Ein Gericht in Genua hat den ehemaligen Top-Manager der Autobahngesellschaft Autostrade per l'Italia, Giovanni Castellucci, zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Der Prozess im Zusammenhang mit dem Einsturz der Morandi-Brücke am 14. August 2018, bei dem 43 Menschen ums Leben kamen, dauerte vier Jahre. Castellucci wurde für das Unglück schuldig gesprochen, nachdem die Staatsanwaltschaft 18 Jahre und sechs Monate Haft gefordert hatte. Die Anklage warf ihm vor, bereits seit 2009 von Mängeln gewusst zu haben und Profit über die Sicherheit der Infrastruktur gestellt zu haben. Ein Expertenbericht zufolge war die 1967 eröffnete Schrägseilbrücke aufgrund mangelhafter Wartung schwer beschädigt. Der Einsturz riss Fahrzeuge 45 Meter in die Tie Tiefe und führte dazu, dass etwa 600 Anwohner ihr Zuhause verloren. Insgesamt standen 57 Beschuldigte im Prozess. An der Stelle der Brücke steht seit August 2020 ein Neubau des Architekten Renzo Piano, der 43 Lichtmasten als Gedenken an die Opfer umfasst.
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Das US-Militär hat in der Nacht eine neue Angriffswelle gegen den Iran durchgeführt, die erstmals seit Beginn der aktuellen Kämpfe um die Straße von Hormus auch Teile des Nordens des Landes erreichte. Das US-Zentralkommando Centcom teilte mit, dass Angriffe gegen militärische Einrichtungen gerichtet waren, die Handelsschiffe in der Straße von Hormus bedrohen könnten. Dabei wurde der unter der Flagge Curaçaos fahrende, unbeladene Öltanker Belma mit Hellfire-Raketen am Schornstein getroffen und manövrierunfähig gemacht, nachdem das Schiff Warnungen ignoriert hatte. Iranische Staatsmedien berichteten von Explosionen in der Umgebung der Hauptstadt Teheran sowie in der Provinz Semnan.
Der Iran reagierte mit Angriffen auf umliegende Golfstaaten: In Jordanien wurden Raketen abgefangen, in Kuwait bekämpfte die Luftabwehr Drohnenangriffe und in Bahrain wurde Luftalarm ausgelöst. US-Präsident Donald Trump erklärte, der Iran sei bereit für ein Friedensabkommen, kündigte jedoch weitere Angriffe an. Parallel zur Eskalation wurde die Freilassung der US-Bürgerin Dena Karari aus dem Iran bekannt.
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Die Pläne von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU), die Altersgrenze für den Unterhaltsvorschuss von 18 auf 16 Jahre zu senken, lösen heftige politische Reaktionen aus. Von der Reform betroffen wären etwa 80.000 Jugendliche, deren alleinerziehende Eltern ein Bruttoeinkommen von mindestens 3.000 Euro haben. Bundeskanzler Friedrich Merz verteidigte die Maßnahme auf einer Pressekonferenz als notwendige Abwägung, da die finanziellen Entwicklungen die Kommunen massiv bedrohten und er davon ausgehe, dass Eltern älterer Kinder durch verbesserte Betreuung wieder vermehrt Arbeit aufnehmen könnten.
Die Kritik aus der Opposition und dem Koalitionspartner SPD ist deutlich. Politiker der SPD, darunter Manuela Schwesig und Tim Klüssendorf, warfen der Ministerin vor, die Lebensrealität von Alleinerziehenden zu verkennen. Auch die Grünen und die Linke sowie Verbände wie der VAMV und der Paritätische Gesamtverband lehnten die Kürzungen ab. Kritiker betonen, dass auch 16- und 17-Jährige weiterhin auf Unterstützung angewiesen seien und die Reform eine Belastung für Familien mit hohem Armutsrisiko darstelle.
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Die Bundesregierung plant mit einem 26-stufigen Aktionsplan ein verstärktes Vorgehen gegen Steuer- und Finanzkriminalität. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (beide SPD) wollen unter anderem die Steuerhinterziehung wieder als Verbrechen statt als Vergehen einstufen und den Strafrahmen für organisierte Steuerkriminalität von zehn auf 15 Jahre erhöhen. Zudem soll die bisherige Straffreiheit bei Selbstanzeigen beendet werden.
Zur Verbesserung der Ermittlungsmöglichkeiten ist die Einrichtung eines Gemeinsamen Zentrums gegen Steuer- und Finanzkriminalität beim Zoll vorgesehen, in dem Analyse, Ermittlung und Verfolgung gebündelt werden sollen. Dabei sollen auch Künstliche Intelligenz und ein neues Datenanalysezentrum zum Einsatz kommen. Für Unternehmen ist die Einführung eines elektronischen Meldesystems für die Umsatzsteuer sowie eine Registrierkassenpflicht für Geschäfte mit einem Jahresumsatz von über 100.000 Euro geplant. Zudem sollen die Aufbewahrungsfristen für Buchungsbelege auf 15 Jahre ausgeweitet werden. Durch diese Maßnahmen und eine geplante Krypto-Besteuerung rechnet das Finanzministerium im Haushaltsentwurf 2027 mit Mehreinnahmen von einer Milliarde Euro.
