Nachrichten vom Donnerstag, 1. Oktober 2026, 18:00

Die wichtigsten Nachrichten des Tages. Mit KI geprüft und zusammengefasst.

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Top Nachrichten

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Energiesteuersenkung sorgt für Preisschwankungen

Seit Mitternacht gilt die zweite Senkung der Energiesteuer in diesem Jahr, die für Benzin und Diesel einen Nachlass von 16,7 Cent pro Liter vorsieht. Die Maßnahme, die von Bund und Ländern gemeinsam finanziert wird und bis Ende Dezember 2026 gelten soll, führte am ersten Tag zu deutlich sinkenden Preisen. Laut ADAC sank der bundesweite Durchschnittspreis für Super E10 um 14,5 Cent und für Diesel um 15,2 Cent im Vergleich zum Vortag. In einigen Regionen wurden am Morgen Preise für E10 unter zwei Euro pro Liter erreicht. Nach dem Mittag kam es jedoch an vielen Tankstellen zu deutlichen Preisanstiegen um etwa 15 bis 20 Cent. Der ADAC kritisierte, dass die Entlastung durch diese Erhöhungen teilweise wieder aufgezehrt wurde, und mahnte, die Senkung nicht durch spätere Aufschläge wieder einzukassieren. Da Tankstellen nicht zur Weitergabe der Steuerersparnis verpflichtet sind, bleibt umstritten, in welchem Umfang die Entlastung letztlich bei den Verbrauchern ankommt.

Steuerzahlerbund kritisiert staatliche Ausgaben

Der Bund der Steuerzahler hat in seinem aktuellen „Schwarzbuch 2026/27“ zahlreiche staatliche Ausgaben in Deutschland als Steuerverschwendung kritisiert. Der Verband prangert dabei unter anderem Kostensteigerungen beim Ausbau des Berliner Flughafens BER an, wo die Kosten für ein neues Terminal von ursprünglich 344 Millionen Euro auf bis zu 2,5 Milliarden Euro steigen könnten. In Berlin werden zudem ein hitzebedingter Rückzugsort im Mauerpark sowie das Projekt „VeloFlow“ für Radfahrer beanstandet. Auch im Südwesten führt die Liste der Kritikpunkte zu Gegenreaktionen. In Stuttgart werden rund 350.000 Euro für Sonnenschirme sowie die langjährige Sanierung des „Café Planie“ bemängelt, während der Verband das Verwerfen eines teuren „Selfie-Schriftzugs“ lobt. Weitere Kritik richtet sich gegen einen Radwegumbau bei Böblingen für eine Million Euro sowie die Kosten der Holzbrücke „Franklin-Steg“ in Mannheim. Kritiker werfen dem Steuerzahlerbund vor, lediglich spektakuläre Einzelfälle ohne Kontext aufzulisten und keine repräsentative Gesamtdarstellung der öffentlichen Finanzen zu liefern.

Ferat Koçak gibt Ausschussplatz auf

Der Bundestagsabgeordnete der Linken, Ferat Koçak, gibt seinen Sitz im Innenausschuss des Bundestags auf. Damit zieht der Berliner Politiker Konsequenzen aus der Kritik an seinen Kontakten zu Mitgliedern der Familie Remmo sowie zum Aktivisten Ibrahim. Koçak wies Vorwürfe, er unterstütze organisierte Kriminalität, zurück und betonte, er gewähre niemandem Vorteile. Der Kontakt zur Familie Remmo kam laut Koçak zustande, als er für eine Antifa-Gruppe nach gebrauchten Smartphones suchte. Bei einem Treffen mit Issa Remmo habe er die Situation als überfordernd und naiv empfunden. Er habe das Gespräch nach etwa 15 Minuten beendet. Dennoch hatte er später Firas Remmo gebeten, ein Video einer Bundestagsrede zu teilen, was er rückblickend als Fehler bezeichnete. Bezüglich des Aktivisten Ibrahim gab Koçak an, diesen bei einer Wahlparty der Linken nicht erkannt zu haben. Er erklärte, seine Ausschusstätigkeit ruhen zu lassen, um die parlamentarische Arbeit seiner Kollegen nicht durch persönliche Angriffe zu belasten.

