Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Berlin
Am Mittwoch, dem 11. Februar 2026, sind in Berlin und Brandenburg Warnstreiks im öffentlichen Dienst angesetzt. Aufgerufen haben die Gewerkschaften Verdi, GEW, IG-Bau und GdP. Betroffen sind Kitas, Schulen, Behörden und Hochschulen. Verdi fordert in den laufenden Tarifverhandlungen sieben Prozent mehr Lohn sowie mindestens 300 Euro monatlich. In Potsdam ist eine Kundgebung geplant, und die Polizei erwartet Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt. Die dritte Verhandlungsrunde wird als entscheidend erachtet, da bisher kein konkretes Angebot von den Arbeitgebern vorliegt. Rund 2,2 Millionen Beschäftigte sind von den Verhandlungen betroffen.
- https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2026/02/berlin-potsdam-brandenburg-warnstreik-verdi-oeffentlicher-dienst.html
- https://www.ndr.de/nachrichten/info/tarifverhandlungen-im-oeffentlichen-dienst-gehen-weiter,ndrinfo-9160.html
- https://www.deutschlandfunk.de/dritte-tarifverhandlungsrunde-fuer-den-oeffentlichen-dienst-der-laender-112.html
München bereitet sich auf Sicherheitskonferenz vor
Vom 13. bis 15. Februar 2026 findet in München die 62. Münchner Sicherheitskonferenz statt. An der Veranstaltung nehmen zahlreiche Staats- und Regierungschefs sowie hochrangige Vertreter aus Politik, Militär und internationalen Organisationen teil. Um die Sicherheit zu gewährleisten, gibt es umfangreiche Maßnahmen, darunter eine temporäre Flugbeschränkung für Drohnen im Bereich des Münchener Flughafens. Zudem wurden Halt- und Parkverbote in der Innenstadt angeordnet. Auch Tschechische Polizeikräfte unterstützen die Sicherheitsmaßnahmen vor Ort. Die Konferenz wird von einer erhöhten abstrakten Gefährdung begleitet, obwohl keine konkreten Bedrohungen bekannt sind.
Tödlicher Angriff auf Zugbegleiter
Nach dem tödlichen Angriff auf den Zugbegleiter Serkan C. in Rheinland-Pfalz wurde ein 26-jähriger griechischer Staatsbürger festgenommen. Dieser soll den Bahnmitarbeiter während einer Ticketkontrolle mehrfach geschlagen haben. In sozialen Medien werden jedoch falsche Informationen über den Verdächtigen verbreitet. Die Staatsanwaltschaft dementiert, dass der Mann einen syrischen Migrationshintergrund hat. Er sei in Griechenland geboren und besitze die griechische Staatsbürgerschaft. Nach dem Vorfall sollen Maßnahmen zur Sicherheitsverbesserung im Regionalverkehr ergriffen werden, darunter die Ausstattung von Zugpersonal mit Bodycams und eine personelle Verstärkung.
- https://www.sol.de/grossregion/rheinland-pfalz/nach-toedlichem-angriff-auf-zugbegleiter-ermittler-weisen-falschangaben-zum-verdaechtigen-zurueck-a-re-2,676915.html
- https://www.tagesschau.de/inland/regional/rheinlandpfalz/swr-mehr-personal-und-bodycams-fuer-mehr-sicherheit-100.html
- https://www.sr.de/sr/home/nachrichten/panorama/mutmasslicher_taeter_angriff_zugbegleiter_war_bereits_vorher_auffaellig_100.html