Das Oberste Gericht in Moskau hat die liberale Oppositionspartei Jabloko von der Parlamentswahl im September ausgeschlossen. Damit folgt das Gericht einem Antrag der nationalistischen Partei Rodina, die der Jabloko Verstöße gegen die russische Wahlgesetzgebung vorwarf. Zu den Klagepunkten gehörten unter anderem die Verletzung von Urheberrechten sowie die Annahme von Finanzmitteln aus den USA und Deutschland. Die Staatsanwaltschaft stützte die Beschwerde der Rodina, welche die Rechtmäßigkeit der Zulassung durch die Wahlleitung infrage stellte.
Der Parteivorsitzende der Jabloko, Nikolai Rybakow, wies die Vorwürfe als haltlos zurück und betonte, dass die Partei keine Rechtsverstöße begangen habe. Die Partei, die sich für ein Ende des Krieges gegen die Ukraine einsetzt, plant, das Urteil anzufechten; eine Berufung wurde vom Richter Wjatscheslaw Kirillow zugelassen. Vor dem Gericht versammelten sich hunderte Unterstützer der Partei. Die landesweiten Wahlen in Russland sind für den Zeitraum vom 18. bis 20. September angesetzt.
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Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,4 hat den Westen Kolumbiens erschüttert und den Katastrophenfall im Land ausgelöst. Nach Angaben von Präsident Abelardo de la Espriella sind mindestens 111 Menschen ums Leben gekommen, zudem wurden 87 Verletzte gemeldet. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Opfer weiter steigt, da Menschen unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermutet werden. Das Epizentrum lag nahe San José del Palmar in der Region Chocó. Der kolumbianische Geologische Dienst bezeichnete das Beben als das stärkste seit einem Jahrzehnt.
Die Erschütterungen waren in Städten wie Cali, Pereira, Manizales und Bogotá sowie in den Nachbarländern Ecuador, Venezuela und Panama spürbar. Zahlreiche Gebäude, darunter Wohnhäuser, Schulen und Krankenhäuser, wurden schwer beschädigt oder sind eingestürzt. Auch die Stromversorgung sowie die Kommunikationsverbindungen sind beeinträchtigt. Aufgrund von Infrastrukturschäden sind sechs Flughäfen für den kommerziellen Flugverkehr außer Betrieb. Zur Koordinierung der Hilfe soll ein gemeinsamer Krisenstab eingerichtet werden.
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Ein Waldbrand im Bereich der A7 zwischen Lutterberg und Hedemünden im Landkreis Göttingen hat zu einer vorübergehenden Vollsperrung der Autobahn geführt. Aufgrund von starkem Rauch war eine sichere Befahrung des Abschnitts an der Grenze zu Hessen nicht mehr möglich, was kilometerlange Staus und überlastete Umleitungsstrecken zur Folge hatte. Der Brand, der sich zunächst auf einer Fläche von etwa 60 Quadratmetern mit mehreren Brandherden entwickelte, dehnte sich infolge von Wind auf rund 10.000 Quadratmeter aus. Inzwischen ist das Feuer unter Kontrolle gebracht worden. Die Vollsperrung der Fahrbahn in Richtung Süden wurde gegen 23 Uhr aufgehoben, während die Freigabe der Fahrtrichtung Norden gegen Mitternacht erfolgen sollte. Die Nachlöscharbeiten im schwer erreichbaren Gelände sollten bis zum Dienstagmorgen andauern. Zur Brandbekämpfung waren zahlreiche Einsatzkräfte aus den Landkreisen Göttingen und Goslar sowie Spezialkräfte im Einsatz.
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Gegen den Oberbürgermeister von Freiberg, Philipp Preißler (Freie Wähler), wurde mit sofortiger Wirkung ein vorläufiges Verbot zur Ausübung der Dienstgeschäfte verhängt. Wie Landrat Sven Krüger mitteilte, folgt die Entscheidung auf einen Vorfall in einem Leipziger Hotel, bei dem ein Mann Gegenstände aus einem Fenster warf, Inventar beschädigte und bei einem Polizeieinsatz zwei Beamte leicht verletzte. Gegen den Mann wird wegen Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Das Verbot soll Preißler schützen und für klare Verhältnisse in der Stadtverwaltung sorgen. Zudem wird ein Disziplinarverfahren gegen den 41-Jährigen eingeleitet. Die Amtsgeschäfte übernimmt ab sofort sein Stellvertreter Martin Seltmann, wodurch die Handlungsfähigkeit der Stadtverwaltung gewährleistet bleibt. Preißler, der sein Amt aufgrund einer Wahlanfechtung erst Ende Juni angetreten hatte, befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im privaten Urlaub. Ein direkter Kontakt zum Landrat besteht seit längerer Zeit nicht mehr.
