Nachrichten vom Montag, 28. September 2026, 18:00

Die wichtigsten Nachrichten des Tages. Mit KI geprüft und zusammengefasst.

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Top Nachrichten

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Jens Spahn verlässt Haushaltsausschuss

Der CDU-Politiker Jens Spahn wird künftig nicht mehr Mitglied des Haushaltsausschusses des Bundestages sein. In einer Erklärung an die anderen Unionsmitglieder des Gremiums gab der ehemalige Unionsfraktionschef bekannt, auf seinen Sitz verzichten zu wollen. Er begründete diesen Schritt damit, dass die Politisierung rund um seine Person ein normales Arbeiten kaum möglich mache. Zudem sei es nach seinem Rücktritt als Fraktionschef im Juli noch zu früh, um wieder voll durchzustarten. In Absprache mit Fraktionschef Thorsten Frei werde er sich vorerst auf seine Arbeit für den Wahlkreis und seine Familie konzentrieren. Der Rückzug folgt auf eine Debatte innerhalb der Fraktions-Arbeitsgruppe Haushalt, nachdem Spahn wegen einer Urlaubsreise und seines Fehlens bei einer Sitzung in die Kritik geraten war. Nach Berichten zufolge gab es Forderungen nach einem Ausschluss aus dem Ausschuss, woraufhin eine Art Bewährungsfrist bis Ende des Jahres vereinbart wurde.

Umstrittenes Treffen Wadephul und Lawrow

Das erste bilaterale Treffen zwischen dem deutschen Außenminister Johann Wadephul und seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow am Rande der UN-Generaldebatte in New York hat eine politische Debatte ausgelöst. Während Wadephul das Gespräch als notwendig verteidigte, um die deutsche Position zu verdeutlichen und auf Bitten von Staaten des Globalen Süden bezüglich der Getreideversorgung zu kommunizieren, äußerten Kritiker Bedenken. Roderich Kiesewetter warnte vor einem deutschen Alleingang und sah das Treffen als innenpolitisches Signal. Zudem lag auf Wadephuls Platz ein Schriftstück mit dem Titel „Die Erben von Goebbels“, das die Ereignisse in Butscha in russischer Propaganda-Diktion darstellte. Experten wie Sławomir Dębski warnten vor einer propagandistischen Instrumentalisierung durch Russland. Lawrow hingegen kritisierte Deutschland und bezeichnete die deutsche Position als Teil eines „Militarismus“. Ein Durchbruch in den Gesprächen wurde von beiden Seiten nicht erzielt. Wadephul betonte jedoch, dass man die Verhandlungen mit Russland nicht allein den USA überlassen dürfe.

Wüst trifft Erdogan in Ankara

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) wurde am ersten Tag seiner dreitägigen Reise in der Türkei überraschend vom türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan empfangen. Das Treffen fand im Präsidentschaftspalast in Ankara statt und stand ursprünglich nicht auf dem Besuchsprogramm. Im Gespräch standen die wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie die engen Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und der Türkei. Wüst sprach sich im Rahmen seines Besuchs für eine Reform der EU-Türkei-Zollunion aus, die er als überfällig und als große Chance bezeichnete. Zudem forderte er konkrete Verbesserungen bei der Visa-Erteilung, um wirtschaftliche Nachteile für Geschäftsreisende zu vermeiden. Mit Blick auf einen möglichen EU-Beitritt der Türkei verwies er auf die Einhaltung der Kopenhagener Kriterien in den Bereichen Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte. Die Reise des Ministerpräsidenten nach Ankara und Istanbul findet unter anderem anlässlich des 65. Jahrestags des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens statt.

