Coros stellt Dura 2 Solar vor
Coros hat den neuen Fahrradcomputer Dura 2 Solar vorgestellt, der durch ein integriertes Solarpanel und ein vergrößertes Display besticht. Das Gerät verfügt über ein 3,5 Zoll großes Memory-in-Pixel-Display, das als Touchscreen fungiert und durch die neue Anordnung des Solarpanels besser im Sichtfeld liegt. Die Bedienung erfolgt über den Touchscreen, Tasten sowie eine Sprachsteuerung. Das Gehäuse besteht aus einer Kombination aus Carbon und eloxiertem Aluminium und wiegt etwa 99 Gramm.
Der Akku ermöglicht eine Laufzeit von bis zu 120 Stunden, wobei jede Stunde Sonneneinstrahlung bis zu zwei Stunden zusätzliche Nutzungsdauer generieren kann. Zu den Navigationsfunktionen gehören eine automatische Anstiegserkennung, Offline-Routenneuberechnungen sowie Live-Tracking mit Sicherheitsalarmen. Das Gerät ist nach IP67 wasserfest. Der Verkauf des Dura 2 Solar startet im Oktober bzw. November 2026. Der Preis für das Gerät allein liegt bei 499 Euro, während die Variante inklusive Halterung 549 Euro kostet.
Klimawandel beeinflusst Barnes-Eiskappe
Eine Analyse der Barnes-Eiskappe auf der kanadischen Baffininsel belegt, dass der menschengemachte Klimawandel die natürliche Dynamik der Eisschilde beeinflusst hat. Laut einer im Fachjournal „Science“ veröffentlichten Studie eines internationalen Forschungsteams erreichte der Laurentidische Eisschild vor etwa 3.000 bis 2.000 Jahren seine geringste Ausdehnung, bevor ein erneutes Wachstum einsetzte. Dieser Prozess hielt bis etwa 1960 an, als sich der Eisrand infolge gestiegener Sommertemperaturen durch Treibhausgas-Emissionen um etwa 200 bis 800 Meter zurückzog.
Die Wissenschaftler rekonstruierten die zeitliche Entwicklung durch die Untersuchung von Pflanzenresten, die durch das vorrückende Eis eingeschlossen wurden. Mittels der Radiokarbondatierung (C-14) sowie der Analyse des Beryllium-Isotops 10 konnten die Forscher die Phasen des Eiswachstums präzise bestimmen. Während das Team den Beginn des erneuten Wachstums als Auftakt einer neuen Kaltzeit interpretiert, wird unter Fachleuten diskutiert, ob dieser Maßstab für eine globale Vereisung ausreichend ist. Aufgrund steigender CO2-Konzentrationen halten die Forscher eine Rückkehr zu glazialen Bedingungen für äußerst unwahrscheinlich.
Garmin erweitert Fahrradcomputer-Serie
Garmin hat seine Serie der Fahrradcomputer um die Modelle Edge 1060 sowie Edge Explore 3 und Edge Explore 3 Plus erweitert. Der Edge 1060, der ab sofort für 799,99 Euro erhältlich ist, richtet sich an sportlich orientierte Radfahrer und führt eine Sprachsteuerung per Befehl „OK Garmin“ ein. Über ein integriertes Mikrofon und einen Lautsprecher lassen sich Navigationsziele festlegen, Leistungsdaten abfragen und Nachrichten über die Garmin Messenger App austauschen. Zudem kann eine digitale Klingel ausgelöst werden.
Das Gerät verfügt über ein 3,5 Zoll großes LCD-Display, einen Touchscreen sowie sieben haptische Tasten. Neue Navigationsfunktionen ermöglichen Routenplanungen nach persönlichen Vorlieben, etwa mit Fokus auf wenige Höhenmeter oder Kreuzungen. Der Edge 1060 bietet Funktionen wie Stamina, Power Guide und GroupRide-Erweiterungen sowie die Möglichkeit, kompatibles Zubehör via USB-C aufzuladen. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 20 Stunden bei intensiver Nutzung und bis zu 60 Stunden im Energiesparmodus. Die Modelle Edge Explore 3 (399,99 Euro) und Edge Explore 3 Plus (499,99 Euro) sind für Touren und den Alltag konzipiert.