter oder Kreuzungen. Der Edge 1060 bietet Funktionen wie Stamina, Power Guide und GroupRide-Erweiterungen sowie die Möglichkeit, kompatibles Zubehör via USB-C aufzuladen. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 20 Stunden bei intensiver Nutzung und bis zu 60 Stunden im Energiesparmodus. Die Modelle Edge Explore 3 (399,99 Euro) und Edge Explore 3 Plus (499,99 Euro) sind für Touren und den Alltag konzipiert.

Finanzen

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NRW lehnt Bürgerversicherung ab

Der NRW-Landtag hat einen Antrag der SPD-Fraktion auf Einführung einer Bürgerversicherung mit großer Mehrheit abgelehnt. Damit wies die CDU-geführte Landesregierung die Forderung zurück, die das duale System aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung beibehalten will. Die SPD-Fraktion argumentierte mit Gerechtigkeitsproblemen beim Zugang zu Facharztterminen, während die CDU sowie die FDP betonten, dass eine Einheitsversicherung keine zusätzlichen Behandlungskapazitäten schaffe. Die Debatte wird durch die unterschiedlichen Wartezeiten bei der Terminvergabe befeuert. Während gesetzlich Versicherte im Schnitt etwa 36 bis 42 Tage auf Termine warten, wird eine Benachteiligung gegenüber Privatversicherten kritisiert. Der GKV-Spitzenverband und Politiker aus SPD und CSU fordern, dass die Vergabe künftig allein nach medizinischer Notwendigkeit erfolgen sollte. Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) plant hierzu eine Reform der ärztlichen Versorgung durch ein Primärversorgungssystem, das eine gezieltere Patientensteuerung vorsieht. Ziel ist es, die Effizienz der Versorgung zu steigern, ohne das bestehende System aufzulösen.

US-Boersen verzeichnen Gewinne durch KI

Die US-Börsen verzeichneten am Mittwoch Gewinne, nachdem starke Quartalszahlen von SpaceX und Super Micro Computer die Zweifel an der Rentabilität des KI-Geschäfts dämpften. Der Nasdaq-Index legte deutlich zu, während der S&P 500 und der Dow Jones Industrial ebenfalls Kursgewinne verbuchten. Besonders die Aktien von SpaceX stiegen nach der Bekanntgabe eines Milliardengewinns und einer deutlichen Umsatzsteigerung stark an. Zudem bestätigte Elon Musk Überlegungen für eine Fusion von SpaceX mit Tesla, was auch den Kurs des Elektroautobauers nach oben trieb. Die positiven Ergebnisse im Bereich der Künstlichen Intelligenz beflügelten die Stimmung im Technologiesektor, wobei auch die Aktien von Super Micro Computer sowie der Konkurrenten Dell und HPE zulegten. Im Gegensatz dazu gerieten Werte aus dem Telekommunikationssektor unter Druck, da die Ergebnisse von SpaceX Befürchtungen über einen möglichen Wettbewerb schürten. Auch bei Netflix und Alphabet verzeichneten die Papiere Verluste.

Muerterne steigt durch neue Regelung

Mit der Neuregelung der sogenannten Mütterrente III werden ab dem 1. Januar 2027 die Erziehungszeiten für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, einheitlich auf 36 Monate angehoben. Damit wird die bisherige Grenze von 30 Monaten aufgehoben, was pro Kind einem zusätzlichen halben Rentenpunkt entspricht. Basierend auf einem Rentenwert von 42,52 Euro ergibt dies eine monatliche Brutterneerhöhung von etwa 21,26 Euro pro Kind. Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) geht davon aus, dass rund zehn Millionen Rentnerinnen und Rentner von dieser Maßnahme profitieren werden. Die Regelung gilt für Eltern, sofern die Erziehungszeiten rentenrechtlich zugeordnet sind. Aufgrund des hohen technischen Umsetzungsaufwands bei der Neuberechnung der Rentenkonten wird die Auszahlung erst ab 2028 erfolgen. Rentenbeziehende, die bereits 2027 Anspruch haben, erhalten die Beträge für das Jahr 2027 rückwirkend als Nachzahlung. Ein gesonderter Antrag ist für bestehende Rentenbezug in der Regel nicht erforderlich, da die DRV die Zeiten prüft.

