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Nachrichten vom: Samstag, 22. August 2026, 18:00

Die Linkspartei führt Umfrage in Berlin

Eine aktuelle Forsa-Umfrage zur bevorstehenden Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus zeigt eine deutliche Veränderung der politischen Lage. Knapp vier Wochen vor dem Wahltermin liegt die Linkspartei mit 22 Prozent an der Spitze. Damit hat sie die CDU und die AfD überholt, die sich mit jeweils 18 Prozent den zweiten Platz teilen. Die Grünen folgen mit 16 Prozent. Für die SPD stellt die Erhebung einen Rückschlag dar, da die Partei nur noch auf 12 Prozent kommt. Die FDP und das BSW liegen mit 3 bzw. 4 Prozent unter der Fünf-Prozent-Hürde. Die Umfrage, die im Zeitraum vom 4. bis 18. August 1535 Personen befragte, weist eine Fehlertoleranz von +/- drei Prozentpunkten auf. Rein rechnerisch wären Koalitionen aus Linken, Grünen und SPD sowie aus CDU, Grünen und SPD möglich. Ein Bündnis zwischen CDU und AfD hätte laut den Daten keine Mehrheit.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte

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Politische Ausrichtung der Quellen, Score: 48/100

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Quellen

Wadephul sichert Ukraine weitere Hilfe

Der deutsche Außenminister Johann Wadephul ist zu einem Besuch in die Ukraine gereist, um die Unterstützung seines Landes zu bekräftigen. Kurz vor seinem Eintreffen in Kyjiw griff Russland den Vorort Boryspil mit ballistischen Raketen an, wobei mindestens ein Mensch getötet wurde und weitere Verletzte zu beklagen waren. Im Rahmen seines Aufenthalts, der kurz vor dem ukrainischen Unabhängigkeitstag stattfindet, sicherte Wadephul zusätzliche humanitäre Hilfe in Höhe von 50 Millionen Euro zu, die über internationale Organisationen unter anderem zur Instandsetzung von Wohnungen und zur Bereitstellung von Heizgeräten eingesetzt werden soll. Zudem kündigte er Gespräche über weitere Unterstützung bei der Luftverteidigung an. Parallel dazu meldeten die Behörden weitere russische Angriffe auf die Ukraine, unter anderem in Saporischschja sowie in Krywyj Rih, wo mindestens 16 Menschen bei einem Angriff auf ein Einkaufszentrum starben. Gleichzeitig wurden ukrainische Angriffe auf Industrieanlagen in der russischen Region Perm gemeldet.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte-links

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Politische Ausrichtung der Quellen, Score: 30/100

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Quellen

Merz besucht Waldbrandgebiet in Eifel

Bundeskanzler Friedrich Merz wird am Samstagnachmittag das Waldbrandgebiet in der Eifel besuchen, um sich persönlich bei den Einsatzkräften zu bedanken. Der Besuch in der Gemeinde Hürtgenwald markiert sein erstes öffentliches Auftreten nach einer mehrwöchigen, terminfreien Zeit, die seit dem 29. Juli andauerte. In der Region in Nordrhein-Westfalen kam es während einer Hitzewelle zu einem einwöchigen Großbrand, der als der größte seiner Geschichte in diesem Bundesland gilt. Laut dem Bürgermeister von Hürtgenwald, Stephan Cranen, ist das Feuer mittlerweile gelöscht. Der Kanzler hatte den Helferinnen und Helfern zuvor bereits über die Plattform X für ihren Einsatz gedankt. Während der Abwesenheit wurde Merz von der Opposition kritisiert, die ihm Untätigkeit vorwarf. Das Kanzleramt bezeichnete die Zeit nicht als Urlaub, sondern betonte, dass der Regierungschef stets über das aktuelle Geschehen informiert bleibe und dienstliche Aufgaben wahrnehme.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte-links

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Politische Ausrichtung der Quellen, Score: 30/100

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