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Nachrichten vom: Donnerstag, 30. Juli 2026, 18:00

AfD führt Umfrage in Sachsen-Anhalt

Gut fünf Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September zeigt eine aktuelle Umfrage von infratest dimap, dass die AfD weiterhin deutlich vor der CDU liegt. Die Partei kommt auf 41 Prozent, während die CDU im Vergleich zur vorangegangenen Befragung im Mai um zwei Prozentpunkte auf 24 Prozent verliert. Die Linke liegt bei 13 Prozent, die SPD bei 7 Prozent und die Grünen bei 5 Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht würde mit 4 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Die derzeit mitregierende FDP wird aufgrund niedriger Werte nicht einzeln ausgewiesen. Die Unzufriedenheit mit der Landesregierung aus CDU, SPD und FDP wächst, da nur noch 29 Prozent der Befragten mit der Regierungsarbeit zufrieden sind. Bei der Frage, welche Partei die nächste Landesregierung anführen sollte, liegen AfD und CDU mit 43 beziehungsweise 44 Prozent nahezu gleichauf. Die Umfrage basierte auf der Befragung von 1.149 Wahlberechtigten zwischen dem 23. und 28. Juli.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte

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Quellen

Erdueberlastungstag mahnt zu Klimaschutz

Der diesjährige Erdüberlastungstag fällt auf den 30. Juli. An diesem Datum hat die Menschheit laut Berechnungen des Global Footprint Network die natürlichen Ressourcen aufgebraucht, die die Erde innerhalb eines Jahres regenerieren kann. Damit lebt die Weltbevölkerung rechnerisch über ihre Verhältnisse und nutzt die planetaren Ressourcen „auf Pump“. In Deutschland war dieser Zeitpunkt bereits am 10. Mai erreicht. Anlässlich des Tages forderten die Grünen von der Bundesregierung und dem Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) verstärkten Klimaschutz sowie ein entschiedenes Handeln gegen die Klimakrise. Auch Umweltverbände wie der BUND und der WWF mahnten ein politisches Umsteuern an, insbesondere den Ausstieg aus fossilen Energieträgern und die Stärkung der Kreislaufwirtschaft. Bundesumweltminister Schneider bezeichnete den Tag als deutliche Mahnung und betonte die Notwendigkeit, den Ausbau erneuerbarer Energien sowie die Wiederherstellung zerstörter Natur voranzutreiben, um den fahrlässigen Umgang mit natürlichen Ressourcen zu beenden.

Politische Ausrichtung der Quellen: Eher links der Mitte

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Flugobjekt in polnischen Luftraum eingedrungen

Während schwerer russischer Luftangriffe auf die Ukraine ist in der Nacht ein Flugobjekt in den polnischen Luftraum eingedrungen und abgestürzt. Das Oberkommando der polnischen Streitkräfte meldete, dass gegen 3:40 Uhr morgens ein nicht identifiziertes Objekt entdeckt wurde, das sich in westliche Richtung bewegte, bevor es vom Radar verschwand. Die Absturzstelle wurde in der Nähe des Dorfes Tarnawa-Kolonia in der Woiwodschaft Lublin identifiziert. Polizisten fanden dort einen etwa zehn Meter breiten Krater sowie Trümmerteile eines unidentifizierten Objekts vor. Anwohner berichteten von einer lauten Explosion. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk gab an, dass alles auf einen russischen Marschflugkörper vom Typ CH-101 hindeute, betonte jedoch, dass eine genaue Untersuchung noch ausstehe. Er ging von einem unbeabsichtigten Vorfall aus und erklärte, es gebe keinen Grund anzunehmen, dass Polen ein Ziel war. Zur Sicherung des Luftraums war zuvor ein F-16-Kampfjet aufgestiegen. Es liegen keine Berichte über Opfer vor.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte

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