In der Grenzregion zwischen Marokko und der spanischen Exklave Ceuta haben Sicherheitskräfte rund 300 Migranten festgenommen. Die marokkanischen Behörden fingen 294 Menschen auf einem bewaldeten Hügel oberhalb der Stadt Fnideq ab, wobei die Mehrheit der Festgenommenen aus Ländern südlich der Sahara stammt. Ein Behördenvertreter bezeichnete die Maßnahme als Routine zur Verhinderung irregulärer Migration. Hintergrund der Festnahmen sind auch Aufrufe in sozialen Medien, die für den vergangenen Samstag eine Öffnung der Grenze sowie gemeinsame Massenüberquerungen propagierten.
Die Grenzsicherung wurde von Marokko und Spanien verstärkt, um auf die massiven Grenzübertritte Ende Juli zu reagieren. Bei jenen Ereignissen erreichten zeitweise zehntausende Menschen die Exklave. Während spanische Behörden von 83 Todesopfern berichten, gehen Nichtregierungsorganisationen von einer deutlich höheren Zahl aus. Ein Großteil der Migranten wurde nach ihrer Ankunft in Ceuta wieder nach Marokko zurückgebracht. Ein erneuter Massenandrang blieb am vergangenen Samstag aus.
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In Deutschland und Belgien halten die Folgen extremer Wetterlagen an. Während sich die Lage im Hürtgenwald zunehmend entspannt und keine offenen Flammen mehr gemeldet werden, hat ein Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn eine Fläche von über 27 Quadratkilometern verwüstet. In der grenznahen Stadt Monschau in Nordrhein-Westfalen wurde die Bevölkerung vor Rauchbelastungen gewarnt, eine Evakuierung der Bewohner ist jedoch aktuell nicht vorgesehen.
Parallel dazu fordern SPD-Minister im Rahmen eines Aktionsplans eine Grundgesetzänderung, um Klimaanpassung und Naturschutz als staatliche Gemeinschaftsaufgabe zu verankern. Ziel ist es, dem Bund mehr Handlungsspielraum und Finanzierungsmöglichkeiten für Maßnahmen wie einen nationalen Hitzeaktionsplan oder den Schutz von Beschäftigten zu ermöglichen. Während die Grünen Unterstützung für diese Initiative anbieten, äußert die Union Vorbehalte gegenüber einer Ausweitung der Bundeskompetenzen. Die politische Debatte erfolgt vor dem Hintergrund einer massiven Hitzewelle, die laut Robert Koch-Institut bereits zu 12.500 Todesfällen in Deutschland geführt hat.
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Der Chefredakteur des Magazins „Spiegel“, Dirk Kurbjuweit, hat das aktuelle Titelcover verteidigt, welches den AfD-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, als „den gefährlichsten Mann Deutschlands“ bezeichnet. Die Darstellung löste heftige Kritik aus, unter anderem durch den Linken-Bundestagsabgeordneten Dietmar Bartsch, der das Cover als „unverantwortlich“ und als „Wahlkampfhilfe für die AfD“ bezeichnete.
Kurbjuweit begründete die Zuspitzung damit, dass Siegmund aus Sicht liberaler Demokraten aufgrund seines gewinnenden Auftritts bei gleichzeitiger Unterstützung durch ein Netzwerk rechter Extremisten eine Gefahr darstelle. Er verwies auf das Redaktionsmotto „Sagen, was ist“ und wies den Vorwurf zurück, gezielt in den Wahlkampf einzugreifen. Ulrich Siegmund reagierte auf die Veröffentlichung mit Spott und bezeichnete das Cover als „sehr gute Werbung“. Er veröffentlichte zudem Videos, in denen er Ausgaben des Magazins signiert.
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Das Oberste Gericht in Moskau hat die liberale Oppositionspartei Jabloko von der Teilnahme an der kommenden Parlamentswahl ausgeschlossen. Die Entscheidung basiert auf einer Klage der kremlnahen, ultranationalistischen Partei Rodina, die der Jabloko verschiedene Verstöße gegen das Wahlrecht vorwarf. Die Jabloko-Führung unter Vorsitzendem Nikolaj Rybakow weist diese Anschuldigungen als erfunden zurück und hat Berufung gegen den Ausschluss eingelegt. Die Berufungsverhandlung ist für Montag angesetzt.
Die Jabloko-Partei gilt als die einzige in Russland, die den Krieg gegen die Ukraine kritisch kommentiert. Beobachter bewerten die Erfolgsaussichten der Berufung als gering. Der ehemalige russische Politiker Boris Nadeschdin ordnet den Ausschluss als Zeichen eines Zustands von „Panik und Chaos“ innerhalb des politischen Systems ein. Er weist darauf hin, dass die Entscheidung des Gerichts die letzte legale Antikriegspartei von der Duma-Wahl ausschließt.
