US-Gericht zwingt CBP zur Rückzahlung
Die US-Regierung hat im Zollstreit eine weitere Niederlage erlitten. Ein US-Handelsgericht verpflichtete die Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) zur Rückzahlung von mehr als 130 Milliarden Dollar an Zölle. Das Urteil betrifft Unternehmen, darunter auch der US-Logistikkonzern FedEx, die bereits zu viel gezahlt hatten. Die Mehrheit der Betroffenen sind kleinere Unternehmen. Zuvor hatte das Supreme Court die Zölle für rechtswidrig erklärt, da sie dem US-Präsidenten den Rechtsgrund nicht boten. Mehr als 300.000 Importeure sind betroffen.
- https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/us-zoelle-rueckzahlung-100.html
- https://www.welt.de/politik/ausland/article69aa475c10f264d559775813/trumps-zollpolitik-mehrere-us-bundesstaaten-gehen-gegen-zoelle-vor.html
- https://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/zollstreit-mit-den-usa-wie-deutsche-unternehmen-jetzt-ihr-geld-zurueckholen-wollen-a-183a29a7-f760-4660-9866-b815c5dfa2d7
Warnstreiks lähmen Nahverkehr im Rheinland
Am Freitag, dem 6. März 2026, treten in Köln, Bonn und Monheim Warnstreiks im Nahverkehr ein. Die Gewerkschaft Verdi ruft die Beschäftigten der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB), der Stadtwerke Bonn sowie der Bahnen der Stadt Monheim zu einem ganztägigen, regionalen Warnstreik auf. In den betroffenen Unternehmen werden von der frühesten bis zur spätesten Schicht keine Busse und Bahnen fahren. S-Bahnen und Regionalzüge sind nicht betroffen. Die Forderungen der Gewerkschaft betreffen eine verkürzte wöchentliche Arbeitszeit von 39 auf 37 Stunden, eine erhöhte Ruhezeit zwischen zwei Schichten sowie höhere Zuschläge für Sonntagsarbeit. Arbeitgeber halten die Forderungen für überzogen und warnen vor möglichen Folgen wie Einstellungen und längere Takte.
Brent bleibt unter Widerstand trotz Rallye
Nach dem dynamischen Kurssprung der vergangenen Tage erreichte Brent Crude Öl erneut die Hochs der Vortage. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Zone gelang jedoch nicht. Der Kurs bewegt sich seitwärts im Bereich der Hochs, bleibt jedoch technisch intakt. Ein weiterer Aufwärtsschub könnte die Widerstandszone bei 85,33 USD durchdringen und die Bewegung in Richtung 88,60 USD fortsetzen. Unter 82,50 USD könnte eine Konsolidierung einsetzen. Heizöl-Notierungen starten heute Morgen im Plus, da Gasöl weiter steil bergauf geht. Die Absicht von US-Präsident Trump, die Ölausfuhren mit Begleitschutz zu wiederbeleben, brachte nur vorübergehende Beruhigung. Der Irak reduziert die Ölförderung, während die chinesische Regierung Treibstoff-Exporte verbietet. Dies schürt Versorgungsängste und stärkt Gasölpreise, die um 50 Prozent auf den höchsten Stand seit der Energiekrise angestiegen sind.