Nachrichten vom Montag, 26. Oktober 2026, 7:00

Die wichtigsten Nachrichten des Tages. Mit KI geprüft und zusammengefasst.

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Top Nachrichten

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Dobrindt plant neues Investitionsschutzgesetz

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) plant ein Investitionsschutzgesetz, um geplante Vergesellschaftungen von Wohnungsbeständen in Berlin rechtlich zu erschweren. Das Vorhaben sieht vor, eine „zwingende Notwendigkeit“ für solche Maßnahmen nachzuweisen, wobei Vergesellschaftungen nur als letztes Mittel nach Ausschöpfung aller anderen wohnungspolitischen Instrumente zulässig sein sollen. Zudem sollen Entschädigungen unmittelbar in Geld und zum vollen Verkehrswert erfolgen, der durch ein Gutachten ermittelt wird. Hintergrund sind die Sondierungsgespräche einer möglichen rot-rot-grünen Koalition in Berlin. Diese plant, die Anwendung von Artikel 15 des Grundgesetzes zu prüfen, um große Wohnungsunternehmen mit Beständen über 10.000 Wohnungen zu betreffen. Die Linkspartei bezeichnet das geplante Gesetz als „juristisches Himmelfahrtskommando“ und bezweifelt dessen Wirksamkeit. Die Union unterstützt Dobrindts Vorhaben als notwendigen Schutz für den Investitionsstandort. Der Verfassungsrechtler Udo Di Fabio betont, dass Entschädigungen nach seinem Verständnis in der Nähe des Marktwerts liegen müssen. Ein entsprechendes Gesetz soll dem Berliner Abgeordnetenhaus Mitte 2028 vorgelegt werden.

Evakuierung wegen instabilem Hellingkran in Rostock

Am Rostocker Stadthafen wurde am historischen Hellingkran ein Schaden an einer Strebe entdeckt, weshalb der Ausleger des Krans droht, auf benachbarte Wohnhäuser herabzustürzen. Aufgrund der Gefahr wurden zwei Wohnhäuser vorsorglich evakuiert, wovon 44 Wohnungen betroffen sind. Die Bewohner können voraussichtlich frühestens am 2. November in ihre Unterkünfte zurückkehren. Die Stadtverwaltung hat einen Verwaltungsstab einberufen, um das weitere Vorgehen zu koordinieren. Der Schaden wurde bei einer turnusmäßigen technischen Überprüfung festgestellt. Die Sicherungsarbeiten am Ausleger können aufgrund der vorhergesagten Windverhältnisse erst ab Mittwoch beginnen. Zuvor sollen ab Montag Spezialkräne aufgebaut werden, um Teile des Auslegers zu demontieren. Der Zustand des beschädigten Bauteils wird weiterhin regelmäßig mittels Drohnenkameras überprüft und dokumentiert. Das nahegelegene Neptun-Einkaufszentrum ist von dem Vorfall nicht betroffen, und es sind keine Personen zu Schaden gekommen. Eine in einer Sporthalle eingerichtete Notunterkunft steht für die Betroffenen zur Verfügung.

Merz schweigt zur Nachfolge Steinmeiers

Auf dem CSU-Parteitag hat CDU-Chef Friedrich Merz in seiner Rede keine Stellung zur Frage der Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bezogen. Während der Kanzler die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner vor seiner Rede persönlich begrüßte und im Saal stehende Ovationen auslöste, blieb eine namentliche Erwähnung oder Festlegung auf eine Kandidatur aus. CSU-Chef Markus Söder bekräftigte hingegen seine Unterstützung für Aigner und argumentierte, die CSU sei nach 75 Jahren ohne Bundespräsidenten an der Reihe. Der Rückhalt für die bayerische Politikerin wächst parteiübergreifend: Auch der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer und Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte sprachen sich in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ für sie aus. Innerhalb der Union gibt es jedoch auch Stimmen, die eine Kandidatur aus den Reihen der CDU fordern. Die Bundesversammlung wird den Nachfolger oder die Nachfolgerin Steinmeiers am 30. Januar wählen. Das CDU-Präsidium plant eine Beratung zur Kandidatenfrage für den 9. November.

