Kronprinzessin hat Lungentransplantation überstanden
Das norwegische Königshaus hat bekannt gegeben, dass die 52-jährige Kronprinzessin Mette-Marit eine Lungentransplantation erfolgreich überstanden hat. Die Operation im Rikshospitalet in Oslo verlief nach Angaben des Hofes und der behandelnden Ärzte nach bisherigem Stand erfolgreich. Die Kronprinzessin, bei der seit 2018 eine unheilbare Lungenfibrose diagnostiziert wurde, muss nun für mehrere Wochen im Krankenhaus bleiben. Erst nach ihrer Entlassung wird ein weiteres Update zu ihrem Gesundheitszustand erwartet. In der Folge der Nachricht über die Aufnahme auf die Warteliste ist die Zahl der Organspenderregistrierungen in Norwegen massiv gestiegen.
Gleichzeitig steht das Königshaus in einer persönlichen Krise. Mette-Marits Sohn, Marius Borg Høiby, wurde Anfang der Woche wegen Vergewaltigung und weiterer Straftaten zu einer Gefängnisstrafe von vier Jahren verurteilt. Zudem wurde die frühere Verbindung der Kronprinzessin zu Jeffrey Epstein durch Veröffentlichungen bekannt. Mette-Marit erklärte hierzu in einem Fernsehinterview, sie sei von Epstein manipuliert worden und habe nichts von dessen Verbrechen gewusst.
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Beim G7-Gipfel in Évian-les-Bains haben die Staats- und Regierungschefs die Lage der Weltwirtschaft sowie die Unterstützung der Ukraine thematisiert. Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete die Ergebnisse der Beratungen als „Tag der Hoffnung“ und hob die europäische Einigkeit sowie die konstruktive Zusammenarbeit mit US-Präsident Donald Trump hervor. Die G7-Staaten einigten sich darauf, den Druck auf Russland zu erhöhen, um das Land an den Verhandlungstisch zu bringen. Dies soll unter anderem durch die Ausweitung von Sanktionen gegen den russischen Öl- und Gassektor sowie durch die Lieferung von weitreichenden Waffen und Flugabwehrsystemen an die Ukraine geschehen. Zudem sprachen sich die Teilnehmer für eine Reform der Entwicklungshilfe aus, um die Entwicklungsarchitektur durch die Einbindung von privatem Kapital und Mischfinanzierungen leistungsfähiger zu gestalten. Im Rahmen der Gespräche wurde zudem die Bedeutung verlässlicher Handelsbeziehungen und eines fairen globalen Wettbewerbs für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum betont.
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Innenministerkonferenz diskutiert Zivilschutz und Sicherheit
In Hamburg hat die Frühjahrstagung der Innenministerkonferenz begonnen. Im Zentrum der Beratungen steht die Stärkung der zivilen Verteidigungsfähigkeit sowie die engere Verzahnung von Bund und Ländern im Zivilschutz. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) strebt eine rechtliche Grundlage an, um die Zusammenarbeit bereits vor Eintritt von Krisenfällen zu koordinieren. Angesichts hybrider Bedrohungen wird zudem die zunehmende Verschmelzung von innerer und äußerer Sicherheit thematisiert, weshalb auch Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) als Gast teilnimmt. Ein neues Abwehrzentrum soll künftig gegen Gefahren wie Desinformation, Sabotage und Spionage unterstützen.
Weitere Schwerpunkte der Konferenz umfassen die Migrationspolitik, darunter die Bestandsaufnahme des gemeinsamen europäischen Asylsystems (GEAS) sowie die Diskussion über Dublin-Zentren. Zudem werden die Bekämpfung sexualisierter Gewalt im Internet sowie die Cannabispolitik beraten, wobei Hessen eine teilweise Rückabwicklung der Legalisierung vorschlägt. Ein weiterer Tagesordnungspunkt ist die Anpassung von Bußgeldern für Verkehrsverstöße an das europäische Sanktionsniveau.
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Ein am Freitag in der Schweiz zu unterzeichnendes Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran sieht weitreichende wirtschaftliche und militärische Veränderungen vor. Laut einem eingesehenen Entwurf sollen die US-Sanktionen gegen Teheran unmittelbar nach der Unterzeichnung ausgesetzt werden, was unter anderem den sofortigen Verkauf von Öl und Treibstoffen auf internationalen Märkten ermöglicht. Zudem sollen die USA die Blockade iranischer Häfen beenden und ihre militärischen Kapazierung in der Region innerhalb eines Monats abziehen.
