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Nachrichten vom: Donnerstag, 6. August 2026, 18:00

Vermisstes Kleinkind in Preetz gefunden

Nach einer großangelegten Suchaktion wurde am Donnerstagvormittag in Preetz ein lebloses Kleinkind aufgefunden. Bei dem Fundgegenstand handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um das dreijährige Mädchen, das seit Mittwochmittag als vermisst gemeldet war. Die Polizei teilte mit, dass das Kind gegen 9:30 Uhr auf einem Privatgrundstück in der Wakendorfer Straße entdeckt wurde. Das Mädchen war autistisch sowie seh- und hörbehindert. An der Suche beteiligten sich zahlreiche Einsatzkräfte aus Kiel, Eutin, Preetz und Klausdorf sowie Freiwillige Helfer. Zum Einsatz kamen unter anderem ein Hubschrauber, Drohnen, Spürhunde und Wärmebildkameras. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei schließen zum jetzigen Zeitpunkt Fremdverschulden aus. Es wurde ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, um die genauen Umstände zu klären. Eine Obduktion des Leichnams soll zudem die Identität des Kindes sowie die Todesursache zweifelsfrei bestätigen. Die Polizei prüft im Rahmen des Verfahrens auch, ob eine Verletzung der Aufsichtspflicht vorliegt.

Politische Ausrichtung der Quellen: Eher rechts der Mitte

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Quellen

Anzahl der Badetoten in Deutschland gestiegen

In Deutschland ist die Zahl der Badetoten in den ersten sieben Monaten des Jahres auf 261 Menschen gestiegen, was 15 mehr als im Vorjahreszeitraum bedeutet. Wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mitteilte, verzeichnete insbesondere der Monat Juni einen starken Anstieg der Todesfälle; bundesweit starben in diesem Monat über 100 Menschen, ein Wert, der zuletzt im Jahr 2003 erreicht wurde. Zwischen Anfang Mai und Ende Juli ertranken landesweit 189 Menschen, was dem Stand von 2019 entspricht. Die meisten Unfälle ereigneten sich in Binnengewässern. In Seen und Teichen starben 118 Personen, während in Bächen und Flüssen 90 Todesfälle registriert wurden. In der Ostsee und in Schwimmbädern gab es jeweils 14 Opfer. Besonders betroffen ist die Altersgruppe der 11- bis 30-Jährigen, deren Zahl der Ertrunkenen von 49 auf 75 anstieg, wobei 95 Prozent dieser Gruppe männlich waren. Über alle Altersgruppen hinweg liegt der Anteil männlicher Opfer bei 85 Prozent.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte-links

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Quellen

Kritik an Friedrich Merz mehrt sich

Innerhalb der CDU mehrt sich die Kritik an Parteichef und Bundeskanzler Friedrich Merz. Der Bremer CDU-Vorsitzende Heiko Strohmann warf Merz in einem Gespräch mit dem „Focus“ vor, in der alten Bundesrepublik verhaftet zu sein und die Lebensrealität vieler ostdeutscher Mitbürger nicht ausreichend zu berücksichtigen. Er kritisierte zudem den Umgang der Parteispitze mit den ostdeutschen Landesverbänden und forderte eine Aufarbeitung von Fehlern aus der Zeit der Wende. Auch aus den Reihen der Kommunalpolitik und der Parteifunktionäre kommen deutliche Vorwürfe gegen die Führung von Merz. Oberbürgermeister Stephan Neher bezeichnete die Lage als „katastrophal“ und kritisierte die Personalentscheidungen, insbesondere die Absetzung von Verkehrsminister Patrick Schnieder. Ebenso äußerte sich der Kreisvorsitzende Maurice Winter besorgt über mangelnde Transparenz bei politischen Entscheidungen. Der NRW-CDU-Vizefraktionschef Klaus Voussem forderte zudem eine respektvollere Kommunikation bei Personalbesetzungen, um interne Lagerkämpfe und Instabilität zu vermeiden.

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