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Der ehemalige deutsche Botschafter in Israel, Steffen Seibert, hat in einem Interview mit dem Zeit-Magazin deutliche Kritik an der israelischen Siedlungspolitik im Westjordanland geäußert. Seibert bezeichnete die Siedlungen als nach internationalem Recht illegal und kritisierte die Vertreibung palästinensischer Bevölkerung durch psychische und reale Gewalt. Er betonte, dass die deutsche Staatsräson, die die Sicherheit Israels umfasst, sich auf die international anerkannten Grenzen von 1967 beziehe. Gaza und das Westjordanland seien für Deutschland besetzte Gebiete, und die deutsche Unterstützung schließe das Verhalten gegenüber Siedlern im Jordantal nicht ein. Gleichzeitig unterstrich er die Notwendigkeit, dass Palästinenser das Recht des israelischen Volkes auf einen eigenen Staat achten müssen. Diese Position fällt in eine Zeit zunehmender Spannungen, in der auch europäische Mitglieder des UN-Sicherheitsrats die Gewalt im Westjordanland thematisierten und die israelische Seite die Kritik an extremistischen Angriffen zurückwies.
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Die geplante Reform des Wohngeldes durch die Bundesregierung stößt auf Widerstand in mehreren Bundesländern und innerhalb der SPD. Die Bundesregierung beabsichtigt, beim Wohngeld Einsparungen vorzunehmen, darunter rund 1,5 Milliarden Euro im Jahr 2027 und zwei Milliarden Euro jährlich ab 2028. Geplant sind unter anderem die Reduzierung der Heizkostenkomponente sowie die Änderung der Berechnungsformel.
In Hamburg fordert die SPD-Fraktion unter Dirk Kienscherf ein Stoppen der Pläne, da die Reform als sozialpolitisch falsch bezeichnet wird. In Bremen setzt sich der Senat ebenfalls gegen die Kürzungen ein, da diese dort rund 3.800 Haushalte betreffen könnten. Auch der Berliner SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach fordert einen Kurswechsel der Bundespartei und eine Rücknahme der geplanten Kürzungen.
Die Reform könnte dazu führen, dass zahlreiche Haushalte ihren Anspruch auf Wohngeld verlieren und stattdessen Grundsicherung oder Sozialhilfe beziehen müssen. Betroffen sind laut Einschätzungen insbesondere Rentner, Familien mit Kindern sowie Alleinerziehende.
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Google hat die neue Smartphone-Generation vorgestellt, die aus den vier Modellen Pixel 11, Pixel 11 Pro, Pixel 11 Pro XL und Pixel 11 Pro Fold besteht. Im Zentrum der technischen Weiterentwicklung steht der neue Tensor G6-Prozessor, der im 3-Nanometer-Verfahren von TSMC gefertigt wird. Der Chip bietet eine um 50 Prozent höhere TPU-Leistung, wodurch On-Device-KI-Aufgaben mit Gemini Nano bis zu 3,5-mal schneller verarbeitet werden können bei gleichzeitig um den Faktor 3,5 reduziertem Energieverbrauch. Zudem beschleunigt der Prozessor das Webbrowsing um 25 Prozent und den App-Start um 15 Prozent.
Die Kamera der Serie erfährt ebenfalls Upgrades, darunter ein lichtempfindlicherer 48-Megapixel-Hauptsensor sowie verbesserte Zoom-Funktionen. Neue KI-gestützte Funktionen wie „Magic Capture“ oder die Echtzeit-Übersetzung von Video und Audio ergänzen das Angebot. Die Pro-Modelle verfügen zudem über eine Dampfkammer-Kühlung und die „HiLight“-Funktion, die LED-Signale rund um den Blitz nutzt. Der Verkauf der Geräte beginnt am 20. August.
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Google hat die Android 17 QPR2 Beta 3 für kompatible Pixel-Smartphones veröffentlicht. Das Update, das als Teil der vierteljährlichen Plattform-Releases (QPR) dient, führt neue Sicherheitsfunktionen ein, um Nutzer vor Betrug durch unautorisierte Rufumleitungen zu schützen. Hierzu gehören neue Sicherheitsbeschränkungen für die programmatische Anrufweiterleitung sowie zusätzliche Bestätigungsdialoge auf Betriebssystemebene bei der manuellen Eingabe von Rufumleitungscodes. Zudem werden automatisierte Weiterleitungen durch Drittanbieter-Apps erschwert.
