Die wichtigsten Nachrichten des Tages.
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Nachrichten vom: Samstag, 15. August 2026, 7:00

Trump plant Kontrolle der Hormusstrasse

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Straße von Hormus nach einem Sieg über den Iran zum Territorium der Vereinigten Staaten zu erklären. Bei einer Veranstaltung im Bundesstaat New York bezeichnete er den Iran als ein Land, das derzeit eine „vernichtende Niederlage“ erleide. Die Äußerung erfolgte vor dem Hintergrund eines anhaltenden Konflikts, der den Schiffsverkehr in der strategisch wichtigen Meerenge erheblich einschränkt und die weltweiten Ölpreise in die Höhe getrieben hat. Der iranische Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi wies die US-Ansprüche zurück und erklärte, die Straße von Hormus gehöre dem Iran. Er betonte, dass die Meerenge nur unter iranischer Kontrolle geschlossen oder freigegeben werde. Während US-Vizepräsident J.D. Vance die Sicherung niedriger Energiepreise als vorrangiges Kriegsziel nannte, kündigte US-Finanzminister Scott Bessent massive Wirtschaftssanktionen gegen Teheran an. In der Region wurde zudem der Angriff auf ein Schiff des emiratischen Ölkonzerns Adnoc gemeldet, wobei keine Verletzten zu beklagen waren.

Politische Ausrichtung der Quellen: Eher rechts der Mitte

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Politische Ausrichtung der Quellen, Score: 60/100

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Quellen

Cambridge-Professor Jason Arday verstorben

Der 41-jährige Soziologe Jason Arday, der als jüngster schwarzer Professor an der Universität Cambridge galt, wurde kurz nach seinem Rücktritt tot aufgefunden. Der ehemalige Professor für Bildungssoziologie wurde in einem Gebäude im Londoner Stadtteil Battersea nicht mehr ansprechbar aufgefunden und vor Ort für tot erklärt. Die Londoner Polizei stufte den Tod als unerwartet ein und gab an, dass derzeit nicht von einem Verbrechen oder einem verdächtigen Hintergrund ausgegangen werde. Arday war zuvor aufgrund von Plagiatsvorwürfen bezüglich seiner Dissertation sowie Fragen zu Angaben in seiner Biografie, etwa zu sportlichen Leistungen und Spendenaktionen, in die Kritik geraten. Während eine Untersuchung der Liverpool John Moores University zuvor kein wissenschaftliches Fehlverhalten feststellte, hatte die Universität Cambridge eine unabhängige Untersuchung eingeleitet. Ardays Familie sprach im Zusammenhang mit den Vorwürfen von Mobbing und einer Desinformationskampagne.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte

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Quellen

Grenzsicherung bei Ceuta massiv verstärkt

In der spanischen Exklave Ceuta und im marokkanischen Grenzort Fnideq wurden die Sicherheitsvorkehrungen massiv verstärkt. Hintergrund ist die Befürchtung eines erneuten Massenandrangs von Migranten am 15. August. Auslöser sind Aufrufe in sozialen Netzwerken, die unter anderem die Falschinformation verbreiten, die Grenze an diesem Feiertag sei geöffnet. Die Behörden in Spanien und Marokko reagierten mit einer erhöhten Präsenz von Polizei und Militär. In Ceuta wurde das Kontingent der Nationalpolizei auf fast 900 Beamte aufgestockt, zudem sind über 700 Kräfte der Guardia Civil sowie aus dem Urlaub zurückgeholte Soldaten im Einsatz. Auch auf marokkanischer Seite wurden Stacheldrahtzäune verstärkt und Sicherheitskräfte sowie Militärtruppen mobilisiert. Die Maßnahmen sollen eine Wiederholung der Ereignisse vom 30. und 31. Juli verhindern, als über 70.000 Menschen die Grenze versuchten und dabei mehr als 80 Menschen ums Leben kamen. Während die spanische Regierung von etwa 5.000 verbliebenen Migranten ausgeht, beziffert der Regionalpräsident die Zahl auf bis zu 12.000.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte

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