Ein Gericht in Damaskus hat den gestürzten syrischen Präsidenten Baschar al-Assad in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Die Richter begründeten das Urteil mit Kriegsverbrechen nach Beginn des syrischen Bürgerkriegs im Jahr 2011 sowie mit Verbrechen gegen die Menschlichkeit, darunter vorsätzlicher Mord, Folter und willkürliche Inhaftierungen. Assad, der im Dezember 2024 nach dem Sturz durch eine Rebellenallianz unter Führung der HTS-Miliz nach Russland floh, hält sich dort weiterhin auf.
Im selben Verfahren wurden auch Assads Bruder Mahir al-Assad sowie weitere Vertreter der ehemaligen Regierung in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Ihnen werden vorsätzlicher Mord und Folter mit Todesfolge vorgeworfen. Ebenfalls zum Tode verurteilt wurde der Cousin Assads, Atef Nadschib, der als ehemaliger Sicherheitschef in der Provinz Daraa für Verbrechen gegen die Menschlichkeit, unter anderem die vorsätzliche Tötung von Kindern unter 15 Jahren, für schuldig befunden wurde. Die Prozesse gegen die ehemaligen Verantwortlichen des Sicherheitsapparats wurden im April eröffnet.
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Nach erneuten russischen Luftangriffen auf die Ukraine wurden mindestens neun Menschen getötet. In der Regionalhauptstadt Saporischschja starben mindestens sechs Menschen, während weitere 19 bis 20 Personen verletzt wurden. Laut Präsident Selenskyj setzte Russland bei diesem Angriff unter anderem ballistische Raketen aus Nordkorea ein. Zudem wurden Industrieanlagen und Infrastruktur getroffen; das russische Verteidigungsministerium gab an, ein örtliches Stahlwerk ins Visier genommen zu haben.
Auch im Gebiet Dnipropetrowsk starben mindestens drei Menschen. In der Hauptstadt Kiew wurden ein Krankenhausgebäude sowie Geschäfte beschädigt; zudem wurden ein Sortierzentrum des Postunternehmens Nova Post und ein großes Lagerhaus getroffen. In den Städten Cherson und Charkiw führten Angriffe auf Umspannwerke zu Stromausfällen. Die ukrainische Luftwaffe meldete den Einsatz von 120 Drohnen sowie Raketen des Typs Zirkon.
Parallel dazu kam es im russischen Hinterland zu Bränden. In der Region Woronesch brannten Lagerhallen des Online-Händlers Wildberries, wobei ein Mann getötet wurde. In Orsk geriet eine Ölraffinerie in Brand, nachdem das ukrainische Militär den Angriff meldete.
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Aufgrund extremer Niedrigwasserstände in wichtigen Binnenschifffahrtsstraßen wie dem Rhein wird das Lkw-Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen in Hessen gelockert. Das Wirtschaftsministerium gab die Maßnahme bekannt, um gestörte Logistikketten zu entlasten. Die Entscheidung folgt auf ähnliche Lockerungen in Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Ziel ist es, die Versorgung der Wirtschaft und der Bevölkerung sicherzustellen, da die Schifffahrt durch die trockene Wetterlage stark beeinträchtigt ist. Am Pegel Kaub wurden bereits Werte gemessen, die unter dem Niveau von 2018 liegen. Da Schiffe bei geringem Wasserstand weniger Ladung aufnehmen können, steigen die Transportkosten, was die Verlagerung von Gütern auf die Straße notwendig macht. Während die Binnenschifffahrt auf dem Rhein, der Donau und der Elbe unter den niedrigen Pegeln leidet, besteht an Grenzübergängen nach Österreich aufgrund dort geltender Fahrverbote die Gefahr von Lkw-Staus.
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Das türkische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das die Auflösung der kurdischen Arbeiterpartei (PKK) sowie eine bedingte Amnestie für ehemalige Mitglieder vorsieht. Mit 468 Ja-Stimmen, 88 Gegenstimmen und sechs Enthaltungen unterstützten die Abgeordneten der regierenden AKP, der MHP sowie der pro-kurdischen DEM-Partei das Vorhaben. Das Gesetz sieht vor, dass die Strafverfolgung und Haftstrafen für bestimmte Straftaten für fünf bis zehn Jahre ausgesetzt werden können, sofern die Betroffenen in dieser Zeit keine neuen Straftaten begehen. Eine Anwendung der Regelungen ist erst möglich, wenn die Sicherheitsbehörden die Auflösung der PKK sowie die Abgabe ihrer Waffen bestätigt haben. Der türkische Geheimdienst MİT soll diesen Prozess überwachen. Während die PKK das Gesetz als unzureichend kritisierte und die Freilassung von Abdullah Öcalan forderte, sah die Oppositionspartei Yeni Parti darin einen unzulänglichen Schritt. Der Gesetzentwurf enthält keine Regelungen zum inhaftierten PKK-Gründer Öcalan.
