Der Bundestag hat das Beitragsstabilisierungsgesetz mit 318 Ja-Stimmen, 284 Nein-Stimmen und 4 Enthaltungen beschlossen. Die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung zielt darauf ab, die Kassenbeiträge stabil zu halten und die Finanzierung nachhaltig zu sichern. Kern des Gesetzes sind Ausgabenbremsen bei Praxen, Kliniken, Apotheken und der Pharmabranche, wobei die Vergütungen künftig an die Grundlohnrate gekoppelt und in den Jahren 2027 bis 2029 sogar um einen Prozentpunkt unter dieser Rate liegen sollen.
Für Versicherte ergeben sich Änderungen bei den Zuzahlungen: Der Eigenanteil für Medikamente steigt von bisher 5 bis 10 Euro auf 7,50 bis 15 Euro. Zudem sinkt der Zuschuss zum Zahnersatz von 60 auf 50 Prozent. Die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern wird eingeschränkt; ab 2028 fällt für nicht mitversicherte Partner ein Beitragszuschlag von 2,5 Prozent an, wobei Eltern von Kindern unter zwölf Jahren ausgenommen bleiben. Während die Regierung die Reform als notwendige Entlastung darstellt, warnen medizinische Berufsgruppen und Kliniken vor einer Gefährdung der medizinischen Versorgung.
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Der Berliner Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) wird seine Spitzenkandidatur für die Wahl zum Abgeordnetenhaus am 20. September zurückziehen. Nach Informationen aus dem Landesverband will Wegner weiterhin im Amt bleiben. Die Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund einer anhaltenden Debatte über sein Krisenmanagement nach einem Stromausfall im Januar. Wegner war mit widersprüchlichen Angaben zu seinem Verhalten während des Vorfalls konfrontiert worden.
Innerhalb der CDU wuchs der Druck auf den Bürgermeister, da Mitglieder und die Junge Union in einem offenen Brief seinen Rückzug forderten. Ein möglicher Nachfolger für die Spitzenkandidatur soll laut Informationen der CDU Finanzsenator Stefan Evers sein. Die Partei steht zudem unter Umfragedruck, da die CDU zuletzt nur noch 17 Prozent erreichte und damit hinter der Linkspartei, den Grünen und der AfD liegt. Ein Krisentreffen der CDU-Kreisvorsitzenden soll die aktuelle Situation sowie die Chancen für den kommenden Wahlkampf erörtern.
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Erste Zwischenergebnisse einer laufenden Aufarbeitungsstudie zum sexualisierten Missbrauch im Bistum Hildesheim deuten darauf hin, dass das Ausmaß der Gewalt deutlich größer ist als bisher bekannt. Forschende fanden im Bistumsarchiv Hinweise auf 84 weitere mutmaßliche Täter für den Zeitraum seit 1945, die in früheren Untersuchungen nicht entdeckt worden waren. Zusammen mit den 64 bereits bekannten Beschuldigten ergibt sich eine Zahl von insgesamt 148 Tatverdächtigen. Die Anzahl der Betroffenen wird als deutlich höher als die bislang bekannten rund 150 Personen eingeschätzt. Die Studie, die von Sozialwissenschaftlern und Juristen durchgeführt wird, untersucht die Zeitspanne von 1945 bis heute und wurde im März 2025 vom damaligen Bischof Heiner Wilmer in Auftrag gegeben. Die Untersuchung der Vorfälle und des Umgangs mit den Vorwürfen dauert an und soll bis April 2027 abgeschlossen sein. Die Suche nach weiteren Hinweisen auf mutmaßliche Täter ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht beendet.
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Neues Gesetz zur Gebäudemodernisierung beschlossen
Der Bundestag hat das neue Gebäudemodernisierungsgesetz beschlossen, womit zentrale Regelungen des bisherigen Heizungsgesetzes der Ampel-Regierung aufgehoben werden. Damit entfällt die Vorgabe, dass neu eingebaute Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Stattdessen bleibt der Einbau von Gas- und Ölheizungen weiterhin erlaubt, sofern diese ab dem 1. Januar 2029 schrittweise mit einem steigenden Anteil klimafreundlicher Brennstoffe wie Biomethan oder Bioöl betrieben werden. Diese sogenannte „Bio-Treppe“ sieht vor, dass der Anteil der klimafreundlichen Brennstoffe von 10 Prozent im Jahr 2029 auf 60 Prozent im Jahr 2040 ansteigt. Ab 2045 müssen Heizungen komplett mit klimaneutralen Brennstoffen betrieben werden. Um die Kostenrisiken durch CO2-Preise, Netzentgelte und Biogas-Anteil auszugleichen, müssen sich Vermieter künftig hälftig an den laufenden Heizkosten beteiligen. Während die Koalition die Reform als Gewinn an Wahlfreiheit bezeichnet, kritisieren die Opposition und Umweltverbände die Aufweichung des Klimaschutzes und warnen vor einer Kostenfalle für Mieter.
