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Nachrichten vom: Mittwoch, 5. August 2026, 18:00

Sicherheitsvorfall am Flughafen Leipzig/Halle

Am Flughafen Leipzig/Halle hat ein Sicherheitsvorfall in der Nacht zum Mittwoch zu erheblichen Einschränkungen im Flugbetrieb geführt. Nach Sichtungen eines unbekannten Flugobjektes wurde der Betrieb auf der Start- und Landebahn Nord zeitweise eingestellt, wodurch ein Passagierflug sowie 19 Frachtmaschinen umgeleitet werden mussten. Polizeibeamte entdeckten auf dem Flughafengelände eine Drohne, die sich in unmittelbarer Nähe einer ukrainischen Antonow-Frachtmaschine befand. Das Landeskriminalamt Sachsen teilte mit, dass das Fluggerät eine unbekannte Sprengvorrichtung bzw. eine Masse mit einem Zünder trug. Ein Sprengstoffroboter konnte den Zünder entfernen. Im Zuge des Vorfalls kollidierte eine DHL-Frachtmaschine beim Durchstarten in der Luft mit einem Objekt, was zu leichten Beschädigungen an der Front der Maschine führte. Das Flugzeug landete sicher in Hannover. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden und das sächsische Landeskriminalamt führen die Ermittlungen. Die Behörden schließen ein politisches Motiv nicht aus. Die Südbahn des Flughafens bleibt weiterhin gesperrt.

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CDU-Politiker Thomas Bareiß tritt zurück

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß hat eine politische Auszeit angekündigt. In einer persönlichen Erklärung bat der Abgeordnete für den Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen um Entschuldigung. Gegen den 51-Jährigen ermittelt die Staatsanwaltschaft Hechingen wegen des Verdachts der fahrlässigen Straßenverkehrsgefährdung sowie der fahrlässigen Körperverletzung. Auslöser der Ermittlungen ist ein Autounfall im Juli. Laut Staatsanwaltschaft deuten Ergebnisse einer Blutanalyse darauf hin, dass Bareiß zum Zeitpunkt des Unfalls unter dem Einfluss eines synthetischen Betäubungsmittels stand, das nicht im Zusammenhang mit der Einnahme eines Medikamentes steht. Die Substanz befand sich in einer relevanten Menge im Blut des Politikers. Bareiß beabsichtigt, die sitzungsfreie Zeit des Bundestages für eine Auszeit zu nutzen, um sich seiner Gesundheit zu widmen. Zudem wird er sein Amt als Bezirksvorsitzender der CDU Württemberg-Hohenzollern ruhen lassen und nicht erneut zur Wiederwahl antreten.

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Prozess wegen mutmasslicher Tötung begonnen

Vor dem Landgericht Osnabrück hat am Mittwoch, den 5. August, der Prozess gegen einen 46-jährigen Mann aus Wallenhorst begonnen. Der Angeklagte wird beschuldigt, seine Ehefrau, die Mutter von Drillingen, im Februar 2026 heimtückisch getötet zu haben. Laut Anklage der Staatsanwaltschaft soll der Mann die Frau unter dem Vorwand, ihr ein Geschenk zum Valentinstag zu überreichen, in einen Schuppen gelockt und sie dort mehrfach erstochen haben. Die Tat soll dazu geführt haben, dass ein Jogger später zwei der Kinder schreiend aufgefunden hat. Am ersten Verhandlungstag äußerte sich der Angeklagte nicht zu den Vorwürfen, kündigte jedoch über seine Rechtsanwältin an, sich im weiteren Verlauf des Verfahrens zu äußern. Die Kammer hat insgesamt zwölf Verhandlungstage angesetzt, um die Tat und die Motive zu klären. Ein Urteil wird für Mitte Oktober erwartet.

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