Ein zentraler Bestandteil ist die Planung eines privaten Investitionsfonds im Umfang von 300 Milliarden US-Dollar, der die iranische Infrastruktur, Energie- und Industriezweige fördern soll. Die Finanzierung soll durch private Investitionen aus den USA, den Golfstaaten sowie Asien, Afrika und Südamerika erfolgen, wobei bereits Zusagen für mehr als die Hälfte der Summe vorliegen. Ein endgültiges Abkommen zur Beendigung des Krieges sowie zur Regelung des Atomprogramms soll innerhalb von 60 Tagen zwischen beiden Parteien ausgehandelt werden.
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Die Vereinigten Staaten unterstützen die Vereinten Nationen mit mehr als einer Milliarde Dollar für humanitäre Zwecke und Katastrophenhilfe. Wie das US-Außenministerium mitteilte, fließt der Großteil der Mittel mit über 800 Millionen Dollar an das Welternährungsprogramm (WFP), während das Kinderhilfswerk Unicef rund 218 Millionen Dollar erhält. Die Gelder sollen dazu dienen, lebensrettende Hilfe in mehr als 40 Ländern zu leisten. Diese Zuwendung ist die dritte einer Reihe globaler Zahlungen an geprüfte Durchführungsorganisationen und erfolgt vor dem Hintergrund von Reformen innerhalb der UN. Laut Außenministerium spiegelt die Förderung ein Modell wider, das auf Schnelligkeit, Rechenschaftspflicht, messbarer Wirkung und der Reduzierung bürokratischer Verschwendung basiert. Die Bereitstellung erfolgt in einer Phase, in der die US-Regierung unter Präsident Donald Trump die Entwicklungshilfe massiv gekürzt und Programme beendet hat. Zuvor wurden bereits Zuwendungen in Höhe von 1,8 Milliarden Dollar sowie zwei Milliarden Dollar im Dezember bekannt gegeben.
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Zehn Jahre nach dem Brexit-Referendum zeichnen sich Anzeichen einer Annäherung zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union ab. Ein Indiz hierfür ist der erste EU-UK-Gipfel im Mai 2025, der neben einer neuen Sicherheits- und Verteidigungspartnerschaft als Zeichen einer Annäherung gewertet wird. Während das Austrittsabkommen sowie das Handels- und Kooperationsabkommen eine stabile Grundlage bilden, bestehen weiterhin Herausforderungen. Die britische Seite hat bislang klare rote Linien beim Binnenmarkt und der Zollunion gezogen. Wirtschaftlich betrachtet führte der Brexit zu Handelshemmnissen und erhöhtem bürokratischem Aufwand durch Zollformalitäten, was Experten als belastend für die wirtschaftliche Verflechtung beschreiben. Trotz dieser Friktionen gibt es Bestrebungen für eine engere Zusammenarbeit, etwa bei Themen wie Sicherheit, Energie oder der Mobilität junger Menschen. Ein erneuter Antrag auf EU-Mitgliedschaft durch das Vereinigte Königreich liegt zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor.
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Apple hat auf der Entwicklerkonferenz WWDC die neuen Betriebssystemversionen vorgestellt und dabei die Update-Verfügbarkeit für verschiedene Hardware-Modelle festgelegt. Während das neue iOS 27 alle iPhone-Modelle ab dem iPhone 11 unterstützt, erhält die Apple Watch Ultra der ersten Generation kein watchOS 27 mehr. Die Update-Unterstützung für die Apple Watch beschränkt sich bei der neuen Version auf Modelle ab 2023, darunter die Apple Watch Series 9, die Ultra 2 und die Ultra 3. Bei den iPads ist die Unterstützung von Modellen abhängig, die ab 2020 oder 2021 auf den Markt kamen. Für MacBooks wird macOS 27 ausschließlich für Geräte mit Apples eigenen Prozessoren (Apple Silicon) verfügbar sein; Modelle mit Intel-Prozessoren, die bis 2020 gebaut wurden, erhalten kein Update mehr. Apple hat jedoch zugesagt, Intel-basierte Macs weiterhin drei Jahre lang mit Sicherheitsupdates zu versorgen. Geräte, die keine neuen Betriebssysteme mehr erhalten, können weiterhin genutzt werden, sofern Sicherheitsaktualisierungen bereitgestellt werden.
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Im Rahmen eines frühen Prime-Day-Angebots von Amazon ist der Fire TV Stick 4K Plus aktuell für 26,99 Euro erhältlich. Dies entspricht einem Rabatt von 61 % gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung von 69,99 Euro. Das Angebot gilt ausschließlich für Prime-Mitglieder und ist bis zum Ende des Prime Day am 26. Juni 2026 verfügbar.
