Nachrichten vom Freitag, 9. Oktober 2026, 7:00

Die wichtigsten Nachrichten des Tages. Mit KI geprüft und zusammengefasst.

Alle Nachrichten anhören

0:00 / 17:02

Top Nachrichten

KI-generiert

Zwei Beamte bei Waffenkontrolle getoetet

Bei einer routinemäßigen Waffenkontrolle in Berngau in der Oberpfalz sind zwei Mitarbeitende des Landratsamtes Neumarkt ums Leben gekommen. Die beiden Beschäftigten waren am Nachmittag zu einer Überprüfung des Waffenbesitzes bei einem 60-jährigen Mann erschienen, woraufhin dieser Schüsse abgab. Während zunächst von einem Todesopfer und einer schwer verletzten Person die Rede war, bestätigte die Polizei später, dass auch die Kollegin verstarb. Der mutmaßliche Täter hatte sich anschließend in einem Wohnhaus verschanzt, woraufhin ein Großaufgebot der Polizei, darunter Spezialkräfte, ein gepanzertes Fahrzeug und ein Hubschrauber, den Einsatz leitete. Nach langwierigen Verhandlungen und einem Zugriff unter Anwendung von Sprengmitteln konnte der Mann festgenommen werden. Er erlitt dabei Schüsse ins Bein und wurde medizinisch versorgt. Die Polizei räumte den Bereich um das Gebäude ab und forderte Anwohner auf, die betroffene Zone zu meiden. Weitere Details zur Identität der Opfer wurden bislang nicht bekannt gegeben.

Sondierungen zur Berliner Regierungsbildung gestartet

Die Berliner Parteien Linke, Grüne und SPD haben nach Abschluss ihrer Vorgespräche den Start der Sondierungen zur Regierungsbildung bekannt gegeben. Voraussetzung für die Aufnahme der Gespräche war eine gemeinsame Vereinbarung zu den Themen Antisemitismus und organisierte Kriminalität. Die Parteien verpflichteten sich dazu, das Existenzrecht Israels als unverhandelbar anzuerkennen und Gewalt sowie die Verherrlichung von Terror abzulehnen. Mitglieder der Fraktionen und des Senats, die gegen diese Grundsätze verstoßen, müssen mit Konsequenzen bis hin zum Parteiausschluss rechnen. Zudem bekräftigten die Parteien die Distanz zu Personen aus der organisierten Kriminalität; bereits proaktive Kontakte gelten als schwerwiegender Verstoß. Während die SPD und die Grünen die Vereinbarung als klare Linie bewerten, regt sich innerhalb der Linken Widerstand gegen die Disziplinierung palästinasolidarischer Positionen. Die Sondierungsgespräche werden nun fortgesetzt, wobei am Freitag die Erörterung des Landeshaushalts im Fokus steht.

Gescheiterter Hinrichtungsversuch in Tennessee

Nach einem gescheiterten Hinrichtungsversuch im US-Bundesstaat Tennessee zeigt sich die 50-jährige Christa Pike nach einer Woche in einem gesundheitlich instabilen Zustand. Die zum Tode Verurteilte überlebte am 30. September die Verabreichung von zwei Dosen des Mittels Pentobarbital. Laut ihrem Anwalt Stephen Ferrell kann die Frau mittlerweile wieder kurze Strecken im Krankenhauszimmer gehen, ist jedoch geistig benommen und verliert leicht den Faden. Die medizinische Versorgung ist weiterhin intensiv. Pikes Verteidiger berichteten von schweren Verletzungen an den Armen, die kaum einsetzbar seien, sowie von einer Lungenentzündung und der Unfähigkeit zu schlucken. Zudem sei sie an das Krankenhausbett gefesselt. Ein Gericht ordnete am 7. Oktober an, sämtliche Beweismittel des Hinrichtungsversuchs, wie Infusionsleitungen und medizinische Unterlagen, zu sichern. Ob der Bundesstaat einen weiteren Hinrichtungstermin anstrebt, ist derzeit ungeklärt, da der stellvertretende Generalstaatsanwalt John Ayers keine Zusicherung gab.

