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Nachrichten vom: Dienstag, 19. Mai 2026, 7:00

Trump sagt Angriff auf Iran ab

US-Präsident Donald Trump hat einen für Dienstag geplanten militärischen Angriff auf den Iran abgesagt. Laut eigenen Angaben im sozialen Netzwerk Truth Social sowie im Weißen Haus reagiere er damit auf Bitten der Staats- und Regierungschefs von Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Er verwies auf „ernsthafte Verhandlungen“, die derzeit zur Beendigung des Krieges laufen sollen. Trump gab an, das US-Militär angewiesen zu haben, den Angriff vorerst nicht auszuführen, drohte jedoch erneut mit einer Eskalation, sollte kein akzeptables Abkommen zustande kommen. Parallel dazu übermittelte Teheran über den Vermittler Pakistan einen neuen Vorschlag nach Washington. Während die USA laut iranischen Medien einen Plan vorlegten, der strenge Restriktionen für das iranische Atomprogramm vorsieht, fordert der Iran die Einstellung der Kampfhandlungen als Vorbedingung. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz mahnte zur Deeskalation und forderte den Iran auf, ernsthafte Verhandlungen aufzunehmen und die Straße von Hormus uneingeschränkt zu öffnen.

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WHO ruft Ebola-Gesundheitsnotstand aus

Nach einem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Betroffen ist vor allem die ostkongolesische Provinz Ituri, in der die Bundibugyo-Variante des Virus nachgewiesen wurde. Für diesen Stamm existieren derzeit weder ein zugelassener Impfstoff noch eine gezielte Behandlung. Die Zahl der Fälle und Todesopfer in beiden Ländern ist bereits gestiegen. Ein infizierter US-Amerikaner, der im Kongo arbeitete, soll zusammen mit sechs Kontaktpersonen zur Behandlung nach Deutschland verlegt werden. Die US-Gesundheitsbehörde CDC begründete dies mit den kürzeren Flugzeiten und der medizinischen Erfahrung in Deutschland. Das Risiko einer Ausbreitung nach Deutschland wird von Experten und Bundesgesundheitsministerin Nina Warken als äußerst gering eingestuft. Eine Pandemie gilt als nahezu ausgeschlossen. Die Ausbreitung in der betroffenen Region wird durch bewaffnete Konflikte, Armut und eine unzureichende Gesundheitsversorgung begünstigt. Das Auswärtige Amt warnt derzeit vor Reisen in die Provinz Ituri.

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Polizeigewerkschaften warnen vor AfD-Sieg

Angesichts hoher Umfragewerte der AfD für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September warnen Polizeigewerkschaften vor den Folgen einer möglichen Regierungsübernahme der Partei. Die Vorsitzenden der Gewerkschaften, Dirk Peglow (BDK), Heiko Teggatz (DPolG) und Jochen Kopelke (GdP), sehen die Funktionsfähigkeit des demokratischen Rechtsstaates gefährdet. Im Fokus stehen dabei die Innen- und Justizressorts, insbesondere der Zugang zu sicherheitsrelevanten Informationen und Verschlusssachen. Teggatz warnt vor der Installation von „Parteisoldaten“ in entscheidenden Positionen und schlägt vor, politische Ernennungen auf die Staatssekretärsebene zu beschränken. Kopelke äußert zudem Besorgnis über mögliche Einschränkungen des Remonstrationsrechts. Auch politische Akteure wie der SPD-Politiker Dirk Wiese und Innenminister Georg Müller warnen vor einem willkürlichen Umbau der Behörden. Ministerpräsident Sven Schulze kritisierte zudem die Gefahr, dass die AfD Führungskräfte von außerhalb des Bundeslandes zur Besetzung zentraler Posten einsetzen könnte.

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