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Im Bundestag wurden am letzten Sitzungstag vor der Sommerpause bedeutende Gesetzesvorlagen verabschiedet. Die Abgeordneten stimmten mit 322 Ja- und 272 Nein-Stimmen für das neue Gebäudemodernisierungsgesetz, eine umfassende Überarbeitung des Heizungsgesetzes. Die schwarz-rote Koalition verfolgt damit das Ziel, Kernpunkte der Regelungen der vorherigen Ampel-Regierung zu ändern. Parallel dazu beschloss der Bundestag ein umstrittenes Sparpaket für die gesetzliche Krankenversicherung, das unter anderem die Auszahlung von Krankengeld in Teilen sowie Änderungen bei den Zuschüssen zum Zahnersatz vorsieht, um die Beiträge stabil zu halten. Zudem wurde die Aussetzung der diesjährigen Erhöhung der Abgeordnetenbezüge beschlossen. Die Reform der gesetzlichen Krankenkassen wird nun von der Bundesregierung und den Koalitionsfraktionen mit den Ländern im Bundesrat verhandelt, wobei das Gesetz dort nicht zustimmungspflichtig ist. Neben diesen Vorlagen stand auch eine Reform des Bundespolizeigesetzes auf der Tagesordnung.
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In der Bundesregierung ist ein öffentlicher Streit zwischen dem Wirtschafts- und dem Umweltministerium über die EU-Methanverordnung entbrannt. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) warf Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) in einer Regierungsbefragung im Bundestag vor, gegen die Geschäftsordnung der Bundesregierung und gegen Koalitionsbeschlüsse verstoßen zu haben.
Reiche soll im EU-Ministerrat zugesagt haben, die Initiative Tschechiens zur Aussetzung der Verordnung zu unterstützen. Sie begründet diesen Vorstoß mit der Sicherung der deutschen Gas- und Ölversorgung. Schneider widersprach dem und betonte, dass die Bundesregierung die Beibehaltung der Verordnung unterstütze, um Klimaschutzziele zu erreichen. Er verwies auf eine Abstimmung, die eine einheitliche Position der Regierung vorsah. Die EU-Methanverordnung soll die Emissionen des Treibhausgases im Energiesektor reduzieren, wobei ab 2027 Nachweise über die Reduzierung von Emissionen bei Importen erforderlich sind. Der Konflikt verdeutlicht die Uneinigkeit über die Umsetzung der Klimaschutzvorgaben innerhalb der Koalition.
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Das neue Update für GTA Online mit dem Titel „The Kortz Center Heist“ wird am 14. Juli erscheinen. Im Zentrum des neuen Raubüberfalls steht der Diebstahl wertvoller, handgefertigter Kunstwerke aus dem Kulturzentrum von Los Santos. In Zusammenarbeit mit einem Kunstfälscher sollen unbezahlbare Meisterwerke unentdeckt ausgetauscht werden, um diese anschließend als Hehlerware zu verkaufen oder einer eigenen Kunstsammlung hinzuzufügen. Um den Wiederspielwert zu erhöhen, werden wöchentlich drei neue Gemälde zur Verfügung gestellt. Das Update umfasst zudem eine Flotte neuer Fahrzeuge der Spitzenklasse, darunter Supersportwagen sowie Fahrzeuge, die mit Drifttuning und Hao’s Special Works kompatibel sind. Spieler, die sich vor dem 13. Juli für das Kunstsammler-Programm anmelden, erhalten exklusive Belohnungen, darunter einen Bonus von bis zu 1.500.000 GTA$ sowie die Möglichkeit, ein besonders wertvolles Gemälde zu stehlen. Des Weiteren sind Updates für den Rockstar-Mission-Creator enthalten.
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Sony hat angekündigt, die Produktion von physischen Disc-Versionen für neu erscheinende PlayStation-Spiele ab Januar 2028 einzustellen. Diese Entscheidung betrifft sowohl First- als auch Third-Party-Titel. Der Hersteller begründet diesen Schritt damit, dass die Mehrheit der Spieler bereits digitale Käufe im PlayStation Store tätigt. Vor Januar 2028 veröffentlichte Titel werden weiterhin auf Disc erhältlich bleiben. Als Alternative können Spiele künftig als sogenannte Code-in-a-Box-Releases im Handel erscheinen, bei denen physische Hüllen mit digitalen Aktivierungscodes vertrieben werden.