Politik

KI-generiert

Großbritannien bietet Deutschland Kampfjet-Beteiligung an

Bei seinem Antrittsbesuch in Berlin hat der britische Premierminister Andy Burnham Bundeskanzler Friedrich Merz die Beteiligung Deutschlands an der gemeinsamen Entwicklung eines neuen Kampfjets angeboten. Konkret geht es um den Einstieg in das sogenannte Global Combat Air Programme (GCAP), an dem bereits Japan und Italien beteiligt sind. Das Angebot folgt auf das Scheitern des deutsch-französischen Projekts FCAS in diesem Sommer. Deutsche Regierungskreise teilten mit, dass die Verteidigungsminister die Kooperation prüfen, betonten jedoch, dass dies noch keine Entscheidung sei. Gleichzeitig setzten beide Regierungschefs den sogenannten Kensington-Vertrag in Kraft, der bereits im Juli 2025 unterzeichnet worden war. Der Freundschaftsvertrag sieht eine vertiefte Zusammenarbeit in der Außen-, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik sowie bei der Abwehr hybrider Bedrohungen vor. Zudem sind Reiseerleichterungen, wie die Visafreiheit für Klassenfahrten, sowie eine direkte Bahnverbindung zwischen beiden Ländern geplant. Merz bezeichnete den Tag als historisch, während Burnham die Bedeutung einer engen Partnerschaft in herausfordernden Zeiten unterstrich.

Union knüpft Einkommensteuerreform an Reformen

Im Bundestag wird derzeit über den Entwurf einer Einkommensteuerreform beraten, deren Umsetzung die Union an die Entscheidung weiterer Reformvorhaben knüpft. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche warnt vor einem Anstieg der Sozialversicherungsbeiträge von derzeit 42,3 auf 47,1 Prozent, falls die vereinbarten Sozial- und Arbeitsmarktreformen nicht zeitnah umgesetzt werden. Die Union fordert, dass die Steuerreform erst beschlossen werden kann, wenn auch die Arbeitsmarkt- und Rentenreformen entscheidungsreif vorliegen. Hinsichtlich der Rentenreform rechnet Bundeskanzler Friedrich Merz mit einer Verzögerung des Bundestagsbeschlusses bis ins Frühjahr, sodass das Paket nicht wie geplant zum 1. Januar 2027 in Kraft treten könnte. Die geplante Reform umfasst unter anderem die Umsetzung der Empfehlungen der Rentenkommission, wie die Einführung einer Kapitalrente. Während der Entwurf der Einkommensteuerreform durch die Anhebung des Grundfreibetrags sowie des Kinderfreibetrags mittlere Einkommen entlasten soll, sieht die Union weiteren Nachbesserungsbedarf.

Geplante Erhoehung der Tabaksteuer

Die Bundesregierung plant eine schrittweise Erhöhung der Tabaksteuer ab dem 1. Januar 2027, um bis zum Jahr 2030 zusätzliche Einnahmen von bis zu 11,7 Milliarden Euro zu generieren. Die geplante Maßnahme sieht vor, die Besteuerung von Zigaretten, Feinschnitt und anderen Tabakwaren zu steigern. Gegen diese Pläne regt sich Widerstand aus der Wirtschaft und von Gewerkschaften. Der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) warnt vor einem Anstieg des Schwarzmarktes und illegaler Produktionen. Die Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft BDZ sieht zudem eine erhebliche zusätzliche Belastung des Zolls und fordert bis zu 3.000 zusätzliche Stellen für den Vollzug. Das Bundesfinanzministerium weist die Berechnungen zum zusätzlichen Personalbedarf als nicht nachvollziehbar zurück und bestreitet das Vorliegen unabhängiger empirischer Daten für ein verstärktes Ausweichen auf illegale Märkte. Einzelne Einzelhändler äußerten zudem die Befürchtung, dass die Steuererhöhung zu einem verstärkten Rückzug der Konsumenten auf den Schwarzmarkt führen könnte.