Das Streaming-Gerät ermöglicht den Zugriff auf Dienste wie Prime Video, Netflix, YouTube und MagentaTV sowie die Nutzung von Apps. Technisch unterstützt der Stick 4K Ultra HD, HDR-Formate wie Dolby Vision und HDR10+, sowie Dolby Atmos. Für eine stabile Verbindung ist Wi-Fi 6 integriert. Zudem bietet das Modell Funktionen zur Smart-Home-Steuerung und nutzt das KI-gestützte Sprachmodell Alexa+. Die mitgelieferte Alexa-Sprachfernbedienung ermöglicht die Steuerung des Geräts sowie kompatibler Hardware. Der Stick dient dazu, ältere Fernseher durch Anschluss an einen HDMI-Port mit modernen Streaming-Funktionen auszustatten. Im Lieferumfang sind neben dem Stick auch eine Fernbedienung, ein Netzteil, ein Stromkabel sowie ein HDMI-Verlängerungskabel enthalten.
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Der Datenleck-Prüfdienst HaveIBeenPwned hat seine Datenbank um eine umfangreiche Menge kompromittierter Zugangsdaten erweitert. Nach Angaben des Dienstes wurden rund 56 Millionen E-Mail-Adressen sowie 124 Millionen Passwörter neu aufgenommen. Im Gegensatz zu früheren Vorfällen stammen diese Informationen nicht aus einem zentralen Datenleck bei einem Online-Anbieter, sondern wurden direkt von infizierten Endgeräten der Nutzer erbeutet.
Die Daten stammen aus sogenannten Stealer-Logs, also Protokollen, die von Infostealer-Malware auf infizierten Systemen erstellt wurden. Diese Schadsoftware durchsucht Computer nach gespeicherten Passwörtern und weiteren sensiblen Informationen. Das aktuelle Update basiert auf der Zusammenführung von Hunderten Millionen einzelner Stealer-Log-Datensätze. Über die genaue Herkunft der Datensammlung sowie die Identität der eingesetzten Malware macht der Dienst keine Angaben. Nutzer können auf der Plattform prüfen, ob ihre E-Mail-Adresse oder ihre Kennwörter in der neuen Sammlung enthalten sind, und sich für Benachrichtigungen über künftige Kompromittierungen registrieren.
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Eine Untersuchung der Stiftung Warentest, durchgeführt mit Unterstützung der Universität Aarhus, zeigt, dass Anleger häufig in spezifische Fehlstrategien tappen. Die Analyse von rund 115.000 Depots ergab, dass kaum ein Portfolio fehlerfrei war. Zu den identifizierten Schwachstellen gehören eine mangelnde Streuung, die nicht durch die Anzahl der Titel, sondern durch die Zusammensetzung bestimmt wird, sowie übermäßiges Handeln, welches durch hohe Kosten die Gewinne schmälern kann. Zudem führen hochspekulative Wertpapiere und der Versuch des Market Timings oft zu Renditeverlusten. Ein weiteres Problem ist das Festhalten an Verlustpapieren, während Gewinne realisiert werden. Die Forscher stellten fest, dass Anleger oft aus der Hoffnung auf Erholung oder aus Unwillen, Fehlentscheidungen einzugestehen, an schlechten Positionen festhalten. Als Orientierung für eine angemessene Diversifikation wird der Weltindex MSCI World angeführt, der die globalen Marktverhältnisse widerspiegelt.
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Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), hat in einem Interview mit RTL/ntv „Frühstart“ deutliche Kritik an aktuellen Reformplänen der Bundesregierung geäußert. Im Hinblick auf die Rentenfinanzierung forderte sie eine stärkere Einbeziehung von Politikern, Beamten und Selbstständigen in das Beitragsmodell, um die Ungleichheit bei der Finanzierung von Rente, Pflege und Gesundheit zu beenden. Bezüglich des Rentenalters sprach sie sich gegen eine Kopplung an die Lebenserwartung, sondern für eine Verknüpfung mit den Beitragsjahren aus.
Gleichzeitig kritisierte Schwesig geplante Einschnitte bei der Pflegereform von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU). Sie bezeichnete mögliche Kürzungen bei den Ansprüchen pflegender Angehöriger sowie Änderungen bei der Bezahlung von Pflegekräften als „unmenschlich“ und ungerecht. Die Ministerpräsidentin warnte vor einer erhöhten Belastung für Familien sowie vor steigenden Kosten für die Kommunen durch eine verstärkte Unterbringung in Heimen. Sie forderte die Bundesregierung auf, statt Einzelvorschlägen ein „Gesamtpaket“ vorzulegen.
