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Nachrichten vom: Samstag, 5. September 2026, 7:00

Haftbefehle nach Brandanschlag in München

Nach einem Brandanschlag auf eine Baustelle in der Nähe von Rüstungsunternehmen in München wurden Haftbefehle gegen zwei Tatverdächtige erlassen. Die 28-jährige Frau und der 38-jährige Mann, beide aus Bulgarien stammend, wurden nach der Tat an einer Tankstelle festgenommen. Laut Generalstaatsanwaltschaft München und dem bayerischen Landeskriminalamt sollen die Verdächtigen in der Nacht zum Donnerstag aus einem Auto heraus Brandsätze geworfen haben. Ein Brandsatz löste ein Feuer aus, das von der Polizei gelöscht wurde, während ein zweiter Brandsatz entschärft werden konnte. Es entstand kein Personenschaden und nur ein geringer Sachschaden. Die Ermittler und der bayerische Innenminister Joachim Herrmann gehen von einem politischen Hintergrund aus. Im Zuge der Untersuchungen wurden drei Wohnungen im Landkreis München durchsucht und Gegenstände sichergestellt. Die Tat ereignete sich in der Nähe der Firmenzentralen von Rohde & Schwarz und des Drohnenherstellers Helsing. Weitere Verdächtige gibt es bislang nicht.

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Fahndung nach Saboteur von Umspannwerken

Die Polizei fahndet bundesweit nach dem 48-jährigen Gevelsberger Daniel V., der als Hauptverdächtiger für eine Serie von Sabotageversuchen an deutschen Umspannwerken gilt. Im Rahmen der Ermittlungen wurde ein zum Wohnmobil umgebauter LKW des Verdächtigen nahe dem Hambacher Forst in Niederzier entdeckt. Ein Sondereinsatzkommando durchsuchte das Fahrzeug, der Mann konnte jedoch nicht gefasst werden. Die Anschlagsserie umfasst Vorfälle in Bergheim, Jänschwalde und zuletzt in Dormagen. Bei den Angriffen wurden selbstgebaute Abschussvorrichtungen genutzt, um mittels Raketen und Drahtseilen Kurzschlüsse an Hochspannungsleitungen zu verursachen. Während in Bergheim bereits Leitungen ausfielen, konnten in Dormagen Schäden verhindert werden. Ein Bekennerschreiben, das bei Medienhäusern einging, nennt den Kampf gegen fossile Energieträger als Motiv und beansprucht die Einzeltäterrolle. Die Ermittler prüfen Hintergründe wie Klimaextremismus oder fremdstaatlich gelenkte Sabotage. Weitere Polizeieinsätze im Zusammenhang mit der Tatserie wurden in Aachen, Niedersachsen und Sachsen gemeldet.

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FBI sucht Betrüger im Raum Muenchen

Das FBI hat den 65-jährigen Bernhard Eugen Fritsch auf seine „Most Wanted Fraudsters“-Liste gesetzt und sucht ihn im Raum München. Der gebürtige Landshuter wird beschuldigt, zwischen 2014 und 2017 in den USA Investoren um Millionenbeträge betrogen zu haben. Er soll mit seiner Firma behauptet haben, eine Technologie zur Monetarisierung von Markenempfehlungen für Prominente und Influencer zu entwickeln, während er die Gelder stattdessen für seinen persönlichen Lebensstil verwendete. Im April 2025 wurde er in Kalifornien des Betrugs schuldig gesprochen. Nach seiner Flucht nach Mexiko, wo er im September 2025 aufgrund gefälschter Dokumente kurzzeitig festgenommen wurde, reiste er laut FBI im Oktober 2025 nach München. Für Hinweise, die zu seiner Festnahme und Verurteilung führen, bietet die US-Behörde eine Belohnung von bis zu 150.000 US-Dollar an. Festnahmen in Bayern dürfen ausschließlich durch deutsche Behörden durchgeführt werden.

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