Politik

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Kritik an Medikamentenversorgung bei ME/CFS

Die Bundesregierung sieht sich nach einer Kleinen Anfrage der Linkspartei mit Kritik an der Medikamentenversorgung für Menschen mit ME/CFS konfrontiert. Während für die Erkrankung derzeit kein spezifisch zugelassenes Medikament existiert, wurden durch den Gemeinsamen Bundesausschuss im April 2026 vier Wirkstoffe für den Off-Label-Use bei Long-Covid empfohlen. Die Linkspartei kritisiert, dass die Liste für ME/CFS-Patienten, die nicht auf eine Covid-19-Infektion zurückzuführen sind, zu eng gefasst sei, da lediglich ein Wirkstoff, Agomelatin, auch für diese Gruppe vorgesehen sei. Wirkstoffe wie Naltrexon oder Aripiprazol wurden nicht aufgenommen. Das Bundesgesundheitsministerium entgegnete, dass für eine Erstattung eine belastbare Evidenzlage zur Sicherheit der Patienten fehle, die für die genannten Mittel zum aktuellen Zeitpunkt nicht vorliege. Betroffene und Patientenorganisationen fordern hingegen verstärkte klinische Studien und eine gezieltere Forschung, um eine spezifische Behandlung und eine verbesserte Versorgung zu ermöglichen.

Tobias Hans legt Mandat nieder

Der CDU-Politiker Tobias Hans legt sein Mandat im saarländischen Landtag vorzeitig nieder. Die Landtagssitzung am Mittwoch, den 28. Oktober, wird seine letzte sein. Der 48-Jährige, der dem Landtag seit 2009 angehört, hatte Anfang September bereits angekündigt, bei der Landtagswahl im April 2027 nicht mehr anzutreten. Nun zieht er den Schlussstrich bereits zum Ende dieses Monats. Hans, der von März 2018 bis April 2022 als Ministerpräsident an der Spitze des Saarlandes stand, möchte sich künftig „mit voller Kraft“ seinem Beratungsunternehmen widmen. Die in Neunkirchen ansässige Tobias Hans GmbH bietet Dienstleistungen in den Bereichen Strategie, Marketing, Kommunikation und Personal an. Er plant, künftig verstärkt Projekte an der Schnittstelle von Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie zu begleiten, darunter die Unterstützung deutscher Unternehmen im Ausland sowie die Begleitung großer Ansiedlungen in Deutschland. Nach der Landtagswahl 2022, bei der die CDU unter Hans als Spitzenkandidat in die Opposition geriet, war er als einfacher Abgeordneter im Landtag tätig.

Gewaltsame Proteste in Europa

In mehreren europäischen Ländern kam es am vergangenen Wochenende zu Protesten, die teilweise in gewaltsame Ausschreitungen mündeten. Die Demonstrationen in Ländern wie Frankreich, Albanien, Spanien, Italien, Portugal und Belgien richteten sich unter anderem gegen hohe Lebenshaltungskosten, steigende Mieten sowie Missstände im Bildungswesen. In Frankreich nahmen rund 410.000 Menschen an landesweiten Protesten teil, wobei es am Rande der Demonstrationen zu 1.314 Festnahmen und 53 Verletzungen von Polizeikräften kam. Auch in Albanien kam es in Tirana zu heftigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften, bei denen unter anderem das Umweltministerium in Brand gesetzt wurde. In Spanien wurden in Barcelona rund 100 Personen festgenommen, nachdem es zu Plünderungen und Sachbeschädigungen gekommen war. In Italien kam es in Städten wie Rom, Bologna und Turin zu Auseinandersetzungen, bei denen die Polizei Wasserwerfer und Tränengas einsetzte. In Portugal räumte die Polizei ein Protestcamp in Lissabon, das gegen die Wohnungsnot demonstrierte.

