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Nachrichten vom: Freitag, 29. Mai 2026, 18:00

Deutsche Inflationsrate im Mai gesunken

Die Inflationsrate in Deutschland ist im Mai auf 2,6 Prozent gesunken und liegt damit unter dem Wert von 2,8 Prozent aus dem April. Laut ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes sowie den Landesämtern in Bayern und Hessen ist dieser Rückgang unter anderem auf den von der Bundesregierung eingeführten Tankrabatt zurückzuführen. Durch die seit Anfang Mai reduzierten Energiesteuersätze für Kraftstoffe sanken die Preise für Diesel und Benzin im Vergleich zum Vormonat deutlich. In Hessen verzeichneten Kraftstoffe im Monatsvergleich einen Rückgang von durchschnittlich 7 Prozent. Trotz der Entlastung bei den Kraftstoffpreisen blieben die Energiepreise im Jahresvergleich erhöht. Während sich die Teuerung bei Energie in Deutschland auf 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr belief, stiegen die Preise für Dienstleistungen auf 3,1 Prozent. Auch die Nahrungsmittelpreise verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr nur noch geringe Zuwächse, wobei die Teuerungsrate im Mai bei 0,4 Prozent lag.

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Quellen

Unwetter und Gewitter am Wochenende

Nach einer ersten Hitzewelle steht in Deutschland ein Wetterumschwung bevor, der am Wochenende Unwetterlagen mit sich bringen kann. Ab Freitag nachmittags und abends ist im Westen und Nordwesten, insbesondere in Nordrhein-Westfalen, dem Emsland und Niedersachsen, mit kräftigen Gewittern zu rechnen. Diese können mit Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen einhergehen. In Niedersachsen werden Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 110 Kilometern pro Stunde sowie Hagelkörner mit einem Durchmesser von etwa drei Zentimetern möglich sein. Im weiteren Wochenverlauf ziehen Gewitterzellen in die Landesmitte und den Osten vor. In Hessen, der Eifel, Südthüringen und den bayerischen Mittelgebirgen besteht die Gefahr von Schauern und teils kräftigen Gewittern mit punktuellem Starkregen. Am Sonntag können sich Gewitter über den gesamten Süden und die Mitte des Landes ausbreiten, wobei die Luft schwülwarm bleibt. In den nördlichen Regionen ist die Wahrscheinlichkeit für Unwetter geringer, dennoch können auch dort Sturmböen und Starkregen auftreten.

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Quellen

Arbeitslosenzahlen in Deutschland gesunken

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Mai erstmals in diesem Jahr wieder unter die Marke von drei Millionen gesunken. Laut der Bundesagentur für Arbeit sank die Zahl im Vergleich zum Vormonat um 58.000 auf 2,95 Millionen Menschen. Die Arbeitslosenquote verringerte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent. Trotz dieses Rückgangs liegt die Zahl der Erwerbslosen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 31.000 höher, während die Quote um 0,1 Prozentpunkte über dem Wert vom Mai 2025 lag. BA-Chefin Andrea Nahles bewertete die Entwicklung als eine Frühjahrsbelebung, die „nicht wirklich in Fahrt gekommen“ sei, und sah keinen Anlass für eine positive Trendwende. Parallel dazu stieg die Zahl der offenen Stellen bundesweit auf 643.000 an, was 8.000 mehr als im Vorjahr entspricht. Auch die Zahl der Empfänger von Arbeitslosengeld stieg im Jahresvergleich um 113.000 auf rund 1,07 Millionen Menschen an.

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