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Nachrichten vom: Sonntag, 30. August 2026, 7:00

Russischer Drohnenangriff tötet 37 Menschen

Nach einem russischen Drohnenangriff auf ein mutmaßliches Munitionslager in der Nähe der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw sind mindestens 37 Menschen getötet worden. Der Angriff im Dorf Myla im Bezirk Butscha löste Explosionen und einen Großbrand aus. Laut ukrainischen Behörden wurden zahlreiche Gebäude beschädigt, darunter Wohnhäuser sowie ein Senioren- und Behindertenheim. Über 300 Rettungskräfte waren im Einsatz, um mehr als 380 Menschen in Sicherheit zu bringen. Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte Ermittlungen an, da Munition nicht in der Nähe von Wohngebäuden gelagert werden dürfe. Parallel zu den Angriffen auf die Region Kyjiw wurden auch andere Gebiete wie Odessa, Krywyj Rih und Saporischschja getroffen. In der russischen Grenzregion Belgorod sowie auf der Krim wurden zudem Todesopfer durch ukrainische Drohnenangriffe gemeldet. Die ukrainischen Behörden führen Untersuchungen zur möglichen illegalen Lagerung von explosivem Material auf dem betroffenen Gelände durch.

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Haakon ist neuer norwegischer König

Nach dem Tod von König Harald V. am Freitag, dem 28. August, um 06:35 Uhr im Rikshospitalet, hat sein Sohn Haakon den norwegischen Thron bestiegen. Der 53-Jährige hielt am Samstag seine erste Ansprache an die Nation, in der er seinen verstorbenen Vater als „wunderbaren Papa“ würdigte und ihm für seine Unterstützung dankte. In der emotionalen Rede erinnerte der neue König auch an den 58. Hochzeitstag von Harald und Königin Sonja. Mit dem Thronwechsel rückt die 22-jährige Prinzessin Ingrid Alexandra an die erste Stelle der Thronfolge. Durch das Prinzip der absoluten Primogenitur ist sie die direkte Nachfolgerin ihres Vaters. Während im Land eine nationale Trauerzeit mit Flaggen auf Halbmast gilt, absolvierte König Haakon bereits seine ersten offiziellen Audienzen, unter anderem bei Regierungschef Jonas Gahr Støre. Am Dienstag soll der neue Monarch vor dem Parlament seinen Eid auf die Verfassung ablegen.

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Merkel fordert Einsatz für Demokratie

Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel hat eine Woche vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September zu einem verstärkten Einsatz für die Demokratie aufgerufen. Bei einer Veranstaltung in Berlin mahnte die CDU-Politikerin, man müsse nun wieder mutig für die Demokratie kämpfen und „unser Wort stehen“. Mit Blick auf die AfD stellte sie fest, dass die Partei zu einem gesamtdeutschen Phänomen geworden sei und auch in den alten Bundesländern Zuwächse verzeichne. Merkel kritisierte zudem, dass die AfD es teilweise geschafft habe, die politischen Gespräche von morgens bis abends zu bestimmen, wodurch die Inhalte anderer Parteien in den Hintergrund rückten. Sie betonte jedoch, dass die Mehrheit der Menschen die AfD nicht wähle. In aktuellen Umfragen zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt liegt die AfD mit über 40 Prozent deutlich vorn, während die CDU bei rund 23 Prozent liegt.

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