US-Kongress verabschiedet neue Russland-Sanktionen
Der US-Kongress hat ein verschärftes Sanktionspaket gegen Russland verabschiedet, das nach dem verstorbenen Senator Lindsey Graham benannt ist. Nachdem der Senat das Gesetz bereits im Vormonat billigte, stimmte das Repräsentantenhaus mit einer Mehrheit von 262 zu 159 Stimmen für den Entwurf. Das Gesetz sieht Strafmaßnahmen gegen Wladimir Putin, russische Militärvertreter, Banken sowie die sogenannte Schattenflotte vor. Zudem können US-Einreiseverbote und das Einfrieren von Vermögenswerten verhängt werden.
Ein zentraler Bestandteil des Pakets sind weitreichende Zollbefugnisse für Präsident Donald Trump. Er kann Zölle von bis zu 100 Prozent gegen die fünf größten Importeure von russischem Öl und Erdgas – darunter China und Indien – verhängen. Kritiker und Experten warnen, dass das Gesetz Trump weitreichende Befugnisse im Bereich der Zollpolitik einräumt, die er auch gegen Verbündete nutzen könnte. Der Entwurf liegt nun zur Unterzeichnung an den Präsidenten vor, der seine Zustimmung bereits in Aussicht gestellt hat.
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Im Frankfurter Stadtteil Schwanheim sind zwei Menschen an Malaria erkrankt. Laut dem Frankfurter Gesundheitsamt leben beide Betroffenen im Stadtteil, arbeiten jedoch nicht am Flughafen und waren zuletzt nicht in einem Malaria-Risikogebiet. Die Behörde vermutet eine Infektion durch eine eingeschleppte Anopheles-Mücke, die über den nahegelegenen Flughafen nach Deutschland gelangt sein könnte.
Das Gesundheitsamt hat Mückenfallen am Flughafen sowie in der Nähe der Wohnorte der Erkrankten aufgestellt, um die Mücken genetisch auf ihre Herkunft zu untersuchen. Bisher wurden dort keine Anopheles-Mücken gefunden. Das Risiko für die Bevölkerung wird als sehr gering eingestuft, da die klimatischen Bedingungen in Deutschland für den Zyklus von Mücke und Erreger ungünstig sind. Dennoch rät das Amt zu Mückenschutz durch Repellentien und bedeckende Kleidung sowie zur Nutzung von Fliegengittern. Zudem werden Ärzte und Bürger dazu aufgerufen, bei entsprechenden Symptomen an Flughafen-Malaria zu denken. Bereits im Juli erkrankten sechs Flughafenmitarbeiter an Malaria, wobei zwei Personen verstarben.
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Aufgrund von Arbeiten an einem Seekabel in St. Peter-Ording ist die Nordseeinsel Helgoland zeitweise von der Strom- und Internetversorgung des Festlands abgeschnitten. Seit Mittwochmittag wird die Stromversorgung der Insel durch Dieselaggregate sichergestellt, wodurch bislang keine Einschränkungen für die Bevölkerung auftraten. Die Versorgung über die Aggregate soll bis Freitag um 14 Uhr fortgesetzt werden.
Am Donnerstag wird das Internet ab 8 Uhr für etwa zehn Stunden unterbrochen sein, was auch den Mobilfunk, das Festnetz sowie das bargeldlose Bezahlen betrifft. Notrufe bleiben auf der Insel weiterhin möglich. Einige Geschäfte und das Rathaus bleiben während der Bauarbeiten geschlossen, während andere Betriebe auf satellitengestützte Internetdienste ausweichen.
Die Arbeiten sind notwendig, da die Verbindungsmuffe zwischen dem Seekabel und dem Erdkabel am Festland wiederholt freigespült wurde. Um dies künftig zu verhindern, wurde das Kabel in der vergangenen Woche um etwa 700 Meter verlängert und in einer Tiefe von drei Metern verlegt.
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Die Bundesregierung plant ein umfassendes Maßnahmenpaket gegen organisierten Sozialleistungsmissbrauch und die Ausbeutung von EU-Zuwanderern. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) legte hierzu einen Aktionsplan vor, der in Abstimmung mit dem Innenministerium erarbeitet wurde. Das Kabinett soll den Plan noch im September beschließen, wobei die Umsetzung der Maßnahmen bis Jahresende erfolgen soll.
