Erster Sieg für Klopp nach Debuet
Die deutsche Nationalmannschaft hat in der Nations League ihren ersten Sieg unter Bundestrainer Jürgen Klopp errungen. In der Allianz Arena besiegte die Mannschaft nach einem personellen Umbruch Serbien mit 2:0. Tom Bischof erzielte in der ersten Halbzeit den Führungstreffer, während Florian Wirtz den Endstand kurz vor Schluss auf 2:0 erhöhte.
Der Auftritt der Mannschaft war durch eine starke Leistung in der ersten Hälfte und ein effektives Gegenpressing geprägt. Neben Bischof und Wirtz überzeugte auch Aleksandar Pavlovic, den der Bundestrainer nach dem Spiel besonders hervorhob. Im Kader befanden sich fünf Debütanten, darunter Mika Baur, der als 1000. Spieler mit der A-Nationalmannschaft debütierte. Trotz verpasster Chancen durch Spieler wie Serge Gnabry agierte die deutsche Auswahl souverän. Der Sieg markiert den ersten Erfolg für Klopp in seinem dritten Spiel als Nationaltrainer der DFB-Elf.
Manchester City legt Berufung ein
Manchester City hat gegen den Schuldspruch einer unabhängigen Kommission der Premier League Berufung eingelegt. Der englische Spitzenklub wies die Vorwürfe schwerwiegender Finanzverstöße zurück und erklärte, das Gutachten enthalte wesentliche Fehler in Bezug auf Recht, Prinzipien und Tatsachen. Zudem betonte der Verein die Existenz unwiderlegbarer Beweise für seine Unschuld.
Die Kommission hatte festgestellt, dass der Club im Zeitraum von 2009 bis 2018 insgesamt 115 Anklagepunkte erfüllt habe. Demnach sollen durch Scheinverträge Eigentümergelder aus Abu Dhabi als Sponsoreneinnahmen getarnt worden sein, um die Finanzregeln der Premier League zu umgehen. Zudem wurde dem Verein vorgeworfen, die Ermittlungen behindert zu haben. Sollte die Berufung erfolglos bleiben, drohen Sanktionen wie Geldstrafen, Punktabzug, der Zwangsabstieg oder die Aberkennung von Titeln.
Neben der Premier League befasst sich auch der englische Fußballverband FA mit dem Fall. Zudem gibt es Forderungen, die Erkenntnisse durch die britische Steuerbehörde HMRC prüfen zu lassen.
Klopp lobt Florian Wirtz
Nach dem 2:0-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien in der Nations League lobte Bundestrainer Jürgen Klopp die Leistung von Florian Wirtz. Der 23-jährige Liverpool-Spieler war an beiden Toren beteiligt und übernahm nach der Auswechslung von Serge Gnabry die Kapitänsbinde. Klopp beschrieb Wirtz als Spieler, der „sprüht vor Spielfreude“, merkte jedoch an, dass der Offensivspieler zum Zeitpunkt seines Wechsels nach Liverpool in einer schwierigen Phase für die Mannschaft war.
In der Pressekonferenz wies Klopp zudem Spekulationen über die Rolle von Joshua Kimmich zurück und bezeichnete Diskussionen über die Mannschaftszusammensetzung als unbegründet. Während Wirtz den Erfolg als Zeichen für die Qualität der deutschen Fußballnation wertete, bleibt seine sportliche Zukunft beim FC Liverpool ungewiss. Berichten zufolge möchte der englische Club dem Spieler weiterhin die Chance zur Etablierung geben, doch bei ausbleibender Leistungssteigerung könnte ein Wechsel im Sommer 2027 eine Option sein. Als mögliche Abnehmer werden Manchester City, der FC Arsenal und der FC Chelsea genannt.