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Nachrichten vom: Dienstag, 14. Juli 2026, 18:00

Trump plant Gebuehren fuer Hormus

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, eine Gebühr in Höhe von 20 Prozent auf alle durch die Straße von Hormus transportierten Güter zu erheben. Laut einer Mitteilung in seinem Netzwerk Truth Social sollen diese Abgaben die Kosten für die Gewährleistung der Sicherheit in der instabilen Region decken. Trump bezeichnet sich in diesem Zusammenhang als „Wächter der Straße von Hormus“. Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund militärischer Eskalationen. Das US-Militär (Centcom) bestätigte Angriffe auf iranische Ziele, darunter Raketen- und Drohnenstellungen, um die Fähigkeit des Iran zu schwächen, die Handelsschifffahrt anzugreifen. Der Iran wiederum übernahm die Verantwortung für Angriffe auf zwei Öltanker in der Meerenge, bei denen ein indisches Besatzungsmitglied getötet wurde. Kritik an der geplanten Maut kommt von der Weltschifffahrtsorganisation (IMO) und dem Verband Deutscher Reeder, die ein solches Vorgehen als rechtlich unzulässig und widersprüchlich zum Prinzip der freien Schifffahrt betrachten. Die Unsicherheit auf der wichtigen Ölroute hat bereits zu einem Anstieg der Ölpreise geführt.

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DWD warnt vor schweren Unwettern

Der Deutsche Wetterdienst warnt in mehreren Teilen Deutschlands vor Unwettern, die mit Starkregen, Sturm und Hagel einhergehen können. Nach nächtlichen Gewittern im Norden ist im Tagesverlauf vor allem in der Mitte und im Süden mit auflebender Gewitteraktivität zu rechnen. In Regionen wie Hessen, Bayern und Niedersachsen besteht die Gefahr von extremem Starkregen mit Mengen zwischen 25 und über 50 Litern pro Quadratmeter sowie schweren Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h. Zudem können Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu vier Zentimetern niedergehen. In Teilen des Westens und Südwestens ist zudem mit einer starken Wärmebelastung durch Temperaturen von bis zu 35 Grad zu rechnen. Bereits in der Nacht zu Dienstag führten Unwetter in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Hessen zu Sachschäden und zahlreichen Notrufen. Während für den Mittwoch in einigen Gebieten weiterhin eine hohe Unwettergefahr besteht, wird für das Wochenende eine Wetterberuhigung mit sinkenden Temperaturen vorhergesagt.

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Wiederaufbau nach Flut stockt weiterhin

Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe vom Juli 2021 prägen die Folgen des Extremwetterereignisses die Regionen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen weiterhin massiv. Während im Ahrtal der Wiederaufbau als größte Baustelle Deutschlands gilt, ist auch in Rheinbach der Prozess noch nicht abgeschlossen. Von 93 geplanten Maßnahmen sind in der Stadt erst 37 umgesetzt worden. Der Wiederaufbau wird durch bürokratische Prozesse, begrenzte finanzielle Mittel und personelle Engpässe erschwert. In Rheinbach wurden bisher etwa sieben Millionen Euro der benötigten 60 Millionen Euro abgerechnet. Neben den materiellen Schäden bleibt die psychische Belastung der Betroffenen bestehen. Die Landrätin des Kreises Ahrweiler, Cornelia Weigand, betont die Notwendigkeit einer Entschuldigung seitens der Landesregierung als Signal zur Wundenheilung. In Rheinbach äußern Anwohner sowie die lokale Verwaltung das Gefühl, von der Öffentlichkeit und Politik vergessen worden zu sein. Experten wie der Geograf Thomas Roggenkamp weisen zudem darauf hin, dass Deutschland zwar auf mittlere Hochwasser vorbereitet ist, jedoch bei extremen Ereignissen noch Erfahrungsschatz im Bereich des technischen und vorbereitenden Hochwasserschutzes fehlt.

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