Die wichtigsten Nachrichten des Tages.
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Tod des iranischen Sicherheitsratschefs gemeldet

Israel meldet den Tod des iranischen Sicherheitsratschefs Ali Laridschani bei einem gezielten Luftangriff in der Nacht. Der 67-jährige Generalsekretär des obersten Nationalen Sicherheitsrates galt als zentrale Figur im Machtapparat des Landes und koordinierte Angriffe auf Israel sowie die Golfstaaten. Zudem wurde Brigadegeneral Gholamresa Soleimani getötet, der Kommandeur der Basidsch-Einheiten, die für die Niederschlagung von Protesten verantwortlich gemacht werden. Eine offizielle Bestätigung aus Teheran fehlte zunächst. Nach Angaben des israelischen Verteidigungsministers Israel Katz befanden sich beide Männer in den Tiefen der Hölle, während das neue geistliche Oberhaupt Modschtaba Chamenei einen Waffenstillstand kategorisch ablehnte. Die israelische Armee plant weitere drei Wochen Krieg, während im Libanon die humanitäre Lage prekär ist. Nach Angaben von Aktivisten sind bei den Kämpfen bereits mehr als 3.000 Menschen ums Leben gekommen, darunter über 1.300 Zivilisten. Der Iran feuerte in der Nacht erneut Raketen auf Israel ab, was die anhaltende Schlagkraft seiner Führung unterstreicht. Experten befürchten, dass der Verlust erfahrener Entscheidungsträger den Einfluss militärisch geprägter Akteure verstärkt. Die Tötung Laridschanis dürfte es für die USA erschweren, eine Verhandlungslösung zu finden, da er als Stimme moderaterer Positionen galt.

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Razzien gegen Letzte Verteidigungswelle

Ermittler des Bundeskriminalamts haben in den frühen Morgenstunden erneut Wohnungen in mehreren Bundesländern durchsucht. Die Razzien stehen im Zusammenhang mit der rechtsextremistischen Gruppe „Letzte Verteidigungswelle". Insgesamt wurden 16 Objekte in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt abgetastet. Gegen die zehn mutmaßlichen Mitglieder zählen der Verdacht der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung sowie gefährliche Körperverletzung. Zu den Beschuldigten gehört unter anderem eine junge Frau aus Sachsen-Anhalt, die als Führungsfigur gilt, sowie ein 21-Jähriger aus Bad Kleinen in Mecklenburg-Vorpommern. Beide sollen nach Festnahmen im vergangenen Frühjahr in den Führungskreis aufgerückt sein. Parallel dazu läuft seit Anfang März ein Prozess vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Hamburg gegen weitere Angeklagte. Die Anklage umfasst unter anderem einen Brandanschlag auf ein Kulturzentrum in Altdöbern im Oktober 2024 und einen versuchten Anschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft im thüringischen Schmölln im Januar 2025. Zudem wird untersucht, ob die Gruppe weitere Gewalttaten gegen Migranten plante. Die Durchsuchungen dienten laut Bundesanwaltschaft dazu, bestehende Verdachtsmomente zu objektivieren und Beweismittel zu sichern, ohne dass es diesmal zu neuen Festnahmen kam.

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Kleines Mädchen schwer verletzt

In Niesky ist am Dienstagvormittag ein einjähriges Mädchen bei einem schweren Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Eine 84-jährige Autofahrerin war mit ihrem Kleinwagen auf der Bautzner Straße unterwegs und übersah an einem Fußgängerüberweg eine Krippengruppe, die von links nach rechts querte. Durch den Zusammenstoß mit dem Spielzeugfahrzeug kippte das Gefährt um, woraufhin beide Kinder auf die Fahrbahn fielen. Das Mädchen wurde so stark verletzt, dass es mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Ein 46-jähriger Erzieher kam leicht verletzt ebenfalls ins Krankenhaus, während der gleichaltrige Junge im Wagen offenbar unverletzt blieb. Der Sachschaden belief sich nach ersten Angaben auf rund 1.000 Euro. Ein Kriseninterventionsteam war vor Ort im Einsatz und der Verkehrsunfalldienst befasst sich mit dem Fall. Ein Gutachter wird die Unfallstelle in Augenschein nehmen, um weitere Details zu klären.

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