Im Fokus stehen insbesondere kriminelle Strukturen, die durch Scheinbeschäftigung und die Vermietung von sogenannten Schrottimmobilien Sozialleistungen erschleichen. Um dem entgegenzuwirken, sollen der Datenaustausch zwischen Behörden wie Jobcentern, Meldeämtern, Finanzämtern und der Polizei ausgeweitet werden. Zudem soll der Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Aufdeckung von Betrugsfällen verstärkt werden. Gegen Vermieter von verwahrlosten Immobilien sollen härtere Regeln sowie die Möglichkeit zur Enteignung bei dauerhafter Missachtung von Sanierungsauflagen eingeführt werden. Weitere Maßnahmen umfassen die Verschärfung der Haftung für Arbeitgeber bei Schwarzarbeit sowie die Prüfung von Wohnsitzanmeldungen zur Vermeidung von Überbelegung.
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EU fordert Strategiewechsel gegen hybride Bedrohungen
Das Europäische Parlament hat in einem Bericht die Notwendigkeit eines Strategiewechels im Umgang mit hybriden Bedrohungen bekräftigt. Die Abgeordneten bewerten die EU als befindlich in einer Grauzone zwischen Frieden und bewaffnetem Konflikt. Hybride Angriffe, die unterhalb der Schwelle eines bewaffneten Konflikts bleiben, umfassen laut Bericht koordinierte Aktionen wie Desinformation, Cyberangriffe und Sabotage an kritischer Infrastruktur. Als größte Bedrohung identifiziert das Parlament Russland, direkt sowie über Akteure wie Belarus, nennt jedoch auch China, den Iran und Nordkorea.
Die Abgeordneten fordern, dass feindliche Aktionen spürbare Kosten für die Verantwortlichen verursachen müssen. Zur Stärkung der Abwehr sollen die EU-Analysekapazität SIAC gestärkt, der Geheimdienstinformationsaustausch zwischen den Mitgliedstaaten verbessert und ein neuer EU-Aktionsplan gegen hybride Kriegsführung ausgearbeitet werden. Zudem wird eine engere Zusammenarbeit zwischen der EU und der NATO gefordert. Der Bericht wurde mit 470 Stimmen bei 129 Gegenstimmen und 62 Enthaltungen angenommen.
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Der Bundesgerichtshof verhandelt in Karlsruhe über mehrere Verfahren, in denen Maskenlieferanten Zahlungsansprüche gegen die Bundesrepublik Deutschland geltend machen. Im Zentrum steht die Frage, ob der Bund rechtmäßig von Verträgen aus der Corona-Pandemie zurücktreten durfte, indem er Mängel oder Verspätungen geltend machte. Während das Oberlandesgericht Köln den Rücktritt als unwirksam einstufte, deutete der Vorsitzende Richter Ralph Bünger in einer vorläufigen Einschätzung an, dass die Einhaltung der Liefertermine als wesentliche Bedingung für die Sicherung der Gesundheitsversorgung gewertet werden könnte. Ein Urteil wird für den 15. Dezember erwartet.
Parallel dazu werfen E-Mails aus dem Jahr 2020 ein neues Licht auf die Beschaffungsprozesse. Ein Beamter des Bundesgesundheitsministeriums ging im April 2020 von einem Marktpreis von 1,95 Euro pro Maske aus, während zeitgleich eine Bestellung von 100 Millionen Masken bei dem Unternehmen Emix-Trading zu einem Preis von 5,40 Euro pro Stück erfolgte. Rund 90 Verfahren mit einem Streitwert von etwa 2,3 Milliarden Euro sind derzeit anhängig.
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Samsung hat mit dem offiziellen Rollout der Benutzeroberfläche One UI 9 begonnen. Das Update, das auf Android 17 basiert, wird für die Galaxy S26-Serie, bestehend aus dem Galaxy S26, S26+ und S26 Ultra, verteilt. Die Auslieferung startet in Südkorea und wird in den kommenden Tagen auch in anderen Regionen wie Deutschland verfügbar sein. Auf Geräten wie dem Galaxy S26 FE ist die neue Software bereits vorinstalliert.
Die neue Version bietet erweiterte Funktionen der Galaxy AI, etwa die automatische Verfolgung von Personen in Videos oder kontextbezogene Vorschläge. Zudem ermöglicht das Update über das Modul „QuickStar“ der Good-Lock-App die Anzeige der Echtzeit-Netzwerkgeschwindigkeit in der Statusleiste. Weitere Neuerungen umfassen verbesserte Funktionen für den Dokumentenscanner, die Diktiergerät-App sowie neue Sicherheitsfunktionen wie den „Security Brief“. Die Verteilung erfolgt schrittweise, wobei die finale Version den Sicherheitspatch von September 2026 beinhaltet.
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Apple hat neue 3D-Modelle veröffentlicht, die eine interaktive Ansicht des iPhone Duo sowie der Modelle iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max ermöglichen. Die virtuellen Darstellungen erlauben es Nutzern, beim iPhone Duo den Faltvorgang zwischen dem geschlossenen und geöffneten Zustand zu simulieren sowie verschiedene Farbvarianten per Klick zu betrachten. Bei den iPhone 18 Pro-Modellen zeigen die Modelle zudem Veränderungen an der Face-ID-Logik und der FaceTime-Kamera.