Technologie

KI-generiert

Microsoft verbessert Copilot unter Windows

Microsoft plant, den KI-Assistenten Copilot unter Windows 11 durch das Konzept der „Hybrid Intelligence“ enger mit dem Betriebssystem zu verzahnen. Die neuen Funktionen sollen zunächst auf Copilot+-PCs eingeführt werden. Dabei setzt das Unternehmen auf eine Kombination aus lokalen KI-Modellen und Cloud-Diensten. Im Rahmen der Erweiterung soll Copilot mit entsprechender Zustimmung auf lokale Dateien und Aktivitäten zugreifen können, um als intelligenter Assistent Aufgaben zu übernehmen. Unter dem Begriff „Local Actions“ wird die Fähigkeit angekündigt, Systemaufgaben wie die Dateiverwaltung, Programmieraufgaben oder die Fehlerbehebung direkt auf dem Rechner auszuführen. Für komplexere Anfragen soll weiterhin die Cloud genutzt werden. Zur Absicherung der Agenten-Tätigkeiten setzt Microsoft auf die Microsoft Execution Containers (MXC), die eine kontrollierte Umgebung schaffen und Zugriffe auf Dateien oder Netzwerke begrenieren können. Ein konkreter Veröffentlichungstermin für alle Funktionen steht noch nicht fest; der Rollout soll in den kommenden Monaten beginnen.

iPhone 18 Pro bei Mobilfunkanbietern erhältlich

Das iPhone 18 Pro ist bei verschiedenen Mobilfunkanbietern in unterschiedlichen Bundles erhältlich. Das Gerät verfügt über ein 6,3 Zoll großes OLED-Display mit einer Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz sowie ein 48-Megapixel-Pro-Fusion-Kamerasystem, das eine variable Blende und einen optischen 4-fach-Zoom umfasst. Bei o2 wird das iPhone 18 Pro zusammen mit einer Apple Watch Ultra 4 im Tarif „o2 Mobile Unlimited M“ für eine Einmalzahlung von einem Euro angeboten. Die monatliche Grundgebühr beträgt in diesem Bundle 24,99 Euro, wobei die Hardware über 36 Monate finanziert wird. Ein weiteres Angebot bietet der Anbieter Blau für das iPhone 18 Pro (256 GB) mit dem Tarif „Allnet M“. Hier beträgt die monatliche Rate 52,99 Euro bei einer Anzahlung von einem Euro und einer Gerätefinanzierung über 36 Monate. Der Tarif beinhaltet 40 GB Datenvolumen im 5G-Netz. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Bei Freenet ist das iPhone 18 Pro im Verbund mit einer Vodafone-Flat für eine Einmalzahlung von 449,99 Euro verfügbar.

GTA 6 Video sorgt für Aufsehen

Ein etwa 25-minütiges Video, das vermeintliche Gameplay-Szenen von Grand Theft Auto 6 zeigt, sorgt derzeit für Aufsehen im Internet. Das Material, das dem Uploader „Cyberleek“ zugeschrieben wird, enthält laut Berichten Szenen aus der Ego-Perspektive bei Fahrzeug- und Fußsequenzen sowie Informationen zur Spielwelt Leonida. Das Video zeigt unter anderem die Charaktere Lucia und Jason. Gleichzeitig wächst in der Community der Verdacht, dass es sich bei dem Leak um eine Betrugsmasche handeln könnte. Grund hierfür sind wiederholt auftretende Werbeeinblendungen für dubiose Kryptowährungsangebote innerhalb des Clips. Experten weisen darauf hin, dass solche Veröffentlichungen als „Malvertising“ genutzt werden können, um Nutzer auf riskante Seiten zu locken. Während das Material Details zu Kamera-Mechaniken und Animationen liefert, bleibt die Authentizität des Videos aufgrund der manipulierbaren Verteilungskette und der Werbeunterbrechungen ungeklärt. Offizielle Stellungnahmen von Rockstar Games zu den neuen Inhalten oder der Echtheit des Leaks liegen bislang nicht vor.

