Die wichtigsten Nachrichten des Tages.
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Nachrichten vom: Donnerstag, 28. Mai 2026, 18:00

Messerstecherei am Bahnhof Winterthur

Am Donnerstagmorgen hat ein 31-jähriger Schweizer am Bahnhof von Winterthur drei Personen mit einer Stichwaffe angegriffen und verletzt. Nach Angaben der Kantonspolizei Zürich konnte der mutmaßliche Täter festgenommen werden. Die drei Opfer im Alter von 28, 43 und 52 Jahren wurden ins Krankenhaus gebracht; eine Person erlitt dabei schwere, die beiden anderen mittelschwere Verletzungen. Der Vorfall ereignete sich gegen 8.30 Uhr und löste einen Großeinsatz aus, woraufhin das Bahnhofsgelände weiträgig abgesperrt wurde. Augenzeugen berichteten, dass der Angreifer „Allahu Akbar“ gerufen habe. Die Ermittlungen der Polizei zur Klärung des Tatmotivs dauern an. Winterthur liegt etwa 50 Kilometer südwestlich von Konstanz am Bodensee.

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Yad Vashem eroeffnet Außenstelle in Muenchen

Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem wird ihre erste internationale Außenstelle außerhalb Israels in Deutschland eröffnen. Nach einer umfassenden Machbarkeitsstudie wurde München als Standort für ein neues Bildungs- und Erinnerungszentrum ausgewählt. Die Einrichtung soll am Karolinenplatz angesiedelt werden. Zudem ist eine kleinere Ablegerstelle in Leipzig geplant, die interaktive Lernräume für Pädagogen und junge Menschen bereitstellen soll. Die Entscheidung fiel nach einem Bewerbungsprozess, bei dem sich auch Nordrhein-Westfalen und Sachsen um die Standorte bemühten. Die bayerische Staatsregierung unter Ministerpräsident Markus Söder setzte sich für den Standort München ein. Das Zentrum soll als nationale Plattform für Deutschland und die Nachbarländer dienen und den Kampf gegen Antisemitismus stärken. Bundesbildungsministerin Karin Prien betonte die Bedeutung der historischen Aufklärung, um die systematische Ermordung von Millionen Juden im Nationalsozialismus zu vermitteln. Die Eröffnung der Einrichtungen wird innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre erwartet.

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Sechs Rhesusaffen in Witten ausgebrochen

In Witten sind sechs Rhesusaffen aus einer Tierschutz-Auffangstation ausgebrochen. Die Tiere entkamen aus einem Backsteingebäude im Stadtteil Stockum, nachdem sie vermutlich Mörtel aus einer Wand herausgekratzt hatten. Von den insgesamt 20 dort untergebrachten Affen, die zuvor an einem anderen Ort beschlagnahmt worden waren, konnten die entlaufenen Jungtiere zunächst nicht eingefangen werden, da sie vor Einsatzkräften flüchteten. Ein Tier wurde zudem auf dem nahegelegenen Hauptfriedhof gesichtet, wo es über das Dach einer Trauerhalle lief und auf einen Baum kletterte. Da von den als ungefährlich eingestuften Tieren keine Gefahr ausgeht, wurde der Einsatz von Polizei und Feuerwehr beendet. Die Verantwortung für das Einfangen liegt beim Besitzer, der sich um die Rückführung der Tiere bemüht. Am Donnerstag konnte bereits ein Tier wieder eingefangen werden. Die Behörden stehen im Kontakt mit den Verantwortlichen, baten die Bevölkerung jedoch, Sichtungen der Tiere der Polizei oder Feuerwehr zu melden.

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