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Nachrichten vom: Freitag, 31. Juli 2026, 18:00

Massive Migration in Ceuta gemeldet

In der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika sind nach Angaben der Behörden rund 60.000 Migranten irregulär aus Marokko eingetroffen. Der Regionalpräsident Jesús Vivas bezifferte die Zahl der Menschen, die die Grenze überquerten, auf etwa 60.000. Im Zuge des massenhaften Grenzübertritts wurden mindestens 34 Todesopfer gemeldet. Spanien setzt zur Unterstützung der Grenzbeamten insgesamt 3.000 Soldaten verschiedener Einheiten ein. Ministerpräsident Pedro Sánchez bezeichnete die Situation als Verletzung der territorialen Integrität Spaniens und kündigte Maßnahmen zur Erleichterung von Rückführungen sowie die Installation von Schwimmbojen als physische Barriere an. Laut Regierungskreisen sind bereits mehr als 25.000 Migranten nach Marokko zurückgekehrt. Während die Lage in Ceuta als angespannt gilt, meldeten Behörden für die Exklave Melilla einen Andrang von etwa 400 Menschen, die dort unter Kontrolle der Sicherheitskräfte seien. Die Ursachen für die Bewegungen sind unklar, wobei sich Informationen über eine Grenzöffnung über soziale Medien verbreiteten.

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AfD verzeichnet deutlichen Umfragezuwachs

In aktuellen Umfragen zur politischen Lage in Deutschland zeigt sich ein deutlicher Zuwachs der AfD bei gleichzeitigem Rückgang oder Stillstand anderer Parteien. Laut dem ZDF-„Politbarometer“ der Forschungsgruppe Wahlen legte die AfD um einen Prozentpunkt auf 28 Prozent zu, während die Union unverändert bei 23 Prozent verharrt. Damit verzeichnet die AfD einen Vorsprung von fünf Prozentpunkten auf die restlichen Parteien, was den höchsten je gemessene Abstand in dieser Umfragereihe darstellt. Die Grünen und die Linke verloren jeweils einen Prozentpunkt auf 13 beziehungsweise 12 Prozent, während die SPD bei 12 Prozent blieb. Die FDP liegt mit 4 Prozent weiterhin unter der Fünf-Prozent-Hürde. Die Arbeit der Bundesregierung sowie die Leistungen von Bundeskanzler Friedrich Merz werden von einer Mehrheit der Befragten kritisch bewertet. 68 Prozent sehen die Arbeit der Regierung eher schlecht, während 70 Prozent die Leistungen des Kanzlers eher schlecht beurteilen. Auch die Neubesetzung von Spitzenämtern durch Merz wird von 57 Prozent der Wahlberechtigten eher negativ bewertet.

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Trump verkündet Hamas-Entwaffnung im Gazastreifen

US-Präsident Donald Trump hat eine historische Vereinbarung zur vollständigen Entwaffnung der Hamas im Gazastreifen verkündet, die er als „monumentalen Schritt“ bezeichnete. Der durch den US-Plan geschaffene Friedensrat erzielte nach monatelangen Verhandlungen in Ägypten eine Einigung, die einen schrittweisen Rückzug der israelischen Streitkräfte vorsieht. Sobald der Entwaffnungsprozess abgeschlossen ist, sollen eine internationale Stabilisierungstruppe und eine neue palästinensische Polizei die Sicherheit gewährleisten. Die Hamas knüpft die Umsetzung des Abkommens an die Bedingung, dass Israel den Plan zustimmt und seine Truppen aus dem Gazastreifen abzieht. Zudem fordert die Organisation das Ende israelischer Angriffe sowie die umfassende Einfuhr von Hilfsgütern und Baumaterialien. Während die Hamas bereit ist, Waffen unter der Verantwortung einer palästinensischen Technokratenverwaltung zu lagern, wies der Palästinensische Islamische Dschihad die Vereinbarung bisher zurück. Ein konkreter Zeitplan für die Umsetzung der nächsten Phasen steht noch aus. Eine offizielle Reaktion der israelischen Regierung zu der Einigung liegt bislang nicht vor.

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