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Nachrichten vom: Samstag, 20. Juni 2026, 18:00

Extreme Wetterbedingungen belasten Deutschland

Deutschland erlebt derzeit eine Phase extremer Wetterbedingungen durch eine Hitzewelle und schwere Unwetter. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor anhaltend hohen Temperaturen zwischen 30 und 38 Grad sowie vor weiteren kräftigen Gewittern. In Baden-Württemberg wurden bei einem Blitzeinschlag in einem Zeltlager in Rastatt neun Menschen verletzt, darunter ein 13-jähriges Kind. Auch in Rheinland-Pfalz kam es zu Unwettern, wobei im Rhein-Lahn-Kreis Flüsse über die Ufer traten. In Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein waren ebenfalls Gewitter aktiv, die unter anderem zur Räumung eines Musikfestivals südlich von Flensburg führten. Die Hitze verursachte zudem Straßenschäden auf der Autobahn 13 in Brandenburg sowie auf der A1 in Schleswig-Holstein. Für die Landkreise Grafschaft Bentheim und Emsland besteht eine amtliche Unwetterwarnung der Stufe 3 vor schweren Gewittern mit der Gefahr von Blitzschlag, Sturmböen und Überflutungen. Die Gewitterfront wird sich im Laufe des Tages in Richtung Osten bewegen.

Politische Ausrichtung der Quellen: Eher links der Mitte

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Linkspartei plant personelle Neuausrichtung

Auf dem Parteitag der Linkspartei in Potsdam steht die Neuausrichtung der Partei sowie die Nachfolge des Parteivorsitzenden im Fokus. Der bisherige Vorsitzende Jan van Aken zieht sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem Amt zurück. Er sieht die Partei auf dem Weg zu einer sozialistischen Volkspartei mit einem Wählerpotenzial von 20 Prozent. Die Co-Vorsitzende Ines Schwerdtner, die sich für eine erneute Wahl im Amt entschieden hat, würdigte van Akens Wirken. Als Kandidat für die Nachfolge von van Aken tritt der Bundestagsfraktionsvize Luigi Pantisano an. Parallel zur personellen Veränderung wird in der Partei über die Einführung eines Diätendeckels für Abgeordnete debattiert. Die Parteispitze plant, die bisherige Selbstbeschränkung von Schwerdtner und van Aken, die nur ein Durchschnittsgehalt beziehen, auf alle Mandatsträger allgemeinverbindlich zu machen. Dieser Antrag stellt einen Bruch mit früheren Gepflogenheiten der Partei dar. Die Debatte findet vor dem Hintergrund einer personellen Transformation statt, wobei die Partei mittlerweile rund 126.000 Mitglieder umfasst.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte-links

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Unwetter verursacht Verletzungen und Stromausfall

Nach den hohen Temperaturen am Freitag ereigneten sich in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz regionale Gewitter und kräftige Schauer. In Rastatt-Niederbühl schlug in der Nacht auf Samstag ein Blitz in ein Zeltlager auf einem Sportplatz ein. Dabei wurden acht Erwachsene und ein 13-jähriges Kind verletzt, sechs Personen mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden; Lebensgefahr bestand nicht. In Münsingen verursachten Blitzeinschläge einen Stromausfall, von dem etwa 2.500 Haushalte betroffen waren. Ein weiterer Blitzeinschlag verletzte eine Frau leicht. In Mannheim führte das Unwetter zu 35 Einsätzen der Feuerwehr, unter anderem durch umgestürzte Bäume. In Rheinland-Pfalz kam es im Rhein-Lahn-Kreis zu schweren Überschwemmungen, wobei die Pegelstände der Flüsse Dörsbach, Mühlbach und Aar stark anstiegen. Der Deutsche Wetterdienst hat für das Wochenende eine Hitzewarnung für alle baden-württembergischen Landkrete ausgesprochen, da Temperaturen von bis zu 38 Grad möglich sind. Zudem besteht im Großteil des Landes eine hohe bis sehr hohe Waldbrandgefahr.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte

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