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Nachrichten vom: Dienstag, 23. Juni 2026, 18:00

Selenskyj nimmt nicht an Konferenz teil

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird nicht an der Wiederaufbaukonferenz in Danzig teilnehmen. Wie die ukrainische Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko mitteilte, wird sie die ukrainische Delegation bei dem Treffen, das am Donnerstag und Freitag stattfindet, leiten. Grund für die Absage ist ein eskalierender diplomatischer und historischer Streit zwischen der Ukraine und Polen. Die Spannungen resultieren unter anderem aus der Ehrung einer Armee-Einheit durch Selenskyj als „Helten der UPA“. Die Ukrainische Aufstandsarmee war während des Zweiten Weltkriegs an Massakern an Zehntausenden Polen beteiligt. Als Reaktion darauf entzog der polnische Präsident Karol Nawrocki Selenskyj den „Orden des Weißen Adlers“, woraufhin Kiew polnische Auszeichnungen zurückgab. Der Konflikt wird auch durch innenpolitische Dynamiken in Polen beeinflusst. An der Konferenz in der polnischen Hafenstadt wird unter anderem auch der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz erwartet.

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Tucker Carlson distanziert sich von Republikanern

Der rechtskonservative Online-Kommentator Tucker Carlson hat sich öffentlich von der Republikanischen Partei und der Politik von US-Präsident Donald Trump losgesagt. In seinem Podcast „Can't be censored“ erklärte der ehemalige Fox-News-Moderator, er werde die Partei nicht länger unterstützen. Als Grund nannte er die Außenpolitik der Republikaner, insbesondere im Hinblick auf den Krieg gegen den Iran. Carlson warf der Partei vor, die Interessen eines anderen Landes, namentlich Israels, über die Interessen der eigenen Bürger zu stellen. Er bezeichnete die aktuelle politische Richtung als inakzeptabel, unmoralisch und verräterisch. Obwohl er die Partei 35 Jahre lang verteidigt habe, sei die gegenwärtige Lage nicht mehr zu rechtfertigen. Gleichzeitig stellte Carlson klar, dass er auch die Demokratische Partei nicht unterstützen werde, und gab an, seine künftige politische Positionierung noch nicht zu kennen. Die Abkehr erfolgt vor den im November anstehenden Zwischenwahlen im US-Kongress.

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