Sport

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Trump kritisiert LeBron James scharf

US-Präsident Donald Trump hat den NBA-Spieler LeBron James für sein Verhalten während der US-Nationalhymne scharf kritisiert. Auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social bezeichnete Trump den 41-Jährigen als „totale Schande“ und warf ihm mangelnden Respekt gegenüber seinem Land vor. Auslöser der Kritik sind Videoaufnahmen des Auftaktspiels der Philadelphia 7ers gegen die New York Knicks. Die Aufnahmen zeigen, wie James während des Singens der Hymne Trockenübungen absolvierte, die als Golfschwung sowie als Wurfbewegung interpretiert wurden, während seine Teamkollegen weitgehend stillstanden. Trump forderte James dazu auf, sich bei den amerikanischen Soldaten und Helden zu entschuldigen, die für die US-Flagge und die Werte des Landes ihr Leben gelassen haben. Es ist nicht das erste Mal, dass der Präsident persönliche Kritik an dem Basketballer übt. James, der seine erste Saison bei den 76ers bestreitet, beendete das Spiel mit 14 Punkten, neun Rebounds und sieben Vorlagen.

Antonelli jagt Formel-1-Weltmeistertitel

Der 20-jährige Mercedes-Fahrer Kimi Antonelli steht beim Großen Preis der USA in Austin vor der Chance, als jüngster Weltmeister der Formel-1-Geschichte in die Geschichte einzugehen. Je nach Renlausgang am Sonntag könnte der Italiener den Rekord von Sebastian Vettel ablösen. Antonelli führt das Klassement mit 102 Punkten vor George Russell an, während Lewis Hamilton (111 Punkte) und Max Verstappen (119 Punkte) zurückliegen. Ein Titelgewinn ist möglich, sofern Russell nicht über Platz neun und Hamilton nicht über Position fünf hinauskommt. Mercedes-Teamchef Toto Wolff plant für das Rennen in Austin zudem die Weiterentwicklung des Fahrzeugs durch ein neues Upgrade-Paket, um auf schwierige Wochenenden in Malaysia und Singapur zu reagieren. Im Vorfeld des Rennens äußerte sich Antonelli distanziert zur möglichen Krönung und betonte, den Gedanken an den Titel auszublenden. Zudem gab der Fahrer Einblicke in seine persönlichen Routinen und erwähnte, dass er seinen Dienstwagen, einen Mercedes-AMG GT 63, bevorzugt selbst von Hand wäscht.

Strecke der Tour de France 2027 steht fest

Die Veranstalter der Tour de France haben die Strecke für die 114. Ausgabe im Jahr 2027 vorgestellt. Das Rennen beginnt am 2. Juli in Edinburgh und endet nach 21 Etappen am 25. Juli in Paris. Die Gesamtdistanz beträgt 3.479 Kilometer, wobei die Fahrer insgesamt 53.450 Höhenmeter bewältigen müssen. Der Parcours umfasst sieben Flachetappen, sechs hügelige Etappen, sechs Bergetappen sowie zwei Einzelzeitfahren. Mit insgesamt 71 Kilometern im Kampf gegen die Uhr weist die Tour den höchsten Wert für Zeitfahren seit 2012 auf. Die drei Bergankünfte finden am Grand Colombier, in Les Saisies und am Col du Portet statt. Letzterer bildet mit 2.215 Metern das Dach der Tour. Nach einem dreitägigen Grand Départ in Großbritannien führt die Route über England und Wales in die Normandie, die Bretagne und das Jura-Gebirge. Es folgen Etappen durch die Alpen und die Pyrenäen, bevor das Finale auf der Champs-Élysées mit einem Anstieg am Montmartre erfolgt.

Politische Ausrichtung der Quellen

Dieser Wert zeigt, wie die verwendeten Quellen eines Artikels politisch einzuordnen sind, gemessen auf einer Skala von 0 (weit links) über 50 (Mitte/neutral) bis 100 (weit rechts).

Der Score wird automatisch berechnet: Jeder Nachrichtenquelle ist ein politischer Ausrichtungswert aus unserer Datenbank zugeordnet. Der Gesamtscore ist der Durchschnitt aller verwendeten Quellen. Quellen ohne bekannte Einordnung fließen neutral (50) ein.