Politik

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EU Inc. soll Unternehmensgruendung erleichtern

Die Europäische Kommission plant mit der Einführung der „EU Inc.“ eine neue, einheitliche und digitale Gesellschaftsform für die gesamte Europäische Union. Ziel des Vorhabens ist es, durch ein einfaches Regelwerk die Gründung von Unternehmen zu erleichtern und die grenzüberschreitende Expansion innerhalb des Binnenmarktes zu fördern. Nach dem Entwurf der Kommission könnte eine solche Gesellschaft mit beschränkter Haftung innerhalb von 48 Stunden online und ohne Mindestkapital gegründet werden. Das Vorhaben stößt jedoch auf erheblichen Widerstand. Gewerkschaften und Arbeitnehmerverbände befürchten, dass die neue Rechtsform „Regime-Shopping“ ermögliche und zu Sozialdumping sowie einer Aushöhlung von Arbeitsstandards führe. Kritiker warnen zudem vor der Entstehung von Scheinfirmen und einer Schwächung der Rechtssicherheit. Auch die Initiative „EU INC.“, die den Vorschlag ursprünglich mitgetragen hatte, kritisiert den aktuellen Kommissionsentwurf als unzureichend, da dieser zu viele Kompetenzen bei den Nationalstaaten belasse und nicht die ursprünglichen Forderungen eines umfassenden paneuropäischen Rahmens erfülle.

75 Jahre Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe

Anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Bundesverfassungsgerichts fand in Karlsruhe ein Festakt statt, bei dem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Bedeutung des Gerichts für den Rechtsstaat betonte. Er rief dazu auf, das Verfassungsgericht vor möglichen Angriffen durch „Verächter des Rechtsstaates“ zu schützen und verwies auf die entscheidende Rolle des Gerichts bei der Durchsetzung des Grundgesetzes. An der Veranstaltung nahmen unter anderem der Gerichtspräsident Stephan Harbarth, Vizepräsidentin Ann-Katrin Kaufhold sowie der Präsident des Bundesrats, Andreas Bovenschulte, teil. Das Bundesverfassungsgericht, das am 28. September 1951 offiziell eröffnet wurde, gibt den verfassungsrechtlichen Rahmen für die Arbeit der Justiz vor. Richter wie Jan Keppel vom Oberlandesgericht Koblenz nutzen die Entscheidungen aus Karlsruhe als verbindliche Marschrichtung für die Anwendung von Grundprinzipien wie der Verhältnismäßigkeit. Das Gericht entscheidet dabei über grundsätzliche Fragen, die über den Einzelfall hinausgehen und die gesellschaftliche Ordnung betreffen.

Geschäftsführer des Cispa abberufen

Das Forschungszentrum für IT-Sicherheit Cispa in Saarbrücken hat sich von seinem wissenschaftlichen Geschäftsführer Michael Backes getrennt. Die Gesellschafter Bund und Saarland erklärten, die Trennung sei einvernehmlich erfolgt, da man unterschiedliche Vorstellungen über die künftige Gestaltung des Instituts habe. Hintergrund ist ein Sonderprüfbericht, der Mängel beim Schutz sensibler Daten sowie Kooperationen mit risikobehafteten Institutionen aus der Volksrepublik China feststellte. Ein konkreter Abfluss von sicherheitsrelevanten Erkenntnissen konnte durch die Prüfer jedoch weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Die Trennung löste im Aufsichtsrat Protest aus: Siegfried Dais legte sein Mandat nieder und kritisierte das Vorgehen der Gesellschafter als nicht rechtsstaatlich. Er verwies darauf, dass der zentrale Vorwurf eines Wissensabflusses entkräftet sei. Parallel wurde der Aufsichtsratsvorsitzende Karl-Eugen Huthmacher vom Bund abberufen. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär erklärte vor dem Forschungsausschuss, dass die technischen und organisatorischen Maßnahmen des Zentrums nicht ausreichten, um den Schutz von Geschäftsgeheimnissen angemessen zu gewährleisten.