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Der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Moritz Schularick, kritisiert die Rüstungsinvestitionen von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). Laut Schularick werden die bis 2030 zur Verfügung stehenden 700 Milliarden Euro für die Modernisierung der Bundeswehr zu stark in veraltete Technologien wie Panzer und Fregatten investiert, anstatt gezielt in Waffensysteme der Zukunft zu investieren. Er fordert stattdessen verstärkten Einsatz von Künstlicher Intelligenz, Robotik, Drohnen und Satellitentechnik. Schularick warnt, dass das Modernisierungsprogramm sonst seine Wirkung verfehlen könnte. Zudem bezeichnet er das Verteidigungsministerium als zu langsam und mit der Neuorganisation der Verteidigungsstrategie überfordert. Zur Lösung schlägt der Wirtschaftswissenschaftler die Einsetzung eines zentralen Koordinators im Kanzleramt vor, der die Industrie, Start-ups und Ministerien zusammenbringt. Er plädiert für eine grundlegende Änderung der Beschaffung: Anstatt einzelne Geräte zu ordern, solle der Staat den Aufbau von Produktionskapazitäten fördern, um im Ernstfall eine rasche Massenproduktion von Waffensystemen zu gewährleisten.
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Das ungarische Parlament wählt am Dienstag den Juristen András Baka zum neuen Staatspräsidenten. Die Nominierung erfolgte durch die Tisza-Fraktion unter Ministerpräsident Péter Magyar nach einer geheimen Abstimmung. Baka, der von 1991 bis 2008 als Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte tätig war und 2009 das Amt des Präsidenten des Obersten Gerichtshofs bekleidete, wird als unabhängige Persönlichkeit präsentiert. Er war 2011 durch die Regierung unter Viktor Orbán abgesetzt worden, nachdem er die damaligen Justizreformen kritisiert hatte. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte stellte später fest, dass diese Absetzung die Meinungsfreiheit verletzte.
Die Wahl erfolgt nach der vorzeitigen Beendigung der Amtszeit von Tamás Sulyok durch eine Verfassungsänderung. Während die Regierungspartei Fidesz den Prozess als rechtswidrig ablehnt und einen Boykott der Abstimmung angekündigt hat, gilt die Wahl aufgrund der Zweidrittelmehrheit der Tisza-Partei als sicher. Ein Gegenkandidat der rechtsextremen Mi Hazánk fehlt aufgrund unzureichender Abgeordnetenzahlen.
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Apple plant Berichten zufolge die Einführung einer neuen Produktreihe unter der Bezeichnung „Ultra“, beginnend mit einem faltbaren Smartphone. Das als „iPhone Ultra“ bezeichnete Modell soll voraussichtlich im September vorgestellt werden. Erste Informationen zu den Kameraschutz-Komponenten des Geräts deuten auf eine Farbvariante in Blau sowie auf ein Design mit einem horizontalen, abgerundeten Streifen für zwei Kameras, ein Mikrofon und einen Blitz hin.
Die Roadmap für das faltbare iPhone umfasst laut vorliegenden Planungen mehrere Generationen. Während das erste Modell für 2026 erwartet wird, ist eine zweite Generation für 2027 und eine dritte Generation für 2028 vorgesehen. Das Modell für 2028 könnte sowohl über ein größeres Innen- als auch über ein größeres Außendisplay verfügen. Apple hat die Einführung des iPhone Ultra sowie die technischen Details und Termine bislang nicht offiziell bestätigt.
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Eine Studie der University of California in San Diego zeigt, dass der Einsatz des Apple Vision Pro Headsets bei endoskopischen Eingriffen zur Behandlung verstopfter Tränenkanäle die Operationszeit verkürzen kann. Die im Fachjournal AJO International veröffentlichte Untersuchung untersuchte 32 Operationen, bei denen die Mediziner den endoskopischen Videostream direkt in ihr Sichtfeld projiziert bekamen, anstatt auf externe Wandmonitore zu blicken.
