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Nachrichten vom: Montag, 31. August 2026, 7:00

Merz warnt vor AfD-Regierung

Im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am kommenden Sonntag warnt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor den Folgen einer möglichen Regierung unter Führung der AfD. Laut aktuellen Umfragen des Sachsen-Anhalt-Trends liegt die AfD mit 42 Prozent deutlich vor der CDU, die bei 22 Prozent liegt. Merz äußerte die Sorge, dass eine AfD-Regierung zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden führen könnte, da internationale Investoren künftige Ansiedlungen in dem Bundesland ablehnen könnten. Eine Regierungsbildung ohne die AfD gilt als schwierig, da die CDU aufgrund eines Unvereinbarkeitsbeschlusses eine Koalition mit der Linkspartei ausschließt. Zudem kündigte der Kanzler eine mit der EU und der NATO abgestimmte Reaktion auf hybride Bedrohungen aus Russland an, nachdem eine mit Sprengstoff präparierte Drohne am Flughafen Leipzig/Halle entdeckt wurde. Die Ermittlungen stehen kurz vor dem Abschluss. Merz betonte zudem, dass die Rüstungsbeschaffung zur Modernisierung der Bundeswehr kosteneffizienter gestaltet werden soll.

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Bahnverkehr auf Sternbruecke wieder aufgenommen

Nach einer mehrwöchigen Unterbrechung des Schienenverkehrs zwischen Altona und Sternschanze werden ab dem frühen Montagmorgen wieder Fernzüge und S-Bahnen über die neue Sternbrücke verkehren. Die 108 Meter lange, stützenfreie Stabbogenkonstruktion ersetzt die alte Brückenkonstruktion aus dem Jahr 1926, die das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht hatte. Der erste fahrplanmäßige Zug, der RE70 aus Elmshorn, soll um 4:13 Uhr die Brücke passieren, gefolgt von einem ICE nach Basel und der S-Bahn S5 gegen 4:34 Uhr. Täglich werden auf diesem internationalen Bahn-Korridor wieder rund 900 Züge eingesetzt. Während der Schienenverkehr wieder aufgenommen wird, bleiben die Straßen unter der Brücke vorerst noch gesperrt. Die Stresemannstraße wird voraussichtlich erst ab dem 7. September wieder befahrbar sein, die Max-Brauer-Allee erst zu einem späteren Zeitpunkt. Grund für die Verzögerungen sind unter anderem notwendige Bodenaustausche am Bahndamm, die den Umfang um 10.000 Tonnen überschritten haben.

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Radikale Positionen bei GD-Bundeskongress

Beim zweiten Bundeskongress der AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ (GD) in Magdeburg wurden bei rund 300 Delegierten erneut radikale Positionen und personelle Kontinuitäten zur aufgelösten „Jungen Alternative“ (JA) deutlich. Die GD, die als Nachfolgerin der als gesichert rechtsextrem eingestuft und aufgelösten JA entstand, weist laut Verfassungsschutz eine programmatische sowie personelle Kontinuität auf. Auf der Versammlung forderten Funktionäre wie der Vorsitzende Jean-Pascal Hohm die Rückführung von zugewanderten Menschen im Rahmen einer „Remigration“. Auch der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund trat auf und betonte das Ziel der Machtübernahme in ganz Deutschland. Die GD agiert als Teil der AfD und zeigt enge Verflechtungen zu rechtsextremen Organisationen und Akteuren. Bei der Beratung über den Euro zog Hohm einen Antrag zur Beibehaltung der Währung nach Widerständen innerhalb der Organisation zurück. Die Landesämter der Verfassungsschutzbehörden in mehreren Bundesländern stufen die GD bereits als gesichert rechtsextrem ein.

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