Die deutschen Gasspeicher sind derzeit zu knapp über 50 Prozent gefüllt, was im Vergleich zum Vorjahr einen deutlich niedrigeren Stand darstellt. Angesichts dieser geringen Füllstände und der gesetzlichen Vorgabe, die Speicher bis zum 1. November zu 80 Prozent zu füllen, sehen das Bundeswirtschaftsministerium und die Bundesnetzagentur die Gashändler in der Pflicht, die Wintervorsorge sicherzustellen. Die EU-Kommission gibt jedoch Entwarnung für die Versorgungssicherheit in der Europäischen Gemeinschaft, deren Reserven aktuell bei 62 Prozent liegen.
Hohe Erdgaspreise, bedingt durch den Konflikt zwischen den USA und dem Iran sowie die Blockade der Straße von Hormus, erschweren den Einkauf für Händler. Während die Bundesnetzagentur die Versorgung als stabil bezeichnet, warnen Experten vor möglichen Engpässen bei einem besonders kalten Winter oder weiteren geopolitischen Instabilitäten. Deutschland bezieht Gas derzeit aus Norwegen, Frankreich und Belgien sowie über LNG-Importe, die größtenteils aus den USA stammen.
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Nach massiven russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew und die umliegenden Regionen meldet der ukrainische Katastrophenschutz mindestens 16 Tote und mehr als 30 Verletzte. Die nächtlichen Attacken, die rund neun Stunden andauerten, umfassten laut ukrainischer Luftwaffe Dutzende ballistische Raketen sowie fast 170 Drohnen. Betroffen waren zwölf Orte in den Bezirken Darnyskyj, Swjatoschynskyj und Solomjanskyj, wobei Wohngebäude, eine medizinische Einrichtung und eine Bildungseinrichtung beschädigt wurden. Im Bezirk Browary wurde ein Mann getötet und ein weiterer verletzt. Bürgermeister Vitali Klitschko erklärte den kommenden Freitag zum Tag der Trauer und ordnete die Hissung von Flaggen auf Halbmast an. Russland bestätigte die Angriffe auf militärisch-industrielle Einrichtungen, Logistikzentren und Lagerhäuser. Parallel dazu leitete Polen militärische Luftoperationen zum Schutz seines Luftraums ein, nachdem rumänische Radarsysteme Luftziele nahe der ukrainischen Grenze erfasst hatten. In Rumänien zerstörte ein Kampfjet zudem eine mit Sprengstoff beladene Marine-Drohne im Schwarzen Meer.
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Ein rumänisches F-16-Kampfflugzeug hat über dem Schwarzen Meer eine mit Sprengstoff beladene Marinedrohne zerstört. Nach Angaben des rumänischen Verteidigungsministeriums ereignete sich der Vorfall in unmittelbarer Nähe des Gasfeldes Neptun Deep. Die rumänische Küstenwache hatte die Drohne entdeckt, woraufhin das Militär nach Abstimmung mit der NATO und dem Präsidenten die Zerstörung anordnete, um die Infrastruktur sowie die Arbeiter auf der Offshore-Plattform zu schützen. Laut Verteidigungsminister Radu Miruță stammte die Drohne nicht aus der Ukraine. Präsident Nicușor Dan machte die Russische Föderation für die Eskalation verantwortlich. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnete den Vorfall als Teil einer hybriden Kriegsführung und einer eskalierenden Drohkampagne gegen die EU. In Rumänien wurden seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine mehrfach Drohnenüberflüge und Abstürze registriert. Ähnliche Vorfälle wurden auch in anderen NATO-Staaten wie Polen und den baltischen Ländern gemeldet.
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Die Berliner Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) lässt ihre im Jahr 2005 an der Universität Köln abgeschlossene Dissertation einer unabhängigen Prüfung unterziehen. Damit reagiert die Politikerin auf Vorwürfe des Kommunikationswissenschaftlers Stefan Weber, der in ihrer Doktorarbeit 83 Plagiatsfragmente identifiziert hat. Badenberg wies die Anschuldigungen zurück und erklärte, ihre Arbeit sei nach bestem Wissen und Gewissen angefertigt worden. Die wissenschaftliche Bewertung der einzelnen Fundstellen sei nun Gegenstand des Verfahrens durch die Universität Köln. Unterstützung erhält die Senatorin von ihrem Parteikollegen, dem CDU-Spitzenkandidaten Stefan Evers. Er bezeichnete ihr Vorgehen, eine umfassende Überprüfung proaktiv zu beantragen, als unterstützenswert und betonte ihre Integrität im Amt. Die Vorwürfe des sogenannten „Plagiatsjägers“ werden kurz vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl erhoben. Zuvor waren in der Berliner Politik bereits Fälle wie die der ehemaligen Senatorin Manja Schreiner oder der heutigen Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey bekannt, denen aufgrund von Fehlern in ihren Dissertationen akademische Titel entzogen wurden.
