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Nachrichten vom: Samstag, 30. Mai 2026, 18:00

Manfred Weber fordert CSU-Neuausrichtung

Der stellvertretende CSU-Vorsitzende Manfred Weber hat erneut die Forderung nach einer Neuausrichtung seiner Partei bekräftigt. In einem Interview mit der Funke-Mediengruppe betonte Weber, dass die Partei eine überzeugende Programmatik und eine Perspektive für die Zukunft benötige, um dem Populismus entgegenzuwirken. Er forderte, dass die CSU nicht den Umfragewerten, sondern ihren Überzeugungen folgen müsse. Bezug nahm er dabei auf das Ergebnis der jüngsten Kommunalwahl in Bayern, die er als Anlass sah, die Notwendigkeit für Veränderungen zu verdeutlichen. Weber wies Vorwürfe zurück, er strebe eine Personaldebatte gegen Parteichef Markus Söder an, sondern wolle lediglich eine notwendige inhaltliche Debatte anstoßen. Er befinde sich dazu im Austausch mit Söder. Der CSU-Ehrenvorsitzende Theo Waigel unterstützte die Forderung nach einer tiefgehenden Diskussion über die Parteiausrichtung und bezeichnete Webers vorangegangenen „Pfingstbrief“ als Weckruf für die Partei.

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Brennerautobahn wegen Protestaktion gesperrt

Die Brennerautobahn sowie die parallel verlaufende Landstraße zwischen Österreich und Italien wurden am Samstag aufgrund einer Protestaktion gesperrt. Die Sperrung, die von dem Grieser Bürgermeister Karl Mühlsteiger initiiert wurde, galt für Lastkraftwagen ab 9 Uhr und für Personenkraftwagen sowie Motorräder ab 11 Uhr. Die Maßnahmen endeten auf österreichischer Seite um 19 Uhr und auf italienischer Seite eine Stunde später. Tausende Demonstranten versammelten sich in Matrei am Brenner, um gegen die Verkehrsbelastung durch Lärm und Feinstaub zu protestieren. Trotz der Sperrung der wichtigen Nord-Süd-Achse meldeten Automobilclubs wie der ADAC und der ÖAMTC am Samstagmorgen zunächst keine wesentlichen Staus auf den Ausweichrouten. Zuvor kam es jedoch bereits am Freitagabend auf der deutschen A93 zu Rückstaus von bis zu 16 Kilometern. Die Brennerautobahn verzeichnete im Jahr 202verkehrsreichste Verbindung der Alpen mit fast elf Millionen Autos und rund 2,5 Millionen Lastwagen.

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Flugbetrieb in München unterbrochen

Am Flughafen München kam es am Samstagmorgen zu einer etwa einstündigen Unterbrechung des Flugbetriebs nach einer mutmaßlichen Drohnensichtung. Nachdem zwei Piloten gegen 9 Uhr eine verdächtige Wahrnehmung gemeldet hatten, wurden die Start- und Landebahnen in Abstimmung mit der Deutschen Flugsicherung vorübergehend gesperrt. Die Sicherheitsbehörden sowie die Bundes- und Landespolizei führten daraufhin eine Überprüfung durch, bei der auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz war. Gegen 10:05 Uhr wurde der Alarm wieder aufgehoben und der Betrieb aufgenommen. Infolge der Sperrung wurden zahlreiche Maschinen umgeleitet, unter anderem nach Frankfurt, Nürnberg, Stuttgart oder Linz. Drei Flüge wurden annulliert. Die Check-in-Vorgänge sowie die Sicherheitskontrollen waren von der Maßnahme nicht betroffen. Der Flughafenbetreiber gab an, dass die verzögerten Starts nun nachgeholt werden. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art am Standort; bereits in der Vergangenheit kam es am Münchner Flughafen zu Drohnenalarmen und Betriebseinstellungen.

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