Das Bundeskabinett hat den Entwurf für eine Einkommensteuerreform beschlossen, die vor allem Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen sowie Familien entlasten soll. Die Reform, die ab dem 1. Januar 2027 in Kraft treten und 2028 ihre volle Wirkung entfalten soll, umfasst ein jährliches Entlastungsvolumen von rund zehn Milliarden Euro.
Kernpunkte der Neuregelung sind die schrittweise Ausweitung des Grundfrebetrags von derzeit 12.348 Euro auf 12.900 Euro im Jahr 2028 sowie die Anhebung des Arbeitnehmer-Pauschbetrags auf 1.430 Euro. Der Spitzensteuersatz von 42 Prozent soll künftig erst ab einem Einkommen von 70.600 Euro greifen. Zudem wird die sogenannte Reichensteuer aufgesplittet: Ein Steuersatz von 45 Prozent gilt künftig ab 250.000 Euro, während eine „Superreichensteuer“ von 47 Prozent bei Einkommen ab 280.000 Euro einsetzt. Auch das Kindergeld und der Kinderfreibetrag werden gestaffelt angehoben.
Trotz der geplanten Entlastungen gibt es Kritik, unter anderem am fehlenden Ausgleich der kalten Progression.
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Mit Beginn der Nachtschicht am Mittwochabend hat in den deutschen Seehäfen Hamburg, Bremen, Bremerhaven, Wilhelmshaven, Emden und Brake ein 48-stündiger Warnstreik begonnen. Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten in rund 11.000 Arbeitsplätzen zur Arbeitsniederlegung aufgerufen, nachdem die Arbeitnehmer das jüngste Angebot der Arbeitgeberseite in einer Befragung mit großer Mehrheit abgelehnt hatten. Im Zentrum des Tarifkonflikts steht die Forderung nach einer Lohnsteigerung von 8,2 Prozent bei einer Tariflaufzeit von zwölf Monaten sowie einer Erhöhung des Stundensatzes um mindestens 2,50 Euro. Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) hatte hingegen eine Erhöhung von 5,1 Prozent bei einer Laufzeit von 18 Monaten sowie eine Steigerung des Stundensatzes um mindestens 1,20 Euro angeboten. Die Arbeitgeberseite reagierte mit Unverständnis auf den Streikaufruf und warnte, dass Forderungen jenseits der wirtschaftlichen Grenzen die Zukunftsfähigkeit der Betriebe und die Arbeitsplätze gefährden könnten. Betroffen sind unter anderem die Containerterminals Altenwerder, Burchardkai, Tollerort und Eurogate.
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Nach Sabotageakten an zwei Umspannwerken in Südbrandenburg und Nordrhein-Westfalen ermitteln die Behörden wegen verfassungsfeindlicher Sabotage. In der Nähe des Umspannwerks Turnow-Preilack bei Jänschwalde wurden mehr als ein Dutzend raketenähnliche Gegenstände mit Treibsätzen entdeckt. Die Täter hatten die Vorrichtungen offenbar bereits vor Tagen installiert, um durch die Erzeugung von Kurzschlüssen die Stromversorgung zu unterbrechen. Ein Treibsatz führte zu einer spontanen Abschaltung eines Blocks im Kraftwerk Jänschwalde, die allgemeine Versorgung blieb jedoch stabil. Parallel dazu wurden in Bergheim bei Köln sechs Abschussvorrichtungen gefunden, die pyrotechnische Gegenstände nutzen sollten, um einen Draht über die Oberleitungen zu transportieren und eine Erdung zu verursachen. Auch hier kam es zu Kurzschlüssen in Kraftwerksblöcken, ohne dass die Stromversorgung unterbrochen wurde. Die Ermittler prüfen derzeit die Richtungen Linksextremismus sowie fremdstaatlich gelenkte Sabotage und vernetzen die polizeilichen Dienststellen der beteiligten Bundesländer.
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Nach dem versuchten Drohnenangriff mit Sprengstoff am Flughafen Leipzig/Halle hat das Bundeskriminalamt zwei mutmaßliche Tatverdächtige identifiziert. Laut Recherchen von NDR, WDR und der Süddeutschen Zeitung handelt es sich um einen Belarussen mit russischem Pass sowie einen gebürtigen Russen mit lettischem Pass. DNA-Spuren an Drohnen und einer Antenne führten zu dem Belarussen, der mit einem Touristenvisum eingereist war. Der zweite Mann soll als Logistiker agiert haben.