Finanzen

KI-generiert

Neues Pflegeneuordnungsgesetz verabschiedet

Das Bundeskabinett hat am 30. September 2026 den Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes verabschiedet, der die Rentenansprüche pflegender Angehöriger regelt. Mit der Neuregelung soll ab dem 1. Januar 2027 die Möglichkeit beendet werden, durch einen minimalen Verzicht auf Rentenanteile – die sogenannte 99,99-Prozent-Rente – nach Erreichen der Regelaltersgrenze weiterhin Rentenansprüche durch die Pflege von Angehörigen zu erwerben. Die Pflegeversicherung wird künftig nur noch Beiträge für Personen zahlen, die die Regelaltersgrenze noch nicht erreicht haben. Für pflegende Angehörige, die bereits eine Altersrente beziehen, endet die Rentenversicherungspflicht durch die Pflegeleistung mit Ablauf des Monats, in dem die Regelaltersgrenze erreicht wurde. Wer den Rentenantrag hingegen aufschiebt und keine Altersrente bezieht, kann weiterhin Rentenansprüche erwerben, da die Pflegeversicherung die Beiträge weiterhin in vollem Umfang übernimmt. Eine Kürzung der bisherigen Rentenansprüche durch das Gesetz ist im Kabinettsentwurf nicht vorgesehen.

Micron Aktie verzeichnet Kursrückgang

Die Aktie des Speicherchipherstellers Micron verzeichnete zuletzt unterschiedliche Kursentwicklungen. Während der Wert in einer vorangegangenen Handelsphase um mehr als vier Prozent zulegte und durch steigende Volumina sowie eine konstruktive Ausgangslage auffiel, notierte die Aktie am Mittwoch an der NASDAQ mit einem Minus von 2,02 Prozent bei 1.066,73 US-Dollar. Dieser Rückgang erfolgte im Kontext steigender Renditen US-Staatsanleihen und Ölpreise, die auch andere Technologie- und Chipwerte unter Druck setzten. Trotz der aktuellen Schwäche zeigt das Unternehmen eine positive Geschäftsentwicklung: Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 stieg der Umsatz von 11,32 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal auf 54,23 Milliarden US-Dollar. Für das laufende Quartal wird ein Umsatz zwischen 60 Milliarden und 63 Milliarden US-Dollar erwartet. Während das Haus DA Davidson das Kursziel auf 3.000 US-Dollar anhob, wird die langfristige Realisierbarkeit dieses Ziels aufgrund der notwendigen Bewertung diskutiert. Charttechnisch gilt die Marke von 1.100 US-Dollar als zentraler Punkt.

US-Boersen verzeichnen Kursverlusten

An den US-Börsen kam es zu Kursverlusten, nachdem die Aktienmärkte nach jüngsten Rekordhöhen an Druck verloren haben. Der Dow-Jones-Index sank um 0,3 Prozent, während der S&P 500 ebenfalls um 0,3 Prozent nachgab. Der Nasdaq Composite verzeichnete einen Rückgang von 0,9 Prozent. Haupttreiber der Entwicklung waren steigende Ölpreise sowie die Zunahme der Renditen wichtiger Staatsanleihen. Die Preise für Brent- und WTI-Rohöl verteuerten sich um jeweils rund fünf Prozent, was durch Versorgungsängste im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt und einen Hurrikan in den US-Offshore-Fördegebieten ausgelöst wurde. Gleichzeitig stiegen die Renditen von US-Staatsanleihen auf Werte, die nahe an 24-Jahres-Hochstände heranreichen. Diese Entwicklung verstärkte Spekulationen über weitere Zinsschritte der Notenbanken zur Bekämpfung des Inflationsdrucks. Besonders Technologiewerte wie Intel, Nvidia und Broadcom gerieten unter Druck, da höhere Zinsen die Investitionen wachstumsstarker Unternehmen verteuern. Anleger agierten vor Beginn der anstehenden Berichtssaison zudem in einer abwartenden Haltung.