Technologie

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Linux-Entwickler heben Nvidia-Drosselung auf

Entwicklerprojekte für Linux ermöglichen es, die künstliche Drosselung der Tensor-Rechenleistung bei verschiedenen Nvidia GeForce-Grafikkarten aufzuheben. Die Modifikationen, darunter die Projekte „gpu-unlock“ und „gpu-unlock-ada“, adressieren die Architekturgenerationen Turing (RTX 20), Ampere (RTX 30) und Ada Lovelace (RTX 40). Durch die Manipulation von GPU-Registern vor dem Laden des Grafiktreibers wird der Durchsatz bei bestimmten Matrixberechnungen, etwa im BF16- oder FP16-Format mit FP32-Akkumulation, signifikant gesteigert. So konnte bei einer RTX 4090 eine nahezu Verdopplung des Durchsatzes von etwa 165 TFLOPS auf 331 TFLOPS gemessen werden. Die Vorteile zeigen sich primär in KI-Anwendungen, wie einer beschleunigten Prompt-Verarbeitung bei Sprachmodellen oder einer höheren Rate bei der Bildgenerierung. Für Videospiele ergeben sich bislang keine messbaren Leistungszuwächse. Da der Eingriff über ein Linux-Kernel-Modul erfolgt, bleibt die Änderung nach einem Neustart nicht dauerhaft bestehen. Das Verfahren ist experimentell und birgt Risiken wie Instabilitäten oder Hardwareprobleme. Eine Unterstützung für die Blackwell-Architektur liegt derzeit nicht vor.

Unterschiedliche Lage bei PlayStation 5

Auf dem Markt für die PlayStation 5 zeichnen sich derzeit unterschiedliche Preis- und Verfügbarkeitslagen ab. Während MediaMarkt die PlayStation 5 Slim mit 1 TB Speicher als Prämie für einen Vodafone-Kabelvertrag zum Preis von 149 Euro Aufpreis anbietet, ist die Konsole ohne Vertrag dort für 599,99 Euro erhältlich. Der Vodafone-Tarif umfasst eine Downloadgeschwindigkeit von bis zu 600 Mbit/s sowie eine Telefon-Flatrate und weist eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten auf. Bei der PlayStation 5 Pro zeigt sich die Situation schwieriger. Amazon bietet das Modell zum Preis von 899,99 Euro an, allerdings besteht eine Lieferzeit von mindestens drei Monaten. Gründe für die knappe Verfügbarkeit sind die steigende Nachfrage durch den bevorstehenden Release von GTA 6 sowie eine Krise auf dem Speichermarkt. Während Drittanbieter Preise von über 1.300 Euro verlangen, ist die Hardware im regulären Online-Handel oft nicht sofort verfügbar. In stationären MediaMarkt-Filialen konnte die Konsole vereinzelt direkt aus Lagerbeständen bezogen werden.

EA entfernt BioWare-Inhalte aus Battlefield

Nach der Schließung des Entwicklerstudios BioWare durch Electronic Arts (EA) hat der Publisher geplante kosmetische Inhalte aus dem Spiel Battlefield 6 entfernt. Zu den gelöschten Gegenständen aus dem Mass-Effect-Universum gehörten unter anderem Waffen-Skins, N7-Tags und ein kleiner Normandy-Waffen-Charm. Die Entfernung der Items erfolgte kurz nach dem Start der fünften Season von Battlefield 6. Die Schließung von BioWare geht mit der Entlassung von 400 Mitarbeitern einher, wobei EA eine Bündelung von Investitionen als Grund angab. Gleichzeitig wurde EA vollständig von einem Konsortium aus dem saudi-arabischen Staatsfonds (PIF), Affinity Partners und Silver Lake übernommen. In der Gaming-Community gibt es Reaktionen auf das Ende der Reihe, darunter Aufrufe an die Entwickler von Palworld, die Rechte an Mass Effect zu erwerben. John „Bucky“ Buckley von Pocketpair wies auf die Komplexität solcher Markenübernahmen hin und gab an, bereits zahlreiche Anfragen von Fans zu diesem Thema erhalten zu haben.

