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Nachrichten vom: Donnerstag, 10. September 2026, 7:00

Selenskyjs Flugzeug beinahe von Drohne getroffen

Das Flugzeug des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ist nach Angaben des norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre auf dem Weg nach Oslo beinahe von einer Drohne getroffen worden. Der Vorfall ereignete sich am frühen Dienstagabend, als Selenskyj von Moldau in die norwegische Hauptstadt reiste, um an den Trauerfeierlichkeiten für den verstorbenen König Harald V. teilzunehmen. Støre bezeichnete die Situation als dramatisch und beschrieb den Vorfall als Teil der Lebensrealität des ukrainischen Staatschefs. Weder die ukrainischen Behörden noch Selenskyj selbst haben sich bislang zu dem Vorfall geäußert, und auch der norwegische Ministerpräsident machte keine weiteren Details bekannt. Laut der US-Denkfabrik Institute for the Study of War (ISW) flog am Dienstag eine russische Shahed-Drohne etwa eine Stunde lang durch den moldauischen und rumänischen Luftraum, bevor sie in Moldau abstürzte. Ob es sich dabei um das Flugobjekt handelte, das das Flugzeug des Präsidenten beinahe traf, ist bislang unklar.

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Sicherheitsmassnahmen nach AfD-Wahlsieg diskutiert

Nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt werden in Sicherheitskreisen Maßnahmen zum Schutz sensibler Informationen diskutiert. Der amtierende Staatskanzleichef von Sachsen-Anhalt, Rainer Robra, lehnt eine Beschränkung des Informationszugangs ab und verweist auf die staatsrechtlich gebotene Zusammenarbeit der Länder. Demgegenüber äußerten führende Polizeigewerkschafter sowie der Vorsitzende der Deutschen Kriminalpolizei, Dirk Peglow, Bedenken hinsichtlich der Funktionsfähigkeit der Sicherheitsbehörden unter einer AfD-Regierung. Thüringens Verfassungsschutzpräsident Stephan Kramer schlug ein „klassisches Risikomanagement“ mit abgestuften Informationsrechten vor, um den Geheimschutz bei Zweifeln an der politischen Leitung zu gewährleisten. Auch Niedsachsen prüft unter Innenministerin Daniela Behrens die Einschränkung des Informationsaustauschs im Bereich von Sabotage und Spionage, da die Nähe der AfD zum Putin-Regime eine Belastung darstellen könnte. Zudem erwägt Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, den hochsensiblen Operationsplan Deutschland aus der Staatskanzlei Sachsen-Anhalts zurückzuholen. Die Verfassungsschutzpräsidenten der Länder beraten dazu in einem anberahten Treffen über mögliche Anpassungen im Informationsfluss.

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Bundesweiter Warntag am Donnerstag

Am Donnerstag, den 10. September, findet in ganz Deutschland der jährliche bundesweite Warntag statt. Ab 11:00 Uhr testen Bund, Länder und Kommunen die verschiedenen Alarmsysteme für den Katastrophenfall und den Bevölkerungsschutz. Ziel des Tests ist es, die Funktionsfähigkeit der Kommunikationsabläufe bei Großschadensereignissen oder Gefahrenlagen zu prüfen und die Bevölkerung zu sensibilisieren. Die Warnmeldungen werden über diverse Kanäle verbreitet, darunter Sirenen, offizielle Warn-Apps wie NINA oder Katwarn sowie das Cell-Broadcast-System für Mobiltelefone. Zudem werden Medien, digitale Anzeigetafeln, Radio und Fernsehen einbezogen. Gegen 11:45 Uhr soll eine Entwarnung erfolgen. Der Warntag dient als Stresstest, um Schwachstellen in der Warninfrastruktur zu identifizieren. Im Anschluss an den Probealarm bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bis zum 17. September eine Online-Befragung an, in der Bürger ihre Erfahrungen mit den Warnmeldungen teilen können.

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