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Nachrichten vom: Montag, 18. Mai 2026, 7:00

Kindeswohl in Deutschland stark gefährdet

In einer internationalen Vergleichsstudie des UNICEF-Forschungsinstituts Innocenti belegt Deutschland beim Wohlbefinden von Kindern nur Platz 25 von 37 untersuchten Ländern. Die Analyse zeigt, dass die Chancen von Kindern in der Bundesrepublik maßgeblich vom Einkommen der Eltern abhängen. Besonders im Bildungsbereich sind die Disparitäten ausgeprägt: Während 90 Prozent der Jugendlichen aus privilegierten Familien die Mindestkompetenzen in Lesen und Mathematik erreichen, sind es bei Kindern aus benachteiligten Familien nur 46 Prozent. Auch die körperliche Gesundheit und das mentale Wohlbefinden sind stark vom sozioökonomischen Status geprägt. Während 79 Prozent der Kinder aus dem wohlhabendsten Fünftel der Familien in sehr guter gesundheitlicher Verfassung sind, liegt dieser Wert bei den ärmsten Kindern bei nur 58 Prozent. Zudem berichten 73 Prozent der Jugendlichen aus wohlhabenden Haushalten von hoher Lebenszufriedenheit, verglichen mit 61 Prozent in einkommensschwachen Familien. An der Spitze des Rankings liegen die Niederlande, Dänemark und Frankreich.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte

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Politische Ausrichtung der Quellen, Score: 46/100

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Quellen

Fokus auf Politik der Bundesregierung

In der ARD-Talkshow „Caren Miosga“, die am Sonntag, den 17. Mai, um 21:45 Uhr ausgestrahlt wird, steht die Politik der schwarz-roten Bundesregierung im Fokus. Ein Jahr nach Beginn der Koalition ringt die Regierung um eine gemeinsame Linie für weitreichende Reformen in Bereichen wie Steuern, Rente, Pflege und Bürokratieabbau. Die Sendung thematisiert die Herausforderungen für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands sowie die Schwierigkeiten bei der Umsetzung zentraler Vorhaben. Zu der Diskussion sind drei Gäste geladen: Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder fordert ein höheres Reformtempo und die Umsetzung eines Reformpakets vor der Sommerpause. Die Unternehmerin Melanie Baum kritisiert mangelnde Planungssicherheit und hohe Energiekosten für den Mittelstand. Zudem nimmt Gordon Repinski, Chefredakteur von Politico Deutschland, an dem Gespräch teil. Die Debatte findet vor dem Hintergrund statt, dass laut ARD-Deutschlandtrend 71 Prozent der Deutschen der Koalition eine Stärkung der Wirtschaft nicht zutrauen.

Politische Ausrichtung der Quellen: Eher links der Mitte

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Quellen

Ukrainische Drohnenangriffe auf Russland

Im Rahmen einer großangelegten Drohnenoffensive hat die Ukraine in der Nacht auf den 15. Mai zahlreiche russische Regionen angegriffen, wobei die Hauptstadtregion Moskau und die Stadt Rjasan schwer getroffen wurden. Laut russischen Behörden kamen bei den Angriffen in der Region Moskau mindestens drei Menschen ums Leben, darunter ein indischer Staatsbürger; zudem wurden fünf Verletzte gemeldet. In Rjasan beschädigten Drohnentrümmer ein Industriegebäude sowie Wohngebäude, wobei mindestens drei Menschen starben und zwölf verletzt wurden. Der Angriff auf die Ölraffinerie in Rjasan sowie auf eine Ölpumpstation nahe Solnechnogorsk erfolgte im Rahmen einer Strategie, die die russische Wirtschaft und die Treibstoffversorgung der Armee schwächen soll. In Moskau kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen des Flugbetriebs an den Flughäfen Wnukowo, Domodedowo und Scheremetjewo. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die Angriffe als Reaktion auf die russischen Luftangriffe auf die Ukraine und betonte die zunehmende Reichweite ukrainischer Waffen.

Politische Ausrichtung der Quellen: Eher links der Mitte

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