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Nachrichten vom: Freitag, 12. Juni 2026, 18:00

Gesetzentwurf zur Stabilisierung der GKV

Im Bundestag wurde der Gesetzentwurf zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in erster Lesung beraten. Das Reformpaket der Koalition aus CDU/CSU und SPD zielt darauf ab, die Finanzen der GKV zu stabilisieren und einen weiteren Anstieg der Beitragssätze zu begrenzen. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) verteidigte die Maßnahmen als ausgewogenes Paket, das notwendige Einsparungen vorsehe, um die Einnahmen und Ausgaben in Einklang zu bringen. Das Vorhaben sieht unter anderem die Erhöhung der Zuzahlungen für Medikamente, das Ende der beitragsfreien Mitversicherung von Ehepartnern in bestimmten Fällen sowie den Wegfall von Leistungen wie Homöopathie vor. Während die Regierung die Reform als Zeichen der Reformfähigkeit betrachtet, äußerten die Oppositionsparteien AfD, Grüne und Linke massive Kritik und bezeichneten das Vorhaben als „Kürzungskahlschlag“. Auch Ärzteverbände und Patientenschützer warnten vor einer Gefährdung der ambulanten Versorgung und der Krankenhausfinanzierung. Das Gesetzgebungsverfahren soll bis zur Sommerpause abgeschlossen werden.

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Zeuge belastet Angeklagte im Mordprozess

Im Mordprozess gegen die 30-jährige Gina H. sagte am Freitag vor dem Landgericht Rostock ein 37-jähriger Zeuge aus, wonach die Angeklagte bereits vor der offiziellen Entdeckung der Leiche am Fundort war. Der Zeuge gab zu Protokoll, dass die Angeklagte ihn am 13. Oktober dazu aufgefordert habe, mit einer Wärmebildkamera nach dem achtjährigen Fabian zu suchen. Er beschrieb, dass sie ihn gezielt zum Tümpel bei Klein Upahl geleitet habe und dort auf die Leiche verwies, indem sie sagte: „Das ist er“. Der Zeuge gab an, im Dunkeln neben dem Leichnam gestanden zu haben, während die Angeklagte in einiger Entfernung blieb. Erst am 14. Oktober informierte die Angeklagte die Polizei darüber, den Jungen zufällig bei einem Spaziergang gefunden zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau vor, den Jungen im Oktober 2025 mit sechs Messerstichen getötet und die Leiche anschließend verbrannt zu haben.

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Tödlicher Arbeitsunfall in Biogasanlage

Bei einem Arbeitsunfall auf dem Gelände einer Biogasanlage in Hedeper im Landkreis Wolfenbüttel ist ein 63-jähriger Mitarbeiter ums Leben gekommen. Die Einsatzkräfte wurden am 11. Juni gegen 11:20 Uhr auf das Firmengelände gerufen. Nach Angaben der Polizei stürzte der Mann aus bisher ungeklärter Ursache in einen gefüllten Biogastank und versank in der etwa sechs Meter tiefen Gülle. Im Rahmen umfangreicher Bergungsmaßnahmen durch die Feuerwehr konnte der Mann am 12. Juni gegen 2:30 Uhr nur noch leblos geborgen werden. Die Bergung des Körpers erfolgte erst, nachdem der Tank geleert worden war. Die genauen Umstände, wie es zu dem tödlichen Unglück kommen konnte, sind derzeit noch ungeklärt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

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