Einen Tag vor der Parlamentswahl in Armenien wurden sechs Politiker der pro-russischen Oppositionspartei „Starkes Armenien“ festgenommen. Die staatliche Nachrichtenagentur Armenpress berichtete, dass die Zentrale Wahlkommission den Ermittlern die Einleitung von Strafverfahren gegen die Kandidaten gestattet habe. Gründe für die Festnahmen wurden bislang nicht genannt, und das zuständige Ermittlungskomitee äußerte sich nicht zu dem Vorgehen.
Die Wahl am Sonntag gilt als richtungsweisende Entscheidung für die geopolitische Zukunft des Landes zwischen einer Annäherung an die EU und der Beibehaltung der Beziehungen zu Russland. Während die Regierungspartei „Zivilvertrag“ unter Premierminister Nikol Paschinjan laut Umfragen mit 24 bis 32 Prozent führt, liegt die Partei „Starkes Armenien“ bei sechs bis elf Prozent. Die Opposition kritisiert Paschinjans Kurs in Richtung Westen. Der Parteivorsitzende Samwel Karapetjan steht derzeit unter Hausarrest, da ihm vorgeworfen wird, zum Sturz der Regierung aufgerufen zu haben, was er als politisch motiviert zurückweist.
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Ein russischer Drohnenangriff hat in der Nacht auf Sonntag eine Anlage zur Lagerung abgebrannter Brennelemente nahe dem Atomkraftwerk Tschernobyl getroffen. Nach Angaben des ukrainischen Staatskonzerns Energoatom wurde ein Gebäude für die Annahme von Containern beschädigt, wobei sich ein Feuer auf etwa 40 Quadratmeter ausbreitete und gelöscht werden konnte. Die Strahlungswerte blieben laut ukrainischen Behörden stabil, es gab keine Verletzten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte den Angriff auf die kritische Infrastruktur als „extrem niederträchtig“. Auch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) bezeichnete den Vorfall als äußerst besorgniserregend, da sich das Ziel in unmittelbarer Nähe zu großen Mengen an Kernmaterial befand. Ein IAEA-Team wird die Schäden an der Fassade und den benachbarten Gebäuden in Kürze begutachten. Parallel zu den Vorfällen bei Tschernobyl meldeten ukrainische Behörden weitere russische Angriffe auf die Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja, bei denen mindestens zwei Menschen getötet wurden.
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Am Donnerstag, den 4. Juni, kam es am Flughafen Frankfurt zu einem Zwischenfall mit einer Boeing 787-9 Dreamliner der Lufthansa. Gegen 12:45 Uhr klappte das Bugfahrwerk der Maschine an der Parkposition A15 unerwartet ein, woraufhin das Flugzeug auf die Nase sank. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich 13 Crewmitglieder sowie Mitarbeiter von Dienstleistungsunternehmen an Bord; Passagiere waren noch nicht eingestiegen. Insgesamt wurden fünf Personen verletzt, darunter zwei Lufthansa-Mitarbeiter, die das Krankenhaus jedoch bereits wieder verlassen konnten.
Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hat die Untersuchung des Vorfalls aufgenommen und die Beweisführung an der Maschine bereits abgeschlossen. Die BFU plant, nächste Woche mit den Zeugenvernehmungen zu beginnen; ein erster Zwischenbericht wird in etwa acht Wochen erwartet. Die Ursache für das Zusammenklappen des Fahrwerks ist bislang ungeklärt. Das betroffene Flugzeug wurde nach dem Enttanken und Anheben auf das Technik-Gelände geschleppt und soll dort repariert werden.
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Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte (SPD) warnt vor einer zu hohen Aufgabendichte bei den geplanten Reformvorhaben der Bundesregierung vor der politischen Sommerpause. Angesichts der Vielzahl an Themen wie Steuer-, Gesundheits-, Pflege-, Renten-, Arbeits- und Energiepolitik mahnt der Bremer Bürgermeister zu einer Priorisierung. Er sieht die Steuerreform als vorrangig an, um Wachstum und Arbeitsplätze zu sichern, während Rentenfragen auch in der zweiten Jahreshälfte gelöst werden könnten.
Bovenschulte fordert zudem eine befristete Aussetzung der Schuldenbremse, um die nicht gegenfinanzierten Teile der Steuerreform zu tragen. Er warnt davor, dass die Länder im Bundesrat Widerstand leisten oder Reformen blockieren könnten, falls finanzielle Nachteile für Kommunen und Länder entstehen. Insbesondere bei der Einkommensteuer seien die Spielräume in den Haushalten erschöpft. Gegenüber der Bundesregierung kritisierte er zudem die hohe Zahl kommunikativer Fehler und die Gefahr, durch zu viele Ankündigungen Erwartungen zu wecken, die letztlich nicht erfüllt werden können.