Sport

KI-generiert

Ceferin kandidiert erneut als UEFA-Chef

Nach einem Treffen der 55 UEFA-Mitgliedsverbände in Berlin hat UEFA-Präsident Aleksander Ceferin angekündigt, sich bei der kommenden Wahl am 22. April 2027 in Astana erneut für eine vierte Amtszeit als UEFA-Chef zur Verfügung zu stellen. Damit folgt der 58-Jährige dem Wunsch der Verbände, seine ursprüngliche Entscheidung, nicht erneut zu kandidieren, zu überdenken. Gleichzeitig bleibt die europäische Opposition gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino ohne konkreten Gegenkandidaten für dessen Wiederwahl im März 2027 in Rabat. Zwar wurden in Berlin Kriterien für ein mögliches Profil eines Nachfolgers festgelegt, ein offizieller Bewerber wurde jedoch noch nicht benannt. Die Frist zur Nennung eines Herausforderers endet am 18. November. Während die UEFA einen Reformplan für mehr Transparenz und Gewaltenteilung vorlegt, haben die 54 afrikanischen Mitgliedsverbände des CAF ihre uneingeschränkte Unterstützung für Infantino erklärt. Auch der Deutsche Fußball-Bund sprach sich für Ceferins Kandidatur aus und betonte die Bedeutung einer starken Führung.

Nagelsmann als Nachfolger bei Leipzig

Nach der Trennung von Julian Nagelsmann und dem DFB infolge des Ausscheidens im WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay rücken Spekulationen über eine baldige Rückkehr des 39-Jährigen auf die Trainerbank in den Fokus. DFB-Sportdirektor Rudi Völler äußerte sich positiv über die Qualitäten des ehemaligen Bundestrainers und prognostizierte ihm eine zeitnahe Übernahme einer Top-Mannschaft. Im Zentrum der Diskussion steht dabei auch RB Leipzig. Nach einem durchzogen startenden Saisonverlauf unter dem aktuellen Trainer Martin Demichelis, dessen Position aufgrund schwacher Leistungen in der Bundesliga und Champions League unter Beobachtung steht, wird Nagelsmanns Name als möglicher Nachfolger genannt. Der Aufsichtsratsvorsitzende Oliver Mintzlaff gilt als Befürworter des Ex-Trainers, der den Verein zuvor unter anderem ins Champions-League-Halbfinale führte. Während Nagelsmanns Name zudem mit Vereinen aus der Premier League, wie Manchester United oder Tottenham Hotspur, in Verbindung gebracht wird, gibt es bei RB Leipzig derzeit noch keine konkreten Gespräche über eine Rückkehr.

Zverev wird voraentlich Nummer eins

Alexander Zverev steht kurz davor, die Nummer eins der ATP-Weltrangliste zu übernehmen. Grund für die veränderten Aussichten ist die Mitteilung von Jannik Sinner, dass er seine Saison aufgrund einer Kniebehandlung vorzeitig beenden wird. Da Sinner seine Punkte aus dem Vorjahr nicht mehr verteidigen kann, wird Zverev ihn am Ende des Jahres voraussichtlich an der Spitze ablösen. Einzig Carlos Alcaraz könnte den Deutschen noch einholen, was jedoch als unwahrscheinlich gilt. Zverev hat in der laufenden Saison bereits zwei Grand-Slam-Titel, die French Open und die US Open, gewonnen. Während in der Tennis-Community Debatten über die Verdienstlichkeit seines Aufstiegs geführt werden, betont die ehemalige Weltranglistenerste Kim Clijsters die Konstanz des Spielers. Ein früherer Sprung an die Spitze könnte bereits bei den Erste Bank Open in Wien oder bei den Turnieren in Paris und Turin erfolgen. Damit würde Zverev als erster Deutscher seit Boris Becker im Jahr 1991 wieder die Nummer eins der Welt werden.

Politische Ausrichtung der Quellen

Dieser Wert zeigt, wie die verwendeten Quellen eines Artikels politisch einzuordnen sind, gemessen auf einer Skala von 0 (weit links) über 50 (Mitte/neutral) bis 100 (weit rechts).

Der Score wird automatisch berechnet: Jeder Nachrichtenquelle ist ein politischer Ausrichtungswert aus unserer Datenbank zugeordnet. Der Gesamtscore ist der Durchschnitt aller verwendeten Quellen. Quellen ohne bekannte Einordnung fließen neutral (50) ein.