Technologie

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Mac mini mit M6-Pro reduziert

Die Preise für den neuen Mac mini mit M6-Prozessor sind bei einigen Fachhändlern wie MediaMarkt und Amazon auf 999 Euro gesunken und liegen damit unter der 1.000-Euro-Marke. Bei Apple selbst wird das Basismodell derzeit für 1.049 Euro gelistet. Mit der Einführung der neuen Modelle ist der Speicher bei den Varianten mit M5-Pro- und M6-Pro-Prozessoren wieder fest auf der Hauptplatine verlötet, was eine nachträgliche Aufrüstung der SSD unmöglich macht. Im Gegensatz dazu war dies beim Vorgängermodell mit M4-Prozessor noch möglich. Die Grundversion des neuen Mac mini verfügt über eine Speicherkapazität von 256 Gigabyte. Auch bei anderen Modellen der Serie zeigen sich Preisunterschiede zwischen dem Hersteller und Vertriebspartnern: Während Apple den Mac Studio ab 2.999 Euro anbietet, ist die Basisversion bei Partnern bereits ab 2.919 Euro erhältlich. Erste Benchmarks zu den Leistungsdaten der M6-Serie liegen bereits vor.

Neues iPad 12 mit A19-Chip

Apple bereitet die nächste Generation seines Einsteiger-iPads vor, das voraussichtlich im Frühjahr 2027 auf den Markt kommen wird. Hinweise in Apples Softwarecode deuten darauf hin, dass das iPad 12 mit einem A19-Chip und 8 GB Arbeitsspeicher ausgestattet werden soll. Diese Hardware-Erweiterung gegenüber dem aktuellen iPad 11, das über einen A16-Chip und 6 GB RAM verfügt, könnte die Unterstützung von Apple Intelligence sowie neue KI-basierte Siri-Funktionen ermöglichen. Zudem plant Apple, weitere Komponenten von Drittanbietern durch eigene Lösungen zu ersetzen. Die Mobilfunkversion des iPad 12 soll das hauseigene C1X-Modem für 5G-Netze im Sub-6-GHz-Bereich nutzen, welches effizienter als bisherige Qualcomm-Lösungen arbeiten soll. Ein neuer N1-Chip wird für die Unterstützung von Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und dem Thread-Protokoll erwartet. Der Einstiegspreis des neuen Modells soll sich am aktuellen Preis von 449 Dollar orientieren. Eine Aktualisierung des iPad mini wird bereits für Oktober erwartet.

Sicherheitsluecken in Dateibenachrichtigungssystemen entdeckt

Forschende des Institute of Information Security der TU Graz haben Sicherheitsrisiken in den Dateibenachrichtigungssystemen der Betriebssysteme Windows, Linux, Android und macOS entdeckt. Durch die Überwachung von Dateivorgängen wie Erstellung, Löschung oder Änderung von Dateien können Anwendungen auf demselben System ohne Administratorrechte Nutzeraktivitäten nachverfolgen. Dabei sind lediglich Leserechte auf übergeordnete Verzeichnisse erforderlich. Die Untersuchung zeigt, dass zwar keine Dateiinhalte, aber Dateinamen und Ereignisse auslesbar sind. Unter Windows ermöglicht dies die Identifizierung besuchter Websites im Firefox-Browser. Auf Linux lassen sich durch die Analyse der Zeitabstände zwischen Tastenanschlägen Rückschlüsse auf getippte Texte ziehen; zudem können gefälschte Passwortfenster über echte Abfragen gelegt werden. Unter Android können Apps ohne Sonderrechte Aktivitäten in WhatsApp-Ordnern, etwa den Versand von Medien, mitverfolgen. macOS gibt zwar weniger Daten preis, erlaubt jedoch die Beobachtung von App-Starts. Die Forschenden haben die Entwicklerteams vorab informiert. Für Linux wurden bereits Patches bereitgestellt.