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Der russische Präsident Wladimir Putin hat den ehemaligen deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder zu einem Vier-Augen-Gespräch im Kreml empfangen. Der Kreml-Berater Juri Uschakow bezeichnete die Unterredung als „gut“ und „freundlich“, machte jedoch keine Angaben zum Inhalt des Treffens. Putin hatte Schröder zuvor als bevorzugten Vermittler für mögliche Verhandlungen zwischen Russland und Europa im Ukraine-Konflikt genannt.
Während der SPD-Politiker Ralf Stegner das Gespräch als Chance wertet und betont, dass Schröder als „Elder Statesman“ als Vermittler zu Putin fungieren könne, äußerten Vertreter der EU und der Ukraine Vorbehalte. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas schloss Schröder aufgrund seiner früheren Tätigkeiten für russische Staatsunternehmen als Vermittler aus. Auch die Bundesregierung reagierte zurückhaltend; das Auswärtige Amt gab an, nicht in die Unterredung eingebunden gewesen zu sein. Das Treffen findet vor dem Hintergrund intensiver diplomatischer Bemühungen statt, unter anderem durch ein geplantes Treffen der E3-Staaten mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj in London.
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Die russische Wirtschaft zeigt im fünften Jahr des Krieges deutliche Anzeichen von Schwäche, während der Kreml offiziell an einer stabilen Zukunft festhält. Das Internationale Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg findet vor dem Hintergrund steigender Staatsausgaben und massiver Budgetdefizite statt. Laut Finanzminister Siluanow droht eine Budgetüberschreitung der Kriegskosten um mindestens 2 Billionen Rubel, was Kürzungen in anderen Bereichen erforderlich machen könnte.
Die wirtschaftliche Lage ist durch eine hohe Inflation, einen Leitzins von 14,5 Prozent und einen erheblichen Arbeitskräftemangel geprägt. Während der Rüstungssektor als Haupttreiber der Wirtschaft fungiert, leiden zivile Branchen wie die Gastronomie unter steigenden Steuern, hohen Preisen und sinkender Nachfrage. Zudem belasten ukrainische Drohnenangriffe auf die Energieinfrastruktur die Einnahmen aus dem Ölsektor. In der Bevölkerung wächst die Verunsicherung; Umfragen des Lewada-Zentrums zeigen, dass Inflation und die anhaltenden Kriegshandlungen die drängendsten Sorgen der Menschen darstellen.
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Das polnische Entwicklerstudio Bloober Team und das neu gegründete Paramount Games Studio haben gemeinsam den Titel „Star Trek: Shadow Frontier“ angekündigt. Das im Jahr 2027 erscheinende Spiel ist als storybasiertes Action-Adventure in der Third-Person-Perspektive angelegt und nutzt das Genre des psychologischen Thrillers. Die Handlung konzentriert sich auf die Figur Ro Laren, für die die Schauspielerin Michelle Forbes sowohl ihre Stimme als auch ihr Aussehen beisteuert.
Die Geschichte spielt auf einem unkartografierten Planeten, der als Friedhof für Raumschiffe beschrieben wird und von einer korrumpierenden Entität beherrscht wird. Die Spieler müssen in einer Umgebung überleben, in der die Grenzen zwischen Realität und Wahn verschwimmen. Zur Spielmechanik gehören die Erkundung, Rätsel sowie Kämpfe gegen mutierte Kreaturen unter Einsatz klassischer Ausrüstung wie Phaser und Tricorder. „Star Trek: Shadow Frontier“ soll für den PC, die PlayStation 5, Xbox Series X/S sowie die Switch 2 veröffentlicht werden.
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Das Summer Game Fest 2026 präsentiert im Juni eine Vielzahl neuer Videospiel-Ankündigungen und Trailer. Nach den einleitenden Sony-Events, wie der PlayStation State of Play, stand die von Geoff Keighley geleitete Hauptshow im Fokus. Zu den bestätigten Highlights der Veranstaltung gehörten die Ankündigung von Resident Evil: Veronica sowie das Taktikspiel Star Wars: Zero Company, dessen Veröffentlichung für den 27. August 2026 auf PC, PS5 und Xbox Series S/X angekündigt wurde. Weitere vorgestellte Titel sind Alien Isolation 2, das auf mehreren Plattformen inklusive Nintendo Switch 2 erscheinen soll, sowie genAtlas, ein Projekt des ehemaligen Schöpfers von Shadow of the Colossus. Das Programm umfasst zudem verschiedene spezialisierte Shows wie den Xbox Games Showcase, den PC Gaming Showcase und den Deutschen Indie Showcase. Neben Blockbuster-Ankündigungen bot das Event auch Raum für Indie-Projekte und Informationen zu Entwicklungen im Bereich der Barrierefreiheit.
