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Nachrichten vom: Dienstag, 18. August 2026, 7:00

Trump reduziert Militäruebungen mit Südkorea

US-Präsident Donald Trump hat die Reduzierung gemeinsamer Militärübungen mit Südkorea angekündigt und damit parteiübergreifende Kritik im US-Senat ausgelöst. Sowohl der Demokrat Jack Reed als auch der Republikaner Thom Tillis verurteilten die Entscheidung scharf. Während Reed die Maßnahme als „wahnwitzig“ und „planlos“ bezeichnete, warnte Tillis vor den Folgen für die Abschreckung gegenüber Nordkorea und verwies auf die Unterstützung Russlands durch Pjöngjang im Ukraine-Krieg. Trump begründete die Verringerung der Manöver mit den hohen Kosten, die primär von den USA getragen würden, sowie der „feindseligen“ Signalwirkung gegenüber Nordkorea. Er kritisierte zudem, dass sich Südkorea geweigert habe, sich an US-Militäreinsätzen gegen den Iran zu beteiligen. Gleichzeitig deutete Trump laufende, „sehr positive“ Gespräche mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un an und lobte das respektvolle Verhältnis zu ihm. Trotz der Ankündigung des US-Präsidenten begann die gemeinsame Militärübung „Ulchi Freedom Shield“ am Montag wie geplant.

Politische Ausrichtung der Quellen: Eher links der Mitte

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Quellen

Berliner Landesnetz wurde kompromittiert

Im Rahmen forensischer Untersuchungen wurde eine Inkriminierung des Berliner Landesnetzes festgestellt, woraufhin die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz aus Sicherheitsgründen am vergangenen Freitag vom Netz isoliert wurden. Die Senatskanzlei bestätigte den Vorfall und die Einleitung von Maßnahmen zur Absicherung des Landesnetzes. Ein Notfallkrisenstab unter der Leitung des Landesbevollmächtigten für Informationssicherheit wurde eingerichtet. Das Landeskriminalamt, die Staatsanwaltschaft Berlin sowie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik sind in die Ermittlungen eingeschaltet; die Staatsanwaltschaft bestätigte die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens. Während die Senatskanzlei die Arbeitsfähigkeit der betroffenen Verwaltungen angibt, ist eine Kommunikation nach außen derzeit nur telefonisch möglich. Über die Hintergründe des Angriffs sowie das genaue Ausmaß sowie die Identität der Verantwortlichen liegen bislang keine konkreten Informationen vor. Die Untersuchungen zur Sicherung des Landesnetzes dauern an.

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Elbtunnel für Suedlink fertiggestellt

Ein wichtiger Meilenstein für die deutsche Energiewende ist erreicht: Der rund 5,2 Kilometer lange Elbtunnel für die Stromtrasse Suedlink ist fertiggestellt. Mit dem Durchbruch der Tunnelbohrmaschine ELSA in Wischhafen feierten Schleswig-Holstein und Niedersachsen den erfolgreichen Abschluss des Tunnelvortriebs unter der Elbe. Die unterirdische Verbindung zwischen Wewelsfleth und Wischhafen ist Teil einer etwa 700 Kilometer langen Hochspannungs-Gleichstromleitung, die Windstrom aus dem Norden über Niedersachsen, Thüringen und Hessen bis nach Bayern und Baden-Württemberg transportieren soll. Die Trasse wird vollständig als Erdkabel verlegt. Die Netzbetreiber TenneT und TransnetBW planen die Inbetriebnahme der gesamten Leitung für Ende 202kommaz028, was sechs Jahre später als ursprünglich vorgesehen ist. Die Leitung soll eine Leistung von bis zu vier Gigawatt erbringen und damit die Versorgungssicherheit stärken sowie den Transport erneuerbarer Energien ermöglichen. Der Kabeleinzug in das Bauwerk ist für das Jahr 2027 vorgesehen.

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