Im Durchschnitt dauerten die Eingriffe mit dem Headset 34,4 Minuten, während die Gruppe mit herkömmlichen Monitoren eine Dauer von 42,7 Minuten benötigte. Dies entspricht einer Zeitersparnis von etwa 19 Prozent. Sämtliche Eingriffe verliefen in beiden Gruppen erfolgreich und ohne Komplikationen. Die beteiligten Chirurgen gaben an, das Headset aufgrund einer geringeren körperlichen und mentalen Belastung sowie einer natürlicheren Körperhaltung zu bevorzugen. Zudem erwies sich die Technologie als platzsparender und kostengünstiger als die bisherigen Monitor-Setups. Die Forscher wiesen jedoch darauf hin, dass aufgrund der geringen Stichprobengröße weitere groß angelegte Untersuchungen zur Bestätigung der Ergebnisse notwendig sind.
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Microsoft erweitert seine Microsoft 365-Umgebung durch neue Funktionen und Schulungsformate, um die Nutzung von KI-Agenten und Copilot zu fördern. Mit dem „Comms Camp“ hat das Unternehmen ein Workshop-Format für Kommunikationsabteilungen eingeführt, das den Aufbau KI-gestützter Arbeitsprozesse unterstützt. Ein begleitender Leitfaden beschreibt den Prozess zur Erstellung von Agenten in fünf Schritten, wobei für die Umsetzung keine Programmierkenntnisse erforderlich sind.
Parallel dazu priorisiert Microsoft im Bereich Excel die Integration des Modells GPT-5.6 für mehrstufige Datenanalysen. Die Variante GPT-5.6 Sol weist dabei eine verbesserte Effizienz auf. Trotz technologischer Erweiterungen und eines Anstiegs auf 30 Millionen bezahlte Copilot-Lizenzen bleibt die Marktdurchdringung gering: Schätzungen zufolge nutzen weniger als 4,5 % der rund 450 Millionen Microsoft-365-Nutzer die bezahlte Version des KI-Assistenten. Von diesen zahlenden Kunden greifen lediglich 20 % bis 30 % wöchentlich auf den Dienst zu.
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Die geplante Abschaffung der sogenannten „Rente mit 63“, die es besonders langjährig Versicherten nach 45 Beitragsjahren ermöglicht, sorgt für politischen und gesellschaftlichen Widerstand. Während die Rentenkommission die Streichung der Regelung zur Entlastung der Rentenversicherung empfiehlt, mehren sich die Stimmen für Kompromisse. Ostdeutsche Ministerpräsidenten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen forderten zuletzt den Erhalt der abschlagsfreien Frührente, wobei sich nun Ansätze für Härtefallregelungen oder Übergangslösungen abzeichnen. Auch die Union diskutiert über eine „soziale Schutzrente“ für körperlich belastende Berufe.
Im Gegensatz dazu unterstützt der FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki die Abschaffung, da die Regelung entgegen der ursprünglichen Intention auch Personen in Bürojobs begünstige. Eine Umfrage des RTL/ntv-Trendbarometers zeigt jedoch eine deutliche Ablehnung in der Bevölkerung: 74 Prozent der Bundesbürger sprechen sich gegen die Abschaffung aus, wobei der Widerstand in Ostdeutschland mit 86 Prozent besonders hoch ist. Die politische Debatte bleibt angesichts der finanziellen Belastungen des Rentensystems und der Notwendigkeit eines geschlossenen Reformpakets angespannt.
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Riot Platforms meldet Kursgewinne nach Großvertrag
Die Aktie von Riot Platforms verzeichnete nachbörslich deutliche Kursgewinne, nachdem das Unternehmen einen langfristigen Pachtvertrag über 20 Jahre für die Bereitstellung von 191 Megawatt Rechenkapazität bekannt gab. Der Vertrag bezieht sich auf den Rockdale-Campus in Texas und soll einen Gesamtumsatz von rund 9,1 Milliarden US-Dollar generieren. Als Abnehmer der Kapazität wird ein führendes KI-Forschungsunternehmen identifiziert, wobei Medienberichte Anthropic PBC als Vertragspartner nennen. Die Auslieferung der Kapazität soll phasenweise bis Juni 2028 erfolgen.
Parallel dazu veröffentlichte das Digitalinfrastruktur-Unternehmen seine Quartalszahlen für das zweite Quartal 2026. Der Gesamtumsatz stieg im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 174,2 Millionen US-Dollar. Trotz des Umsatzwachstums verzeichnete das Unternehmen einen Nettoverlust von 237,2 Millionen US-Dollar, verglichen mit einem Nettogewinn im Vorjahresquartal. Das Unternehmen baut sein Geschäft über das Bitcoin-Mining hinaus durch die Bereitstellung von Rechenkapazitäten für KI-Anwendungen weiter aus.
