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Nachrichten vom: Freitag, 27. März 2026, 18:00

Bahn verzeichnet Rekordverlust

Die Deutsche Bahn schrieb im vergangenen Jahr erneut tiefrote Zahlen, obwohl der Fahrgastverkehr neue Rekorde erreichte. Unter dem Strich verzeichnete der bundeseigene Konzern ein Minus von 2,3 Milliarden Euro, was den Verlust im Vergleich zum Vorjahr um rund 500 Millionen anwachsen ließ. Hauptursache für diese Entwicklung waren Wertminderungen bei der Fernverkehrssparte in Höhe von 1,4 Milliarden Euro. Die Sparte erwartet aufgrund anhaltender Infrastrukturprobleme zukünftig niedrigere Umsätze, da sich der Zustand des Netzes und die Pünktlichkeit nur langsam erholen. Hinzu kam der Verkauf der gut laufenden Logistiktochter DB Schenker, deren Erlös fast ausschließlich in den Abbau des Schuldenbergs floss. Dieser sank dadurch um knapp 12 Milliarden auf nunmehr 20,7 Milliarden Euro. Trotz der hohen Verluste zeichnet sich laut Bahnchefin Evelyn Palla eine Trendwende ab, da das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern erstmals seit Jahren wieder positiv ausfiel. Der Umsatz stieg zudem um drei Prozent auf rund 27 Milliarden Euro. Die Nachfrage im Schienenverkehr blieb trotz Unpünktlichkeit hoch, wobei der Konzern über alle Sparten hinweg fast 1,93 Milliarden Fahrgäste zählte. Palla bezeichnete die Abschreibung als Ausdruck eines „neuen Realismus" und kündigte an, dass es mindestens zehn Jahre dauern werde, bis die Schiene wieder in einen guten Zustand versetzt ist.

Politische Ausrichtung der Quellen: Eher links der Mitte

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Trump verlängert Ultimatum an den Iran

US-Präsident Donald Trump hat sein Ultimatum an den Iran erneut bis Ostermontag verlängert, um die Freigabe der strategisch wichtigen Straße von Hormus zu erzwingen. Der Präsident verweist dabei auf „sehr gute Gespräche" sowie die Durchfahrt mehrerer Öltanker. Das iranische Regime bestreitet hingegen direkte Verhandlungen und erklärt, die Kampfhandlungen würden fortgesetzt, bis der Sieg errungen sei. Während die USA mit dem Bombardement von Energieanlagen drohen, erhebt Teheran nachdrücklich Kontrollansprüche auf die Meerenge und hat den Schiffsverkehr für viele Nationen faktisch gesperrt. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk rechnet in Warschau zudem mit einer neuen Eskalation in den kommenden Tagen. Im Hintergrund stocken die US-Stärken auf: Das Pentagon alarmiert über einen rapide sinkenden Vorrat an Tomahawk-Raketen, während die deutschen Verbraucherpreise durch steigende Öl- und Gaswerte nach einem Anstieg von 1,1 Prozent im März wieder stark steigen.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte

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Bundesrat genehmigt Spritpreis-Paket

Der Bundesrat hat am Freitag das vom Bundestag beschlossene Maßnahmenpaket gegen hohe Spritpreise abschließend genehmigt. Künftig dürfen Tankstellen in Deutschland ihre Preise nur noch einmal täglich um 12 Uhr erhöhen, während Preissenkungen weiterhin beliebig oft möglich bleiben. Mit diesem Schritt soll die durch den Iran-Krieg ausgelöste Preisvolatilität gebremst werden. Zudem wird das Kartellrecht verschärft, damit das Bundeskartellamt überhöhte Preise besser kontrollieren und Unternehmen zur sachlichen Begründung von Steigerungen verpflichten kann. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 100.000 Euro. Die Mineralölbranche musste sich bereits mit der Frage auseinandersetzen, ob die aktuellen Übergewinne angemessen sind. Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte kritisierte die Lösung als nicht weitgehend genug und forderte eine Übergewinnsteuer zur Gegenfinanzierung. Auch andere ostdeutsche Ministerpräsidenten sprachen sich für ein vorübergehendes Aussetzen der CO2-Abgabe aus, um den Verbrauchern zu entlasten. Die Opposition warf der Koalition vor, lediglich symbolische Hilfen zu bieten, während die Regierungsparteien auf eine Kombination aus Preisdeckel und steuerlichen Entlastungen setzten. Seit Ende Februar sind die Spritpreise in Deutschland teilweise deutlich über zwei Euro pro Liter gestiegen.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte

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