Politik

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Thomas Bareiss verlässt Haushaltsausschuss

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß hat seine Mitgliedschaft im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beendet. Wie der 51-Jährige mitteilte, habe er gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden Thorsten Frei entschieden, dem Gremium nicht mehr anzugehören. Er beabsichtige, künftig eine andere Aufgabe innerhalb der Unionsfraktion zu übernehmen. Der Rückzug erfolgt vor dem Hintergrund laufender Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hechingen. Gegen den Abgeordneten aus dem Zollernalbkreis besteht der Anfangsverdacht der fahrlässigen Straßenverkehrsgefährdung sowie der fahrlässigen Körperverletzung nach einem schweren Autounfall im Juli. Im Rahmen der Ermittlungen wird der Einfluss von synthetischen Betäubungsmitteln geprüft. Bereits im August hatte Bareiß eine Auszeit sowie parteipolitische Konsequenzen angekündigt und erklärt, nicht erneut als Bezirksvorsitzender der CDU Württemberg-Hohenzollern zur Wahl anzutreten. Während Bareiß’ Büro zu aktuellen Details keine inhaltliche Auskunft gab, bestätigte die Änderung der Mitgliederliste des Haushaltsausschusses den Verlust seines Sitzes im Gremium.

NATO erhält Westfaelischen Friedenspreis

Das Verteidigungsbündnis NATO wird in Münster mit dem Westfälischen Friedenspreis ausgezeichnet. Die Verleihung findet am Donnerstag, den 1. Oktober 2026, statt. Bundeskanzler Friedrich Merz hält in diesem Rahmen die Laudatio für die Auszeichnung, die von NATO-Chef Mark Rutte entgegengenommen wird. Die Verleihung findet ohne eine parallel ausgerichtete Friedenskonferenz statt, wie es in den Jahren 2023 und 2025 der Fall war. Damit besteht kein Konkurrenzformat zur Münchner Sicherheitskonferenz.

Russland beschlaegt westliche Firmenvermoegen

Die russische Führung verschärft ihre Maßnahmen gegenüber westlichen Unternehmen, die in Russland weiterhin geschäftlich aktiv sind. Laut einer Analyse des Institute for the Study of War (ISW) nutzt der Kreml die gezielte Beschlagnahmung ausländischer Vermögenswerte als politisches Druckmittel, um europäische Staaten zur Revision ihrer Sanktionspolitik gegenüber Russland zu bewegen. Per Dekret hat der russische Präsident Wladimir Putin die Vermögenswerte mehrerer internationaler Konzerne unter eine unbefristete „vorübergehende Verwaltung“ durch russische Unternehmen gestellt. Betroffen sind unter anderem der deutsche Handelskonzern Metro AG, der Schweizer Lebensmittelhersteller Nestlé sowie die französischen Unternehmen Auchan und Lemana PRO. Im Falle der Metro AG wurde die operative Kontrolle über die 91 russischen Standorte an das Unternehmen UK Torg RUS übertragen. Der Kreml begründet diese Schritte mit der Zugehörigkeit der Firmen zu sogenannten „unfreundlichen Ländern“. Experten werten diese Strategie als Versuch, durch asymmetrische Maßnahmen politischen Druck auf westliche Regierungen auszuüben.