Finanzen

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Bundesregierung plant umfassende Rentenreform

Die Bundesregierung plant eine umfassende Rentenreform, deren Zeitplan Bundeskanzler Friedrich Merz festgeschrieben hat: Das Kabinett soll noch im Jahr 2026 entscheiden, während der Bundestag im ersten Quartal 2027 zustimmen soll. Im Zentrum der Debatte steht die mögliche Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren, wie sie die Alterssicherungskommission in ihren Empfehlungen vorgeschlagen hat. Während die Regierung die Reform zur Stabilisierung des Systems und zur Einführung einer kapitalgedeckten Komponente anstrebt, regt sich Widerstand. Laut dem ZDF-Politbarometer lehnen 74 Prozent der Befragten die Abschaffung der Regelung ab. Auch politisch formiert sich Kritik, etwa durch die SPD, Gewerkschaften und ostdeutsche CDU-Ministerpräsidenten. Der neue Arbeitsminister Alexander Schweitzer strebt derweil einen Kompromiss an. Ein Kernpunkt der Reform ist zudem die Einführung einer gesetzlichen Kapitalrente nach schwedischem Vorbild, die durch einen zusätzlichen Beitragssatz finanziert werden soll.

DAX verzeichnet deutlichen Rückgang

Der DAX verzeichnete zum Wochenende einen Rückgang von 1,7 Prozent und schloss bei 25.181 Punkten. Die Kursentwicklung wurde durch steigende Ölpreise, politische Instabilität in Frankreich sowie Skepsis gegenüber hohen Investitionen im Bereich der Künstlichen Intelligenz belastet. Insbesondere die Tech-Branche geriet unter Druck, da Anleger die Rentabilität der massiven KI-Ausgaben hinterfragen. Zudem sorgten Berichte über Angriffe der Huthi-Rebellen auf die saudi-arabische Energieinfrastruktur für einen Anstieg der Ölpreise. Im Fokus der kommenden Woche stehen die Zinsentscheidungen der US-Notenbank Fed und der Europäischen Zentralbank. Während für beide Institutionen kurzfristig keine Zinsänderungen erwartet werden, halten Experten eine Erhöhung im Dezember für wahrscheinlich. Parallel dazu beginnt die Berichtssaison mit Quartalszahlen von Dax-Konzernen wie BASF, Deutsche Bank, Mercedes-Benz und Volkswagen. Zudem werden wichtige Wirtschaftsdaten wie das deutsche Ifo-Geschäftsklima sowie das US-Wirtschaftswachstum des dritten Quartals veröffentlicht.

SK Hynix stoppt Solidigm Börsengang

SK Hynix hat die Prüfung eines Börsengangs sowie einer vorgelagerten Finanzierung für seine Tochtergesellschaft Solidigm eingestellt. Das Unternehmen begründete diesen Schritt mit den aktuellen Bedingungen an den Kapitalmärkten sowie der Kursentwicklung von Halbleiteraktien. Die Entscheidung zur Aussetzung des geplanten US-Börsengangs führte dazu, dass die Aktie von SK Hynix um 4,4 Prozent zulegte, da die Befürchtungen einer Verwässerung der bestehenden Anteile nachließen. Trotz des vorläufigen Stopps der IPO-Option bleibt der Finanzierungsbedarf für das Wachstum von Solidigm bestehen. SK Hynix gab an, weiterhin alternative Wege zur Kapitalbeschaffung zu prüfen, um die Expansion des Geschäftsbereichs zu unterstützen. Die Investitionen in das Wachstum von Solidigm behalten weiterhin Priorität. Die Kursreaktion erfolgte in einem Umfeld, das auch von Impulsen aus dem Technologieumfeld beeinflusst wurde. Die Veröffentlichung der Quartalsergebnisse für das dritte Quartal 2026 durch SK Hynix ist für den 28. Oktober angekündigt.

