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Nachrichten vom: Dienstag, 8. September 2026, 7:00

Proteste gegen AfD nach Landtagswahl

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, bei der die AfD laut vorläufigem Ergebnis 43,8 Prozent der Stimmen erreichte, fanden in mehreren Städten Proteste gegen die Partei statt. In Berlin versammelten sich am Brandenburger Tor laut Polizei mindestens 5.000 Menschen, während Veranstalter von rund 14.000 Teilnehmenden ausgingen; die Demonstration verlief störungsfrei. Auch in Frankfurt am Main demonstrierten nach Polizeiangaben etwa 2.000 Menschen am Römerberg gegen Rechtsextremismus, wobei die Veranstalter von 2.500 Personen sprachen. Weitere Kundgebungen fanden in Potsdam, Gießen, Halle an der Saale, Schwerin und Salzwedel statt. Die AfD, deren Landesverband vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wird, verfehlte in Sachsen-Anhalt die alleinige Mehrheit im Parlament um drei Sitze. Während der Spitzenkandidat der AfD, Siegmund, die Suche nach einer stabilen Mehrheit mit anderen Fraktionen ankündigte, erklärte der BSW-Spitzenkandidat Thomas Schulze, dass seine Partei sich nicht an einer Brandmauer-Koalition beteiligen werde.

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Schwesig fordert Kurswechsel der Regierung

Angesichts der Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt fordert die mecklenburg-vorpommerische Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) von der Bundesregierung einen Kurswechsel. In einem Interview kritisierte sie die geplante Rentenreform, insbesondere die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren. Zudem plädierte sie für einen Tankpreisdeckel sowie eine Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne, um die hohen Kraftstoffpreise zu bekämpfen. Diese Forderungen fallen in eine Phase intensiver politischer Auseinandersetzung kurz vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Aktuelle Umfragen zeigen, dass die SPD ihren Rückstand zur AfD verkürzt hat und nun bei 32 Prozent liegt, während die AfD bei 35 Prozent verharrt. Die CDU verzeichnet mit 8 Prozent einen deutlichen Rückgang. Während die Zufriedenheit mit der Arbeit der rot-roten Landesregierung in der Bevölkerung wächst, wird die Politik der Bundesregierung massiv kritisiert. In der Frage der Besetzung der Staatskanlei bevorzugen 60 Prozent der Befragten Schwesig gegenüber ihrem Herausforderer Leif-Erik Holm von der AfD.

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Tödlicher Flugzeugabsturz am Flughafen Miami

Bei einem schweren Unfall mit einem Amazon-Frachtflugzeug am internationalen Flughafen Miami sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Die Boeing 767, die im Auftrag der Fluggesellschaft 21 Air von San Juan, Puerto Rico, nach Miami flog, schoss am Sonntag gegen 14 Uhr über das Ende der Landebahn hinaus. Dabei durchbrach die Maschine eine Umzäunung, rammte mehrere Fahrzeuge, darunter ein Reinigungsauto sowie einen SUV auf einer öffentlichen Straße, und geriet in Brand. Die Insassen der betroffenen Fahrzeuge kamen bei dem Zusammenstoß ums Leben. Die beiden Piloten überlebten den Vorfall. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB hat den Flugdatenschreiber sowie den Sprachrekorder des Cockpits sichergestellt und zur Auswertung verschickt. Aufgrund des Unglücks kam es zu erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr, wobei zahlreiche Flüge verspätet waren. Die Ermittlungen zur Unfallursache durch die NTSB und die FAA dauern an.

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