Die Bundesregierung machte Russland für den Vorfall verantwortlich und kündigte Maßnahmen an, darunter die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn sowie die Kündigung des Vertrages für das Russische Haus in Berlin. Zudem sollen Einreisekontrollen für russische Staatsangehörige verschärft und das Vorgehen gegen die russische Schattenflotte intensiviert werden. Das russische Außenministerium bestritt eine Beteiligung, protestierte jedoch gegen die Sanktionen und bestellte den deutschen Geschäftsträger ein. Politische Akteure wie Roderich Kiesewetter und Marie-Agnes Strack-Zimmermann kritisierten die staatlichen Reaktionen als unzureichend.
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Bundesfinanzminister Lars Klingbeil kann nach einem technischen Defekt an seinem Regierungsflieger aus den USA nach Deutschland zurückkehren. Vor dem geplanten Abflug wurde bei einer Sichtkontrollrunde ein Strukturschaden an einer Tür der Maschine festgestellt. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums gab an, dass der Schaden vermutlich durch eine Fahrgasttreppe verursacht wurde. Experten der Lufthansa-Technik werteten hierzu auch Bildmaterial in Deutschland aus, woraufhin die Luftwaffe und die Lufthansa-Technik die Freigabe für den Rückflug erteilten. Der Minister, der zuvor am G20-Finanzministertreffen in Asheville sowie an einem BMW-Werk in Spartanburg teilgenommen hatte, musste die Nacht aufgrund der Verzögerung im Hotel verbringen. Der Start der Maschine mit der Delegation ist für den Mittag (MESZ) geplant. Infolge der Flugverzögerung wird Klingbeil die heutige Kabinettsitzung in Berlin verpassen, bei der sein Entwurf für eine Einkommensteuerreform auf den Weg gebracht werden soll.
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Der für das US-Heer zuständige Staatssekretär Daniel Driscoll hat laut Medienberichten seinen Rücktritt eingereicht. Die US-Regierung hat die Berichte über das Rücktrittsgesuch nicht direkt bestätigt, wobei eine Sprecherin des Weißen Hauses die Bedeutung Driscolls für die Agenda von Präsident Donald Trump hervorhob.
Nach Berichten von US-Medien wie CNN, Fox News und dem Wall Street Journal ist der Rücktritt auf anhaltende Spannungen zwischen Driscoll und Verteidigungsminister Pete Hegseth zurückzuführen. Driscoll, der als enger Vertrauter von Vizepräsident J.D. Vance gilt, bekleidete das Amt lediglich anderthalb Jahre. Er war unter anderem an Verhandlungen über eine Friedenslösung im Ukraine-Russland-Konflikt beteiligt. Der Abgang erfolgt vor dem Hintergrund personeller Veränderungen im Pentagon, nachdem bereits andere hochrangige Führungspersonen aus dem Ministerium ausgeschieden sind. Die Vize-Pressesprecherin des Weißen Hauses, Anna Kelly, widersprach den Berichten über den Rücktritt auf Nachfrage nicht und würdigte Driscolls Führungsqualitäten bei militärischen Einsätzen.
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Samsung reduziert derzeit auf seiner US-Website den Preis für das Galaxy Z Fold 8 Ultra um 300 US-Dollar, wodurch der Einstiegspreis auf mindestens 1.799,99 US-Dollar sinkt. Zusätzlich bietet das Unternehmen einen Store-Credit in Höhe von 400 US-Dollar an, der für weitere Käufe innerhalb des Galaxy-Ökosystems genutzt werden kann. Das Angebot ist ohne die Pflicht zum Inzahlungnahme eines Altgeräts oder eine Bindung an einen Mobilfunkanbieter verfügbar.
Gleichzeitig steht die Produktion der Galaxy Z Fold 8-Serie unter Druck, da die Nachfrage schneller wächst als geplant. Auf der US-Website sind bereits einzelne Speicher- und Farbvarianten als ausverkauft markiert. Ein wesentlicher Engpass sind Display-Treiberchips (DDIs), deren Lieferverzögerungen die Fertigstellung erschweren. Um die Verfügbarkeit zu sichern, soll Samsung Reserven aus späteren Produktionsphasen umverteilen sowie zusätzliche Scharniere und ultradünnes Schutzglas bestellen. Das Galaxy Z Fold 8 Ultra verfügt über ein 8-Zoll-Hauptdisplay sowie einen Snapdragon 8 Elite Gen 5 Prozessor.
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Die Raumsonde BepiColombo steht vor einem entscheidenden Meilenstein auf ihrer Reise zum Merkur. Am Donnerstag, den 3. September 2026, soll sich das Mercury Transfer Module (MTM) von der restlichen Sonde trennen. Damit endet die Phase, in der das Modul die beiden Forschungssonden Mercury Planetary Orbiter (MPO) der ESA und Mercury Magnetospheric Orbiter (MIO) der JAXA mittels solar-elektrischem Ionenantrieb durch das Sonnensystem transportierte. Nach der Trennung setzt sich die Mission im freien Fall fort.
