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Nachrichten vom: Mittwoch, 8. April 2026, 18:00

Schifffahrt hofft auf Feuerpause

Die Feuerpause im Iran-Krieg gibt der Schifffahrt einen Hoffnungsschimmer, doch Reedereien bleiben in der Straße von Hormus vorsichtig. Hapag-Lloyd und Maersk betonten, von normalem Betrieb sei noch keine Rede; Hapag-Lloyd meldete, dass weiterhin sechs Schiffe im Persischen Golf feststünden, Maersk nahm den Normalbetrieb nicht wieder auf. Der Verband Deutscher Reeder bezeichnete die Lage als angespannt, solange Details fehlten und Sicherheit nicht gewährleistet sei. Seit Kriegsbeginn Ende Februar sitzen mehr als 2.000 Handelsschiffe mit rund 20.000 Seeleuten in der Region fest. Kanzler Friedrich Merz kündigte an, Deutschland werde in geeigneter Weise zur Sicherung der freien Schifffahrt beitragen, nannte aber keinen Zeitpunkt. Die Internationale Seeschifffahrts‑Organisation arbeitet mit den Konfliktparteien an einem Mechanismus für sichere Durchfahrt. Reedereien hatten wegen Umleitungen hohe Kosten, die teils an Kunden weitergegeben wurden. Die Bundesregierung forderte den Iran auf, die Meerenge wie angekündigt zu öffnen und den internationalen Seeverkehr nicht weiter zu bedrohen.

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Spritpreise steigen trotz Ölpreiskrise

Nach der Ankündigung einer zweiwöchigen Waffenruhe zwischen Iran und USA sind die Rohölpreise deutlich gesunken, Autofahrer profitierten kaum: Trotz günstigerem Öl verteuerten sich am Mittwochmittag Benzin und Diesel in vielen Regionen erneut. Im bundesweiten Durchschnitt stieg der Preis für Superbenzin der Sorte E10 zwischen 11.45 und 12.15 Uhr um 5,7 Cent, Diesel um 5,3 Cent. Nach der Erhöhung kostete ein Liter E10 im Schnitt 2,208 Euro und ein Liter Diesel 2,471 Euro. Die Entwicklung spiegelt, dass Tankstellenbetreiber die 12-Uhr-Regel strikt einhalten, wonach sie nur noch einmal täglich um 12 Uhr die Preise erhöhen dürfen. Das Bundeskartellamt überwacht die Einhaltung mit Echtzeitdaten und hat erste Ermittlungen wegen technischer Anpassungsschwierigkeiten eingeleitet. Experten sehen die jüngsten Anhebungen als Zeichen, dass die Spritpreise sukzessive sinken; der Anstieg am Mittwoch war der niedrigste seit Einführung der Regel vor einer Woche. Der ADAC fordert, den gesunkenen Ölpreis zügig an Verbraucher weiterzugeben.

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Quellen

CO2-Preis soll ausgesetzt werden

Trotz sinkender Ölpreise bleiben die Spritkosten in Deutschland hoch, während der Staat durch Steuern täglich Millionen zusätzlich einnimmt. Unionspolitiker aus Bayern, Thüringen und Sachsen bringen deshalb eine Aussetzung der CO₂-Bepreisung ins Spiel. Die Fraktionsvorsitzenden von CSU und CDU in den Landtagen fordern von der Bundesregierung rasches, entschlossenes Handeln, weil die Belastung für Bürger und Wirtschaft nicht mehr akzeptabel sei. Das von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche vorgelegte Maßnahmenpaket wird zwar begrüßt, wirft aber Fragen nach dem Anteil von Marktmechanismen und Mineralölkonzernen an den hohen Zapfsäulenpreisen auf. Besonders betroffen seien Handwerker, Pflegekräfte und der Mittelstand, deren Mobilität existenziell sei. Die Politiker kritisieren staatliche Preisbestandteile wie CO₂-Preis und Energiesteuer. Sie fordern, den CO₂-Preis vorübergehend abzusenken oder auszusetzen; langfristige Instrumente wie eine Anpassung der Pendlerpauschale gelten als weniger geeignet. Die Fraktionsvorsitzenden wollen zeitnah einen Antrag einbringen, um schnelle Entlastungen zu erreichen.

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