Trump zerstört iranische Ölanlagen
US-Präsident Donald Trump hat Militäranlagen auf der iranischen Insel Kharg zerstört, ohne die darunterliegende Ölinfrastruktur nachhaltig zu beschädigen. Rund 90 Prozent aller iranischen Rohölexporte laufen über dieses Terminal, das bis zu sieben Millionen Barrel pro Tag verladen kann. Der Verkehr durch die strategisch wichtige Straße von Hormus ist durch eine Blockade der Revolutionsgarde bereits nahezu zum Erliegen gekommen. Analysten rechnen nun mit einem Ölpreisanstieg auf bis zu 150 Dollar pro Barrel, während der Durchschnittspreis an US-Zapfhähnen innerhalb weniger Wochen um 51 Cent stieg. Eine weitere Variable im Konflikt ist Israel, das gezielt Treibstofflager in Teheran bombardiert und damit die fragile Balance zwischen ziviler und militärischer Infrastruktur verschiebt. Sollte auch Kharg ins Visier der israelischen Luftwaffe geraten, bricht laut Experten das Gleichgewicht des Schreckens. Die iranischen Streitkräfte drohen mit Vergeltungsmaßnahmen gegen US-Einrichtungen in der Region. Trotz der Angriffe signalisieren die lokalen Behörden einen uneingeschränkten Exportbetrieb, da die Gewässer um Kharg tief genug für Supertanker sind. Der Preis für Benzin in Deutschland überschritt bereits die Marke von zwei Euro pro Liter. Experten warnen davor, dass ein längerfristiger Stau im Persischen Golf die globalen Energiemärkte auf Jahre hinaus verändern könnte.
- https://www.fr.de/wirtschaft/kharg-island-trumps-angriff-auf-irans-oel-insel-koennte-den-oelpreis-auf-jahre-ruinieren-israel-als-wildcard-zr-94217941.html
- https://www.tagesschau.de/ausland/asien/kharg-us-angriff-100.html
- https://www.n-tv.de/politik/Teheran-signalisiert-normalen-Oel-Betrieb-in-Kharg-id30471150.html
Iranische Vergeltung erschüttert Golfstaaten
Zwei Wochen nach Beginn des Angriffs auf den Iran ist unklar, wann der Konflikt enden wird. US-Präsident Donald Trump und sein Partner Israel haben die Beharrlichkeit des Teheraner Regimes offenbar unterschätzt. Nach massiven Luftangriffen auf militärische Einrichtungen setzt das iranische Mullah-Regime nun zur Vergeltung an. Mehr als 3.000 Raketen und Drohnen trafen US-Stützpunkte sowie Infrastruktur in den Golfstaaten. Zudem sperrte Teheran erstmals seit 1979 faktisch die strategisch wichtige Straße von Hormus. Dies übt enormen Druck auf die Weltwirtschaft aus und enttäuscht die arabischen Verbündeten, deren Vertrauen in den Schutz Washingtons erschüttert ist. Die Golfstaaten leiden unter verheerenden Schäden für ihr Image als krisensichere Regionen. Im Weißen Haus scheint man das Ausmaß der iranischen Optionen nicht vollständig erfasst zu haben, obwohl Generalstabschef Daniel Caine vor einem längeren Krieg gewarnt hatte. Trump wies diese Einschätzung jedoch mit dem Glauben an einen leichten Sieg zurück. Die Hoffnung auf einen Sturz des Regimes durch die Zerstörung seiner Unterdrückungsapparate gerät zunehmend ins Wanken, da das Regime die Zerstörung wesentlicher Infrastruktur als unabänderlich hinnimmt. Militärisch hat Iran die Lufthoheit bereits verloren, doch mit der Blockade des Golfraums greift es zur ultimativen Waffe.
Mutter erstochen Sohn verletzt
Am frühen Samstagmorgen ereignete sich in einem Hotel in Werne ein Tötungsdelikt, bei dem eine 72-jährige Frau tot aufgefunden wurde. Die Polizei erhielt den ersten Hinweis kurz nach vier Uhr und fand im Zimmer die Leiche der Seniorin. Als Tatverdächtiger gilt ein 47-jähriger Mann, der sich angeblich selbst mit einem Messer schwer verletzt hatte. Der Ermittler wurde blutend in der Nähe des Hotels entdeckt und ist derzeit im Krankenhaus stationiert, wobei sein Zustand als nicht vernehmungsfähig beschrieben wird. Nach ersten Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft Dortmund soll er seine Mutter erstochen haben, bevor er sich selbst verletzte. Obwohl die Spurensicherung am und im Hotel lief, konnte der Hotelbetrieb weiterlaufen. Der Mann, der keinen festen Wohnsitz hat, ist formell bereits festgenommen. Bis morgen muss ein Richter entscheiden, ob er in Untersuchungshaft kommt. Zeugen hatten den Schwerverletzten der Polizei gemeldet, doch es bleibt offen, ob dieser den Beamten aktiv den Hinweis auf das Opfer gegeben hatte. Ein Fenster im ersten Obergeschoss des Hotels war dabei blutverschmiert gefunden worden. Die Ermittlungen wurden von der Polizei und der Staatsanwaltschaft Dortmund koordiniert, während die Spuren im Hotel gesichert wurden.
- https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/frau-werne-getoetet-hotel-100.html
- https://www.ruhrnachrichten.de/werne/toetungsdelikt-hotel-werne-ermittlungen-bilder-videos-eindruecke-vor-ort-w1166999-2002003145/
- https://www.n-tv.de/panorama/Mann-soll-seine-Mutter-in-Vier-Sterne-Hotel-erstochen-haben-id30470672.html