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Nachrichten vom: Freitag, 21. August 2026, 18:00

Verdacht auf russisches Waffenversteck

Sicherheitsbehörden untersuchen den Verdacht, dass ein im Waldgebiet an der Landesgrenze zwischen Berlin und Brandenburg entdecktes Waffenversteck mit russischen Geheimdiensten in Verbindung steht. Nach Informationen von WDR, NDR und der Süddeutschen Zeitung wurden im vergangenen Jahr zwei scharfe Handfeuerwaffen in einem professionell angelegten Depot gefunden. Das Bundesamt für Verfassungsschutz geht davon aus, dass die Waffen für Agenten hinterlegt wurden, um im Auftrag Moskaus Anschläge durchzuführen. Der Generalbundesanwalt ermittelt seit November wegen des Verdachts auf Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Ein Tatverdächtiger, der mutmaßlich das Depot angelegt hat, wurde in Rumänien festgenommen. Um die Ermittlung von Abholern zu ermöglichen, wurde das Versteck nach der Sicherung technisch überwacht, wobei die Waffen funktionsunfähig gemacht wurden. Experten gehen davon aus, dass das Depot inzwischen nicht mehr genutzt wird, da die Täter den Polizeieinsatz vermutlich bemerkt haben. Die russische Botschaft ließ eine Anfrage zu den Vorwürfen bislang unbeantwortt.

Politische Ausrichtung der Quellen: Eher links der Mitte

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Quellen

Gasspeicher erreichen historischen Tiefstand

Die Füllstände der deutschen Gasspeicher haben einen historischen Tiefstand erreicht. Nach Angaben der Initiative Energien Speichern liegt der aktuelle Füllstand bei etwa 50 Prozent, während er zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr noch bei 67 Prozent lag. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) warnt, dass die Erreichung der gesetzlichen Vorgaben für den kommenden Winter zunehmend schwierig werde. Laut Kerstin Andreae, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des BDEW, erschweren hohe Gaspreise infolge des Krieges im Iran die Befüllung. Da die Beschaffungskosten derzeit häufig über den für den Winter erzielbaren Verkaufspreisen liegen, fehle der wirtschaftliche Anreiz zur Einspeicherung. Der Verband schlägt vor, die Speicherung durch Entlastungen bei Steuern und Abgaben attraktiver zu gestalten. Das Bundeswirtschaftsministerium sieht derzeit keinen Anlass für staatliche Eingriffe, betont jedoch die Bedeutung von Importen aus Norwegen sowie über Flüssigerdgas-Terminals zur Sicherung der Versorgung.

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Quellen

Autofahrer stellt sich nach tödlichem Unfall

Nach einem tödlichen Verkehrsunfall in Osnabrück hat sich der mutmaßliche Unfallverursacher der Polizei gestellt. Der 81-jährige Autofahrer meldete sich am Freitagvormittag bei den Ermittlern, woraufhin die Fahndung nach ihm und dem Fahrzeug beendet wurde. Der Unfall ereignete sich am Dienstagmorgen im Bereich der Kreuzung Narupstraße und Karmannstraße. Dabei kam eine 69-jährige Radfahrerin ums Leben. Die Frau war mit ihrem Fahrrad unterwegs, als sie mit einem Auto kollidierte und lebensgefährliche Verletzungen erlitt, an denen sie später im Krankenhaus verstarb. Der Fahrer setzte seine Fahrt nach dem Zusammenstoß fort. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Osnabrück wurde das Fahrzeug sichergestellt. Die Polizei nutzt derzeit die zahlreichen Hinweise aus der Bevölkerung, um den Unfallhergang und die weiteren Umstände zu klären. Die Ermittlungen der zuständigen Behörden dauern an.

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