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Nachrichten vom: Montag, 22. Juni 2026, 18:00

Schlotterbeck fällt bei WM aus

Der deutsche Innenverteidiger Nico Schlotterbeck fällt für den Rest der Weltmeisterschaft aus. Wie der DFB bestätigte, erlitt der 26-Jährige beim zweiten WM-Gruppenspiel gegen die Elfenbeiente (2:1) eine Innenbandverletzung im linken Sprunggelenk. Die Ausfallzeit wird auf mehrere Monate geschätzt. Der Spieler, der sich nach einem Zweikampf zur Halbzeit für Antonio Rüdiger auswechseln ließ, wird vorerst bei der Nationalmannschaft bleiben. Bundestrainer Julian Nagelsmann kann aufgrund der abgelaufenen FIFA-Frist keinen Ersatz nachnominieren; eine Ausnahme gilt lediglich für Torhüter. Die Innenverteidigung wird nun durch die Spieler Jonathan Tah, Antonio Rüdiger, Waldemar Anton und Malick Thiaw besetzt. Schlotterbecks Verein, Borussia Dortmund, reagierte mit Bedauern auf den Ausfall des Spielers, der bereits im vergangenen Jahr wegen eines Meniskusrisses eine längere Pause einlegen musste. Nach der Verletzung äußerte sich Schlotterbeck zunächst nicht ausführlich über den Vorfall.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte

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Keir Starmer tritt als Parteivorsitzender zurück

Der britische Premierminister Keir Starmer hat seinen Rücktritt als Vorsitzender der Labour-Partei bekanntgegeben. Vor seinem Amtssitz in London erklärte er, dass seine Partei entschieden habe, er sei nicht der Richtige, um Labour durch die nächste Parlamentswahl zu führen. Starmer wird im Amt des Premierministers bleiben, bis ein Nachfolger gefunden ist, und eine geordnete Machtübergabe anstrebt. Der Prozess für die Nachfolge soll im Juli beginnen, sodass ein neuer Regierungschef voraussichtlich im September, nach der Sommerpause des Parlaments, das Amt antreten könnte. Der Labour-Abgeordnete Andy Burnham hat bereits angekündigt, für den Parteivorsitz zu kandidieren. Der ehemalige Gesundheitsminister Wes Streeting erklärte, er werde Burnham unterstützen. Starmer, der das Amt nach dem Wahlsieg im Juli 202kom 24 übernommen hatte, begründete seinen Schritt mit den Entscheidungen seiner Fraktion. Er wird der siebte britische Regierungschef innerhalb von zehn Jahren sein.

Politische Ausrichtung der Quellen: Eher links der Mitte

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Linke Entschuldigung nach CDU-Vergleich

Der neue Co-Vorsitzende der Linken, Luigi Pantisano, hat sich für seine Äußerung entschuldigt, in der er die Politik der CDU mit der der AfD sowie mit Faschismus gleichgesetzt hatte. Er bezeichnete die Aussage in einer Klarstellung als verkürzt und in dieser Form falsch. Damit reagierte er auf die heftige Kritik von Vertretern der Union, die seinen Rücktritt forderten. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann bezeichnete die Unterstellung als niederträchtig und forderte die Partei zur Distanzierung auf. Auch der CSU-Generalsekretär Martin Huber sprach von einem politischen Skandal und einer Gefährdung des demokratischen Diskurses. Ebenso hatte der Schleswig-Holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther einen Rückzug nahegelegt. Trotz der Entschuldigung bekräftigte Pantisano seine grundsätzliche Kritik am Rechtskurs der Union und äußerte Sorgen über ein mögliches politisches Zusammenrücken von CDU und AfD. Die Äußerungen führten zudem zu Irritationen innerhalb der Linken, unter anderem durch die Kritik sachsen-anhaltischer Verbände.

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