GKV-Chef fordert faire Terminvergabe
Der Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Oliver Blatt, fordert eine Besserstellung gesetzlich Versicherter bei der Vergabe von Arztterminen. Er bezeichnet die aktuelle Situation, in der die Terminvergabe häufig nicht nach medizinischem Bedarf, sondern nach dem Versicherungsstatus erfolgt, als „himmelschreiende Ungerechtigkeit“. Da die 75 Millionen gesetzlich Versicherten den Großteil der ärztlichen Honorare finanzieren, solle der Zugang zur ambulanten Versorgung rein medizinisch gesteuert werden. Ärzte sollen Privatpatienten zwar weiterhin behandeln, diese jedoch nicht automatisch bevorzugen. Zur Umsetzung plädiert der Verbandschef für eine tagesaktuelle Plattform, auf der Praxen einen festen Anteil ihrer Termine bereitstellen. Während Blatt den Begriff der „Zweiklassenmedizin“ ablehnt, da die medizinische Qualität in Krankenhäusern und bei den meisten Ärzten gleichbleibend sei, zeigt sich die Ungleichheit vor allem bei den Wartezeiten. Parallel dazu sprach der Vorstandsvorsitzende der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, für die Abschaffung des dualen Systems aus gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen zugunsten eines neuen Modells.
Seltene 2-Euro-Münzen sind wertvoll
Bestimmte 2-Euro-Münzen können aufgrund ihrer Seltenheit, ihrer Prägung oder ihres Zustands einen hohen Sammlerwert erzielen, der weit über den Nennwert hinausgeht. Besonders begehrt sind Gedenkmünzen aus europäischen Zwergstaaten wie Andorra, Monaco, San Marino und dem Vatikan, da diese aufgrund geringer Auflagen seltener im Umlauf sind. Ein bekanntes Beispiel ist die Monaco-Münze von 2007, die an Grace Kelly erinnert und von Experten auf rund 3.100 Euro geschätzt wird.
Auch echte Fehlprägungen, die trotz strenger Qualitätskontrollen den Umlauf erreichen können, sind wertvoll. Dazu zählen etwa die sogenannte „Spiegeleiprägung“, verdrehte Stempel oder die Verwendung falscher Rohlinge, wie etwa eine deutsche Gedenkmünze aus Sachsen-Anhalt von 2021 auf einem 1-Euro-Rohling. Nicht jede optische Abweichung, wie leichte Farbunterschiede oder Ausrichtungen der Randprägung, stellt jedoch eine wertvolle Fehlprägung dar. Bei Funden von auffälligen Stücken wird empfohlen, diese nicht zu reinigen oder zu polieren, sondern durch Fachhändler oder Sachverständige prüfen zu lassen.
Sparkasse Hochfranken schliesst sieben Filialen
Die Sparkasse Hochfranken wird im Jahr 2027 sieben ihrer bislang 37 Geschäftsstellen in der Stadt und den Landkreisen Hof sowie Wunsiedel dauerhaft schließen. Betroffen sind die Standorte Hof-Moschendorf, Hof-Rathaus, Feilitzsch, Geroldsgrün sowie Röslau, Schirnding und Tröstau. Als Gründe für diesen Schritt nennt das Institut das veränderte Kundenverhalten durch die zunehmende Nutzung von Online-Banking sowie den demografischen Wandel und den damit verbundenen Bevölkerungsrückgang in der Region. An den fünf Standorten außerhalb des Hofer Stadtgebiets bleiben die Geldautomaten und SB-Terminals zur Bargeldversorgung erhalten. Für die Beschäftigten der betroffenen Filialen sind keine betriebsbedingten Kündigungen vorgesehen; die Berater wechseln mit ihren Kundenstämmen in benachbarte Geschäftsstellen. Um den Wegfall der Standorte zu kompensieren, erweitert die Sparkasse die Servicezeiten in den verbleibenden Filialen, sodass beispielsweise alle Geschäftsstellen donnerstags einheitlich bis 18 Uhr geöffnet bleiben. Zudem sind individuelle Beratungstermine nach Vereinbarung außerhalb der regulären Zeiten möglich. Betroffene Kunden werden zeitnah informiert.