Die wichtigsten Nachrichten des Tages.
Mit KI geprüft und zusammengefasst.

Negative Bilanz nach ein Jahr ePA

Ein Jahr nach der Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) ziehen Ärzte eine negative Bilanz. Die Umsetzung sei mangelhaft und prägt die Nutzung in Deutschland negativ. Markus Baier, Bundesvorsitzender des Hausärzteverbands, betont, dass die ePA meist nur als unstrukturierte PDF-Sammlung genutzt werde, was die medizinische Praxis erschwere. IT-Probleme und ein komplizierter Registrierungsprozess hindern viele Patienten daran, die Akte zu verwenden. Nur 4 der 74 Millionen Versicherten nutzen sie aktiv. Um die Akzeptanz zu steigern, fordern die Ärzte eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit.

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Tod von Rechtsextremisten entfacht Debatte

Der Tod des 23-jährigen Rechtsextremisten Quentin Deranque in Lyon hat in Frankreich zu intensiven politischen Debatten geführt. Deranque wurde bei einer Auseinandersetzung mit vermummten Angreifern schwer verletzt und starb wenige Tage später im Krankenhaus. Neun Verdächtige, darunter ein Mitarbeiter der linksextremen Partei La France Insoumise, wurden inzwischen festgenommen. Während die Staatsanwaltschaft den Vorfall als Totschlag untersucht, führt der Vorfall zu politischen Spannungen zwischen linken und rechten Lagern. Innenminister Laurent Nuñez sieht eine Verantwortung der Linken, was von Oppositionsvertretern als politische Instrumentalisierung kritisiert wird.

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Ramadan und Fastenzeit: Gesundheitliche Aspekte beleuchtet

In diesem Jahr beginnen der Ramadan und die christliche Fastenzeit nahezu zeitgleich. Während der Ramadan am Mittwochabend beginnt und bis zum 20. März dauert, endet die christliche Fastenzeit am 5. April. Ernährungsexpertin Barbara Lieder von der Universität Hohenheim erläutert die gesundheitlichen Auswirkungen des Fastens. Sie hebt hervor, dass ein bewusster Verzicht auf tierische Produkte positive Effekte auf die Blutfettwerte und den Blutdruck haben kann. Risiken bestehen für chronisch Kranke, die vor Beginn von Änderungen ihren Arzt konsultieren sollten. Zudem können Schlafstörungen und Flüssigkeitsmangel während des Ramadans negativ wirken.

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