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Evergrande-Gruender zu lebenslaenger Haft verurteilt
Der Gründer des insolventen chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande, Xu Jiayin, wurde von einem Gericht in Shenzhen zu lebenslanger Haft verurteilt. Wie das zuständige Volksgericht mitteilte, werden Xu zudem lebenslang alle politischen Rechte entzogen und sein gesamtes persönliches Eigentum beschlagnahmt. Er bekannte sich im Prozess schuldig und zeigte Reue. Die Anklage umfasste unter anderem Vorwürfe der Korruption, des Finanzbetrugs, der Untreue sowie der Unterschlagung. Neben dem Firmengründer wurden fünf weitere hochrangige Führungskräfte zu Haftstrafen zwischen sechs und 18 Jahren verurteilt. Auch gegen das Unternehmen Evergrande wurde eine Geldstrafe in Milliardenhöhe verhängt. Der ehemals größte Immobilien- und Baukonzern Chinas meldete im Jahr 2021 Insolvenz an, nachdem das Unternehmen infolge einer zu hohen Kreditlast kollabiert war. Der Niedergang des Konzerns gilt als Symbol für die wirtschaftlichen Probleme im chinesischen Immobiliensektor.
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Recherchen der Frankfurter Rundschau und der Plattform „Frag den Staat“ zeigen, dass das Bundeswirtschaftsministerium unter Ministerin Katherina Reiche maßgeblich an der Abschwächung des EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) und des deutschen Lieferkettengesetzes beteiligt war. Laut den Berichten arbeiteten Vertreter des Ministeriums und des Kanzleramtes mit Lobbyisten internationaler Energiekonzerne wie ExxonMobil, Chevron und Koch Industries zusammen. Ziel dieser Kooperation war die Entkernung der Regelungen zu Menschenrechts- und Umweltstandards.
Im Rahmen des „Programms für Aufschwung und Beschäftigung“ beschloss der Koalitionsausschuss im Juli, das deutsche Gesetz „1:1“ an die nun verschärfte EU-Richtlinie anzupassen. Dadurch sind künftig nur noch Unternehmen mit mindestens 5.000 Beschäftigten und einem Jahresnettoumsatz von über 1,5 Milliarden Euro betroffen. Die Berichterstattung löste heftige Reaktionen in der Politik aus: Die SPD und die Grünen kritisieren die Aushöhlung der Standards, während die Linke der Regierung vorwirft, die Interessen fossiler Konzerne über den Schutz von Menschenrechten zu stellen.
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Kritische Schwachstelle in Microsoft Copilot entdeckt
Sicherheitsforscher von Varonis Threat Labs haben eine kritische Schwachstelle in Microsoft Copilot entdeckt, die unter der Bezeichnung CoSnitch (CVE-2026-24301) geführt wird. Durch ein Verfahren, das als „Meta-Hacking“ bezeichnet wird, gelang es den Experten, den KI-Assistenten durch gezielte Nachfragen dazu zu bewegen, eigene Sicherheitsvorkehrungen und einen undokumentierten URL-Parameter („autorun=1“) preiszugeben.
Die Schwachstelle ermöglichte es Angreifern, über manipulierte Links Befehlsinjektionen ohne Nutzerinteraktion auszuführen. Dabei konnten Daten aus verknüpften Anwendungen wie Gmail oder OneDrive abgerufen und an externe Server exfiltriert werden. Zudem wurde eine Methode identifiziert, bei der durch das Zusammenfassen präparierter Webseiten dauerhafte Anweisungen im Speicher des Nutzers hinterlegt werden konnten. Microsoft hat die als kritisch eingestufte Lücke, die einen CVSS-Score von 8,8 aufweist, am 18. August 202läufig durch Patches geschlossen. Die Forscher hatten Microsoft bereits im Dezember 2025 auf die Problematik hingewiesen.