Das Manöver gilt als hochkomplex, da Korrekturen aufgrund der Funklaufzeit von etwa elf-einhalb Minuten zur Erde kaum möglich sind. Die Mission, eine Kooperation von ESA und JAXA, startete im Oktober 2018. Um die erforderliche Geschwindigkeit für den Merkur-Orbit zu erreichen, nutzte die Sonde bisher mehrere Vorbeiflüge an der Erde, der Venus und dem Merkur. Ziel der Mission ist die Erforschung des Magnetfeldes, der Oberfläche und der Exosphäre des Planeten. Die wissenschaftliche Arbeit soll im April 2027 beginnen.
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Huawei hat die neue Smartwatch-Generation der GT-Reihe vorgestellt, die in verschiedenen Ausführungen erhältlich ist. Die Huawei Watch GT 7 sowie die GT 7 Pro sind in zwei Gehäusegrößen von 41 mm und 46 mm verfügbar. Während die GT 7 mit einem Edelstahlgehäuse ausgestattet ist, nutzt die Pro-Variante ein Titangehäuse und bietet exklusive Funktionen wie eine Expeditions-App sowie integrierte Golfkarten.
Die Uhren verfügen über ein Saphirglas und sind nach IP69- sowie 5-ATM-Standard gegen Staub und Wasser geschützt. Zur Ausstattung gehören unter anderem ein TruSense-System für die Messung von Herzfrequenz, SpO2 und EKG sowie über 100 Sportmodi, darunter ein erweiterter Ski-Modus. Die 46-mm-Modelle bieten eine Akkulaufzeit von bis zu zwei Wochen bei intensiver Nutzung. Die Kompatibilität mit iOS ist gegeben, weist jedoch funktionale Einschränkungen bei Benachrichtigungen und der App-Verfügbarkeit auf. Die GT 7 ist in verschiedenen Farbvarianten erhältlich.
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Nach einem Cyberangriff auf Teile der Berliner Verwaltung steht das Land Berlin vor einer Erpressung durch die Ransomware-Gruppe Rhysida. Die Angreifer fordern bis Freitag ein Lösegeld von 30 Bitcoin, was etwa zwei Millionen Euro entspricht. Andernfalls drohen sie mit der Veröffentlichung oder dem Verkauf gestohlener Daten im Darknet. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner und der Senat betonten, sich nicht erpressen zu lassen.
Der Angriff fand im Zeitraum vom 7. bis 12. August statt, wobei nach aktuellem Kenntnisstand die Senatsverwaltungen für Verkehr sowie für Bauen betroffen sind. Es ist ein massiver Abfluss von Daten bekannt, darunter Passwörter und persönliche Informationen. Die Untersuchungen zur Klärung des Ausmaßes dauern an; alle Systeme der Landesverwaltung müssen gescannt werden. Die Hacker kontaktierten offenbar auch einzelne Behördenmitarbeiter direkt, um Druck auszuüben, weshalb der IT-Staatssekretär Florian Hauser zur Wachsamkeit aufrief. Ein Zugriff aus dem Homeoffice in das Verwaltungsnetz ist derzeit nicht möglich.
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Neue Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass die wirtschaftliche Lage von Ruheständigen in Ost- und Westdeutschland trotz struktureller Unterschiede eine hohe Ähnlichkeit aufweist. Das mittlere Nettoeinkommen von Haushalten ab 65 Jahren liegt im Osten bei 2.270 Euro im Monat, während es im Westen 2.350 Euro beträgt. Ein Unterschied von 80 Euro besteht auch beim Armutsrisiko: In den östlichen Bundesländern sind 18,5 Prozent der Ruheständler armutsgefährdet, im Westen liegt dieser Wert bei 19,0 Prozent.
Die Einkommensstruktur unterscheidet sich jedoch in der Herkunft der Mittel. Im Osten machen Renten und Pensionen 96 Prozent des Haushaltseinkommens aus, im Westen sind es 92 Prozent. Während im Westen gut vier Prozent der Einkünfte aus Vermögen wie Kapitalerträgen oder Mieteinnahmen stammen, beträgt dieser Anteil im Osten lediglich ein Prozent. Zudem leben im Westen 61 Prozent der Ruheständler im Wohneigentum, im Osten hingegen nur 44 Prozent.