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Der SPD-Spitzenkandidat für die Berlin-Wahl, Steffen Krach, fordert die Schließung des Russischen Hauses in der Berliner Friedrichstraße. In einem Interview bezeichnete er die Einrichtung als „Propagandahaus“ und kritisierte die damit verbundenen hybriden Bedrohungen. Krach appellierte an die SPD-Bundesvorsitzenden, über ein weiteres Vorgehen zu beraten, wies jedoch darauf hin, dass eine Schließung eine Abstimmung mit der Bundesregierung erfordere, da der Betrieb auf einem deutsch-russischen Regierungsabkommen beruht.
Die Einrichtung, die sich selbst als kulturelles Zentrum beschreibt, steht aufgrund ihrer Nähe zur russischen Staatsführung in der Kritik. Berichte des Rechercheverbunds von WDR und Süddeutscher Zeitung zitierten eine Einschätzung des französischen Innenministeriums, wonach das Haus als Tarnung für russische Geheimdienste genutzt werde. Parallel dazu läuft bei der Berliner Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen möglicher Verstöße gegen das Außenwirtschaftsgesetz. Krach positionierte sich zudem gegen die Enteignungspläne der Linkspartei für Wohnungskonzerne und schlug stattdessen Maßnahmen wie ein Mietenkataster und eine Mietenpolizei vor.
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Nach einer fünfjährigen Phase der vollständigen Abriegelung durch das Regime von Kim Jong-un ist Nordkorea seit Februar 2025 wieder für internationale Reisegruppen zugänglich. Der australische Reiseleiter Rowan Beard, der das Land seit 2012 hunderte Male besucht hat, beschreibt bei seiner jüngsten Reise mit 26 Mitreisenden deutliche Veränderungen in der Hauptstadt Pjöngjang. Die Stadt wirke geschäftiger und belebter als zuvor. Beard beobachtete neue Wolkenkratzer, moderne Apartmenthochhäuser sowie Mercedes-Limousinen und fabrikneue chinesische Elektroautos auf den Straßen. In einem der genutzten Hotels wurde zudem WLAN gegen eine Gebühr von 1,70 Dollar pro zehn Minuten angeboten. Die Reise markiert eine Öffnung nach der langen Zeit der Isolation, die mit dem Ausbruch des Coronavirus und der Schließung der meisten ausländischen Botschaften einherging.
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Nach einem Cyberangriff auf den europäischen Logistikpartner CEVA Logistics warnt Valve vor möglichen Betrugsversuchen durch den Abfluss von Kundendaten. Der Angriff auf das Unternehmen, das für den Versand von Steam-Hardware wie dem Steam Deck, der Steam Machine oder dem Steam Controller zuständig ist, ereignete sich zwischen dem 29. Juli und dem 1. August 2026. Valve wurde am 7. August über den Vorfall informiert.
Möglicherweise kompromittiert wurden Namen, Lieferadressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen sowie Details zu den Bestellungen. Zahlungsinformationen, Steam-Passwörter oder Steam-Guard-Codes sind nach aktuellem Kenntnisstand nicht betroffen, da CEVA Logistics keinen Zugriff auf diese Daten hat.
Aufgrund der geleakten Informationen warnt Valve vor gezieltem Phishing via E-Mail, SMS oder Telefon. Betrüger könnten versuchen, unter dem Vorwand von Zollgebühren oder Lieferbestätigungen Zahlungen einzufordern. Kunden sollten verdächtige Nachrichten als Fälschungen behandeln und offizielle Webseiten direkt aufrufen, statt Links in Nachrichten zu nutzen. Valve drängt auf weitere Details zum Ausmaß des Vorfalls.
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Die in Windows 11 integrierte Wetter-App steht aufgrund ihres hohen Arbeitsspeicherverbrauchs in der Kritik. Untersuchungen zeigen, dass die Anwendung bis zu 1,2 Gigabyte RAM beansprucht, was im Vergleich zur nativen Wetter-App von macOS, die deutlich weniger Speicher benötigt, einen erheblichen Unterschied darstellt. Technisch basiert die Anwendung nicht auf nativem Code, sondern nutzt die WebView2-Technologie, um Webinhalte über die Chromium-Engine einzubinden. Im Task-Manager lassen sich daher neun separate Unterprozesse identifizieren. Die App liefert detaillierte Informationen wie Live-Radarbilder, Wind- und Niederschlagsdaten sowie Unwetterwarnungen von Diensten wie Foreca und dem Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage. Neben dem Ressourcenverbrauch sind auch Werbeanzeigen innerhalb der App feststellbar. Microsoft hat bereits andere vorinstallierte Anwendungen wie den Rechner oder die Kamera überarbeitet, um die Effizienz zu steigern. Ob die Wetter-App künftig ebenfalls einer solchen Optimierung unterzogen wird, ist bislang nicht bekannt.