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An den Finanzmärkten zeigt sich derzeit eine erhöhte Volatilität bei den Werten des Raumfahrtsektors, insbesondere bei den Aktien von AST SpaceMobile und Rocket Lab. Bei Rocket Lab belastten hohe Kosten für den Ausbau von Startdiensten und der Produktion von Raumfahrtsystemen die Profitabilität. Das Unternehmen gab für das dritte Quartal eine Bruttomarge zwischen 29 und 31 Prozent in Aussicht, was unter der Analystenschätzung von 37,6 Prozent liegt. Im nachbörslichen Handel verzeichnete die Aktie einen Rückgang von rund drei Prozent, während der erwartete Umsatz mit 250 bis 265 Millionen Dollar über den Prognosen lag. Parallel dazu kündigte Rocket Lab die Gründung der Rocket Lab Germany GmbH an. Diese Expansion zielt darauf ab, die Satelliten- und Komponentenfertigung in Deutschland auszuweiten und einen regionalen Hub für europäische Kunden zu schaffen. Das Unternehmen nutzt hierfür auch die Übernahme der Mynaric AG. Im Halbleitersektor bleibt der Fokus der Anleger auf Unternehmen wie Intel und TSMC.
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Der VfB Stuttgart hat den 21-jährigen Angreifer Dzenan Pejcinovic vom VfL Wolfsburg verpflichtet. Nach einem langwierigen Transferprozess einigten sich die Vereine auf eine Ablösesumme von rund 25 Millionen Euro. Der Vertrag des Stürmers ist auf fünf Jahre angelegt und enthält keine Ausstiegsklausel, während sich Wolfsburg eine Weiterverkaufsbeteiligung in unbekannter Höhe gesichert hat.
Pejcinovic, der zuletzt neun Bundesliga-Treffer für die Niedersachsen erzielte, ergänzt die Offensive der Schwaben neben Deniz Undav und Ermedin Demirovic. Der Wechsel erfolgt mit zeitlicher Verzögerung als Ersatz für Nick Woltemade. Auch der neue Bundestrainer Jürgen Klopp zeigt Interesse an dem Spieler und sieht ihn als mögliche Lösung für das Zentrum der Nationalmannschaft für die EM 2028. Der ehemalige Augsburger U-21-Nationalspieler sieht in dem Wechsel zum Champions-League-Teilnehmer die Chance, den nächsten Karriereschritt zu vollziehen.
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Der FIFA-Präsident Gianni Infantino steht im Zentrum eines massiven Machtkampfs innerhalb der Fußballwelt. Die Kontinentalverbände UEFA, AFC sowie CONCACAF haben in einem gemeinsamen offenen Brief an die Öffentlichkeit Kritik geäußert und fordern den Rücktritt des Verbandschefs. Auslöser ist der gescheiterte Plan, Rechte an Weltmeisterschaften an private Investoren zu verkaufen. Kritiker, darunter auch der ehemalige Weltmeister Mats Hummels, werfen Infantino vor, durch das Vorhaben die Bedeutung des Sportereignisses zu gefährden und finanzielle Eigeninteressen zu verfolgen. Hummels bezeichnete die Pläne als einen der größten Skandale der Sportgeschichte.
Während die FIFA die Vorwürfe als unzutreffend zurückweist, erhält Infantino Unterstützung durch US-Präsident Donald Trump. Dieser warnte auf seiner Plattform Truth Social vor einer Ablösung des Präsidenten und bezeichnete dessen Arbeit als äußerst erfolgreich. Die FIFA bestreitet zudem Berichte über eine Kontaktaufnahme Infantinos mit dem Weißen Haus im Zusammenhang mit dem Investorenplan.
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Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham konnten deutsche Athleten die ersten Medaillen gewinnen. Im Kugelstoßen sicherte sich Yemisi Mabry die Bronzemedaille mit einer Weite von 19,50 Metern. Sie musste sich hinter der Europameisterin Jessica Schilder aus den Niederlanden, die mit 20,73 Metern gewann, und Jorinde van Klinken mit 19,64 Metern geschlagen geben.
Im 5000-Meter-Lauf erzielte Florian Bremm den Gewinn der Silbermedaille. Mit einer Zeit von 13:15,60 Minuten belegte der 25-Jährige den zweiten Platz hinter dem Norweger Jakob Ingebrigtsen, der das Rennen in 13:15,29 Minuten abschloss. Der Franzose Étienne Daguinos wurde Dritter.
Im 100-Meter-Sprint erreichte die Deutsche Gina Lückenkemper lediglich den fünften Platz im Halbfinale. Mit einer Zeit von 11,28 Sekunden konnte sie den Einzug in das Finale nicht erreichen. Die Goldmedaille im selben Wettbewerb gewann die Britin Amy Hunt mit einer Zeit von 11,00 Sekunden.
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