Das iPhone Duo, Apples erstes faltbares Smartphone, ist in den Farben Sternenweiß und Nachthimmel erhältlich. Es verfügt über ein 5,4 Zoll großes äußeres und ein 7,6 Zoll großes inneres Super Retina XDR Display. Das Gerät nutzt den A20 Pro Chip und bietet Funktionen wie Split View sowie die Rückkehr von Touch ID. Während die iPhone 18 Pro und Pro Max bereits zur Vorbestellung bereitstehen und am 18. September verfügbar sein sollen, startet die Vorbestellung für das iPhone Duo am 16. Oktober mit einem Verkaufsstart am 23. Oktober.
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Paläontologen der Fundación Dinópolis haben in der spanischen Provinz Teruel Fossilien untersucht, die der Gattung Diplodocus zugeordnet werden. Die rund 150 Millionen Jahre alten Überreste stammen aus dem späten Jura und wurden am Fundort La Tejería bei El Castellar entdeckt. Erhalten sind 14 Wirbel aus dem mittleren und hinteren Teil des Schwanzes sowie mehrere Chevron-Knochen. Sollte sich die Bestimmung bestätigen, wäre dies der erste Nachweis dieses Dinosauriers außerhalb Nordamerikas.
Die anatomische Untersuchung und phylogenetische Analysen deuten auf eine Zugehörigkeit zur Gattung hin, wobei das Tier als naher Verwandter der nordamerikanischen Art Diplodocus hallorum betrachtet wird. Co-Autor Alberto Cobos schätzt die Körperlänge des Tieres auf etwa 25 Meter. Der Fund könnte auf einen Faunenaustausch zwischen Europa und Nordamerika hindeuten, da der Atlantik zu dieser Zeit noch deutlich schmaler war. Fachleute mahnen jedoch zur Vorsicht, da die Knochenfragmente für eine endgültige Bestimmung als unvollständig gelten könnten.
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Die US-Notenbank Federal Reserve hat den Leitzins erstmals seit 2023 angehoben. Die Zinsspanne steigt um 0,25 Prozentpunkte auf eine neue Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent. Mit dieser Straffung der Geldpolitik reagiert die Zentralbank auf die anhaltend hohe Inflation in den USA, die infolge des Iran-Kriegs zuletzt bei 3,4 Prozent lag. Notenbankchef Kevin Warsh erklärte, die Entscheidung unterstütze eine schnellere Rückkehr der Inflation zum Zwei-Prozent-Ziel.
Die Maßnahme stieß auf Kritik von US-Präsident Donald Trump, der eine Zinssenkung auf ein Prozent oder darunter forderte und der Fed politische Motive vorwarf. Auch aus dem Weißen Haus wurde die Entscheidung als „eher unglücklich“ bezeichnet. Experten hatten die Erhöhung bereits erwartet, um die Glaubwürdigkeit der Fed zu wahren und der Preisstabilität nachzukommen. Die Entscheidung markiert eine Abkehr von der bisherigen Zinspause und unterstreicht die Unabhängigkeit der Währungshüter gegenüber politischem Druck.
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Vor der an diesem Mittwochabend erwarteten Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed zeigt sich der Goldpreis im frühen Handel mit einer leichten Erholung. Nachdem der Preis zuletzt auf ein Monatstief gefallen war, legte das Edelmetall um 0,82 Prozent auf 4.32
9,40 US-Dollar pro Feinunze zu. An den Terminmärkten gilt eine Zinserhöhung um mindestens 25 Basispunkte mittlerweile als nahezu sicher und weitgehend eingepreist. Entscheidend für die weitere Entwicklung könnten die Aussagen von Fed-Chef Kevin Warsh zum künftigen geldpolitischen Kurs sowie die neuen Wirtschaftsprognosen sein. Während restriktive Signale Gold aufgrund höherer Opportunitätskosten belasten könnten, könnten politische Risiken in den USA und Sorgen um die Tragfähigkeit der Staatsfinanzen den Preis stützen. Parallel dazu verzeichneten die Ölpreise leichte Rückgänge. Der WTI-Future fiel auf 104,72 Dollar, während der Brent-Preis auf 108,06 Dollar sank. Unterstützt wird dieser Rückgang durch überraschend gestiegene US-Rohölbestände, wenngleich geopolitische Spannungen im Nahen Osten und der Ausfall einer saudi-arabischen Pipeline die Versorgungslage weiterhin belasten.
