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Nachrichten vom: Sonntag, 20. September 2026, 7:00

Huthi-Miliz greift Riad und Öl-Anlagen an

Die Huthi-Miliz im Jemen hat Angriffe auf die saudi-arabische Hauptstadt Riad sowie auf Ölanlagen am Roten Meer für sich reklamiert. Nach Angaben der Rebellen wurden ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen gegen Ziele in Riad und Anlagen des Ölkonzerns Aramco eingesetzt. In der Nähe des internationalen Flughafens von Riad kam es zu Explosionen und schwarzem Rauch; Augenzeugen berichteten von einem brennenden Treibstofftank, den Feuerwehrkräfte zu löschen versuchten. Laut Flightradar24 kam es am Flughafen zu zahlreichen Flugausfällen und Verspätungen. Die Huthi-Miliz erklärte, die Attacken seien eine Reaktion auf saudische Angriffe auf die jemenitische Hauptstadt Sanaa. Saudi-Arabien bestätigte die Angriffe auf Riad und weitere Städte, machte jedoch keine Angaben zu möglichen Schäden. Ein Sprecher der saudischen Militärkoalition gab an, dass die Luftabwehr eine Rakete in Richtung Riad abgefangen und zerstört habe. Die jüngsten Entwicklungen folgen auf eine Eskalation des Konflikts zwischen der von Iran unterstützten Miliz und Saudi-Arabien.

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Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus steht an

Am Sonntag findet die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus statt, bei der knapp 2,5 Millionen Menschen wahlberechtigt sind. Durch die erstmalige Stimmberechtigung von 16- und 17-Jährigen ist die Zahl der Wahlberechtigten im Vergleich zu 2023 um rund 55.500 gestiegen. Laut Landeswahlleiter wurden über 800.000 Wahlscheine ausgestellt, was auf einen hohen Anteil an Briefwählern hindeutet. In aktuellen Umfragen zeigt sich ein knappes Rennen um den ersten Platz zwischen der CDU und der Linke. Der CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers sieht die Wahl als Richtungsentscheidung und möchte den Einzug der Linken ins Rote Rathaus verhindern. Die Linke-Kandidatin Elif Eralp setzt primär auf das Thema bezahlbare Mieten. Das Bündnis Sahra Wagenknecht tritt erstmals in Berlin an, wobei der Spitzenkandidat Alexander King das Erreichen der Fünf-Prozent-Hürde anstrebt. Die Wahl findet zudem zeitgleich zu den Bezirksverordnetenversammlungen statt, für die rund 2,7 Millionen Menschen wahlberechtigt sind.

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Fico warnt vor militärischer Eskalation

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat vor einer weiteren Eskalation des Ukraine-Krieges gewarnt und betonte, dass Europa am Rande einer militärischen Konfrontation stehe. In einer Videoansprache erklärte der Regierungschef, dass der Krieg in der Ukraine weder der Slowakei noch der NATO zuzurechnen sei, obwohl der russische Angriff eine Verletzung des Völkerrechts darstelle. Fico bekräftigte zwar die Mitgliedschaft der Slowakei in der NATO sowie die Erfüllung der Bündnisverpflichtungen, gab jedoch an, alles in seiner Macht Stehende zu tun, um zu verhindern, dass das Land aufgrund von Artikel 5 in einen bewaffneten Konflikt hineingezogen wird. Er mahnte, dass Politiker verstärkt nach diplomatischen Auswegen suchen müssten, um eine unkontrollierbare Eskalation zu vermeiden. Angesichts der zunehmenden militärischen Rhetorik in Europa äußerte er zudem die Befürchtung, dass bereits ein unabsichtlicher Zwischenfall, wie der Treffer eines Wohnhauses durch eine Drohne, einen Bündnisfall auslösen könnte.

Politische Ausrichtung der Quellen: Eher rechts der Mitte

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