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Nach dem Ende des Fregattenprojekts F126 drohen dem Bundesverteidigungsministerium durch den Abbruch des Vertrags mit dem niederländischen Schiffsbauer Damen Schelde Naval Shipbuilding (DSNS) mögliche zusätzliche Kosten. Das Ministerium hatte Ende Juni entschieden, den Bau der sechs Fregatten nicht weiterzuverfolgen, da die vereinbarten zeitlichen und finanziellen Rahmenbedingungen nicht eingehalten werden konnten. Als Alternative plant die Bundesregierung die Beschaffung von bis zu acht MEKO-Fregatten des Typs MEKO A-200 von Thyssenkrupp Marine Systems.
Der Rechtsanwalt der DSNS, Peter Gauweiler, kritisierte die Vertragsaufgabe als willkürlich und rechtlos, weshalb sich die Werft Schadensersatzforderungen gegen das Ministerium und das Beschaffungsamt vorbehält. Verteidigungsminister Boris Pistorius wies Vorwürfe eines Rechtsbruchs zurück und verwies auf die Schlechtleistung des Auftragnehmers. Er erklärte zudem, dass die Bundesseite selbst mögliche Schadensersatzansprüche in Höhe von 2,3 Milliarden Euro gegen die Werft prüfe. Das ursprüngliche Projekt F126 hatte bereits Kosten von rund 2,3 bis 2,5 Milliarden Euro verursacht.
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Im US-Repräsentantenhaus hat ein Änderungsantrag zur Streichung von rund 3,3 Milliarden US-Dollar an Militärhilfe für Israel im kommenden Haushaltsjahr die Abstimmung nicht überstanden. Der von dem republikanischen Abgeordneten Thomas Massie eingebrachte Vorschlag scheiterte mit 104 zu 314 Stimmen. Während neben Massie kein weiterer Republikaner den Antrag unterstützte, stimmten 103 der 215 demokratischen Abgeordneten für die Streichung der Mittel, zehn enthielten sich. Damit unterstützte erstmals fast die Hälfte der Demokraten im Repräsentantenhaus einen Vorstoß zum Ende der milliardenschweren Hilfen, während bei einer vergleichbaren Abstimmung vor zwei Jahren lediglich 37 Abgeordnete der Partei dafür stimmten. Die Abstimmung verdeutlicht wachsende Differenzen innerhalb der Demokratischen Partei hinsichtlich der außenpolitischen Ausrichtung gegenüber Israel. Während die Parteiführung die Militärhilfe weiterhin unterstützt, fordert insbesondere der progressive Flügel ein Ende der finanziellen Unterstützung. Die Spaltung zeigt sich auch in der Fraktionsführung: Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Katherine Clark und die frühere Vorsitzende Nancy Pelosi unterstützten den Antrag, während Minderheitsführer Hakeem Jeffries dagegen stimmte.
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Die weltweite Vorabregistrierung für den Free-to-Play-Multiplayer-Helden-Shooter „Ratchet & Clank: Ranger Rumble“ ist ab sofort im App Store und bei Google Play möglich. Das Spiel, das von OH BIBI in Zusammenarbeit mit PlayStation Studios und Insomniac Games entwickelt wird, bringt die bekannte Reihe auf Mobilgeräte. Zum Launch stehen zwölf verschiedene Helden sowie sechs Spielmodi zur Verfügung, darunter Team-PvP-Gefechte, PvE-Gegnerwellen und ein Battle-Royale-ähnlicher Modus. Das Gameplay basiert auf Echtzeitkämpfen in Arenen, die durch dynamische PvE-Elemente ergänzt werden. Mit der Vorabregistrierung nehmen Spieler an einer globalen Community-Kampagne teil, bei der durch das Erreichen gemeinsamer Etappenziele Belohnungen wie Qredits, Reebos und Raritanium freigeschaltet werden können. Ein finales Ziel der Kampagne ist der exklusive „Clank Suit“-Skin für Widget. Die Belohnungen werden innerhalb von 30 Tagen nach der Veröffentlichung an Spieler versendet, die das Tutorial abgeschlossen haben. Ein konkreter Veröffentlichungstermin für das Spiel wurde bislang noch nicht genannt.
