Massive russische Luftangriffe mit Raketen und Drohnen haben in der Ukraine zahlreiche Opfer gefordert und schwere Schäden verursacht. Nach Behördenangaben gab es landesweit mindestens 10 bis 18 Tote und über 100 Verletzte. Besonders die Hauptstadt Kyjiw war betroffen: Dort starben mindestens vier Menschen, wobei ein mehrstöckiges Wohnhaus einstürzte. In der Stadt Dnipro wurden mindestens zwölf Menschen getötet und 37 verletzt. Auch in Charkiw und Saporischschja wurden Angriffe verzeichnet. Die ukrainische Luftwaffe gab an, dass Russland 73 Raketen und 656 Drohnen einsetzte, von denen ein Großteil abgefangen werden konnte. In Kyjiw kam es zeitweise zu Stromausfällen, die etwa 140.000 Menschen betrafen. Parallel meldeten russische Behörden, dass eine ukrainische Drohne in der Region Krasnodar eine Ölraffinerie in Brand gesetzt habe und in der Region Belgorod ein Kind verletzt wurde. Der ukrainische Präsident Selenskyj warnte vor weiteren Angriffswellen und verwies auf fehlende Kapazitäten bei der Luftabwehr.
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In Deutschland ist die relative Einkommensarmut auf einen Höchststand von 16,1 Prozent der Bevölkerung gestiegen. Laut dem aktuellen Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands sind damit 13,3 Millionen Menschen betroffen, was einen Anstieg um 0,6 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Als armutsgefährdet gelten Menschen, deren Einkommen weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens beträgt.
Besonders hohe Armutsrisiken bestehen bei Alleinlebenden mit 30,3 Prozent sowie bei Alleinerziehenden mit 28,9 Prozent. Auch bei Menschen über 65 Jahren ist fast jeder fünfte betroffen. Regional zeigen sich starke Unterschiede: Während Bayern und Baden-Württemberg die niedrigsten Quoten aufweisen, verzeichnet Bremen mit 27,5 Prozent den höchsten Anteil.
Der Verband warnt vor einer Verschärfung der Lage durch mögliche Kürzungen bei Sozialleistungen. Politische Akteure aus den Grünen und der Linken kritisieren die Bundesregierung für fehlende Konzepte gegen die zunehmende Armut und fordern Maßnahmen wie einen Mindestlohn von 15 Euro sowie den Ausbau von Familienleistungen.
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Am Dienstag, den 2. Juni 2026, ziehen über Norddeutschland Gewitterfronten auf, die insbesondere Niedersachsen und Bremen betreffen. Ab dem Nachmittag ist in der Region mit kräftigen Schauern und Gewittern zu rechnen, die von Westen her aufziehen. Der Deutsche Wetterdienst warnt für Bremen und das Umland vor möglichen Unwettern mit Starkregen, Hagel sowie stürmischen Böen von bis zu 70 km/h. In der Nacht ziehen die Gewitter nach Osten ab und gehen in Regen über. Während in Teilen Niedersachsens, etwa im Emsland, dem Raum Oldenburg und im Harz Unwetter möglich sind, bleibt der restliche Norden weitgehend verschont. Für den Mittwoch werden erneut Schauer und Gewitter erwartet, wobei die Wahrscheinlichkeit für weitere Unwetter sinkt. Der Wettertrend zeigt für die restliche Woche eine Abkühlung auf Werte um 20 Grad Celsius bei wechselhaftem Wetter ohne stabiles Hoch an.
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Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages hat ergeben, dass die Aussetzung der Melde- und Genehmigungspflicht für Auslandsaufenthalte wehrfähiger Männer durch das Bundesministerium der Verteidigung rechtlich unzulässig war. Das Ministerium hatte per Allgemeinverfügung die Pflicht für Männer im Alter von 17 bis 45 Jahren, Aufenthalte von mehr als drei Monaten anzuzeigen, ausgesetzt. Die Juristen des Bundestages kommen zu dem Schluss, dass das Ministerium damit seine Befugnisse überschritten und die Kompetenzen des Gesetzgebers verletzt habe.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Röwekamp kritisierte die daraus resultierende Rechtsunsicherheit, die junge Menschen vom Wehrdienst abschrecke. Das Verteidigungsministerium kündigte daraufhin an, die Regelung zur allgemeinen Freistellung für längere Auslandsreisen per Gesetz im Reservestärkungsgesetz zu verankern, um Rechtssicherheit zu schaffen. Aktuell besteht keine Verpflichtung, Auslandsaufenthalte einzuholen. Das Gutachten weist jedoch darauf hin, dass eine Rücknahme der rechtswidrigen Verfügung die ursprüngliche Meldepflicht wieder aktivieren könnte.