Die Ankündigung löste Reaktionen in der Branche aus. Die Plattform GitHub startete eine zeitlich begrenzte Aktion, bei der Entwickler ihr öffentliches Archiv auf CD-ROM brennen lassen können. Während einige die Aktion als humorvoll empfanden, kritisierten andere sie als unangebrachte Ablenkung von technischen Problemen der Plattform. Die Entwicklung hin zu rein digitalen Veröffentlichungen wird in der Branche bereits seit Längerem beobachtet.
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Samsung bereitet die Verteilung eines Sicherheitsupdates für Juli 2026 vor, das zahlreiche Schwachstellen in Galaxy-Smartphones, Tablets und der Galaxy Watch Ultra behebt. Insgesamt werden 57 Sicherheitslücken geschlossen, darunter fünf kritische, 42 hochpriorisierte und sieben mittelschwere Probleme. Von den Korrekturen stammen 41 aus den Android Security Bulletins von Google, während Samsung 16 spezifische Schwachstellen für die eigene Hardware und Software identifiziert und behoben hat. Die Aktualisierung betrifft primär Geräte, die mit den Android-Versionen 14, 15 oder 16 laufen. Der Rollout der Software-Updates soll in den kommenden Tagen beginnen. Bei der Galaxy Watch Ultra trägt die Firmware-Version L705NKOS3BZF4 eine Größe von etwa 167 Megabyte. Nutzer können die Verfügbarkeit manuell über die Galaxy Wearable-App auf ihrem verbundenen Smartphone prüfen. Das Update dient der Sicherung sensibler Daten und der Systemstabilität.
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Der südkoreanische Halbleiterkonzern SK hynix hat seinen Börsengang an der US-Börse NASDAQ erfolgreich vollzogen. Mit der Emission von 177,9 Millionen American Depositary Receipts (ADRs) erzielte das Unternehmen einen Erlös von 26,5 Milliarden US-Dollar. Damit handelt es sich um das größte Listing eines ausländischen Unternehmens an den US-Finanzmärkten. Das Angebot war mehr als siebenfach überzeichnet, wobei die Investoren Kaufinteresse für fast 200 Milliarden Dollar zeigten. Die ADRs wurden zu einem Preis von 149 US-Dollar ausgegeben, was etwa einem Zehntel des Schlusskurses der in Südkorea gehandelten Stammaktien entspricht. Der Erlös aus der Zweitnotierung soll primär in den Ausbau der Produktion von KI-Speicherchips fließen, insbesondere in den neuen Halbleiterkomplex in Yongin sowie in Anlagen für High Bandwidth Memory (HBM). Die US-Notierung erfolgt unter dem Tickersymbol SKHY. Das Listing stellt nach dem Börsengang von SpaceX im Juni 2026 den zweitgrößten Börsengang der Geschichte dar.
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Die von der Bundesregierung eingesetzte Alterssicherungskommission hat Empfehlungen für eine umfassende Rentenreform vorgelegt, die die Abschaffung der sogenannten „Rente mit 63“ vorsehen. Die Regelung, die bisher einen abschlagsfreien vorzeitigen Ruhestand nach 45 Versicherungsjahren ermöglichte, soll entfallen, da sie die Rentenkassen belaste und Fachkräfte vom Arbeitsmarkt entziehe. Stattdessen sollen künftig vorzeitige Altersrenten grundsätzlich nur noch mit Abschlägen möglich sein. Als Ausgleich plant die Kommission eine „Schutzrente“ für Menschen mit besonders belastenden Erwerbsbiografien oder gesundheitlichen Einschränkungen.
Über die Dauer einer notwendigen Übergangsfrist zur Umsetzung der Reform herrscht politischer Uneinigkeit. Während Vertreter der Union und Teile der Wirtschaftsweisen kürzere Fristen von bis zu drei Jahren bevorzugen, fordern Politiker der SPD Übergangszeiten von bis zu zehn Jahren, um den Vertrauensschutz zu gewährleisten. Die Bundesregierung beabsichtigt, die Vorschläge umzusetzen, wobei die genaue Ausgestaltung der Reformen noch Gegenstand politischer Beratungen bleibt.
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Eine Allianz aus Wirtschaftsverbänden warnt vor den Folgen geplanter Reformen für Minijobs. In einem Brandbrief an die Bundesregierung kritisieren Branchen aus dem Einzelhandel, der Gastronomie, der Hotellerie sowie der Landwirtschaft die Empfehlungen der Alterssicherungskommission. Die Kommission schlägt vor, den steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Sonderstatus von Minijobs abzuschaffen und die Rentenversicherungspflicht ohne Opt-out-Möglichkeit einzuführen, wobei Ausnahmen nur noch für Schüler vorgesehen sein sollten. Zudem ist eine Erhöhung der Pauschalsteuer von zwei auf fünf Prozent geplant.
