Die wichtigsten Nachrichten des Tages.
Mit KI geprüft und zusammengefasst.

Nachrichten vom: Dienstag, 11. August 2026, 18:00

Todesurteil gegen Baschar al-Assad

Ein Gericht in Damaskus hat den gestürzten syrischen Präsidenten Baschar al-Assad in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Die Richter begründeten das Urteil mit Kriegsverbrechen nach Beginn des syrischen Bürgerkriegs im Jahr 2011 sowie mit Verbrechen gegen die Menschlichkeit, darunter vorsätzlicher Mord, Folter und willkürliche Inhaftierungen. Assad, der im Dezember 2024 nach dem Sturz durch eine Rebellenallianz unter Führung der HTS-Miliz nach Russland floh, hält sich dort weiterhin auf. Im selben Verfahren wurden auch Assads Bruder Mahir al-Assad sowie weitere Vertreter der ehemaligen Regierung in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Ihnen werden vorsätzlicher Mord und Folter mit Todesfolge vorgeworfen. Ebenfalls zum Tode verurteilt wurde der Cousin Assads, Atef Nadschib, der als ehemaliger Sicherheitschef in der Provinz Daraa für Verbrechen gegen die Menschlichkeit, unter anderem die vorsätzliche Tötung von Kindern unter 15 Jahren, für schuldig befunden wurde. Die Prozesse gegen die ehemaligen Verantwortlichen des Sicherheitsapparats wurden im April eröffnet.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte

Links
Mitte
Rechts
Politische Ausrichtung der Quellen, Score: 53/100

Dieser Wert zeigt, wie die verwendeten Quellen dieses Artikels politisch einzuordnen sind – gemessen auf einer Skala von 0 (weit links) über 50 (Mitte/neutral) bis 100 (weit rechts).

Der Score wird automatisch berechnet: Jeder Nachrichtenquelle ist ein politischer Ausrichtungswert aus unserer Datenbank zugeordnet. Der Gesamtscore ist der Durchschnitt aller verwendeten Quellen. Quellen ohne bekannte Einordnung fließen neutral (50) ein.

Quellen

Russische Luftangriffe töten neun Menschen

Nach erneuten russischen Luftangriffen auf die Ukraine wurden mindestens neun Menschen getötet. In der Regionalhauptstadt Saporischschja starben mindestens sechs Menschen, während weitere 19 bis 20 Personen verletzt wurden. Laut Präsident Selenskyj setzte Russland bei diesem Angriff unter anderem ballistische Raketen aus Nordkorea ein. Zudem wurden Industrieanlagen und Infrastruktur getroffen; das russische Verteidigungsministerium gab an, ein örtliches Stahlwerk ins Visier genommen zu haben. Auch im Gebiet Dnipropetrowsk starben mindestens drei Menschen. In der Hauptstadt Kiew wurden ein Krankenhausgebäude sowie Geschäfte beschädigt; zudem wurden ein Sortierzentrum des Postunternehmens Nova Post und ein großes Lagerhaus getroffen. In den Städten Cherson und Charkiw führten Angriffe auf Umspannwerke zu Stromausfällen. Die ukrainische Luftwaffe meldete den Einsatz von 120 Drohnen sowie Raketen des Typs Zirkon. Parallel dazu kam es im russischen Hinterland zu Bränden. In der Region Woronesch brannten Lagerhallen des Online-Händlers Wildberries, wobei ein Mann getötet wurde. In Orsk geriet eine Ölraffinerie in Brand, nachdem das ukrainische Militär den Angriff meldete.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte

Links
Mitte
Rechts
Politische Ausrichtung der Quellen, Score: 49/100

Dieser Wert zeigt, wie die verwendeten Quellen dieses Artikels politisch einzuordnen sind – gemessen auf einer Skala von 0 (weit links) über 50 (Mitte/neutral) bis 100 (weit rechts).

Der Score wird automatisch berechnet: Jeder Nachrichtenquelle ist ein politischer Ausrichtungswert aus unserer Datenbank zugeordnet. Der Gesamtscore ist der Durchschnitt aller verwendeten Quellen. Quellen ohne bekannte Einordnung fließen neutral (50) ein.

Quellen

Lkw-Fahrverbot in Hessen gelockert

Aufgrund extremer Niedrigwasserstände in wichtigen Binnenschifffahrtsstraßen wie dem Rhein wird das Lkw-Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen in Hessen gelockert. Das Wirtschaftsministerium gab die Maßnahme bekannt, um gestörte Logistikketten zu entlasten. Die Entscheidung folgt auf ähnliche Lockerungen in Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Ziel ist es, die Versorgung der Wirtschaft und der Bevölkerung sicherzustellen, da die Schifffahrt durch die trockene Wetterlage stark beeinträchtigt ist. Am Pegel Kaub wurden bereits Werte gemessen, die unter dem Niveau von 2018 liegen. Da Schiffe bei geringem Wasserstand weniger Ladung aufnehmen können, steigen die Transportkosten, was die Verlagerung von Gütern auf die Straße notwendig macht. Während die Binnenschifffahrt auf dem Rhein, der Donau und der Elbe unter den niedrigen Pegeln leidet, besteht an Grenzübergängen nach Österreich aufgrund dort geltender Fahrverbote die Gefahr von Lkw-Staus.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte

Links
Mitte
Rechts
Politische Ausrichtung der Quellen, Score: 52/100

Dieser Wert zeigt, wie die verwendeten Quellen dieses Artikels politisch einzuordnen sind – gemessen auf einer Skala von 0 (weit links) über 50 (Mitte/neutral) bis 100 (weit rechts).

Der Score wird automatisch berechnet: Jeder Nachrichtenquelle ist ein politischer Ausrichtungswert aus unserer Datenbank zugeordnet. Der Gesamtscore ist der Durchschnitt aller verwendeten Quellen. Quellen ohne bekannte Einordnung fließen neutral (50) ein.

Quellen