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Nachrichten vom: Sonntag, 13. September 2026, 18:00

Russische Drohne greift ukrainischen Zug an

In der Westukraine hat eine russische Drohne die Lokomotive eines Personenzugs im Gebiet Wolhynien angegriffen. Der Zug, der 206 Fahrgäste von Kiew nach Warschau beförderte, befand sich zum Zeitpunkt des Angriffs etwa zwei Kilometer von der polnischen Grenze entfernt. Laut der staatlichen Bahngesellschaft Ukrzaliznytsia gab es keine Verletzten, da die Besatzung rechtzeitig gewarnt wurde. Die Ukraine bezeichnet die Angriffe auf das Eisenbahnnetz als systematisch. Aufgrund der Lage in höchster Alarmbereitschaft werden in der Region Dnipro mit Verspätungen, Umleitungen und Evakuierungen gerechnet. Parallel dazu wurde nahe dem Grenzübergang Dorohusk-Jagodzin ein Lastwagen durch eine Drohne getroffen, was zu einer vorübergehenden Schließung des Übergangs führte. Der polnische Regierungschef Donald Tusk berief daraufhin einen Krisenstab ein. Die polnische Luftwaffe führte zudem präventive Einsätze durch, nachdem russische Drohnen in der Nähe der Grenze registriert worden waren. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha bezeichnete die Angriffe als Terror, der direkt an die Grenzen der NATO und der EU gehe.

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Ukrainische Drohnenangriffe auf russische Infrastruktur

In der Nacht zum 13. September 2026 kam es zu verstärkten Drohnenangriffen auf die russische Infrastruktur. Ukrainische unbemannte Flugobjekte trafen Industrieanlagen in der russischen Teilrepublik Tatarstan, darunter die Ölraffinerie Taneco sowie die TAIF-NK-Raffinerie und das Unternehmen Nischeckamskneftechim. In der Stadt Nischnekamsk führte ein Absturz einer Drohne dazu, dass ein Auto mit vier Insassen beschädigt wurde, wobei zwei Menschen getötet und zwei schwer verletzt wurden. Zudem verursachte ein Drohnenabsturz in ein Wohnhaus vier weitere Verletzte. Parallel dazu meldete der ukrainische Militärgeheimdienst einen Angriff auf die Raffinerie Slawjansk Eko in der Region Krasnodar, bei dem eine Ölverarbeitungsanlage und ein Tankpark getroffen wurden. In der Ukraine selbst startete Russland eine Attacke mit 453 Drohnen, von denen die Luftverteidigung 409 abfing. Dabei kam es zu Schäden an Wohngebäuden in Odesa sowie an Stromnetzen in Mykolaiv. Zudem wurde in der Region Wolhynien eine Lokomotive eines Personenzugs nahe der polnischen Grenze angegriffen; Verletzte gab es dabei nicht.

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Schweden steht vor entscheidender Parlamentswahl

In Schweden findet am Sonntag die Parlamentswahl statt, bei der ein enges Rennen zwischen dem regierenden Mitte-Rechts-Bündnis und der sozialdemokratischen Opposition erwartet wird. Während die Sozialdemokraten unter Magdalena Andersson in Umfragen mit rund 30 Prozent führen, liegen die rechtspopulistischen Schwedendemokraten mit 18 bis 19 Prozent an zweiter Stelle. Ein mögliches Wahlergebnis könnte zu einer tiefgreifenden Veränderung führen, da Ministerpräsident Ulf Kristersson die Einbindung der Schwedendemokraten in die Regierung in Aussicht gestellt hat. Die Partei unterstützt die aktuelle Minderheitsregierung aus Moderaten, Christdemokraten und Liberalen bereits seit vier Jahren als Mehrheitsbeschaffer. Im Wahlkampf stehen Themen wie Einwanderung, Kriminalität und Sicherheitspolitik im Fokus. Kristersson warnte vor Sicherheitsrisiken durch einen Sieg des linken Blocks hinsichtlich der Nato-Verpflichtungen. Unabhängig vom Wahlausgang wird eine komplexe Regierungsbildung erwartet, da keine der Parteien eine eigene Mehrheit erreicht und kleine Parteien wie die Zentrumspartei eine entscheidende Rolle spielen könnten.

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