Technologie

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MediaMarkt und Saturn schenken Mehrwertsteuer

MediaMarkt und Saturn führen eine Rabattaktion durch, bei der die Mehrwertsteuer geschenkt wird. Die Aktion läuft online vom 1. Oktober bis zum 5. Oktober um 23:59 Uhr. Voraussetzung für den Preisnachlass ist eine kostenlose Mitgliedschaft bei myMediaMarkt beziehungsweise mySaturn. Der beworbene Rabatt von 19 Prozent entspricht rechnerisch einem Preisnachlass von 15,966 Prozent auf den Verkaufspreis. Die Aktion umfasst zahlreiche Produkte aus den Bereichen Gaming und PC. Zu den reduzierten Artikeln gehören unter anderem die Nintendo Switch 2, die Xbox Series S sowie die Xbox Series X Digital Edition und der ROG Xbox Ally. Auch Zubehör wie der DualSense Edge, verschiedene Controller sowie Speicherkarten sind Teil des Angebots. Bei der PlayStation 5 Konsole selbst wird kein Extra-Rabatt gewährt. Die Aktion endet unmittelbar vor dem Prime Day von Amazon. Die Verfügbarkeit der reduzierten Produkte kann begrenzt sein.

Samsung stellt Galaxy Tab S12 vor

Samsung hat die neue Galaxy Tab S12-Serie vorgestellt, die aus den Modellen Galaxy Tab S12 Ultra und Galaxy Tab S12+ besteht. Die Geräte sind ab dem 7. Oktober in ausgewählten Märkten, darunter Deutschland, erhältlich. Beide Tablets nutzen ein Dynamic-AMOLED-2X-Display mit einer Spitzenhelligkeit von bis zu 1.600 Nits und verfügen über eine 120-Hz-Bildwiederholrate sowie einen integrierten S Pen. Das Ultra-Modell besitzt ein 14,6 Zoll großes Display und eine Bauhöhe von 5,1 Millimetern. Das Galaxy Tab S12+ verfügt über ein 12,6 Zoll großes Display. Beide Modelle basieren auf Android 17 mit One UI 9 und bieten Funktionen wie die Multi-Window-Ansicht sowie verschiedene Galaxy AI-Anwendungen. Eine Besonderheit ist die erstmalige Vorinstallation von Adobe Photoshop auf einem Android-Tablet. Die Hardware wird durch einen 3-Nanometer-Prozessor angetrieben. Das Ultra-Modell bietet eine Akkulaufzeit von bis zu 23 Stunden, während das S12+ bis zu 21 Stunden Videowiedergabe ermöglicht. Beide Geräte sind nach IP68 zertifiziert.

Samsung bringt Galaxy Watch Ultra2 vor

Samsung hat die Galaxy Watch Ultra2 als neue Premium-Smartwatch auf den Markt gebracht. Das Gerät verfügt über ein 1,5-Zoll-Super-AMOLED-Display, das eine Spitzenhelligkeit von über 5.000 cd/m² erreicht. Für die Hardware setzt der Hersteller auf die Snapdragon Wear Elite Plattform, ergänzt durch 2 GB Arbeitsspeicher und 64 GB internen Speicher. Die Smartwatch ist mit einem Titangehäuse ausgestattet und erfüllt Schutzstandards wie IP69K, 10 ATM sowie die Norm EN13319, wodurch sie für Tauchgänge bis 40 Meter Tiefe geeignet ist. Ein 800-mAh-Akku ermöglicht eine Laufzeit von bis zu 60 Stunden und unterstützt eine Schnellladefunktion. Das Modell bietet zudem LTE-Unterstützung sowie Funktionen zur Gesundheitsüberwachung, darunter EKG und Blutdruckmessung, wobei letztere an ein Samsung-Smartphone gebunden sind. Die Galaxy Watch Ultra2 wird mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 749 € angeboten. Bei Amazon war das Modell zuletzt in der Farbe Titanium Silver für 489 € erhältlich.

