Sicherheitsbehörden untersuchen den Verdacht, dass ein im Waldgebiet an der Landesgrenze zwischen Berlin und Brandenburg entdecktes Waffenversteck mit russischen Geheimdiensten in Verbindung steht. Nach Informationen von WDR, NDR und der Süddeutschen Zeitung wurden im vergangenen Jahr zwei scharfe Handfeuerwaffen in einem professionell angelegten Depot gefunden. Das Bundesamt für Verfassungsschutz geht davon aus, dass die Waffen für Agenten hinterlegt wurden, um im Auftrag Moskaus Anschläge durchzuführen.
Der Generalbundesanwalt ermittelt seit November wegen des Verdachts auf Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Ein Tatverdächtiger, der mutmaßlich das Depot angelegt hat, wurde in Rumänien festgenommen. Um die Ermittlung von Abholern zu ermöglichen, wurde das Versteck nach der Sicherung technisch überwacht, wobei die Waffen funktionsunfähig gemacht wurden. Experten gehen davon aus, dass das Depot inzwischen nicht mehr genutzt wird, da die Täter den Polizeieinsatz vermutlich bemerkt haben. Die russische Botschaft ließ eine Anfrage zu den Vorwürfen bislang unbeantwortt.
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Die Füllstände der deutschen Gasspeicher haben einen historischen Tiefstand erreicht. Nach Angaben der Initiative Energien Speichern liegt der aktuelle Füllstand bei etwa 50 Prozent, während er zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr noch bei 67 Prozent lag. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) warnt, dass die Erreichung der gesetzlichen Vorgaben für den kommenden Winter zunehmend schwierig werde.
Laut Kerstin Andreae, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des BDEW, erschweren hohe Gaspreise infolge des Krieges im Iran die Befüllung. Da die Beschaffungskosten derzeit häufig über den für den Winter erzielbaren Verkaufspreisen liegen, fehle der wirtschaftliche Anreiz zur Einspeicherung. Der Verband schlägt vor, die Speicherung durch Entlastungen bei Steuern und Abgaben attraktiver zu gestalten. Das Bundeswirtschaftsministerium sieht derzeit keinen Anlass für staatliche Eingriffe, betont jedoch die Bedeutung von Importen aus Norwegen sowie über Flüssigerdgas-Terminals zur Sicherung der Versorgung.
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Nach einem tödlichen Verkehrsunfall in Osnabrück hat sich der mutmaßliche Unfallverursacher der Polizei gestellt. Der 81-jährige Autofahrer meldete sich am Freitagvormittag bei den Ermittlern, woraufhin die Fahndung nach ihm und dem Fahrzeug beendet wurde. Der Unfall ereignete sich am Dienstagmorgen im Bereich der Kreuzung Narupstraße und Karmannstraße. Dabei kam eine 69-jährige Radfahrerin ums Leben. Die Frau war mit ihrem Fahrrad unterwegs, als sie mit einem Auto kollidierte und lebensgefährliche Verletzungen erlitt, an denen sie später im Krankenhaus verstarb. Der Fahrer setzte seine Fahrt nach dem Zusammenstoß fort. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Osnabrück wurde das Fahrzeug sichergestellt. Die Polizei nutzt derzeit die zahlreichen Hinweise aus der Bevölkerung, um den Unfallhergang und die weiteren Umstände zu klären. Die Ermittlungen der zuständigen Behörden dauern an.
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Wirtschaftsverbände und Großkonzerne aus Bayern und Baden-Württemberg haben in einem gemeinsamen Schreiben die Bundesregierung zur schnellen Umsetzung angekündigter oder im Koalitionsvertrag festgehaltener Reformvorhaben aufgefordert. Die Unterzeichner, darunter Unternehmen wie BMW, Siemens, Audi, Mercedes-Benz, Porsche, ZF und Eberspächer sowie die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie, fordern eine Umsetzung „schleunigst und ohne irgendwelche Abstriche“. Als Gründe für den erheblichen Druck auf die Unternehmen werden hohe Energiekosten sowie sich wandelnde wirtschaftliche Rahmenbedingungen angeführt. Im Brief wird unter anderem die nachhaltige Reduzierung der Beitragsbelastung in der Sozialversicherung gefordert, die derzeit bei über 42 Prozent liege. Das Schreiben richtet sich an Bundeskanzler Friedrich Merz, die Arbeitsministerin Bärbel Bas sowie die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und die Fraktionsvorsitzenden der Regierungsparteien. Während die Konzerne die Bedeutung der Rahmenbedingungen für die Wettbewerbsfähigkeit und den Erhalt von Arbeitsplätzen betonen, kritisierte der Vorstandsvorsitzende von Siemens Healthineers, Bernhard Montag, die Haltung vieler Wirtschaftsführer als „Rumgenörgel“.