Die Verbände befürchten durch eine Verteuerung und den Wegfall steuerlicher Vorteile Einkommensverluste für Beschäftigte sowie Personalengpässe in Unternehmen. Besonders kleine Betriebe könnten durch höhere Kosten und geringere Flexibilität bei Aushilfen gefährdet sein. Während die Kommission die langfristige Finanzierbarkeit der Rentenversicherung anstrebt, betonen Arbeitgeber die Bedeutung der Minijobs für die Bewältigung von Stoßzeiten und die Sicherstellung von Öffnungszeiten. Eine vollständige Abschaffung der Minijobs sei laut Bundeskanzler Friedrich Merz nicht geplant; die Empfehlungen dienen zunächst als Grundlage für weitere Beratungen.
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Vor dem WM-Viertelfinale am Samstag zwischen England und Norwegen gibt es personelle Sorgen im englischen Kader. Der Mittelfeldspieler Declan Rice, der beim FC Arsenal spielt, wurde zur Vermeidung von Ansteckungsgefahren isoliert, da er unter einem Infekt sowie muskulären Problemen am Rücken und am Oberschenkel leidet. Zudem ist die Einsatzfähigkeit von Innenverteidiger Marc Guéhi aufgrund von Oberschenkelproblemen fraglich. Während der Rechtsverteidiger Reece James das Training mit der Mannschaft wieder aufgenommen hat, muss England zudem auf den gesperrten Jarell Quansah verzichten. In der belgischen Nationalmannschaft steht der Einsatz von Verteidiger Zeno Debast gegen Spanien ebenfalls infrage. Laut Mitteilung des belgischen Verbandes untersagte der Verein Sporting Lissabon dem 22-Jährigen den Einsatz, da dieser nach einer Oberschenkelverletzung noch nicht vollständig belastbar sei. Die Einschätzung des Verbandes dazu weicht von der medizinischen Abteilung des portugiesischen Klubs ab.
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Die Rückkehr von Manuel Neuer in die deutsche Nationalmannschaft kurz vor der Weltmeisterschaft 2026 hat laut Medienberichten zu massiven Verwerfungen innerhalb des DFB-Teams geführt. Der 40-Jährige kehrte nach einer zweijährigen Pause in den Kader zurück, nachdem Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann die Entscheidung über sein Comeback als Nummer eins im Tor allein getroffen hatte. Diese Entscheidung widersprach der vorherigen Planung von Nagelsmann und Torwarttrainer Andreas Kronenberg, die Oliver Baumann als Stammkeeper zugesichert hatten. Der Torwarttrainer zog infolge des Vorgehens des Trainers Berichten zufolge sogar einen Rücktritt in Erwägung. Zudem soll Neuer die Bedingung gestellt haben, dass Jonas Urbig anstelle von Alexander Nübel zum Torwartteam gehört. Letztlich einigten sich Nagelsmann und Neuer auf einen Kompromiss: Nübel blieb als dritter Schlussmann im Kader, während Urbig lediglich als vierter Torhüter für den Trainingsbetrieb zur Weltmeisterschaft reiste.
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Die Verantwortlichen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) planen ein persönliches Treffen mit Jürgen Klopp in New York, um die Details eines möglichen Engagements als Bundestrainer zu besprechen. DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Liga-Chef Hans-Joachim Watzke sollen sich mit dem 59-Jährigen über die künftige Zusammenarbeit austauschen. Ein wesentlicher Punkt der Verhandlungen ist die Auflösung von Klopps Vertrag als Fußballchef bei Red Bull, der noch bis 2029 läuft. Berichten zufolge wird keine Ablöseforderung gestellt, sofern Klopp dem Konzern als Werbebotschafter erhalten bleibt. Während der DFB diese Lösung als ideal ansieht, kritisiert das Fanbündnis „Unsere Kurve“ das geplante Doppel-Engagement. Sprecher Thomas Kessen bezeichnete die mögliche Kooperation als „Kniefall vor dem Kapital“ und äußerte Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Wahrnehmung Klopps aufgrund seiner Nähe zum Brausekonzern. Ein Vertrag, der bis zur Weltmeisterschaft 2030 reichen könnte, sowie die Personalie Per Mertesacker als möglicher Nachfolger des DFB-Geschäftsführers sind ebenfalls Gegenstand der aktuellen Entwicklungen.
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