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Nachrichten vom: Sonntag, 12. April 2026, 18:00

Friedensgespräche zwischen USA und Iran gescheitert

Die Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran in Islamabad sind vorerst gescheitert. Nach einer 21-stündigen Verhandlungsrunde in der pakistanischen Hauptstadt konnte keine Einigung erzielt werden, wie US-Vizepräsident J. C. Vance mitteilte. Die US-Delegation verließ die Stadt, nachdem sie ein letztes Angebot unterbreitet hatte. Als zentraler Streitpunkt gilt der Verzicht des Iran auf sein Atomprogramm, da die USA eine Zusage gegen das Streben nach Atomwaffen forderten. Die iranische Seite sieht die Schuld für das Scheitern bei den USA. Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf warf der US-Delegation vor, das Vertrauen der iranischen Vertreter nicht gewonnen zu haben, obwohl Teheran konstruktive Vorschläge vorgelegt habe. Pakistan, das als Vermittler fungiert, mahnte beide Parteien zur Einhaltung der vereinbarten zweiwöchigen Waffenruhe und erklärte, den Dialog weiterhin ermöglichen zu wollen. Neue Verhandlungsrunden wurden nach dem vorläufigen Ende der Gespräche nicht vereinbart.

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Zustand des Buckelwals verschlechtert sich

Der seit dem 31. März in der Wismarbucht gestrandete Buckelwal zeigt weiterhin keine Anzeichen einer gesundheitlichen Stabilisierung. Laut dem mecklenburg-vorpommerschen Umweltministerium ist die Atmung des Tieres schwächer und unregelmäßiger geworden; zudem wurde eine neue Zwischenatmung beobachtet. Ein am Samstag durchgeführter Mobilisierungsversuch, bei dem unter Wasser die eigenen Walgesänge des Tieres abgespielt wurden, blieb ohne Reaktion des Wals. Angesichts der Situation fanden am Wochenende mehrere Demonstrationen statt. In Wismar bildeten etwa 150 Menschen eine Menschenkette, während sich am Kirchdorfer Hafen auf der Insel Poel rund 170 Personen versammelten. Die Demonstranten protestierten gegen die Entscheidung der Behörden, weitere Rettungsversuche einzustellen. Der Unternehmer Walter Gunz bot an, das Freischaufeln des Wals mit einem Bagger zu finanzieren. Umweltminister Till Backhaus lehnte das Angebot jedoch ab, da der Gesundheitszustand des Tieres keine Transportfähigkeit zulasse und weitere Maßnahmen eine zu große Belastung darstellen würden. Die Walwacht wurde nach dem Betreten der Sperrzone durch Demonstranten personell verstärkt.

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Gedenken an Buchenwald in Weimar

Anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald findet am Sonntag eine Gedenkveranstaltung in Weimar statt, die durch einen deutlichen Wandel in der Zeitzeugenschaft geprägt ist. Aufgrund von Flugbeschränkungen infolge des Krieges im Nahen Osten können lediglich zwei ehemalige Häftlinge, Alojzy Maciak und Andrej Moiseenko, anwesend sein. Da keine Reden der Überlebenden geplant sind, hält der Entertainer Hape Kerkeling die Hauptrede. Er bezieht sich dabei auf die Geschichte seines Großvaters, der als politischer Häftling im Lager inhaftiert war. Neben Kerkeling werden Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und der Thüringer Landtagspräsident König Grußworte halten. Im Vorfeld der Gedenkfeier gab es Kritik an der Teilnahme Weimers sowie an einer geplanten Demonstration der Kampagne „Kufiyas in Buchenwald“. Das Verwaltungsgericht Weimar bestätigte das Verbot der Kundgebung, welches von der Gedenkstätte unterstützt wurde, da die Gedenkkultur durch die politisch motivierten Proteste gefährdet sei.

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