Die Beta-Version steht für Geräte ab dem Pixel 6a zur Verfügung. Neben den Sicherheitsmaßnahmen enthält das Update Anpassungsmöglichkeiten für die Benutzeroberfläche, wie einen neuen Layout-Editor für die Schnelleinstellungen und eine stufenlose Justierung von Farben im Material-Design. Das finale Software-Paket für reguläre Anwender wird voraussichtlich im Dezember erscheinen. Da es sich um eine Vorabversion handelt, können bei der Nutzung noch Instabilitäten auftreten.
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Bei FritzBox-Routern von AVM lässt sich die Übertragungsrate an den LAN-Ports durch die Aktivierung des sogenannten Power Mode erhöhen. Standardmäßig werden viele Geräte, insbesondere solche von Internetanbietern, im energiesparenden Green Mode ausgeliefert, der die Datenrate auf 100 Mbit/s begrenzt. Durch den Wechsel in den Power Mode kann die Geschwindigkeit an den kabelgebundenen Anschlüssen auf bis zu 1 Gbit/s steigen.
Die Umstellung kann über die Benutzeroberfläche des Routers vorgenommen werden, indem die Adresse fritz.box im Browser aufgerufen wird. Unter dem Menüpunkt Heimnetz, Netzwerk und Netzwerkeinstellungen lassen sich die LAN-Einstellungen anpassen. Diese Änderung betrifft ausschließlich Geräte, die per LAN-Kabel verbunden sind; das WLAN bleibt von dieser Einstellung unberührt. Voraussetzung für den Geschwindigkeitsgewinn ist, dass auch das Endgerät über eine passende Gigabit-LAN-Schnittstelle verfügt. Während der Power Mode bei großen Datenmengen, etwa beim Streaming von 4K-Videos, Vorteile bietet, kann er zu einem höheren Stromverbrauch führen.
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Im September verschickt die Deutsche Rentenversicherung (DRV) an volljährige Bezieher einer Waisenrente sogenannte Nachprüfungsschreiben. Ziel dieser jährlichen Routinekontrolle ist es, festzustellen, ob die Voraussetzungen für die Weiterzahlung der Rente über das 18. Lebensjahr hinaus noch erfüllt sind. Ein Anspruch besteht unter anderem bei einem Studium, einer Berufsausbildung oder einem anerkannten Freiwilligendienst bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres.
Die DRV fordert für die Prüfung aktuelle Belege wie Immatrikulationsbescheinigungen, Ausbildungsverträge, Zeugnisse oder amtliche Urkunden an. Wer die erforderlichen Nachweise nicht einreicht, riskiert die Einstellung der Zahlungen. Eine Ausnahme gilt für Übergangszeiten zwischen zwei Ausbildungsabschnitten, sofern die Pause höchstens vier Kalendermonate dauert. Die Übermittlung der Unterlagen kann per Post oder über die Online-Formulare R5462 und S8003 erfolgen. Sollten Dokumente noch nicht vorliegen, empfiehlt die DRV eine Zwischennachricht. Eigene Einkünfte aus Nebenjobs oder Ausbildungsvergütungen werden auf die Waisenrente nicht angerechnet.
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Die US-Währungsaufsichtsbehörde Office of the Comptroller of the Currency (OCC) hat der World Liberty Trust Co. eine vorläufige, bedingte Genehmigung für die Gründung einer nationalen Treuhandbank erteilt. Das Unternehmen plant, die Funktionen von BitGo als Emittent und Verwahrer des World Liberty Financial USD1 stablecoins für institutionelle Kunden zu übernehmen. Der World Liberty Trust strebt dabei keine staatlich versicherte Depository-Einrichtung an und beabsichtacht keinen Zugang zu einem Masterkonto der Federal Reserve.
Diese Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund einer Initiative der OCC, den Markteintritt neuer Akteure, insbesondere aus dem Bereich digitaler Vermögenswerte, zu fördern und einen einheitlichen regulatorischen Rahmen durch nationale Lizenzen zu schaffen. In den vergangenen 18 Monaten gingen bei der Behörde insgesamt 40 Anträge auf neue Banklizenzen ein. Die OCC betont, dass Unternehmen, die gesetzlich genehmigte Geschäfte wie die Verwahrung digitaler Vermögenswerte betreiben, einen Weg zur Gründung einer Bundesbank erhalten sollten, wobei jeder Antrag einer individuellen Prüfung unterliegt.
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SGL Carbon hat am 6. August seine Prognose für das Gesamtjahr 2026 bestätigt. Trotz eines Umsatzrückgangs im ersten Halbjahr auf 394,2 Millionen Euro, was einem Minus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht, konnte das Unternehmen eine Rückkehr in die Gewinnzone verzeichnen. Der Nettogewinn belief sich auf 11,8 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr ein Verlust ausgewiesen wurde. Das bereinigte EBITDA lag bei 69,8 Millionen Euro und blieb damit nahezu auf Vorjahresniveau.
