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Nachrichten vom: Mittwoch, 24. Juni 2026, 18:00

Extreme Hitze und neue Rekorde

In Deutschland und weiten Teilen Europas halten die hohen Temperaturen an, wobei der Deutsche Wetterdienst (DWD) für das kommende Wochenende extreme Hitze vorhersagt. Im Westen und Südwesten Deutschlands könnten die Werte am Freitag bis auf 41 Grad steigen, was den bisherigen Juni-Rekord von 39,6 Grad aus dem Jahr 2019 in Bernburg brechen könnte. Auch in Hessen und Bayern werden Spitzenwerte um 39 bis 40 Grad erwartet. Die nächtliche Abkühlung lässt zunehmend nach, wobei in Frankfurt mit einem neuen Rekord für die wärmste Juni-Nacht von 23,1 Grad gerechnet wird. Die Hitze führt bereits zu ersten Maßnahmen: In Stuttgart wurde ein Entnahmeverbot für Gewässer erlassen, während in Baden-Württemberg Grillverbote in öffentlichen Grünanlagen gelten. In Niedersachsen und Bremen wird zudem vor Wasserknappheit gewarnt. Auch in Frankreich verursachte die Hitze Stromausfälle in der Bretagne. In mehreren Bundesländern wurde zudem die Möglichkeit für Hitzefrei an Schulen eingeräumt.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte

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Politische Ausrichtung der Quellen, Score: 50/100

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Quellen

Fregattenprojekt F126 wird beendet

Das Bundesverteidigungsministerium hat beschlossen, das Projekt zur Beschaffung von sechs Fregatten des Typs F126 zu beenden. Grund für diesen Schritt sind erhebliche Verzögerungen im Projekt sowie absehbare Kostensteigerungen. Eine Prüfung ergab, dass ein Wechsel des Generalunternehmers von der niederländischen Werft Damen zu einem neuen Auftragnehmer die Kosten des Vorhabens auf über 18 Milliarden Euro hätte ansteigen lassen. Zudem hätte der Bund auf mögliche Schadensersatzansprüche gegenüber dem bisherigen Auftragnehmer verzichten müssen, was laut Ministerium nicht einem verantwortungsvollen Umgang mit Haushaltsmitteln entsprochen hätte. Statt der F126-Klasse strebt das Verteidigungsministerium nun den Kauf von acht kleineren Fregatten des Typs Meko A-200 an, die primär für die U-Boot-Jagd eingesetzt werden sollen. Die Beschaffung der ersten vier Schiffe würde rund 6,3 Milliarden Euro kosten, wobei eine Option auf vier weitere Schiffe für 5,3 Milliarden Euro besteht. Die Entscheidung steht unter dem Vorbehalt der Billigung durch den Haushalsausschuss.

Politische Ausrichtung der Quellen: Eher links der Mitte

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Politische Ausrichtung der Quellen, Score: 40/100

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Debatte über Rentenreform bei Lanz

In der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ kam es zu einer Debatte über die Vorschläge der Rentenkommission. Juso-Chef Philipp Türmer kritisierte den Entwurf als fehlerhaft, da die Kopplung des Renteneintrittsalters an die steigende Lebenserwartung Menschen in körperlich belastenden Berufen benachteilige. Er argumentierte, dass das Modell dazu führe, dass Menschen mit geringerer Lebenserwartung länger arbeiten müssten als Akademiker. Zudem kritisierte er, dass die bisherige „Rente mit 63“ primär gut bezahlten Angestellten zugutegekommen sei. Moderator Markus Lanz hinterfragte Türmers Position mit Verweisen auf die geringe Anzahl an Dachdeckerberufen im Vergleich zu Büroberufen und forderte konkrete Zahlen zur Inanspruchnahme der Rente mit 63, die Türmer nicht nennen konnte. Der CDU-Politiker Pascal Reddig widersprach der Argumentation des Juso-Chefs und verwies auf die im Bericht vorgesehene Möglichkeit einer Einzelfallprüfung basierend auf der Gesundheit. Reddig forderte eine schnelle politische Umsetzung der Reformvorschläge vor der Sommerpause.

Politische Ausrichtung der Quellen: Eher rechts der Mitte

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Politische Ausrichtung der Quellen, Score: 64/100

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