Finanzen

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Micron-Ergebnisse beeinflussen europäische Halbleiter

Die starken Quartalszahlen und der optimistische Ausblick des US-Speicherchipherstellers Micron Technology sorgten am Donnerstag zunächst für positive Impulse im europäischen Halbleitersektor. Das Unternehmen verzeichnete einen Umsatzanstieg auf 54,23 Milliarden Dollar sowie eine Verfünffachung des bereinigten Gewinns auf 33,42 Dollar pro Aktie, wobei die Werte die Markterwartungen deutlich übertrafen. Für das kommende Geschäftsjahr erwartet Micron noch bessere Ergebnisse. Im XETRA-Handel profitierten zunächst Titel wie Infineon und PVA TePla von den Signalen zur Nachfrage nach KI-Anwendungen. Im weiteren Handelsverlauf gerieten europäische Tech-Werte jedoch unter Druck, was unter anderem auf steigende Ölpreise und Anleiherenditen zurückgeführt wurde. Während einige Werte zulegten, verzeichneten andere Unternehmen wie Siltronic und AIXTRON Verluste. Auch die Aktie von Micron selbst konnte die anfänglichen Gewinne nicht nachhaltig halten und geriet zeitweise ins Minus, bedingt durch Warnungen vor steigenden Kosten, welche die Margen belasten könnten.

Streit um Reform der Rente mit 63

In der politischen Debatte um die Abschaffung der abschlagsfreien Altersrente nach 45 Versicherungsjahren, umgangssprachlich als „Rente mit 63“ bezeichnet, ringen die Koalitionspartner Union und SPD um die Ausgestaltung einer möglichen Reform. Während die Rentenkommission die Beendigung der Regelung zum frühestmöglichen Zeitpunkt unter Wahrung des Vertrauensschutzes empfiehlt, stehen unterschiedliche Übergangsfristen im Raum. Während Teile der SPD sowie Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas eine fünfjährige Übergangsphase für möglich halten, fordert die Union eine kürzere Frist. Die Diskussion umfasst auch alternative Kompromisse, wie die Erhöhung der erforderlichen Beitragsjahre auf 46 oder 47 oder die Reduzierung der Anrechnung von Erziehungszeiten. Kritiker warnen, dass eine geringere Berücksichtigung von Erziehungszeiten Frauen benachteiligen könnte. Die wirtschaftliche Relevanz der Reform ist hoch: Laut Deutschem Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) könnte eine vollständige Abschaffung pro Rentnerjahrgang bis zu zehn Milliarden Euro einsparen und etwa 125.000 Arbeitskräfte sichern. Eine rückwirkende Aufhebung bereits bewilligter Renten ist nicht Gegenstand der Beratungen.

S&P 500 nahe Rekordhoch trotz Schwachstelle

Der S&P 500 notiert trotz einer geringen Marktbreite nahe seinem Rekordhoch, was die zunehmende Abhängigkeit des US-Aktienmarktes von wenigen Technologie- und KI-Schwergewichten verdeutlicht. Während der Index am Mittwochabend bei rund 7.705 Punkten stabil blieb, zeigt sich unter der Oberfläche eine deutliche Schwäche. Laut Marktanalysen liegen mehr als 40 Prozent der S&P-500-Aktien mindestens 20 Prozent unter ihrem jeweiligen 52-Wochen-Hoch. Im September schlossen zudem 78 Prozent der Indexwerte im Minus. Die Diskrepanz zwischen der Stabilität der großen Indizes und der Performance der Einzelwerte erreicht ein Ausmaß, das an die Dotcom-Blase erinnert. So notierten zuletzt weniger als 45 Prozent der Aktien über ihrer 200-Tage-Linie. Diese Schieflage wird durch die hohe Gewichtung weniger Titel verstärkt, wobei die 20 stärksten Aktien massive Kursgewinne verbuchten, während die übrigen 480 Werte insgesamt Verluste erlitten. Analysten warnen, dass ein Rückgang der KI-Gewinner die bisher verdeckte Korrektur im restlichen Markt offenlegen könnte.