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Mozilla hat die neue Version 154 des E-Mail-Clients Thunderbird veröffentlicht. Das Update umfasst mehrere funktionale Neuerungen, darunter die Unterstützung für Microsoft Graph zur besseren Anbindung von Microsoft 365-Accounts sowie ein optionaler System-Tray-Modus für Desktop-Nutzer, der das Programm nach dem Schließen des letzten Fensters im Hintergrund weiterlaufen lässt. Für macOS-Nutzer wurde eine Vorschaufunktion für Anhänge implementiert. Zudem wurde die globale Suche überarbeitet, sodass Ergebnisse nun standardmäßig in einer Listenansicht erscheinen. Bei Nachrichten als Anhang steht eine neue Funktion zum Kopieren in Ordner zur Verfügung, wobei diese auch per Drag-and-drop in die Ordnerstruktur gezogen werden können. Darüber hinaus wurde die Entschlüsselung von CMS-Nachrichten mit AuthEnvelopedData verbessert. Neben diesen Funktionen enthält das Update zahlreiche Fehlerbehebungen und Optimierungen in den Bereichen IMAP, Kalender, Kontakte und RSS. Parallel dazu wurden auch die ESR-Versionen aktualisiert, um Sicherheitslücken zu schließen und die Stabilität zu erhöhen. Die neuen Versionen sind ab sofort verfügbar.
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Die NASA hat neue, detaillierte Vorher-Nachher-Aufnahmen veröffentlicht, die den Einschlag einer SpaceX-Raketenstufe auf dem Mond dokumentieren. Die vier Tonnen schwere Oberstufe der Falcon-9-Rakete schlug am 5. August mit einer Geschwindigkeit von etwa 8.700 Kilometern pro Stunde auf der Mondoberfläche auf. Der dadurch entstandene Krater weist einen Durchmesser von etwa 18 Metern und eine Tiefe von knapp drei Metern auf. Die Aufnahmen wurden am 11. und 12. August von der US-Sonde Lunar Reconnaissance Orbiter aus einer Höhe von rund 100 Kilometern gemacht. Das Raketenteil war zuvor mehr als ein Jahr durch das All getrieben und hatte im Januar zwei Mondlandegeräte ins All befördert. Laut SpaceX kam das Objekt aufgrund einer Mischung aus Sonnenaktivität und Schwerkraft von seinem berechneten Kurs ab. Während Meteoriteneinschläge auf dem Mond regelmäßig vorkommen, sind Kollisionen mit Weltraumschrott selten.
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Nach einem Treffen von US-Präsident Donald Trump mit Vertretern führender Kryptounternehmen im Weißen Haus verzeichnete der Kryptomarkt deutliche Kursgewinne. Bitcoin übersprang die Marke von 70.000 US-Dollar und erreichte zeitweise Werte von rund 72.000 US-Dollar, was einem Plus von über elf Prozent seit dem vergangenen Freitag entspricht. Auch Ethereum verzeichnete Zuwächse von bis zu 19 Prozent auf etwa 2.280 US-Dollar.
Die Aufwärtsbewegung wurde durch politische Signale und geldpolitische Ankündigungen gestützt. Trump sicherte der Branche Unterstützung zu und drängte auf die Verabschiedung des CLARITY Act. Parallel dazu kündigte das US-Finanzministerium eine Erhöhung des Anleiherückkaufprogramms an, was die Renditen drückte. Ein massiver Short-Squeeze, bei dem Krypto-Short-Positionen in einem Rekordwert von 2,74 Milliarden US-Dollar zwangsliquidiert wurden, beschleunigte den Anstieg zusätzlich. Neben Bitcoin profitierten auch Krypto-Aktien wie Coinbase und MicroStrategy sowie die Währung des Handelsportals Hyperliquid von der Marktbewegung.
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Das Vertrauen junger Menschen in die gesetzliche Rente sinkt in Deutschland. Laut einer Forsa-Umfrage unter 1.003 repräsentativ befragten 18- bis 30-Jährigen rechnen nur noch 49 Prozent damit, im Alter Geld vom Staat zu erhalten; im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 56 Prozent. Lediglich 5 Prozent glauben, dass die gesetzliche Rente ausreicht, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Zu den größten Sorgen der Generation Z gehören die wirtschaftliche Lage in Deutschland sowie steigende Lebenshaltungskosten, jeweils mit 90 Prozent belegt, gefolgt von der Sorge vor Altersarmut mit 79 Prozent. Etwa die Hälfte der Befragten (53 Prozent) legt Geld für den Ruhestand zurück, wobei 41 Prozent überzeugt sind, bereits ausreichend vorzusorgen. Über das für 2027 geplante Altersvorsorgedepot, das durch staatliche Zulagen und Steuerfreiheit der Kapitalerträge in der Ansparphase geprägt ist, sind 58 Prozent der Befragten bereits informiert. 65 Prozent halten das Modell für attraktiv.