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Apple verfolgt eine Strategie, um die Abhängigkeit von externer Hardware, insbesondere von Nvidia-Komponenten in der Google Cloud, zu verringern. Der Konzern treibt die Entwicklung eigener KI-Server-Chips voran, wobei das interne Projekt mit dem Codenamen „Baltra“ bereits Verzögerungen erlitten hat. Um fehlendes Know-how aufzubauen, hat Apple im Januar 2026 die KI-Firma Q.ai für rund 1,85 Milliarden Euro übernommen und führt Gespräche mit dem Spezialisten PrismML über dessen Kompressionstechnik.
Während die Einführung leistungsstarker Server-Chips wie des M7 Ultra voraussichtlich erst 2029 erfolgen wird, passt Apple seine Strategie für Verbraucher-Chips an. Die Entwicklung der M6-Serie konzentriert sich ab Ende 2026 auf Basis-Varianten. Parallel dazu arbeitet Apple mit Broadcom an Serverprozessoren; eine Partnerschaft wurde bis 2031 verlängert. Für die mobile Hardware ist der Einsatz von A20-Prozessoren im iPhone 18 Pro für September 2026 geplant, die durch eine größere Neural Processing Unit eine verbesserte KI-Leistung ermöglichen sollen.
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Das Google Pixel 10a ist bei Amazon derzeit für 399 Euro erhältlich. Damit liegt der Preis unter der unverbindlichen Preisempfehlung von 549 Euro, was einer Ersparnis von 27 Prozent entspricht. Das Smartphone verfügt über 128 GB Speicher und wird mit einer Garantie auf sieben Jahre Betriebssystem- und Sicherheitsupdates sowie Pixel Drops ausgeliefert.
Technisch ist das Gerät mit dem Google Tensor G4 Prozessor, 8 GB RAM und einem 6,3 Zoll großen pOLED-Display ausgestattet, das eine Bildwiederholrate von 60 bis 120 Hertz unterstützt. Die Kameraausstattung umfasst ein Zweifach-Rückkamerasystem mit einer 48-Megapixel-Weitwinkelkamera und einer 13-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera sowie eine 13-Megapixel-Frontkamera. Ein 5.000-mAh-Akku ermöglicht laut Hersteller eine Laufzeit von mehr als 30 Stunden. Das Gehäuse bietet Schutz nach IP68 und eine matte Rückseite mit einem Aluminiumrahmen. Das Modell läuft mit Android 16 und unterstützt verschiedene KI-Funktionen wie Gemini.
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Der DAX verzeichnete am Donnerstag Verluste und sank zeitweise auf 24.839,23 Punkte, bevor er den Handelstag mit einem Rückgang von 0,59 Prozent bei 24.999,53 Punkten abschloss. Damit verliert der deutsche Leitindex gegenüber dem Vortag an Boden und die Marke von 25.000 Punkten gerät zunehmend außer Sichtweite. Die Kursentwicklung wurde durch Gegenwind aus den asiatischen Märkten sowie durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten beeinflusst.
Im MDAX verzeichneten Einzelwerte deutliche Rückgänge, insbesondere im Halbleitersektor. Die Aktien von Infineon sanken um 4,8 Prozent, während Titel wie Aixtron, Siltronic und Suss Microtec Verluste von bis zu 6,5 Prozent aufwiesen. Im Gegensatz dazu legte der US-Konzern Uber ein Übernahmeangebot für Delivery Hero in Höhe von 41,50 Euro pro Anteilsschein vor, was einem Transaktionsvolumen von etwa 12,7 Milliarden Euro entspricht. Die Aktie von Delivery Hero reagierte mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent auf 38,26 Euro.
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Eine aktuelle Erhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass im Jahr 2024 rund 1,1 Millionen Angehörige der Babyboomer-Jahrgänge vorzeitig in den Ruhestand gegangen sind. Von den etwa sechs Millionen Babyboomern, die bereits die Regelaltersgrenze erreicht haben, befindet sich mehr als jeder zweite im vorzeitigen Rentenbezug. Laut den Forschern des IW steigt die Inanspruchnahme der Frührente weiter an, da vermehrt Menschen das Rentenalter erreichen.
Das Institut stellt eine Diskrepanz zwischen der Anhebung der Regelaltersgrenze und der realen Lebensarbeitszeit fest: Während die Grenze zwischen 2012 und 2024 um zwölf Monate stieg, erhöhte sich das durchschnittliche Rentenzugangsalter lediglich um acht Monate. Als Ursache werden die Möglichkeiten des vorzeitigen Renteneintritts sowie der Wegfall der Hinzuverdienstgrenze im Jahr 2023 genannt. Das IW befürwortet die Empfehlungen der Rentenkommission, den abschlagsfreien vorzeitigen Renteneintritt zu streichen, und mahnt eine zeitnahe Umsetzung an, um die Wirkung von Reformen nicht durch Ausnahmen zu gefährden.