Ein wesentlicher Bestandteil der strategischen Ausrichtung ist die Erweiterung der Zusammenarbeit mit dem US-Unternehmen X-energy. Durch eine verbindliche Vereinbarung soll die Produktionskapazität für den speziellen isotropen Graphit NBG-18 am Standort Chedde in den französischen Alpen verdoppelt werden. X-energy stellt hierfür bis zu 8 Millionen US-Dollar für den Ausbau und die Modernisierung der Infrastruktur bereit. Während Analysten die aktuelle Entwicklung mit einer „Hold“-Einstufung neutral bewerten, hält das Management an den Jahreszielen für Umsatz und EBITDA fest.
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Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham wurden die Marathon-Titel in der Männer- und Frauenwertung vergeben. Der deutsche Läufer Amanal Petros gewann im Männerwettbewerb die Goldmedaille in einer neuen Meisterschaftszeit von 2:09:11 Stunden. Er setzte sich auf der anspruchsvollen Strecke mit vielen Steigungen und Kurven vor dem Italiener Pietro Riva (2:09:18) und Gashau Ayale aus Israel (2:09:21) durch. Im Marathon der Männer sicherte sich das deutsche Team zudem die Silbermedaille in der Teamwertung, hinter Israel und vor Frankreich. Samuel Fitwi belegte den neunten Einzelplatz.
Im Frauenmarathon sicherte sich die Finnin Alisa Vainio den Sieg in einer neuen Meisterschaftszeit von 2:22:26 Stunden. Sie belegte vor der Ungarin Lili Anna Vindics-Tóth (2:27:21) und der Britin Abbie Donnelly (2:27:33). Die deutschen Läuferinnen gingen ohne Medaille aus dem Rennen. Laura Hottenrott belegte als beste Deutsche den 16. Platz. Fabienne Königstein musste das Rennen vorzeitig abbrechen.
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Nach den gescheiterten Verhandlungen um Said El Mala verfolgt Borussia Dortmund eine neue Transferstrategie, um die Kaderbreite zu verstärken. Der 23-jährige Giannis Konstantelias ist am Sonntag in Dortmund gelandet, um den Medizincheck zu absolvieren. Der griechische Nationalspieler, der zuletzt für PAOK Thessaloniki spielte, soll als Verstärkung für das offensive Mittelfeld dienen. Ein Ablösepaket, das 30 Millionen Euro erreichen könnte, ist für den Wechsel vorgesehen. Sportdirektor Ole Book betonte, dass das Profil des Spielers gut zum aktuellen Spielsystem des Vereins passe.
Parallel dazu steht die Verpflichtung von Joey Veerman kurz bevor. Der 27-jährige Mittelfeldspieler der PSV Eindhoven soll nach dem Ziehen einer Kaufoption von rund 22 Millionen Euro Anfang der kommenden Woche seinen Medizincheck absolvieren. Zudem wird Héctor Fort vom FC Barcelona als möglicher Rechtsverteidiger gehandelt. Die Vereinsführung betont, dass die Transferbemühungen darauf abzielen, die Qualität in der Breite zu erhöhen, ohne die wirtschaftliche Vernunft zu vernachlässigen.
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Der 19-jährige Schwimmer Johannes Liebmann hat bei der Europameisterschaft in Frankreich herausragende Erfolge erzielt. Der Nachwuchsathlet des SC Magdeburg gewann zwei Goldmedaillen und stellte dabei neue Bestmarken auf: Er brach den Weltrekord über 1500 Meter Freistil mit einer Zeit von 14:26,79 Minuten und verbesserte zudem den eigenen Europarekord über 800 Meter Freistil. Bei der 400-Meter-Freistildisziplin schied er im Vorlauf aus und belegte letztlich den elften Platz.
Liebmann trainiert in der Gruppe von Bundestrainer Bernd Berkhahn in Magdeburg. Sein Teamkollege Oliver Klemet beschrieb den jungen Schwimmer als fleißig, bodenständig und vorbildlich. Nach den Wettkämpfen in Paris plant der Norddeutsche einen Wanderurlaub im Allgäu. Neben seinen sportlichen Leistungen schloss er kürzlich sein Abitur ab. Der Weltrekord über 1500 Meter unterbot Liebmann die bisherige Bestzeit des US-Amerikaners Bobby Finke um fast vier Sekunden. Damit ist er erst der zweite Deutsche nach Jörg Hoffmann, dem eine Weltbestmarke auf dieser Distanz gelang.
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