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Der Spielepublisher Square Enix verzeichnet im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen massiven Rückgang der Verkäufe physischer Datenträger. Im Zeitraum vom 1. April bis zum 30. Juni 2026 entfielen laut dem aktuellen Quartalsbericht 90,11 Prozent der Softwareverkäufe auf digitale Downloads. Von insgesamt rund 7,38 Millionen verkauften Einheiten entfielen lediglich 730.000 Einheiten auf physische Exemplare, was einem Anteil von 9,89 Prozent entspricht. Damit sinkt der Anteil physischer Verkäufe im Vergleich zum Vorquartal, in dem dieser noch bei 18,7 Prozent lag. Damit folgt Square Enix dem Trend anderer Branchengrößen wie Capcom, dessen Digitalanteil ebenfalls über 90 Prozent liegt. Bezüglich der geplanten Veröffentlichung von „Final Fantasy 7 Revelation“ im Frühjahr 2027 ist noch unklar, ob das Spiel auf physischen Datenträgern erscheinen wird. Regisseur Naoki Hamaguchi prüft derzeit Möglichkeiten, eine physische Edition anzubieten, schloss jedoch eine Veröffentlichung im „Code-in-Box“-Format nicht aus.
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Mehrere Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen haben nach Medienberichten von NDR, WDR und der Süddeutschen Zeitung durch umstrittene Investitionen in Immobilienfonds und Schuldscheindarlehen bereits Verluste in Höhe von mindestens 220 Millionen Euro erlitten. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe investierte dabei 40 Millionen Euro in Verius-Fonds, bei denen Investoren von einem Totalverlust ausgehen. Die AOK Bremen verzeichnete Verluste von 5,5 Millionen Euro. Insgesamt sollen 28 Einrichtungen mehr als 500 Millionen Euro in diese Fonds investiert haben. Einige Institutionen, darunter die KV Baden-Württemberg und die Kaufmännische Krankenkasse KKH, haben bereits Klagen gegen die dahinterstehenden Finanzunternehmen beim Landgericht Frankfurt eingereicht. Sie werfen den Unternehmen vor, die Sicherheit der Anlagen fälschlicherweise zugesichert zu haben. Die beteiligten Finanzdienstleister weisen den Vorwurf der Täuschung zurück und verweisen auf die im Verkaufsprospekt ausgewiesenen Risiken. Die BKK Gildemeister Seidensticker gab an, dass bei ihrer ersten Investitionstranche die entsprechende Risikoaufschlüsselung noch nicht vorlag.
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Die internationalen Finanzmärkte blicken am Montag auf ein Umfeld, das von geopolitischen Spannungen und wirtschaftlichen Unsicherheiten geprägt ist. Während die US-Aktienmärkte nach einer starken Vorwoche zunächst verhalten starten könnten, bleibt die Lage an der Straße von Hormus angespannt. Der Iran knüpet eine vollständige Öffnung der Meerenge weiterhin an Bedingungen. Gleichzeitig sorgen steigende Ölpreise für Verunsicherung bei den Anlegern.
Ein wesentlicher Faktor für die jüngste Marktstimmung waren überraschend schwache US-Arbeitsmarktdaten, die die Sorgen um weitere Zinserhöhungen durch die US-Notenbank Fed dämpften. Die Erwartung sinkender Zinsen sowie die Aussicht auf eine Einigung zwischen den USA und dem Iran stützten die Aktienmärkte zuletzt. Am Mittwoch folgen wichtige makroökonomische Daten, da für die US-Verbraucherpreise im Juli ein leichter Rückgang der Inflationsrate erwartet wird. Das Handelsumfeld gilt als konstruktiv, bleibt jedoch anfällig für geopolitische Schlagzeilen.