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Das Internationale Bankhaus Bodensee (IBB) wird durch seinen Hauptgesellschafter, die Würth-Gruppe, mit 123 Millionen Euro Eigenkapital gestützt. Gleichzeitig hat der Künzelsauer Konzern die verbliebene Minderheitsbeteiligung von fünf Prozent von der Hypo Vorarlberg übernommen und ist nun Alleineigentümer des Instituts mit Sitz in Friedrichshafen.
Die finanzielle Unterstützung erfolgt aufgrund erhöhter Risiken bei Immobilien- und Firmenkundenkrediten, bedingt durch eine angespannte Lage am Gewerbeimmobilienmarkt sowie eine gestiegene Insolvenzdynamik. In der Folge musste die Risikovorsorge auf 45,5 Millionen Euro aufgestockt werden. Durch die Auflösung von Reserven in Höhe von 26,5 Millionen Euro konnte das IBB für das Geschäftsjahr 2025 ein Ergebnis von nahezu null ausweisen, während das operative Ergebnis bei einem Verlust von 25,6 Millionen Euro lag.
Das Institut plant für das laufende Jahr einen konsequenten Abbau von Risiken in den Segmenten Unternehmenskunden und Gewerbeimmobilien, was für 2026 ein negatives Ergebnis erwarten lässt. Ab 2027 wird eine Stabilisierung der Ertragslage angestrebt.
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Argentinien hat sich mit einem 2:1-Sieg gegen England ins Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 nach Spanien hochgekämpft. Nach einem Rückstand durch ein Tor von Gordon Molina in der 55. Minute gelang Argentinien die Wende in der Nachspielzeit: Zunächst erzielte Fernandez den Ausgleich nach Vorarbeit von Lionel Messi, bevor Lautaro Martinez in der 90. plus 2. Minute den Siegtreffer per Kopf markierte.
Nach dem Spiel feierten die argentinischen Spieler Lisandro Martínez und Giovani Lo Celso mit einem Banner mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“, um den Gebietsanspruch auf die Falklandinseln zu unterstreichen. Da die FIFA politische Botschaften bei Wettbewerben untersagt, fordert die britische Regierung unter Wirtschaftsminister Peter Kyle eine Untersuchung des Vorfalls durch den Weltverband. Während der argentinische Trainer Lionel Scaloni versuchte, die politische Spannung aus der Partie zu nehmen, hatte die argentinische Vizepräsidentin Victoria Villarruel die Engländer vorab als „Piraten“ bezeichnet. Das WM-Finale findet am Sonntag im MetLife Stadium statt.
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Die 12. Etappe der Tour de France 2026 startet auf der ehemaligen Formel-1-Rennstrecke in Magny-Cours. Die 179,1 Kilometer lange Etappe führt durch Zentralfrankreich in Richtung Chalon-sur-Saône. Das Profil der Strecke ist nach einem flachen ersten Drittel wellig und umfasst insgesamt etwa 1800 Höhenmeter. Bei Temperaturen von über 30 Grad bietet die Etappe den Sprintern eine weitere Chance auf einen Sieg.
Nach der vorangegangenen 11. Etappe, die mit einem Sieg des Norwegers Sören Wärenskjold in einem Massensprint endete, wird erneut ein Finale im Sprint erwartet. Alle Fahrer, die am Vortag ins Ziel kamen, nehmen heute wieder am Start teil, darunter auch Georg Zimmermann, der nach einem Sturz am Vortag mit Verletzungen an der Kinnpartie zurückkehrt. Die Etappe führt über das Gelände der Motorsport-Rennstrecke, wobei die Fahrer die öffentlichen Straßen in Angriff nehmen.
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Nach dem Ausscheiden Englands im WM-Halbfinale gegen Argentinien sorgte ein Vorfall um Jude Bellingham für Aufsehen. Nach Abpfiff verpasste der englische Offensivspieler dem argentinischen Ersatzspieler Valentin Barco einen Schlag mit der flachen Hand auf den Hinterkopf. Barco, der zuvor den Ausgleichstreffer von Enzo Fernández gefeiert hatte, reagierte mit einem Schubser. Mitspieler mussten die Situation beruhigen, wobei auch Argentiniens Nicolas Otamendi in den Vorfall involviert war. Die FIFA untersucht den Vorfall.
Zuvor kam es bereits in der ersten Halbzeit zu einer hitzigen Diskussion zwischen Bellingham und Lionel Messi am Mittelkreis, die laut Bellingham einen Streit über eine Schiedsrichterentscheidung zu einem Foul darstellte. Bellingham äußerte sich nach der 1:2-Niederlage enttäuscht über das Ausscheiden seiner Mannschaft, bezeichnete das Spiel gegen Messi jedoch als Privileg. Während England das Halbfinale verlor, steht für Frankreichs William Saliba aufgrund chronischer Rückenprobleme eine monatelange Pause bevor.
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