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Nachrichten vom: Samstag, 8. August 2026, 7:00

Drohne am Flughafen Leipzig entdeckt

Nach dem Fund einer mit Sprengstoff bestückten Drohne am Flughafen Leipzig/Halle in der Nacht zum Mittwoch ist eine politische Debatte über die Sicherheit kritischer Infrastruktur entbrannt. Die Drohne wurde im Sicherheitsbereich des Frachtbetriebs entdeckt, in dessen Nähe sich mehrere ukrainische Frachtflugzeuge befanden. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf versuchten Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion sowie gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr übernommen. Die russische Botschaft in Berlin wies eine Beteiligung zurück und bezeichnete die Vorwürfe als „hastig zusammengezimmerte Provokation“. Der Vorsitzende des Geheimdienste-Kontrollgremiums des Bundestages, Marc Henrichmann, bezeichnete die russische Erklärung hingegen als nicht glaubwürdig. Politische Akteure wie Marie-Agnes Strack-Zimmermann sehen Russland hinter dem Vorfall. In der Folge wird über eine Zentralisierung der Drohnenabwehr diskutiert, wobei Forderungen nach einer Bündelung der Zuständigkeiten beim Bundesinnenministerium laut wurden. Zudem mahnten Vertreter der Industrie und Politik verstärkte Investitionen in Abwehrtechnologien an.

Politische Ausrichtung der Quellen: Eher rechts der Mitte

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Diplomatischer Konflikt zwischen Spanien und Italien

Nach der Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta ist ein diplomatischer Konflikt zwischen Spanien und Italien entbrannt. Italien hat die Anwendung des Schengen-Abkommens für den See- und Luftverkehr gegenüber Spanien ausgesetzt, um Sicherheits- und Terrorismusrisiken zu minimieren. Die italienische Regierung unter Giorgia Meloni begründet diesen Schritt mit der Migrationslage in Ceuta, wo in der vergangenen Woche rund 72.000 Menschen die Grenze zu Marokko erreichten. Spanien bezeichnet die italienischen Kontrollen als unfair und diskriminierend und stellte ein Ultimatum, die Maßnahmen bis Sonntag, den 9. August, einzustellen. Italien wies die Forderung zurück und beabsichtigt, die Kontrollen mindestens bis zum folgenden Samstag aufrechtzuerhalten. Als Reaktion hat die spanische Regierung nun eigene stichprobenartige Kontrollen für Flüge und Schiffe aus Italien angeordnet, die um Mitternacht begannen und bis zum 7. September laufen sollen. Begründet wird dies mit dem anhaltenden Druck durch irreguläre Migration. In Ceuta verbleiben derzeit noch etwa 2.000 Migranten, darunter rund 1.000 Minderjährige.

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Ukrainischer Drohnenangriff auf Wildberries-Lager

Ein ukrainischer Drohnenangriff hat ein Lagerhaus des russischen Onlinehändlers Wildberries in Jekaterinburg in Brand gesetzt. Nach Angaben des Unternehmens sowie des regionalen Kreml-Vertreters wurden 800 Menschen aus dem Logistikzentrum evakuiert; Verletzte gab es nicht, die meisten Waren blieben unbeschädigt. Seit dem 18. Juli wurden mindestens 20 Lagerhäuser des Unternehmens attackiert. Die Ukraine wirft Wildberries vor, Waren für die Kriegsführung zu verkaufen. Parallel dazu meldete das russische Verteidigungsministerium Angriffe auf drei Schiffe im Schwarzen Meer, die Militärgüter für die Ukraine transportiert haben sollen. In dieser Woche wurden laut russischen Angaben bereits 34 Schiffe angegriffen. An der Front gab Russland die Kontrolle über die Siedlung Anyschtyschne in der Region Charkiw bekannt. Gleichzeitig meldete die ukrainische Seite schwere Angriffe auf zivile Ziele: In Isjum starben zwei Menschen, in der Krim wurden bei einem Drohnenangriff auf ein Mehrfamilienhaus in Kertsch zwei Personen getötet. Zudem wurden in Cherson vier medizinische Fachkräfte bei einem Angriff auf ein Krankenhaus verletzt.

Politische Ausrichtung der Quellen: Eher links der Mitte

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