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Nachrichten vom: Sonntag, 12. Juli 2026, 18:00

US-Senator Lindsey Graham verstorben

Der US-Senator Lindsey Graham ist am Samstagabend im Alter von 71 Jahren verstorben. Wie sein Büro mitteilte, erlag der aus South Carolina stammende Republikaner einer kurzen, schweren Krankheit. Graham, der erst am Donnerstag seinen Geburtstag gefeiert hatte, war als einflussreicher Außenpolitiker bekannt, der sich als Hardliner gegen Russland und den Iran positionierte. In seiner politischen Laufbahn wandelte er sich von einem prominenten Kritiker Donald Trumps zu einem dessen loyalem Verbündeten. US-Präsident Trump würdigte ihn als „wahren amerikanischen Patrioten“. Auch international löste der Tod Reaktionen aus: Der ukrainische Präsident Selenskyj bezeichnete ihn als „Verteidiger der Freiheit“, während EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen ihn als entschlossenen Anführer für Sanktionen gegen Russland lobte. NATO-Generalsekretär Mark Rutte und Bundeskanzler Friedrich Merz würdigten ihn als wichtigen Partner des transatlantischen Bündnisses. Graham war seit 1995 im US-Repräsentantenhaus und seit 2003 im Senat tätig und wollte bei den kommenden Zwischenwahlen für eine fünfte Amtszeit kandidieren.

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Eskalation zwischen USA und Iran

Die Lage im Nahen Osten ist nach erneuten militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran massiv eskaliert. Das US-Militär griff nach eigenen Angaben rund 140 Ziele im Iran an, darunter Raketenstellungen, Munitionslager sowie Infrastruktur der Küstenüberwachung und Kommunikation. Grund für die Angriffe waren laut US-Zentralkommando (Centcom) iranische Attacken auf die kommerzielle Schifffahrt. Die iranischen Revolutionsgarden meldeten daraufhin die Sperrung der Straße von Hormus. Zuvor war ein Containerschiff durch Warnschüsse getroffen und gestoppt worden; die Besatzung musste nach einem Brand an Bord ein Rettungsschiff aufsuchen. Als Reaktion auf die US-Schläge attackierte der Iran Ziele in Jordanien sowie in den Golfstaaten. In den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait und Bahrain wurden Angriffe mit Raketen und Drohnen gemeldet. In Katar löste die Sicherheitslage Alarm aus, woraufhin die Bevölkerung angewiesen wurde, in geschlossenen Räumen zu bleiben. Während die USA die einstige Feuerpause für beendet erklärten, fanden im Oman Gespräche zwischen den Außenministern von Oman und Iran über eine sichere Durchfahrt statt.

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Rekordzahl an Ertrinkungsfällen im Juni

Im Juni kam es bundesweit zu mindestens 99 Ertrinkungsfällen, was laut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) den höchsten Stand für einen Juni seit dem Jahr 2003 darstellt. Zuletzt wurden im Juni 2003 mit 107 Verunglückten mehr Badetote verzeichnet. Über 90 Prozent der Opfer waren männlich. Die Altersstruktur der Ertrunkenen umfasste 40 Personen unter 30 Jahren sowie 35 Personen über 50 Jahren. Die meisten tödlichen Unfälle ereigneten sich in Seen und Flüssen, während in Schwimmbädern, Kanälen und im Meer weniger Menschen ums Leben kamen. Nordrhein-Westfalen verzeichnete mit 22 Todesopfern die höchste Zahl. Als Ursachen nennt die DLRG das Unterschätzen von Strömungen und Temperaturunterschieden, mangelnde Schwimmkenntnisse sowie Sprünge in flache oder trübe Gewässer. DLRG-Präsidentin Ute Vogt appellierte an junge Menschen und Männer, ihre Fähigkeiten realistisch einzuschätzen und auf riskante Aktionen zu verzichten.

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