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Im Rahmen des Summer Game Fest 2026 hat der südkoreanische Entwickler Shift Up den Nachfolger von Stellar Blade angekündigt: Stellar Blade: Blood Rain. Das Action-Adventure befindet sich derzeit noch in einer frühen Entwicklungsphase und knüpft an die Ereignisse des ersten Teils an. Im Zentrum der Handlung steht die neue Protagonistin Evie, die die Rolle von Eve übernimmt. Im ersten Trailer wird Evie mit kurzhaarigem Erscheinungsbild gezeigt, die ihre Gegner mit mechanisch verstärkten Fäusten bekämpft.
Im Gegensatz zum Vorgänger, dessen Publishing durch Sony Interactive Entertainment erfolgte, übernimmt Shift Up die Vermarktung für Blood Rain nun selbstständig über eine neu gegründete Publishing-Abteilung. Das gezeigte Bildmaterial stammt ausschließlich aus der PC-Version, was auf eine mögliche zeitgleiche Veröffentlichung für PC und die aktuelle Konsolengeneration hindeutet. Ein Veröffentlichungsdatum ist bislang nicht bekannt, wobei ein Release vor 2027 unwahrscheinlich erscheint. In sozialen Netzwerken löste die Vorstellung der neuen Hauptfigur bereits erste Diskussionen innerhalb der Community aus.
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Das Hanseatische Oberlandesgericht hat entschieden, dass die Hamburger Sparkasse (Haspa) den Sparvertrag „Festzins Sparen 60 Monate“ nicht automatisch um weitere fünf Jahre verlängern darf. Die Klausel, die eine solche einseitige Verlängerung ohne Kündigungsmöglichkeit vorsah, wurde nach einer Klage der Verbraucherzentrale Hamburg für unwirksam erklärt, da sie Kunden unangemessen benachteiligt. Im konkreten Fall sank der Zinssatz bei einer automatischen Verlängerung von 0,25 Prozent auf 0,01 Prozent pro Jahr. Betroffene Kunden können nun versuchen, ihre Verträge vorzeitig zu beenden und das eingezahlte Kapital sowie mögliche Verzugszinsen zurückzufordern. Die Verbraucherzentrale stellt hierfür einen Musterbrief bereit. Die Sparkasse gab an, dass das beanstandete Angebot nicht mehr im Neugeschäft angeboten wird und die Entscheidung nur wenige Kunden betreffe. Eine Revision gegen das Urteil wurde nicht zugelassen, wobei die Bank Beschwerde einlegen kann. Ansprüche können aufgrund der dreijährigen Verjährungsfrist zum Jahresende verjähren.
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Die steuerlichen Rahmenbedingungen für Kryptowerte in Deutschland werden durch neue Vorgaben und Gerichtsurteile präzisiert. Ein Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 6. März 2025 bestätigt, dass Kryptowerte nach einer Haltefrist von mindestens einem Jahr steuerfrei veräußert werden können, was auch für Bestände gilt, die im Staking eingesetzt wurden. Bei einer Haltedauer von unter einem Jahr müssen Gewinne über einer Freigrenze von 1.000 Euro mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert werden. Dies gilt auch für den Tausch zwischen verschiedenen Kryptowährungen. Einkünfte aus Staking, Lending oder Mining werden als sonstige Einkünfte behandelt.
Zudem legte das Niedersächsische Finanzgericht am 10. Juli 2025 fest, dass der gewerbliche Handel mit NFTs als sonstige Leistung gilt und dem Umsatzsteuersatz von 19 Prozent unterliegt. Ab 2026 verpflichtet die EU-Richtlinie DAC8 Krypto-Dienstleister dazu, Transaktionsdaten automatisch an die Finanzbehörden zu melden, was die steuerliche Transparenz erhöht. Die Branche warnt vor möglichen Folgen für den Innovationsgeist.