Finanzen

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Neue Reform der Altersvorsorge 2027

Zum 1. Januar 2027 tritt in Deutschland eine Reform der staatlich geförderten Altersvorsorge in Kraft, die neue Vorsorgeprodukte einführt. Das neue Altersvorsorgedepot ermöglicht die Anlage in Indexfonds (ETFs), Aktienfonds und Anleihen. Der Staat unterstützt Einzahlungen zwischen 120 Euro und 1.800 Euro pro Jahr mit Zulagen: Für die ersten 360 Euro wird ein Zuschuss von 50 Prozent gewährt, für darüber hinausgehende Beträge bis zur Höchstgrenze 25 Prozent. Zusätzlich gibt es eine Kinderzulage von bis zu 300 Euro pro Kind. Die jährliche Grundzulage kann somit 540 Euro betragen. Die Reform erweitert den Kreis der Förderberechtigten um Selbstständige, Freiberufler und Pflichtmitglieder berufsständischer Versorgungswerke. Bestehende Riester-Verträge unterliegen dem Bestandsschutz und können in das neue System übertragen werden. Während das Depot ohne Beitragsgarantie höhere Renditechancen durch Aktienquoten bietet, sind auch Garantieprodukte möglich. Die Kapitalerträge bleiben in der Ansparphase steuerfrei, die Auszahlungen unterliegen jedoch der Einkommensteuer.

Höhere Beitragsbemessungsgrenzen für 2027 geplant

Die Bundesregierung plant für das Jahr 2027 eine deutliche Anhebung der Beitragsbemessungsgrenzen in der Sozialversicherung. Laut einem Entwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Sozialversicherungsrechengrößen-Verordnung 2027 soll die Grenze in der gesetzlichen Krankenversicherung von derzeit 5812,50 Euro auf 6375 Euro pro Monat steigen. Dies entspricht einem Anstieg von 9,7 Prozent. Die Anpassung der Rechengrößen erfolgt auf Basis der Lohn- und Gehaltsentwicklung. Die Beitragsbemessungsgrenze definiert das maximale Bruttoeinkommen, bis zu dem Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung erhoben werden. Einkommensteile oberhalb dieser Grenze sind beitragsfrei. Die Erhöhung führt dazu, dass Gutverdiener ab dem Jahreswechsel 2027 höhere Beiträge leisten müssen. Die Verordnung muss nach der Veröffentlichung des Entwurfs noch von der Bundesregierung beschlossen und der Zustimmung des Bundesrats unterzogen werden. Die Anpassung der Werte ist ein regelmäßiger Prozess, der die Höhe der Sozialabgaben maßgeblich beeinflusst.

ING plant neue Abo-Modelle

Die ING verfolgt eine neue Strategie, um ihre Ertragsbasis zu verbreitern und die Abhängigkeit von der Zinsentwicklung zu verringern. Laut CEO Steven van Rijswijk plant das niederländische Finanzinstitut, den Anteil der Provisionseinnahmen an den Gesamterträgen von aktuell rund 20 Prozent mittelfristig auf 30 bis 35 Prozent zu steigern. Hierzu sollen ab Mitte 2027 neue, personifizierte Abo-Modelle für Privatkunden in Deutschland eingeführt werden. Während das Girokonto bei einem monatlichen Geldeingang von mindestens 1.000 Euro weiterhin kostenlos bleibt, sollen die neuen Pakete zusätzliche Leistungen wie Versicherungen oder Flughafenlounges umfassen. Parallel dazu strebt die Bank eine offensive Akquisitionsstrategie an. Nach jüngsten Zukäufen in Polen und Spanien möchte die ING bei größeren, grenzüberschreitenden Bankenfusionen als Käufer auftreten, um ihre Marktposition zu stärken. In Deutschland fokussiert sich das Institut zudem auf den Ausbau des Geschäfts mit dem breiten Mittelstand sowie im Bereich der Vermögensverwaltung.

