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Nachrichten vom: Montag, 17. August 2026, 7:00

Trump reduziert Militäruebungen mit Südkorea

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die gemeinsamen Militärübungen der Vereinigten Staaten mit ihrem Verbündeten Südkorea wesentlich zu reduzieren. In einer Mitteilung auf der Plattform Truth Social bezeichnete er die Manöver als kostspielig und als ein Signal, das gegenüber Nordkorea „total unangemessen und feindlich“ sei. Trump begründete diesen Schritt mit seiner „sehr guten Beziehung“ zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un, der sich während seiner Präsidentschaft respektvoll und nicht bedrohlich verhalten habe. Zudem verwies er auf die Weigerung Südkoreas, sich an Maßnahmen gegen den Iran zu beteiligen. Der US-Präsident gab an, US-Verteidigungsminister Pete Hegseth bereits angewiesen zu haben, die Übungen zu verringern. Die Ankündigung erfolgt kurz vor Beginn der elftägigen Militärübung „Ulchi Freedom Shield“. Das südkoreanische Verteidigungsministerium erklärte jedoch, dass die Übungen wie geplant stattfinden werden. In Südkorea sind derzeit rund 28.500 US-Soldaten stationiert. Nord- und Südkorea befinden sich seit dem Waffenstillstand von 1953 formal noch immer im Kriegszustand.

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Massive Raketenangriffe fordern viele Todesopfer

In der Nacht zum 16. August 2026 kam es zu massiven gegenseitigen Angriffen mit Raketen und Drohnen zwischen der Ukraine und Russland, bei denen mindestens 16 Menschen getötet wurden. Russland griff die ukrainische Hauptstadt Kiew sowie weitere Regionen wie Krywyj Rih, Saporischschja und Sumy mit ballistischen Raketen, Gleitbomben und Drohnen an. In Kiew wurde unter anderem ein Büchermarkt getroffen, während in Krywyj Rih ein Stahlwerk des Konzerns ArcelorMittal angegriffen wurde, woraufhin die Produktion teilweise eingestellt werden musste. Parallel dazu führten ukrainische Drohnenangriffe auf russisches Gebiet statt. In der Region Rostow wurden fünf Menschen getötet; zudem wurde dort eine Anlage zur Herstellung von Raketentreibstoff getroffen. In der Region Moskau wurden laut russischen Behörden Drohnen abgewehrt, wobei es in Podolsk zu einem Brand in einem Lager des Online-Händlers Wildberries kam. Das russische Verteidigungsministerium meldete den Abschuss von 822 ukrainischen Drohnen auf landesweit verteilter Basis.

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Notlandung einer Boeing in München

Nach einem problematischen Startvorgang am Samstagnachmittag ist eine Boeing 787 der Vietnam Airlines vom Flughafen München wieder zur Landung zurückgekehrt. Der Start von der südlichen Startbahn dauerte ungewöhnlich lange, wobei die Maschine erst spät abhob und dabei eine Staubwolke aufwirbelte. Im Anschluss kreiste das Flugzeug über zwei Stunden in der Luft, um Treibstoff abzulassen, bevor es auf der nördlichen Landebahn notlandete. Bei der Landung kam es zu einer starken Rauchentwicklung am Hauptfahrwerk, wobei Schäden an den Reifen und am Fahrwerk festgestellt wurden. Aufgrund der Manövrierunfähigkeit blockierte das Flugzeug die nördliche Bahn, was zu Verspätungen führte und den Flugverkehr vorübergehend auf die Südbahn verlegte. Die Passagiere und die Besatzung blieben unverletzt und wurden mit Bussen zum Terminal transportiert. Die Maschine wurde in der Nacht in einen Hangar geschleppt. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hat die Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen, der von der Behörde als Flugunfall eingestuft wurde.

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