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Nachrichten vom: Donnerstag, 20. August 2026, 18:00

Gasspeicher in Deutschland unter Vorjahresniveau

Die deutschen Gasspeicher sind derzeit zu knapp über 50 Prozent gefüllt, was im Vergleich zum Vorjahr einen deutlich niedrigeren Stand darstellt. Angesichts dieser geringen Füllstände und der gesetzlichen Vorgabe, die Speicher bis zum 1. November zu 80 Prozent zu füllen, sehen das Bundeswirtschaftsministerium und die Bundesnetzagentur die Gashändler in der Pflicht, die Wintervorsorge sicherzustellen. Die EU-Kommission gibt jedoch Entwarnung für die Versorgungssicherheit in der Europäischen Gemeinschaft, deren Reserven aktuell bei 62 Prozent liegen. Hohe Erdgaspreise, bedingt durch den Konflikt zwischen den USA und dem Iran sowie die Blockade der Straße von Hormus, erschweren den Einkauf für Händler. Während die Bundesnetzagentur die Versorgung als stabil bezeichnet, warnen Experten vor möglichen Engpässen bei einem besonders kalten Winter oder weiteren geopolitischen Instabilitäten. Deutschland bezieht Gas derzeit aus Norwegen, Frankreich und Belgien sowie über LNG-Importe, die größtenteils aus den USA stammen.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte

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Russische Angriffe auf Kiew töten Menschen

Nach massiven russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew und die umliegenden Regionen meldet der ukrainische Katastrophenschutz mindestens 16 Tote und mehr als 30 Verletzte. Die nächtlichen Attacken, die rund neun Stunden andauerten, umfassten laut ukrainischer Luftwaffe Dutzende ballistische Raketen sowie fast 170 Drohnen. Betroffen waren zwölf Orte in den Bezirken Darnyskyj, Swjatoschynskyj und Solomjanskyj, wobei Wohngebäude, eine medizinische Einrichtung und eine Bildungseinrichtung beschädigt wurden. Im Bezirk Browary wurde ein Mann getötet und ein weiterer verletzt. Bürgermeister Vitali Klitschko erklärte den kommenden Freitag zum Tag der Trauer und ordnete die Hissung von Flaggen auf Halbmast an. Russland bestätigte die Angriffe auf militärisch-industrielle Einrichtungen, Logistikzentren und Lagerhäuser. Parallel dazu leitete Polen militärische Luftoperationen zum Schutz seines Luftraums ein, nachdem rumänische Radarsysteme Luftziele nahe der ukrainischen Grenze erfasst hatten. In Rumänien zerstörte ein Kampfjet zudem eine mit Sprengstoff beladene Marine-Drohne im Schwarzen Meer.

Politische Ausrichtung der Quellen: Eher rechts der Mitte

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Quellen

Rumänisches F-16 zerstört Marinedrohne

Ein rumänisches F-16-Kampfflugzeug hat über dem Schwarzen Meer eine mit Sprengstoff beladene Marinedrohne zerstört. Nach Angaben des rumänischen Verteidigungsministeriums ereignete sich der Vorfall in unmittelbarer Nähe des Gasfeldes Neptun Deep. Die rumänische Küstenwache hatte die Drohne entdeckt, woraufhin das Militär nach Abstimmung mit der NATO und dem Präsidenten die Zerstörung anordnete, um die Infrastruktur sowie die Arbeiter auf der Offshore-Plattform zu schützen. Laut Verteidigungsminister Radu Miruță stammte die Drohne nicht aus der Ukraine. Präsident Nicușor Dan machte die Russische Föderation für die Eskalation verantwortlich. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnete den Vorfall als Teil einer hybriden Kriegsführung und einer eskalierenden Drohkampagne gegen die EU. In Rumänien wurden seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine mehrfach Drohnenüberflüge und Abstürze registriert. Ähnliche Vorfälle wurden auch in anderen NATO-Staaten wie Polen und den baltischen Ländern gemeldet.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte

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