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Ab dem 1. Juli 2026 treten in Deutschland verschiedene gesetzliche Änderungen in Kraft, die Renten, Steuern und Sozialleistungen sowie den Handel und das Flugwesen betreffen. Die gesetzlichen Renten steigen um 4,24 Prozent, was für über 21 Millionen Bezieher höhere monatliche Beträge bedeutet. Parallel dazu wird die Steuererklärung für etwa 11,5 Millionen Menschen, darunter ledige Arbeitnehmer sowie Rentner, über die App „MeinElster+“ vereinfacht, indem fertige Erklärungen mit einem Klick versendet werden können.
Im Bereich der Sozialleistungen wird das Bürgergeld in Grundsicherungsgeld umbenannt, wobei die Karenzzeit für Vermögen entfällt. Bei Flügen aus Deutschland sinkt die Ticketsteuer je nach Flugstrecke um Beträge zwischen 2,50 Euro und 11,40 Euro. Im Online-Handel mit Nicht-EU-Ländern wird für Waren unter 150 Euro eine pauschale Zollgebühr von 3 Euro pro Warenkategorie fällig. Zudem steigt der Mindestlohn für Pflegehilfskräfte von 16,10 Euro auf 16,52 Euro pro Stunde.
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Frankreich hat sein Auftaktspiel bei der Weltmeisterschaft 2026 mit einem 3:1-Sieg gegen Senegal gewonnen. Vor 80.545 Zuschauern in East Rutherford gelang der WM-Mitfavorit nach einer torlosen ersten Halbzeit erst nach der Pause den Durchbruch. Während Senegal in der ersten Hälfte durch Nicolas Jackson, der den Pfosten traf, und eine Großchance von Ismaila Sarr gefährlich agierte, setzten die Franzosen nach der Pause die Weichen für den Sieg.
Kylian Mbappé erzielte in der 66. Minute nach Vorarbeit von Michael Olise den Führungstreffer. Bradley Barcola erhöhte in der 82. Minute auf 2:0. In der Nachspielzeit verkürzte Ibrahim Mbaye für Senegal auf 2:1, bevor Mbappé mit einem weiteren Treffer in der 90.+6. Minute den Endstand festlegte. Mit diesem Erfolg erreichte Mbappé 58 Länderspieltore und wurde zum Rekordtorschützen Frankreichs. Das Team von Trainer Didier Deschamps bereitet sich nun auf das zweite Gruppenspiel gegen den Irak vor.
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Das torlose Unentschieden zwischen dem Europameister Spanien und dem WM-Neuling Kap Verde beim Auftaktspiel der Fußball-Weltmeisterschaft in Atlanta hat Auswirkungen auf die Ausgangslage der deutschen Nationalmannschaft. Durch das Remis in Gruppe H ist für die DFB-Elf bereits vor dem zweiten Gruppenspiel in Toronto feststehend, dass sie bei einem Sieg gegen die Elfenbeiküste die K.-o.-Runde erreicht. Dies liegt an den FIFA-Regularien für das 48-Teams-Format, wonach die acht besten Gruppendritten in das Sechzehntelfinale einziehen. Da in anderen Gruppen bereits Unentschieden fielen, können die Dritten der Gruppen B, C, F und H nicht mehr auf sechs oder mehr Punkte kommen. Ein Sieg Deutschlands würde die Sicherung des Weiterkommens unabhängig von allen anderen Resultaten bedeuten. Das Spiel zwischen Spanien und Kap Verde endete nach einer defensiv starken Leistung der Kapverder, insbesondere durch den Torhüter Vozinha, ohne Tore.
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Markus Krösche wird Eintracht Frankfurt erhalten bleiben und nicht zum italienischen Traditionsclub AC Mailand wechseln. Trotz Berichten über ein Angebot des Mailänder Clubs für die Position als „Head of Football“ hat der 45-Jährige dem Bundesligisten mitgeteilt, dass er in Frankfurt bleibt. Der Sportvorstand, dessen Vertrag bis 2028 läuft, hatte nach einer enttäuschenden Saison, in der die Eintracht die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb verpasste, zuvor betont, nicht wegzulaufen. In der Zwischenzeit wurde Adi Hütter als neuer Trainer verpflichtet. Während in italienischen Medien über eine mögliche Einigung und Ablösezahl spekuliert wurde, bestätigte der Vereinspräsident Mathias Beck, dass an den Gremien der Eintracht kein offizielles Angebot des AC Mailand eingegangen ist und Krösche keine Wechselabsicht hinterlegt hat. Die Vereinsführung stärkt dem Sportvorstand den Rücken, auch wenn das Verhalten des Managers im Zusammenhang mit den Wechselgerüchten für Irritationen in den Gremien sorgte.
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