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Nachrichten vom: Mittwoch, 2. September 2026, 7:00

Putin kritisiert deutsche Strafmassnahmen

Nach dem versuchten Anschlag mit einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle und den daraufhin angekündigten Strafmaßnahmen der Bundesregierung hat der russische Präsident Wladimir Putin diese als „schweren Fehler“ bezeichnet. Auf einer Pressekonferenz in Bischkek warf er der deutschen Regierung vor, Beweise für eine russische Verantwortung gefälscht zu haben. Zudem bezeichnete er die Maßnahmen als innenpolitisch motiviert, um von Problemen der Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz abzulenken. Russland wies die Anschuldigungen über seinen Botschafter Sergej Netschajew als „absurd“ zurück und kündigte eine Reaktion an, die unter anderem die Anordnung von Maßnahmen wie die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn beinhalten könnte. Während die NATO und europäische Regierungen, darunter Spanien, Schweden und Estland, die deutschen Maßnahmen sowie die Beweislage unterstützen, forderten politische Akteier wie der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund Diplomatie statt Sanktionen. Die Ukraine begrüßte die entschlossene Reaktion Berlins.

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Anschlag auf Umspannwerk in Turnow-Preilack

An einem Umspannwerk in Turnow-Preilack im Landkreis Spree-Neiße sind Spreng- und Brandvorrichtungen entdeckt worden, die nach Angaben der Landesregierung einen Anschlagsversuch auf die Stromversorgung darstellten. Die Vorrichtungen, die handelsüblichen Silvesterraketen ähneln sollen, wurden in der Nähe des Kohlekraftwerks Jänschwalde gefunden. Laut Innenminister Redmann wurde leitfähiges Material in das Werk geschossen, um Kurzschlüsse auszulösen. Dabei wurden mehrere Leitungen beschädigt, was zu einer kurzzeitigen Leitungsunterbrechung führte. Ein großflächiger Stromausfall konnte jedoch verhindert werden, da die allgemeine Stromversorgung nicht beeinträchtigt war. Der Kraftwerksbetreiber Leag meldete infolge des Vorfalls einen technischen Ausfall in Block B, dessen Zusammenhang mit dem Anschlag geprüft wird. Die Polizei gab an, dass keine Gefahr für die Bevölkerung besteht und Entschärfer vor Ort eingesetzt wurden. Über die Täter und deren Motive liegen bislang keine Erkenntnisse vor; das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Ministerpräsident Woidke forderte angesichts der Vorfälle einen entschlossenen Schutz kritischer Infrastrukturen.

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Partner ziehen Konsequenzen nach Übergriffen

Nachdem der Auto-Unternehmer Jean Pierre „JP“ Kraemer in YouTube-Videos körperliche Übergriffe gegenüber seiner Ehefrau Julia Meck eingeräumt hat, ziehen erste Geschäftspartner Konsequenzen. Der 45-Jährige gab zu, handgreiflich geworden zu sein, während seine Frau gegenüber der Presse von Todesangst berichtete. Die Staatsanwaltschaft Dortmund führt in diesem Zusammenhang ein Ermittlungsverfahren. Die geschäftlichen Auswirkungen sind bereits spürbar: Der Streamingdienst Joyn hat die Sendung „PS Profis – Mehr Power aus dem Pott“ aus dem Programm genommen. Die Getränkemarke „Gönrgy“ beendete die Zusammenarbeit mit Kraemer und distanzierte sich von Gewalt. Auch der Fußballverein BVB nahm eine gemeinsame Modekollektion aus seinem Online-Sortiment. Aufgrund von Drohungen mussten zudem das PACE Automobil Museum sowie ein gastronomischer Betrieb von Kraemer vorübergehend schließen. Der Unternehmer kündigte an, eine Therapie zu beginnen und sich zurückzuziehen. Er gab an, sämtliche seiner Unternehmen schließen zu wollen.

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