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Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main hat Anklage gegen vier ehemalige Mitarbeiter der Commerzbank wegen des Verdachts der schweren Steuerhinterziehung erhoben. Den Ermittlungen zufolge sind die vier Männer – zwei Briten im Alter von 66 und 59 Jahren, ein 61-jähriger Deutscher sowie ein 60-jähriger US-Amerikaner – für einen Steuerschaden von mehr als 20 Millionen Euro verantwortlich. Im Zentrum der Anklage stehen Aktiengeschäfte aus dem Jahr 2008, die die Beschuldigten laut Staatsanwaltschaft in „bewusstem und gewolltem Zusammenwirken“ entwickelt, genehmigt und umgesetzt haben sollen. Während zwei der Männer im Tatzeitraum in Frankfurt tätig waren, arbeiteten die anderen beiden in London. Die Commerzbank erklärte, sich zu Verfahren gegen Dritte nicht zu äußern, da das Institut nicht selbst verfahrensbeteiligt sei. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat in diesem Ermittlungskomplex bislang sieben Anklagen erhoben und ermittelt weiterhin in zehn umfangreichen Verfahrenskomplexen gegen insgesamt 39 Beschuldigte.
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Der FC Bayern München Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat sich in einem Interview kritisch zum aktuellen Zustand des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und dem Auftritt der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft geäした. Er bezeichnete das Ausscheiden der Mannschaft im Sechzehntelfinale gegen Paraguay als „Blamage“ und „Katastrophe“. Hoeneß kritisierte dabei mangelnde Einstellung sowie eine fehlende Eingespieltheit des Teams.
Bezüglich des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp äußerte sich der 74-Jährige grundsätzlich überzeugt von dessen Qualitäten, warnte jedoch vor einer „Heldenverehrung“ und betonte, dass Klopp nicht alles per „Handauflegen“ verändern könne. Kritisch bewertete er zudem die Mitnahme von Berater Marc Kosicke, der künftig als Co-Trainer für Strategie, Entwicklung und Innovation agiert. Hoeneß sprach in diesem Zusammenhang von einem „friendly Takeover“. Zudem schlug er vor, die Nationalmannschaften in eine GmbH auszugliedern, um die Verbandsstruktur zu professionalisieren.
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Der FC Bayern München plant in den kommenden Wochen Vertragsverhandlungen mit Harry Kane, um dessen Verbleib beim Verein zu sichern. Der Stürmer, dessen aktueller Vertrag bis zum Sommer 2027 läuft, fühlt sich beim deutschen Rekordmeister sehr wohl. Auch die Vereinsführung zeigt sich zuversichtlich: Sportvorstand Max Eberl und Vorstandsvorsitzender Jan-Christian Dreesen betonen die guten Voraussetzungen für die Klärung der Modalitäten. Ehrenpräsident Uli Hoeneß äußerte sich ebenfalls optimistisch über eine mögliche Verlängerung und verwies auf einen bereits bestehenden Austausch mit der Familie des Spielers.
Anlässlich der Verleihung des Goldenen Schuhs, den Kane als bester Torjäger Europas nach 36 Bundesliga-Treffern erhielt, unterstrich der Angreifer die Bedeutung der anstehenden Gespräche. Während der FC Barcelona das Interesse an dem 33-Jährigen weiterhin beobachtet, steht die langfristige Zukunft des Spielers bei den Münchnern im Fokus der internen Planungen.
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Alexander Zverev ist beim ATP-Masters-Turnier in Cincinnati im Achtelfinale ausgeschieden. Der topgesetzte Deutsche unterlag dem US-Amerikaner Tommy Paul mit 6:4, 6:7 (6:8) und 4:6. Die Partie war von einer etwa 90-minütigen Regenunterbrechung geprägt, als der Stand 6:4, 3:4 aus Sicht Zverev war.
Im zweiten Satz vergab der 29-Jährige im Tiebreak einen Matchball, bevor Paul den Durchgang für sich entschied. Auch im entscheidenden dritten Satz konnte Zverev den Sieg nicht halten: Trotz einer Führung von 4:2 verlor er vier Spiele in Folge. Damit verzeichnete der French-Open-Sieger seine zweite Niederlage in Folge nach dem frühen Aus in Montreal. Für Paul, der nun auf Flavio Cobolli trifft, bedeutete der Erfolg den Sieg im vierten Duell gegen Zverev, gegen den er zuvor bereits dreimal gewonnen hatte. Das Turnier in Cincinnati diente als Generalprobe für die US Open, die am 30. August in New York beginnen.
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