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Um die Sicherheit an deutschen Flughäfen gegenüber Drohnenbedrohungen zu erhöhen, plant Bundesverkehrsminister Steffen Bilger eine technische Aufrüstung. An einigen Flughäfen, die zur kritischen Infrastruktur zählen, laufen bereits die Beschaffungs- und Installationsproden für neue Technik der Deutschen Flugsicherung (DFS) in den An- und Abflugbereichen. Parallel dazu hat die Bundesregierung in Cochstedt ein neues Technologiezentrum für Drohnensicherheit eröffnet. Das dort angesiedelte Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) forscht an Technologien zur Erkennung und Abwehr von Drohnen, etwa durch den Einsatz von Radarsystemen, optischen Sensoren oder Thermokameras. Die Intensivierung der Maßnahmen erfolgt unter anderem als Reaktion auf den Fund einer mit Sprengstoff bestückten Drohne am Flughafen Leipzig/Halle. Bundesinnenminister Dobrindt bezeichnete den Aufbau der Drohnenabwehr als Daueraufgabe für die Bundespolizei, deren spezialisierte Einheit bis zum Jahresende auf 300 Einsatzkräfte anwachsen soll.
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Staaten fordern Stopp israelischer Siedlungsprojekte
Deutschland und sechs weitere Staaten – Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, die Niederlande und Norwegen – fordern Israel auf, die Pläne für das umstrittene Siedlungsprojekt E1 im Westjordanland zurückzunehmen. In einer gemeinsamen Erklärung bezeichneten die Länder die Veröffentlichung von Bauausschreibungen als inakzeptabel. Das israelische Bauministerium hatte am Dienstagabend eine Ausschreibung für über 1.200 Wohneinheiten veröffentlicht; insgesamt sind 3.400 Einheiten im Gebiet zwischen Ost-Jerusalem und Maale Adumim geplant.
Die Staaten warnten, dass eine Bebauung das Westjordanland in einen nördlichen und südlichen Teil aufspalten und die Schaffung eines zusammenhängenden palästinensischen Staates sowie eine Friedenslösung erschweren würde. Zudem wurde Wirtschaftsunternehmen vor einer Bewerbung gewarnt, da dies rechtliche und rufschädigende Folgen sowie die Beteiligung an Völkerrechtsverstößen nach sich ziehen könne. Die Länder verwiesen darauf, dass israelische Siedlungen im Westjordanland völkerrechtlich rechtswidrig seien. Bundeskanzler Friedrich Merz kritisierte die Pläne ebenfalls scharf.
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Google Research hat mit „PhotoScan“ einen Forschungsprototyp entwickelt, der den Körperfettanteil sowie die Fettverteilung mithilfe von zwei Smartphone-Fotos – einer Frontal- und einer Seitenansicht – schätzen kann. Das System nutzt zusätzlich Angaben zu Körpergröße und Gewicht, um Werte wie das Verhältnis von viszeralem zu subkutanem Fett zu berechnen. In Tests erreichte das Modell eine mittlere absolute Abweichung vom medizinischen Goldstandard DXA-Scan von etwa 2,15 Prozentpunkten und war damit präziser als die Bioimpedanz-Analyse (BIA), wie sie in Smartwatches zum Einsatz kommt, welche eine Abweichung von 2,91 Prozentpunkten aufwies. Bei der Identifizierung von Insulinresistenz lieferte PhotoScan mit einem AUROC-Wert von 0,760 eine deutlich bessere Vorhersagekraft als ein Basismodell aus Alter, Geschlecht und BMI (0,692) und näherte sich der Genauigkeit von DXA-Scans (0,773) an. Das Modell wurde auf Basis von über 35.000 Datensätzen trainiert und an einer Gruppe von 132 Personen validiert. Eine kommerzielle Nutzung oder eine Empfehlung für ein Screening liegt derzeit nicht vor.
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Apple plant die Einführung neuer Hardware-Generationen für das Apple TV und den HomePod mini. Die Entwicklung der Geräte ist laut Berichten bereits abgeschlossen, wobei die Veröffentlichung eng mit einer überarbeiteten Version des Sprachassistenten Siri verknüpft ist.