Sport

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Harry Kane Favorit beim Ballon d'Or

Am Montag wird in London die Verleihung des Ballon d’Or stattfinden, bei der Harry Kane als einer der Favoriten auf die Auszeichnung gilt. Der Stürmer des FC Bayern München zählt nach Einschätzung von Buchmachern zu den Hauptkandidaten, wobei ein enger Zweikampf mit Lamine Yamal von Barcelona besteht. Die Preisverleihung im Palladium Theatre beginnt um 21 Uhr. Der FC Bayern München ist in diesem Jahr in mehreren Kategorien vertreten. Neben Kane stehen auch Luis Díaz, Dayot Upamecano und Michael Olise in der Shortlist der Männer nominiert. In der Frauenkategorie sind Klara Bühl, Pernille Harder und Momoko Tanikawa vertreten, während Lennart Karl als bestes Nachwuchstalent zur Wahl steht. Zudem ist der Verein als einziger in der Kategorie „Klub des Jahres“ für die Männer- und Frauenwertung nominiert. Auch Vincent Kompany könnte den Preis als Trainer des Jahres erhalten. Die Wahl wird von Journalisten aus den Top-100-Nationen der FIFA-Weltrangliste durchgeführt.

Ross Smith gewinnt Darts-Europameisterschaft

Bei der Darts-Europameisterschaft in der Dortmunder Westfalenhalle hat der Engländer Ross Smith den Titel gewonnen. Im Finale setzte er sich gegen den Deutschen Martin Schindler mit 11:8 durch. Mit diesem Erfolg schrieb der 30-jährige Strausburger Geschichte, da er als erster deutscher Spieler jemals das Finale eines Major-Turniers erreichte. Schindler, der sich zuletzt gegen Wessel Nijman, Jermaine Wattimena und Jonny Clayton durchgesetzt hatte, besiegte im Halbfinale den Polen Krzysztof Ratajski mit 11:6. Im Endspiel gegen Smith konnte der Deutsche den Rückstand nach einem deutlichen Rückstand von 2:8 zunächst nicht mehr aufholen, auch wenn er sich durch vier aufeinanderfolgende Leggewinne auf 9:6 herankämpfte. Smith, der bereits 2022 Europameister war, sicherte sich den Sieg durch konstantes Scoring. Das Turnier verzeichnete mit über 35.000 Zuschauern einen neuen Rekord. Durch den Finaleinzug kehrte Schindler in die Top 20 der Weltrangliste zurück und sicherte sich Preisgelder in Höhe von 80.000 Pfund.

Braunschweig gewinnt gewaltsames Niedersachsen-Derby

Eintracht Braunschweig gewann das 185. Niedersachsen-Derby gegen Hannover 96 mit 2:0 (1:0). Die Tore erzielten Max Marie in der 17. Minute und Yann Sturm in der Nachspielzeit. Während der Sieg den Braunschweiger Aufstiegskandidaten in das Tabellenmittelfeld verhalf, rutschte Hannover 96 unter Trainer Sandro Wagner auf den 16. Rang ab. Das Spiel war von gewaltsamen Zwischenfällen überschattet. Im Vorfeld des Spiels wurden beim Fanmarsch der Braunschweiger vier Personen durch Feuerwerkskörper verletzt; zudem wurde ein Mitarbeiter der BSVG verletzt. In der Nachspielzeit zündeten Anhänger aus dem Gastbereich Pyrotechnik, wobei Leuchtraketen über eine Pufferzone in den Heimblock geschleudert wurden. Dabei wurden ein Besucher und eine Polizeibeamtin leicht verletzt. Der Schiedsrichter musste die Partie unterbrechen, während die Feuerwehr im Stadion im Einsatz war. Zudem wurde der Braunschweiger Torwart Ron-Thorben Hoffmann nach einem Zusammenprall ausgewechselt. Insgesamt waren rund 1.100 Polizeibeamte im Einsatz.

Politische Ausrichtung der Quellen

Dieser Wert zeigt, wie die verwendeten Quellen eines Artikels politisch einzuordnen sind, gemessen auf einer Skala von 0 (weit links) über 50 (Mitte/neutral) bis 100 (weit rechts).

Der Score wird automatisch berechnet: Jeder Nachrichtenquelle ist ein politischer Ausrichtungswert aus unserer Datenbank zugeordnet. Der Gesamtscore ist der Durchschnitt aller verwendeten Quellen. Quellen ohne bekannte Einordnung fließen neutral (50) ein.