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Das Biotechnologie-Unternehmen BioNTech hat auf dem Welt-Lungenkrebskongress vielversprechende Daten zu einer neuen Therapie gegen Lungenkrebs präsentiert. In einer klinischen Phase-3-Studie zeigte die Kombination der Wirkstoffe Pumitamig und Elfetabart starke frühe Wirksamkeitssignale sowie eine ermutigende Verträglichkeit. In einem ersten, noch nicht zulassungsrelevanten Teil der Studie erreichte der Antikörper Gotistobart bei Patienten mit Plattenepithelkarzinom ein mittleres Gesamtüberleben von 18,5 Monaten, während die Kontrollgruppe mit dem Standard-Chemotherapeutikum Docetaxel einen Wert von 10,0 Monaten erreichte.
Infolge dieser Studienergebnisse hat die Privatbank Berenberg das Kursziel für die BioNTech-Aktie von 132 auf 140 US-Dollar angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Auch das Analysehaus Jefferies hält an einer Kaufempfehlung fest und sieht das Kursziel bei 138 US-Dollar. Die BioNTech-Aktie notierte im NASDAQ-Handel bei 96,85 US-Dollar. Der zweite, zulassungsrelevante Studienabschnitt wird derzeit in weltweit mehr als 160 Zentren durchgeführt.
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Der Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat bei einem von seinem Arbeitgeber Red Bull organisierten Showrennen in Silverstone einen Sieg im Go-Kart errungen. Unter dem Titel „Max gegen 100“ trat der Niederländer auf dem Gelände der englischen Rennstrecke gegen 100 Gegner an, die sich aus Fans, Influencern, Prominenten und Athleten, darunter der deutsche Zehnkampf-Weltmeister Leo Neugebauer, zusammensetzten. Verstappen startete von Platz 101 und überholte bereits in der ersten Runde mehr als 60 Karts. Das Rennen, das Teile der Formel-1-Strecke nutzte, dauerte gut 30 Minuten. Dabei erreichte der Rennfahrer innerhalb von 15 Runden die Spitze, womit er das Ziel, die 30 vorgesehenen Runden einzuhalten, halbierte. Verstappen beschrieb das Ereignis im Helmfunk als chaotisch, aber lustig und bezeichnete den Erfolg als seinen bisher größten Sieg. Das Event markierte eine Rückkehr zu seinen sportlichen Wurzeln, nachdem er 2013 bereits Kart-Weltmeister geworden war.
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Die Füchse Berlin unterlagen im zweiten Gruppenspiel der Champions League am Mittwochabend mit 29:35 gegen den ungarischen Club Veszprém HC. Vor rund 7.700 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle verlor der deutsche Bundesligist sein erstes Heimspiel der neuen Saison und gab damit die Tabellenführung an den Favoriten ab.
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der die Berliner durch schnelles Umschaltspiel und offensive Manndeckung punkteten, setzte sich Veszprém mit einem 21:16-Vorsprung bis zur Pause ab. Entscheidend für den Erfolg der Ungarn war eine Wurfeffizienz von 75 Prozent sowie die Leistung des Torhüters Emil Nielsen. Trotz einer verbesserten Abwehr und einer Aufholjagd in der zweiten Halbzeit, die durch zehn Treffer von Mathias Gidsel getragen wurde, fehlten den Füchsen in der Schlussphase die Kräfte. Ein verpasster Siebenmeter von Tobias Gröndahl verhinderte eine weitere Rückkehr in das Spiel.
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In der 3. Liga hat Rot-Weiss Essen beim 1:2-Auswärtssieg gegen den SV Waldhof Mannheim den zweiten Tabellenplatz erreicht. Vor 11.066 Zuschauern im Carl-Benz-Stadion gelang den Gästen nach einer torlosen ersten Halbzeit der Durchbruch in der zweiten Spielhälfte. Nachdem Owono-Darnell Keumo für Mannheim in der 63. Minute in Führung gegangen war, drehten die Essener die Partie innerhalb weniger Minuten. Janne Sietan glich in der 70. Minute zum 1:1 aus, bevor Semir Telalovic in der 72. Minute den entscheidenden Treffer zum 1:2 erzielte. Die Vorlage für den Sieg bereitete der eingewechselte Nick Bätzner vor. In der Nachspielzeit verpasste Mannheim eine späte Ausgleichschance, als Masca am Essener Torhüter Jakob Golz scheiterte. Während Rot-Weiss Essen mit nun vier Siegen aus sechs Spielen seine Serie fortsetzt, rutscht der SV Waldhof Mannheim mit sieben Punkten auf den zwölften Rang ab. Beide Mannschaften treten am kommenden Sonntag erneut an, Mannheim gegen Preußen Münster und Essen gegen Hansa Rostock.
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