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Der Wasserstoffkonzern Plug Power hat seine Quartalszahlen für das zweite Geschäftsquartal 2026 veröffentlicht. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf einen Verlust von 0,014 US-Dollar, womit das Unternehmen hinter den Erwartungen der Analysten zurückblieb, die ein Ergebnis von -0,078 US-Dollar prognostiziert hatten. Im Vergleich zum Vorjahresquartal, in dem ein Minus von 0,20 US-Dollar verzeichnet wurde, konnte der Verlust jedoch reduziert werden. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr von 174,0 Millionen US-Dollar auf 178 Millionen US-Dollar an und übertraf damit die Schätzungen der Analysten von 169,1 Millionen US-Dollar.
Das Unternehmen verfolgt für das verbleibende Geschäftsjahr strategische Ziele, darunter der Ausbau der Vertriebspipeline sowie die Erzielung eines positiven EBITDA im vierten Quartal durch Kostendisziplin und höhere Margen. Zur Stärkung der finanziellen Basis ist zudem die Monetarisierung von Rechenzentrums-Assets mit einem Zielvolumen von 275 Millionen US-Dollar geplant. Nach Veröffentlichung der Zahlen stieg die Plug Power-Aktie an der NASDAQ nachbörslich zeitweise um 7,95 Prozent auf 2,2778 US-Dollar.
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Alemannia Aachen startete mit einem 4:1-Sieg gegen den SC Verl erfolgreich in die 3. Liga. Am Sonntagabend, dem 9. August 2026, überzeugte die Mannschaft von Trainer Mersad Selimbegovic durch ein intensives Pressing. Besonders im Fokus standen die Stürmer Mika Schroers und Daniel Starodid, die beide mit jeweils einem Tor und einer Vorlage zum Sieg beitrugen. Für den 22-jährigen Starodid war es das erste Pflichtspiel in der dritten Liga nach seinem Wechsel aus der Hessenliga. Während der Sieg durch die starke Leistung der Aachener gefestigt wurde, mussten die Gastgeber am Ende des Spiels mit Matti Wagner, Meh Mehdi Loune und Fabio Torsiello drei angeschlagene Spieler auswechseln. Sportdirektor Rachid Azzouzi äußerte sich nach der Partie zu den Transfergerüchten um Mika Schroers und bezeichnete das Interesse anderer Vereine als Lob für die Arbeit des Klubs. Trotz des deutlichen Ergebnisses mahnte der Trainer Selimbegovic zur Fortführung der gezeigten Intensität.
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Die deutsche Dressurreiterin Isabell Werth hat sich in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung kritisch zur aktuellen Diskussionskultur in den sozialen Medien geäußert. Die 57-Jährige kritisierte eine zunehmend enthemmte und aggressive Stimmung im Netz, die durch gezielte Anfeindungen und Stalker geprägt sei, welche ein negatives Bild des Reitsports vermitteln wollen. Laut Werth empfinden etwa 80 bis 90 Prozent ihrer Kollegen diese Situation als belastend. In diesem Zusammenhang sprach sie sich für eine Regulierung der sozialen Netzwerke aus, um Mobbing und Aggressionen entgegenzuwirken. Bezüglich der Debatten über mögliche Tierquälerei betonte die achtmalige Olympiasiegerin, dass die Position des Pferdes in der Gesellschaft positiv verändert habe und es den Tieren heute besser gehe als früher. Sie stellte jedoch klar, dass das Tier nicht über den Menschen gestellt werden dürfe. Die Kritik erfolgte kurz vor der Weltmeisterschaft in Aachen.
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Der FC St. Pauli und die SpVgg Greuther Fürth trennten sich am ersten Spieltag der 2. Bundesliga mit einem 1:1-Unentschieden. Nach einer druckvollen Anfangsphase der Hamburger, die durch gezielte Flankenläufe über die Außenverteidiger agierten, übernahm die Mannschaft von Heiko Vogel zunehmend die Kontrolle. In der 46. Minute erzielte Mathisen nach einer Ecke von Hrgota die Führung für den FC St. Pauli. Die Antwort der Gäste folgte kurz darauf: Felix Klaus glich in der 52. Minute aus.
Der Torhüter des FC St. Pauli, Voll, zeigte während der Partie wiederholt starke Leistungen und verhinderte weitere Treffer, unter anderem durch Paraden gegen Chancen von Klaus und Srbeny in der Nachspielzeit. Auch der Fürth-Keeper Hellstern parierte mehrere gefährliche Situationen der Hamburger. Neben dem sportlichen Remis feierte der FC St. Pauli im Millerntor-Stadion die Wiedereröffnung des neu gestalteten Ballsaals in der Haupttribüne, der nach umfangreichen Umbauarbeiten und technischer Modernisierung nun wieder für Veranstaltungen zur Verfügung steht.
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