Beim Apple TV wird ein Hardware-Upgrade erwartet, das den Einsatz des A17 Pro Chips sowie eine Erhöhung des Arbeitsspeichers von 4 auf 8 GB ermöglichen soll. Diese Leistungssteigerung dient der lokalen Verarbeitung von KI-Funktionen der Apple Intelligence. Zudem könnten das Gerät über ein N1-Modem verfügen, was die Unterstützung von Wi-Fi 7 ermöglicht. Eine überarbeitete Fernbedienung soll ebenfalls Teil des Pakets sein. Das Design des Apple TV dürfte dem Vorgängermodell ähneln.
Beim HomePod mini wird ein Austausch des bisherigen S5-Chips gegen den leistungsfähigeren S9-Chip erwartet, während das Gehäuse unverändert bleibt. Die Markteinführung der neuen Geräte wird für das Jahr 2026 prognostiziert.
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Ein Forschungsteam um das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik hat im Zentrum der Milchstraße den Stern S301 entdeckt, der das supermassereiche Schwarze Loch Sagittarius A* enger und schneller umkreist als bisher bekannte Objekte. Der Stern erreicht bei seiner größten Annäherung eine Geschwindigkeit von über 25.000 Kilometern pro Sekunde, was etwa acht Prozent der Lichtgeschwindigkeit entspricht. Mit einer Umlaufzeit von etwa 8,7 Jahren und einer minimalen Distanz von zwölf astronomischen Einheiten zum Schwarzen Loch bietet S301 eine einzigartige Gelegenheit, die Rotation des Objekts sowie den Lense-Thirring-Effekt direkt zu messen. Dabei beeinflusst die rotierende Raumzeit die Umlaufbahn des Sterns messbar. Die Entdeckung gelang mithilfe des Gravity-Instruments am Very Large Telescope in Chile, da der extrem lichtschwache Stern bislang kaum nachweisbar war. Die Beobachtungen könnten innerhalb der nächsten zehn Jahre grundlegende Aspekte der Allgemeinen Relativitätstheorie, wie die Kerr-Metrik und das „No-Hair“-Theorem, überprüfen.
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Der Goldpreis verzeichnet im aktuellen Handel leichte Zuwächse und steuert auf den dritten Wochengewinn in Folge zu. Die Notierungen werden durch die Ankündigung des US-Finanzministeriums gestützt, die Rückkäufe von Staatsanleihen auszuweiten. Zudem begünstigen ein schwacher Dollar und rückläufige US-Renditen die Attraktivität des Edelmetalls.
Analysten der Bank Morgan Stanley haben ihre Prognose für das Jahr 2027 nach oben korrigiert und sehen den Goldpreis auf einem Weg über die Marke von 5.000 US-Dollar pro Feinunze. Das bisherige Kursziel von 4.450 US-Dollar für das vierte Quartal 2026 wurde bereits vorzeitig erreicht. Als wesentliche Treiber werden eine wiederbelebte Nachfrage nach Gold-ETFs, anhaltende Käufe durch Zentralbanken sowie fiskalische Sorgen genannt. Gleichzeitig bestehen Risiken durch mögliche US-Inflationsdaten und die Positionierung am Terminmarkt. Auch die UBS hält ein Niveau von 5.000 US-Dollar in der ersten Jahreshälfte 2027 für erreichbar.
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Der südkoreanische Speicherchip-Hersteller SK Hynix plant nach Medienberichten den Bau einer neuen Fabrik in Japan. Das Projekt soll in der Präfektur Miyagi realisiert werden, um die Produktionskapazitäten angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach Speicherchips zu erweitern. Laut Berichten der Zeitung „Hankyoreh“ erwägt das Unternehmen eine Investition in zweistelliger Billionenhöhe in der Landeswährung Won.
Die Umsetzung der Pläne erfolgt vor dem Hintergrund attraktiver staatlicher Förderprogramme in Japan, die Subventionen, Steuervergünstigungen und Infrastrukturleistungen umfassen. Ein Standort in Japan könnte die Kosten im Vergleich zu Südkorea erheblich senken. Während die Region Miyagi als Halbleiterzentrum gilt, wird das Vorhaben politisch beobachtet. Es besteht ein Spannungsfeld zwischen der historischen Beziehung Südkoreas und Japans sowie dem Druck aus den USA, Investitionen bevorzugt auf amerikanischem Boden zu tätigen. Die geplante Fabrik in Japan würde laut Berichten zunächst auf einem vergleichsweise geringen Niveau starten.
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Die Renditen deutscher Staatsanleihen haben sich auf einem deutlich höheren Niveau stabilisiert. Zehnjährige Bundesanleihen weisen aktuell Renditen von etwa 3,2 bis 3,25 Prozent auf, was dem höchsten Stand seit über 15 Jahren entspricht. Auch bei dreißigjährigen Papieren sind die Renditen mit rund 3,7 bis 3,8 Prozent deutlich gestiegen.