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Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat die Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas zur Rücktritt aufgefordert. Hintergrund sind Äußerungen der SPD-Politikerin bei einem Aktionstag zur kulturellen Vielfalt, in denen sie die Notwendigkeit von Einwanderung für die Gesellschaft betonte und sich gegen ein „Einheitsgrau“ aussprach. Aiwanger kritisierte, Bas sei in der Bundesregierung „fehl am Platz“ und verstoße gegen Gesetze, wenn die Kultur gezielt verändert werden solle.
Bärbel Bas selbst thematisierte bei einer Veranstaltung der Rheinischen Post die zunehmenden persönlichen Anfeindungen und Hass gegen ihre Person sowie gegen Politikerinnen. Sie beschrieb sich als „personifiziertes Feindbild“ und berichtete von massiven persönlichen Angriffen, darunter Vergewaltigungsfantasien. Die Ministerin räumte ein, dass auch sie polarisiere und die Wut der Bürger auf die Regierung und ihre Partei spürbar sei. Trotz der Belastung betonte sie, sich nicht von Populisten verdrängen zu lassen. Die Zusammenarbeit mit Bundeskanzler Friedrich Merz beschrieb sie als funktionierend.
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Begrenzte Waffenruhe zwischen Israel und Hisbollah
US-Präsident Donald Trump hat nach einem Gespräch mit der Hisbollah-Miliz die Annahme eines US-Vorschlags zur Einstellung der Angriffe zwischen Israel und dem Libanon verkündet. Demnach habe die Miliz zugestimmt, Israel nicht mehr anzugreifen, während Israel ebenfalls eine Beendigung der Angriffe zugesagt habe. Die libanesische Botschaft in Washington präzisierte, dass es sich um eine begrenzte Waffenruhe handele, die Angriffe auf Beirut unterbinden solle, aber kein vollständiges Ende der Kämpfe bedeute.
Trotz dieser Ankündigung bleibt die Lage angespannt. Die israelische Armee meldete den Abfang von zwei Geschossen aus dem Libanon und betonte, die Einsätze im Südlibanon wie geplant fortzusetzen. Netanjahu drohte zudem mit Angriffen auf Beirut, sollten die Hisbollah-Angriffe anhalten. Parallel dazu laufen in Washington Verhandlungen zwischen Vertretern Israels und des Libanon, die Hisbollah lehnt diese jedoch ohne ihre Beteiligung ab. Über ein mögliches Abkommen zwischen den USA und dem Iran, das auch die Straße von Hormus betreffen könnte, wird weiterhin verhandelt.
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Ab dem 13. Juli 2026 wird Microsoft die Funktionsweise von Office 2019 für Mac, iPhone und iPad massiv einschränken. Aufgrund eines auslaufenden Sicherheitszertifikats, das zur Verifizierung der Lizenz dient, werden die Anwendungen in einen sogenannten „Modus mit eingeschränkter Funktionalität“ wechseln. In diesem Zustand lassen sich Dokumente zwar weiterhin öffnen und drucken, jedoch keine Dateien mehr bearbeiten, speichern oder neu erstellen.
Da der offizielle Support für Office 2019 bereits im Oktober 2023 endete, werden keine weiteren Updates bereitgestellt. Ein technischer Ausweg durch eine Neuinstallation oder ein Betriebssystem-Update ist nicht möglich, da die Software die für das neue Zertifikat erforderliche Version nicht mehr erreichen kann. Davon betroffen sind ausschließlich die Ausgaben für macOS, iOS und iPadOS; Windows- und Android-Versionen sind nicht eingeschränkt. Microsoft empfiehlt betroffenen Nutzern den Wechsel zu Microsoft 365, den Einsatz der kostenlosen Office-Webanwendungen oder den Erwerb einer neueren Kaufversion.
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LinkedIn verändert seinen Algorithmus, um die Reichweite von generischen, KI-generierten Inhalten und automatisierten Kommentaren einzuschränken. Das Netzwerk setzt hierfür ein eigenes KI-Erkennungsmodell ein, das laut der Vizepräsidentin Laura Lorenzetti eine Trefferquote von 94 Prozent aufweist. Ziel ist es, Beiträge ohne substanziellen Mehrwert oder persönliche Perspektive zu identifizieren und deren Sichtbarkeit in den Feeds von Nicht-Followern zu reduzieren.
