Die wichtigsten Nachrichten des Tages.
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AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ unter Beobachtung

Die neue AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ steht im Fokus der Bundesregierung. Laut Innenministerium bestehen keine ideologischen Brüche zur Vorgängerorganisation, der „Jungen Alternative“, die als rechtsextrem eingestuft war. Besonders auffällig seien Inhalte und Verbindungen zu extremistischen Gruppen. Bei der Gründungsveranstaltung wurden Aussagen getroffen, die als Anzeichen für Bestrebungen gegen die demokratische Grundordnung gewertet werden. Kritiker fordern Maßnahmen gegen die AfD, um dem „offenen Radikalisierungsprozess“ zu begegnen. Die neue Jugendorganisation wurde gezielt gegründet, um den Einfluss innerhalb der Partei zu stärken und staatlichen Maßnahmen entgegenzuwirken. In verschiedenen Bundesländern wurden bereits Landesverbände gegründet.

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Kretschmann skeptisch zur Lehrer-Verbeamtung

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann äußerte sich skeptisch zum Beamtenstatus für Lehrer und stellte fest, dass es dafür keine zwingenden Gründe gebe. In einem Interview erklärte er, dass angestellte Lehrer ihren Beruf ebenso ausüben könnten und eine Debatte über die Verbeamtung nicht zielführend sei, da die Bereitschaft dazu in den Ländern fehle. Auch der sächsische Kultusminister Conrad Clemens spricht sich für ein bundesweites Ende der Lehrer-Verbeamtung aus und betont finanzielle und strukturelle Argumente, während Bildungsverbände vor den möglichen Folgen warnen.

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Armut in Deutschland: Mehr als 13 Millionen Betroffene

Laut dem Statistischen Bundesamt sind im vergangenen Jahr über 13 Millionen Menschen in Deutschland armutsgefährdet. Dies entspricht 16,1 Prozent der Bevölkerung und zeigt einen Anstieg im Vergleich zu 15,5 Prozent im Vorjahr. Besonders betroffen sind Arbeitslose, von denen fast 65 Prozent unterhalb der Armutsgrenze leben. Auch Alleinerziehende und Menschen im Ruhestand sind häufig von Armut betroffen. Der Schwellenwert für die Armutsgefährdung liegt für alleinlebende Personen bei 1.446 Euro netto im Monat. Darüber hinaus fühlen sich 21 Prozent der Bevölkerung sozial ausgegrenzt und haben Schwierigkeiten, an gesellschaftlichen Aktivitäten teilzunehmen.

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