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Die Commerzbank hat im zweiten Quartal 2026 ihr US-Aktiendepot umfassend umgeschichtet. Laut einer Pflichtmeldung an die US-Börsenaufsicht SEC belief sich der Gesamtwert des Portfolios zum Stichtag 30. Juni 2026 auf rund 5 Milliarden US-Dollar.
Im Zuge dieser Neuausrichtung reduzierte das Institut seine Positionen bei der Deutschen Bank und Honeywell drastisch. Während der Bestand an Deutsche Bank Aktien um etwa 3,7 Millionen Stück auf rund eine Million sank, wurde die Beteiligung an Honeywell um mehr als 95 Prozent abgebaut. Im Gegensatz dazu stockte die Commerzbank ihre Position im Zahlungsdienstleister PayPal massiv auf das rund 116-Fache auf, wodurch der Anteil am Portfolio auf 1,3 Prozent stieg. Trotz dieses starken Zuwachses erreichte die PayPal-Beteiligung nicht die Liste der zehn größten US-Positionen im Depot der Bank. Die Offenlegung der Bestände erfolgt aufgrund der SEC-Vorgaben für institutionelle Investoren mit einem verwalteten Vermögen von über 100 Millionen US-Dollar.
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Der FC Bayern München hat die erste Runde des DFB-Pokals mit einem 4:1-Sieg gegen den Zweitligisten VfL Osnabrück erfolgreich absolviert. Nach einem frühen Führungstreffer von Robin Meißner in der fünften Minute drehten die Münchner die Partie noch vor der Pause durch Tore von Harry Kane und Tom Bischof. Kane erhöhte später per Foulelfmeter auf den Endstand.
Im Tor stand Jonas Urbig anstelle von Manuel Neuer. Trainer Vincent Kompany bestätigte vorab eine geplante Arbeitsteilung zwischen dem 40-jährigen Kapitän und dem 23-jährigen Urbig. Ziel ist es, die Belastung für Neuer zu steuern und den jungen Torhüter gezielt zu fördern, ohne jedoch feste Torwartrollen für bestimmte Wettbewerbe festzulegen.
Während die Bayern die Partie kontrollierten, zeigte sich der VfL Osnabrück als kompakter Gegner. Der Spieler Jamal Musiala fehlte dem Kader des Rekordmeisters weiterhin aufgrund einer neurologischen Erkrankung. Die Auslosung für die zweite Runde findet am Samstag statt.
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Der Torhüter Noah Atubolu hat sich nach seinem Wechsel vom SC Freiburg zur Eintracht Frankfurt erstmals zu der monatelangen Transfer-Hängepartie geäußert. In einer Pressekonferenz sowie in einem Social-Media-Beitrag dankte der 24-Jährige dem SC Freiburg für die Unterstützung während der turbulenten Monate und bezeichnete den Verein als sein Zuhause. Der Wechsel nach Frankfurt erfolgte auf Leihbasis mit einer anschließenden Kaufoption oder Kaufverpflichtung.
Atubolu beschrieb die Zeit nach dem Europa-League-Finale als nicht ungenießbar, da er durch die Transferumstände im Sommerurlaub belastet war. Nach seiner Verpflichtung stand er beim Saisonauftakt gegen Union Berlin bereits in der Startelf und stellte dabei einen persönlichen Bundesligarekord auf, indem er acht Schüsse parierte. Der Schlussmann, der nach zehn Jahren in Freiburg nun in Frankfurt spielt, betonte die Bedeutung des beruflichen Tapetenwechsels und die Freude über die Integration in das neue Team.
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Die National Basketball Association (NBA) hat gegen die Los Angeles Clippers empfindliche Sanktionen wegen Verstößen gegen die Gehaltsobergrenze verhängt. Nach einer Untersuchung durch externe Anwälte wurde festgestellt, dass der Verein die Gehaltsregeln durch Sonderzahlungen an den ehemaligen Topstar Kawhi Leonard umgangen hat. Die Zahlungen erfolgten über mit dem Team verbundene Firmen ohne oder gegen nur geringe Gegenleistungen.
Als Folge muss die Franchise fünf Erstrunden-Draftpicks der Jahre 2029 bis 2033 abgeben. Zudem wurde gegen die Organisation eine Geldstrafe von 30 Millionen Dollar verhängt, während Leonard persönlich eine Strafe von 700.000 Dollar erhielt. Auch die Führungsebene wurde sanktioniert: Besitzer Steve Ballmer wurde für die gesamte Saison 2026-27 von allen Liga- und Teamaktivitäten suspendiert. Die Präsidenten Gillian Zucker und Lawrence Frank erhielten Sperren von einem bzw. sechs Monaten. Zusätzlich wird die Organisation für fünf Jahre durch ein spezielles NBA-Programm überwacht.
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