Das System soll Inhalte erkennen, die lediglich bestehende Aussagen wiederholen oder durch typische Muster wie künstlich zerstückelte Absätze, Emoji-Listen oder oberflächliche Phrasen auffallen. Während die Nutzung von KI als Schreibhilfe weiterhin erlaubt bleibt, müssen Beiträge eine eigene Stimme und Expertise widerspiegeln. Diese Entwicklung erfolgt vor dem Hintergrund, dass LinkedIn selbst verstärkt KI-Funktionen in die Plattform integriert hat und die Menge an KI-generierten Inhalten seit dem Start von ChatGPT massiv gestiegen ist. Während die Reichweite für Follower bestehen bleibt, wird das Pushen solcher Inhalte durch das Empfehlungssystem gedrosselt.
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Mozilla hat mit der Version 151 verschiedene Aktualisierungen für den Firefox-Browser veröffentlicht. Für Apple iOS umfasst das Update neue Funktionen zur zentralen Steuerung von KI-Elementen über einen zusätzlichen Bereich in den Einstellungen sowie die Behebung von Sicherheitslücken. Zudem bietet die Version 151 eine optische Überarbeitung der Startseite, die eine individuelle Auswahl von Hintergrundbildern ermöglicht. Weitere Neuerungen in dieser Version sind ein verbesserter Tracking-Schutz gegen Fingerprinting, die Möglichkeit, PDF-Dateien zusammenzuführen, sowie eine Funktion zum sofortigen Beenden privater Sitzungen ohne Schließen des Fensters. Die integrierte VPN-Funktion erlaubt nun die manuelle Auswahl oder automatische Empfehlung eines Standorts. Ergänzend dazu wurde das wöchentliche Update 151.0.3 bereitgestellt, welches zwei spezifische Fehler korrigiert: Ein Problem bei der Darstellung der VPN-Symbolleisten-Schaltfläche sowie eine Beeinträchtigung des Seitenlayouts beim Bearbeiten von Textfeldern innerhalb von Tabellenzellen. Das Update wird über die interne Update-Funktion des Browsers verteilt.
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Die Aktie von Micron Technology verzeichnete zuletzt eine starke Kursentwicklung und überschritt an der US-Börse NASDAQ erstmals die Marke von 1.000 US-Dollar. Nach einem Handelsverlauf, der ein neues Allzeithoch bei 1.046,97 US-Dollar markierte, schloss der Anteilsschein zuletzt deutlich im Plus.
Hintergrund der Rallye ist die steigende Nachfrage nach Hochleistungsspeichern wie High Bandwidth Memory (HBM) und fortschrittlichem DRAM, die für die Infrastruktur von KI-Rechenzentren essenziell sind. Experten sehen hier einen strukturellen Trend, der über kurzfristige Trends hinausgeht, da die Anforderungen an Speicherdichte und Effizienz zunehmen.
Zahlreiche Analysten haben ihre Kursziele für das Papier jüngst deutlich angehoben. So erhöhte Melissa Fairbanks von Raymond James ihr Ziel von 530 auf 1.100 US-Dollar, während Gil Luria von D.A. Davidson sein Ziel auf 1.500 US-Dollar anpasste. Viele Experten bewerten die aktuelle Entwicklung als Teil eines langfristigen Investitionszyklus, der durch die zunehmende Komplexität von KI-Modellen und die damit verbundene Notwendigkeit größerer Speicherkapazitäten getrieben wird.
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Die insolvente Bitcoin-Börse Mt. Gox hat am Dienstag eine On-Chain-Transaktion in großem Umfang durchgeführt. Dabei wurden insgesamt 10.422,65 Bitcoin im Wert von etwa 739 Millionen US-Dollar verschoben. Ein Großteil dieser Menge, nämlich 10.306,35 BTC, wurde an eine bisher unbekannte Adresse transferiert, die mit 14FEEM beginnt. Eine kleinere Menge von 116,30 BTC wurde an eine bekannte Hot Wallet von Mt. Gox geleitet. Diese Bewegung markiert die größte Einzelüberweisung seit Monaten und erfolgt im Rahmen der Rückzahlungen an Gläubiger, deren Frist durch eine gerichtliche Entscheidung in Tokio bis zum 31. Oktober 2026 verlängert wurde. Bisher konnten On-Chain-Analysen keine unmittelbaren Einzahlungen an Börsen oder großflächige Verkäufe dieser Bestände feststellen. Die Transaktion fand in einer Phase statt, in der der Bitcoin-Kurs unter die Marke von 70.000 USD gefallen war. Mt. Gox verwaltet für die verbleibenden Rückzahlungen weiterhin rund 34.500 BTC.