Diese Entwicklung macht Anleihen für Anleger durch attraktivere laufende Erträge und positive Realrenditen wieder interessanter, erhöht jedoch gleichzeitig die Refinanzierungskosten für den Staat sowie die Zinsen für Immobilienkredite. Während die Inflation im Euroraum zuletzt bei 2,9 Prozent lag, sorgt die geopolitische Lage, insbesondere der anhaltende Iran-Krieg und die damit verbundenen Unsicherheiten im Energiesektor, für Volatilität am Markt. Die Europäische Zentralbank agiert in diesem Umfeld datenabhängig. Für die Portfoliogestaltung bedeutet das gestiegene Zinsniveau, dass die Duration als Instrument zur Steuerung der Risikotragfähigkeit an Bedeutung gewinnt, da die traditionelle Pufferfunktion von Anleihen bei gleichzeitigen Inflations- und Zinsschocks abnehmen kann.
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Eintracht Frankfurt und der Mittelfeldspieler Ellyes Skhiri gehen ab sofort getrennte Wege. Wie am Freitag offiziell bekannt gegeben wurde, kehrt der 31-Jährige zu seinem früheren Verein, dem 1. FC Köln, zurück. Dort unterzeichnete der Tunesier einen Zwei-Jahres-Vertrag. Die Vereine waren sich bereits seit längerer Zeit einig, wobei die Eintracht laut Medienberichten eine Ablösesumme von knapp zwei Millionen Euro erhält. Zuvor hatten die Parteien noch über die Gehaltsmodalitäten verhandelt. Skhiri, der von 2019 bis 2023 für die Kölner spielte, war nach seinem Wechsel ablösefrei nach Frankfurt gekommen. Sein Vertrag bei der Eintracht war ursprünglich bis 2027 befristet. Vor dem nun feststehenden Wechsel absolvierte der Spieler am Donnerstag seinen Medizincheck bei den Rheinländern. Sportdirektor Timmo Hardung würdigte in einem offiziellen Statement die Professionalität und die Bedeutung des Spielers für das Team in den vergangenen drei Jahren.
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Die erste Etappe der Deutschland Tour 2026 endete mit einem Sieg des Franzosen Louis Barré vom Team Visma. Auf der 215 Kilometer langen Strecke von Bad Orb nach Schwäbisch Hall konnte sich Barré am Ende des hügeligen Kurses als Solist durchsetzen, nachdem er den Konkurrenten Paul Magnier am letzten Anstieg abgehängt hatte. In der Gesamtwertung liegt Barré nun neun Sekunden vor Isaac del Toro und 18 Sekunden vor Giulio Ciccone.
Im Verlauf des Rennens bildete sich eine Ausreißergruppe aus Ole Theiler, Miguel Heidemann und Ellande Larronde, die jedoch vom Hauptfeld wieder eingeholt wurde. Miguel Heidemann sicherte sich dabei die Punkte für das Bergtrikot. Die zweite Etappe führt über 197 Kilometer von Schwäbisch Hall nach Offenbach an der Queich. Das weitgehend flache Profil bietet Sprintern wie Paul Magnier die Chance auf einen Etappensieg. Aktuell führt eine Dreiergruppe aus Ben Felix Jochum, Ole Theiler und Alvaro Sagrado mit einem Vorsprung von 1:40 Minuten vor dem Feld.
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Borussia Dortmund hat für das Geschäftsjahr 2025/2026 einen Konzernjahresfehlbetrag von 21,7 Millionen Euro ausgewiesen. Nach einem Gewinn von 6,5 Millionen Euro im Vorjahr rutschte der börsennotierte Bundesligist damit in die Verlustzone. Als wesentliche Ursache für die wirtschaftliche Entwicklung wurde das frühe Ausscheiden in der Champions League gegen Atalanta Bergamo in den Achtelfinal-Playoffs genannt. Dieser sportliche Rückschlag führte zu geringeren Erlösen aus der Königsklasse.
Geschäftsführer Carsten Cramer bezeichnete das Geschäftsjahr als komplex und herausfordernd, betonte jedoch, dass dieser Zustand keine Wiederholung finde. Das Management nutzt die Phase zur Neujustierung und zur Kostenoptimierung, um die Abhängigkeit von hohen Transfereinnahmen zu reduzieren. Für die kommende Saison 2026/27 plant der Verein sportlich einen Abschluss unter den ersten drei der Bundesliga sowie das Erreichen des Achtelfinals in der Champions League und im DFB-Pokal. Wirtschaftlich rechnet das Management mit einer schwarzen Null oder einem Gewinn von bis zu 10 Millionen Euro.
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