Sport

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Niederlage gegen Griechenland in Augsburg

Die deutsche Nationalmannschaft hat im Rahmen der Nations League in Augsburg mit 0:1 gegen Griechenland verloren. Damit verzeichnete das Team unter Bundestrainer Jürgen Klopp die erste Niederlage gegen die Griechen und verzeichnete beim Heimdebüt des Trainers einen Rückschlag. Das entscheidende Tor erzielte Dimitrios Kourbelis in der 74. Minute, nachdem der Ball beim Klärungsversuch von Kapitän Joshua Kimmich unhaltbar für Torhüter Alexander Nübel ins eigene Netz abgefälscht wurde. Deutschland agierte gegen den tief stehenden griechischen Abwehrblock wenig dominant und fand kaum Lücken. Während die Defensive, insbesondere Yann Aurel Bisseck, solide auftrat, blieb die Offensive ohne klare Torchancen. Karim Adeyemi und Younes Ebnoutalib verfehlten das Ziel. Nach der Partie analysierte Kimmich ein zu statisches Spiel, während Verteidiger Jonathan Tah die mangelnde Nutzung der Räume kritisierte. Nach zwei Spielen in der Nations League steht Deutschland mit einem Punkt auf Platz drei der Gruppe 2, fünf Zähler hinter dem Tabellenführer Griechenland.

Juri Knorr wechselt zu PSG

Der französische Handball-Serienmeister Paris Saint-Germain hat die Verpflichtung von Juri Knorr bekannt gegeben. Der 26-jährige deutsche Nationalspieler wechselt im Sommer 2027 von Aalborg Handball zum französischen Spitzenklub und wird dort mit einem Vertrag bis Ende 2030 auflaufen. Damit folgt Knorr seinem Teamkollegen Renars Uscins, der ebenfalls zum Verein wechselt. Der dänische Club Aalborg bezeichnet die Verpflichtung als den mit Abstand größten Transfer in seiner Vereinsgeschichte und als Rekordtransfer. Ursprünglich war Knorr bis zum Jahr 2028 an den dänischen Meister gebunden, doch der Verein einigte sich mit dem Spieler auf eine einjährige vorzeitige Vertragsauflösung. Laut Teammanager Martin Larsen konnte durch den Verkauf zudem ein hoher finanzieller Gewinn erzielt werden. Knorr selbst bezeichnet den Wechsel als wichtigen Schritt in seiner Karriere und betonte, dass er sich über die einvernehmliche Lösung mit Aalborg freue. Er wird den dänischen Verein im Sommer 2027 verlassen.

Belgische Favoriten bei WM enttäuscht

Bei der Straßen-Weltmeisterschaft der Männer in Montréal verpassten die belgischen Favoriten Remco Evenepoel und Wout van Aert die Entscheidung. Evenepoel, der als einer der Topfavoriten ins Rennen ging, belegte letztlich den zwölften Platz, 25 Sekunden hinter dem Sieger Brandon McNulty. Der Belgier konnte den entscheidenden Attacken der Konkurrenz nicht folgen und versuchte in den Schlussrunden mehrfach, wieder Anschluss zu finden. Auch Wout van Aert konnte sich nicht am Kampf um die Spitze beteiligen und musste nach einer Attacke von Mathieu van der Poel aufgeben. Neben dem sportlichen Ergebnis erhielt Evenepoel nach dem Rennen Sanktionen: Aufgrund der Entsorgung von Abfall außerhalb der ausgewiesenen Wurfzonen wurde er mit einer Geldstrafe von 500 Schweizer Franken sowie einem Abzug von 25 UCI-Punkten belegt. Das Rennen war zudem von weiteren Regelverstößen geprägt, unter anderem durch Unregelmäßigkeiten bei der Teamkleidung und eine nicht regelkonforme Fahrposition.

Politische Ausrichtung der Quellen

Dieser Wert zeigt, wie die verwendeten Quellen eines Artikels politisch einzuordnen sind, gemessen auf einer Skala von 0 (weit links) über 50 (Mitte/neutral) bis 100 (weit rechts).

Der Score wird automatisch berechnet: Jeder Nachrichtenquelle ist ein politischer Ausrichtungswert aus unserer Datenbank zugeordnet. Der Gesamtscore ist der Durchschnitt aller verwendeten Quellen. Quellen ohne bekannte Einordnung fließen neutral (50) ein.