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Wirtschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie der Sozialverband VdK fordern eine Reform des Ehegattensplittings, um die steuerliche Förderung gezielter an Kinder zu knüpfen und Erwerbsanreize für Zweitverdienende zu erhöhen. Ein von Ökonominnen vorgeschlagenes Modell sieht vor, die Einkommensübertragung zwischen Ehepartnern auf maximal 13.805 Euro zu begrenzen. Die daraus resultierenden Mehreinnahmen sollen durch eine Erhöhung des Kindergeldes und des Kinderfreibetrags um etwa 22 Prozent an Familien und Alleinerziehende zurückfließen. Während das Modell Paare mit Kindern und Alleinerziehende entlasten würde, müssten einkommensstarke Haushalte ohne Kinder mit höheren Steuern rechnen. Kritiker aus der Union lehnen die Reform ab und betonen die Bedeutung der Ehe als Unterhaltsgemeinschaft. Der VdK fordert zudem, dass eine Neuregelung den Bestandsschutz für bestehende Familien wahren und die finanzielle Eigenständigkeit von Frauen stärken muss, um Altersarmut entgegenzuwirken. Ziel der Reformvorschläge ist es, die steuerliche Anerkennung an die heutige Lebenswirklichkeit und Sorgearbeit anzupassen.
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In den Playoff-Viertelfinals der spanischen Liga ACB hat der Inselklub Teneriffa Real Madrid aus der Serie geworfen. Nach dem Sieg im dritten Entscheidungsspiel in der Hauptstadt mit 107:95 sicherte sich der achtgesetzte Club den Einzug in die nächste Runde. Damit beendet Real Madrid, das die reguläre Saison als Erstplatzierter abschloss, die Spielzeit 2025/26 ohne Titel.
Maßgeblich für den Erfolg der Kanaren war die Leistung des aus Chemnitz ausgeliehenen Kevin Yebo, der 22 Punkte und sieben Rebounds beitrug. Auch die Spieler Patty Mills und Marcelinho Huertas trugen zum Sieg bei. Trainer Txus Vidorreta lobte die Leistung seines Teams, das in der Serie gegen den Rekordmeister bestehen konnte. Bei Real Madrid fehlten aufgrund von Verletzungssorgen unter anderem die Center Eddy Tavares und Usman Garuba, was sich insbesondere in der Rebound-Statistik bemerkbar machte. Es ist das erste Ausscheiden von Real Madrid in der ersten Playoff-Runde seit 2008.
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Die 19-jährige Russin Mirra Andrejewa hat die French Open gewonnen und sich damit ihren ersten Grand-Slam-Titel gesichert. Im Finale in Paris setzte sie sich gegen die polnische Qualifikantin Maja Chwalinska mit 6:3 und 6:2 durch. Damit ist Andrejewa die jüngste Siegerin in Roland Garros seit Monica Seles im Jahr 1992. Für die 24-jährige Chwalinska markierte der Turnierlauf einen bedeutenden Erfolg, da sie sich nach drei Sieges in der Qualifikation erstmals in das Hauptfeld spielte und den Sprung in die Top 25 der Weltrangliste schaffte. Chwalinska, die ohne Sponsoren antrat, verbesserte ihre Platzierung von Platz 114 auf Platz 21. Durch den Finaleinzug sicherte sie sich ein Preisgeld von 1,4 Millionen Euro. Chwalinska war die zweite Qualifikantin in der Geschichte, die ein Grand-Slam-Finale erreichte, nachdem zuvor Emma Raducanu bei den US Open 2021 diesen Erfolg feierte.
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Die iranische Fußballnationalmannschaft sieht sich bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 mit erheblichen Reisebeschränkungen und bürokratischen Hürden konfrontiert. Nach Angaben des iranischen Botschafters in Mexiko, Abolfazl Pasandideh, darf die Delegation das US-Territorium nur an den jeweiligen Spieltagen betreten und muss das Land noch am selben Tag wieder verlassen. Das Teamquartier befindet sich in Tijuana, Mexiko, nahe der Grenze. Während die ersten beiden Vorrundenspiele in Los Angeles stattfinden, erfordert das dritte Gruppenspiel in Seattle eine Reise von über 1.700 Kilometern Luftlinie. Da das Spiel gegen Ägypten erst spät endet, verbleiben der Mannschaft nur etwa zwei Stunden, um die USA wieder zu verlassen. Zudem wurde 15 Personen der Delegation die Visaerteilung verweigert, wobei die Identität der Betroffenen unklar ist. Die iranische Botschaft in der Türkei kritisierte die Situation als „willkürliche und diskriminierende Behandlung“. Die Einschränkungen erfolgen vor dem Hintergrund des Kriegszustandes zwischen den USA und dem Iran.
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