Sport

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Klopp bittet um Geduld

Der deutsche Bundestrainer Jürgen Klopp hat vor dem Nations-League-Spiel gegen Serbien um Geduld für die Entwicklung der Nationalmannschaft gebeten. Er wies die Kritik an der Zusammenspiel-Qualität von Joshua Kimmich und Felix Nmecha zurück und betonte, dass die beiden Spieler nicht für die jüngsten Ergebnisse verantwortlich seien. Klopp verdeutlichte, dass die Kombination aus Kimmich und Nmecha im aktuellen System nicht als klassische Doppelsechs agiere, sondern Kimmich eine defensivere Position einnehme. Mit einem Vergleich zum Ballett verdeutlichte der Trainer, dass ein Ensemble nach nur wenigen Tagen nicht sofort perfekt funktionieren könne. Er kritisierte zudem die öffentliche Bewertung des laufenden Prozesses unter einem „Brennglas“. Nach einem Unentschieden gegen die Niederlande und einer 0:1-Niederlage gegen Griechenland gehören Kimmich und Nmecha dem Kader für die kommenden Partien gegen Serbien und erneut Griechenland nicht mehr an. Klopp betonte, dass die Mannschaft sich erst auf die neuen taktischen Vorgaben einspielen müsse.

Kimi Antonelli belegt fünften Platz

Nach einem schwierigen Wochenende beim Großen Preis von Aserbaidschan blickt Mercedes-Fahrer Kimi Antonelli auf den fünften Platz in Baku zurück. Der WM-Spitzenreiter startete nach einem Unfall im Qualifying lediglich von Platz 16. Um keine unnötigen Fehler zu riskieren, entschied sich der 20-Jährige im Rennen bewusst dazu, unter dem Limit zu fahren. Trotz der Erfahrung, dass er in Baku nicht mit voller Geschwindigkeit agieren konnte, wertet er das Ergebnis als lehrreich. Der ehemalige Formel-1-Pilot Ralf Schumacher sieht für Antonelli keine Gefahr eines Leistungseinbruchs und verweist auf ein mögliches neues Update von Mercedes. Während George Russell in Baku ein exzellentes Wochenende mit starker Leistung gegen Max Verstappen erlebte, bereitet sich Antonelli nun auf den kommenden Grand Prix in Malaysia vor. Dort wird der Sepang International Circuit als neue Strecke erwartet. Antonelli betont, seinen Fokus nicht auf die Punkteverteilung, sondern auf Siege zu legen, um den Weltmeistertitel zu sichern.

Beleidigungen beim DFB-Spiel in Augsburg

Beim Nations-League-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Griechenland kam es in der Augsburger WWK-Arena zu verbalen Attacken gegen Spieler und Zuschauer. Laut dem langjährigen DFB-Fan Steven Pawlowicz kam es bereits in der ersten Minute zu wüsten Beschimpfungen aus der dritten Reihe, die sich gegen deutsche Akteure, insbesondere gegen Bayern-München-Spieler, sowie gegen deren Aussehen richteten. Auch andere Zuschauer wurden massiv beleidigt und mit Gewalt bedroht. Der 32-Jährige aus Nürnberg reagierte auf die Vorfälle, indem er mit lautstarken, positiven Rufen, unter anderem mit dem Namen von Karim Adeyemi, den Pöbeln entgegenhielt. Diese Rufe waren über die Außenmikrofone der ARD deutlich zu hören. Pawlowicz gab an, dem Ordner die Situation gemeldet zu haben, jedoch keine Reaktion erhalten zu haben. Die Partie endete mit einer 0:1-Niederlage für Deutschland, was zugleich die erste Pleite in der Ära von Bundestrainer Jürgen Klopp darstellte.

Politische Ausrichtung der Quellen

Dieser Wert zeigt, wie die verwendeten Quellen eines Artikels politisch einzuordnen sind, gemessen auf einer Skala von 0 (weit links) über 50 (Mitte/neutral) bis 100 (weit rechts).

Der Score wird automatisch berechnet: Jeder Nachrichtenquelle ist ein politischer Ausrichtungswert aus unserer Datenbank zugeordnet. Der Gesamtscore ist der Durchschnitt aller verwendeten Quellen. Quellen ohne bekannte Einordnung fließen neutral (50) ein.