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Steuerzahler können verschiedene Kosten für die Arbeit im Homeoffice steuerlich geltend machen. Seit 2023 können für jeden Tag im Homeoffice sechs Euro angesetzt werden, begrenzt auf maximal 210 Tage und somit 1.260 Euro pro Jahr. Diese Pauschale gilt als Werbungskosten, sofern der jährliche Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 Euro überschritten wird. Voraussetzung für die Pauschale ist, dass an den entsprechenden Tagen mehr als die Hälfte der Arbeitszeit zu Hause verbracht wird. Ein separates Arbeitszimmer kann jedoch vollständig abgesetzt werden, wenn es den Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit bildet und zu mindestens 90 Prozent beruflich genutzt wird. Zusätzlich können Kosten für Arbeitsmittel wie Schreibtische, Stühle oder Hardware geltend gemacht werden. Bei Hardware wie PCs werden bei gemischter Nutzung in der Regel 50 Prozent der Kosten anerkannt, sofern eine berufliche Nutzung von mindestens 90 Prozent nachweisbar ist. Für Telefon- und Internetkosten erkennt das Finanzamt pauschal 20 Prozent, maximal 20 Euro pro Monat, an.
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Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist zur Weltmeisterschaft nach Chicago gereist. Der rund 60-köpfige DFB-Tross trat die Reise mit einem Linienflug der Lufthansa an, statt eine Sondermaschine zu nutzen. Der Flug LH 434 von Frankfurt nach Chicago startete aufgrund eines Gewitters mit einer Verspätung von fast 30 Minuten. Die Flugzeit im Airbus A350 betrug etwa neun Stunden.
Der 26-Mann-Kader unter Bundestrainer Julian Nagelsmann wird in Chicago die Vorbereitung auf das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko fortsetzen. Am kommenden Samstag findet im Soldier Field eine Generalprobe gegen die US-Auswahl statt. Das erste Gruppenspiel der Mannschaft ist für den 14. Juni gegen Curaçao angesetzt. Vor dem Abflug am Frankfurter Flughafen nahmen sich die Spieler Zeit für Fans und signierten Autogramme. Die Reise führt die Mannschaft nach der Zeit in Chicago weiter nach Winston-Salem.
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Der SV Werder Bremen hat die Verpflichtung des 22-jährigen spanischen Offensivspielers Chuki bekannt gegeben. Der unter dem Namen Iván San José Cantalejo bekannte Mittelfeldspieler wechselt ablösefrei vom spanischen Zweitligisten Real Valladolid an die Weser und unterzeichnete einen langfristigen Vertrag, der bis zum Jahr 2030 läuft.
Der Spieler, der in der Jugend von Valladolid ausgebildet wurde, bringt Erfahrung aus der spanischen Primera und Segunda División mit. In der vergangenen Saison erzielte er in 34 Einsätzen in der zweiten Liga sieben Tore und bereitete acht Treffer vor. Werders Lizenzleiter Peter Niemeyer und Cheftrainer Daniel Thioune bezeichneten den Neuzugang als spannenden Spieler mit großem Potenzial, der sowohl zentral im Mittelfeld als auch auf den Außenpositionen agieren kann. Chuki selbst bezeichnete den Wechsel als wohlüberlegte Entscheidung und den Verein als den für seine Karriere bestmöglichen Schritt. Der Transfer folgt auf die bereits bestätigte Verpflichtung von Kenny Quetant.
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Die deutsche Nationalmannschaft schied bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1994 in den USA im Viertelfinale gegen Bulgarien aus. Das Turnier, bei dem Deutschland als Titelverteidiger antrat, war von internen Konflikten und medialem Druck geprägt. In einer ARD-Dokumentation mit dem Titel „Elf Helden – ein Albtraum“ thematisieren Zeitzeugen die schwierige Situation von Bundestrainer Berti Vogts. Ein zentraler Punkt sind die öffentlichen Angriffe seines Vorgängers Franz Beckenbauer, der Vogts als „Pfeife“ bezeichnete. Auch mediale Kampagnen und der Schmäh-Rap „Böörti Böörti Vogts“ des damals jungen Moderators Stefan Raab trugen zur Destabilisierung der Trainerautorität bei. Spieler wie Lothar Matthäus und Matthias Sammer äußern sich in der Rückschau kritisch zum damaligen Umgang mit dem Trainer. Während Matthäus die mangelnde Führung innerhalb der Mannschaft thematisiert, kritisiert Sammer das Ausbleiben eines öffentlichen Aufschreis gegen die Diffamierungen. Die Dokumentation beleuchtet die internen Spannungen innerhalb des Teams, das als Favorit in das Turnier ging.
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