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Nachrichten vom: Dienstag, 11. August 2026, 7:00

Jabloko von Parlamentswahl ausgeschlossen

Das Oberste Gericht in Moskau hat die liberale Oppositionspartei Jabloko von der Parlamentswahl im September ausgeschlossen. Damit folgt das Gericht einem Antrag der nationalistischen Partei Rodina, die der Jabloko Verstöße gegen die russische Wahlgesetzgebung vorwarf. Zu den Klagepunkten gehörten unter anderem die Verletzung von Urheberrechten sowie die Annahme von Finanzmitteln aus den USA und Deutschland. Die Staatsanwaltschaft stützte die Beschwerde der Rodina, welche die Rechtmäßigkeit der Zulassung durch die Wahlleitung infrage stellte. Der Parteivorsitzende der Jabloko, Nikolai Rybakow, wies die Vorwürfe als haltlos zurück und betonte, dass die Partei keine Rechtsverstöße begangen habe. Die Partei, die sich für ein Ende des Krieges gegen die Ukraine einsetzt, plant, das Urteil anzufechten; eine Berufung wurde vom Richter Wjatscheslaw Kirillow zugelassen. Vor dem Gericht versammelten sich hunderte Unterstützer der Partei. Die landesweiten Wahlen in Russland sind für den Zeitraum vom 18. bis 20. September angesetzt.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte

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Quellen

Schweres Erdbeben erschuettert Kolumbien

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,4 hat den Westen Kolumbiens erschüttert und den Katastrophenfall im Land ausgelöst. Nach Angaben von Präsident Abelardo de la Espriella sind mindestens 111 Menschen ums Leben gekommen, zudem wurden 87 Verletzte gemeldet. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Opfer weiter steigt, da Menschen unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermutet werden. Das Epizentrum lag nahe San José del Palmar in der Region Chocó. Der kolumbianische Geologische Dienst bezeichnete das Beben als das stärkste seit einem Jahrzehnt. Die Erschütterungen waren in Städten wie Cali, Pereira, Manizales und Bogotá sowie in den Nachbarländern Ecuador, Venezuela und Panama spürbar. Zahlreiche Gebäude, darunter Wohnhäuser, Schulen und Krankenhäuser, wurden schwer beschädigt oder sind eingestürzt. Auch die Stromversorgung sowie die Kommunikationsverbindungen sind beeinträchtigt. Aufgrund von Infrastrukturschäden sind sechs Flughäfen für den kommerziellen Flugverkehr außer Betrieb. Zur Koordinierung der Hilfe soll ein gemeinsamer Krisenstab eingerichtet werden.

Politische Ausrichtung der Quellen: Eher rechts der Mitte

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Waldbrand führt zur A7 Vollsperrung

Ein Waldbrand im Bereich der A7 zwischen Lutterberg und Hedemünden im Landkreis Göttingen hat zu einer vorübergehenden Vollsperrung der Autobahn geführt. Aufgrund von starkem Rauch war eine sichere Befahrung des Abschnitts an der Grenze zu Hessen nicht mehr möglich, was kilometerlange Staus und überlastete Umleitungsstrecken zur Folge hatte. Der Brand, der sich zunächst auf einer Fläche von etwa 60 Quadratmetern mit mehreren Brandherden entwickelte, dehnte sich infolge von Wind auf rund 10.000 Quadratmeter aus. Inzwischen ist das Feuer unter Kontrolle gebracht worden. Die Vollsperrung der Fahrbahn in Richtung Süden wurde gegen 23 Uhr aufgehoben, während die Freigabe der Fahrtrichtung Norden gegen Mitternacht erfolgen sollte. Die Nachlöscharbeiten im schwer erreichbaren Gelände sollten bis zum Dienstagmorgen andauern. Zur Brandbekämpfung waren zahlreiche Einsatzkräfte aus den Landkreisen Göttingen und Goslar sowie Spezialkräfte im Einsatz.

Politische Ausrichtung der Quellen: Eher links der Mitte

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