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Nachrichten vom: Mittwoch, 26. August 2026, 7:00

CIA-Direktor besuchte Moskau

Der Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, John Ratcliffe, ist nach Medienberichten zu Gesprächen mit russischen Regierungsvertretern nach Moskau gereist und hat die Stadt bereits wieder verlassen. Die Reise erfolgte mit einem US-Militärflugzeug, dessen Route von Riga nach Moskau über Flugverfolgungsportale beobachtet werden konnte. Russische Medien berichteten zudem über eine Autokolonne mit US-diplomatischen Kennzeichen nach der Ankunft. Weder die USA noch Russland haben den Besuch offiziell bestätigt. Laut US-Medienberichten wurde die Ukraine vorab über den Besuch informiert. Washington habe Kiew gebeten, Angriffe auf russisches Territorium, darunter Moskau und St. Petersburg, bis zur Abreise der US-Delegation zwischen dem 24. und 26. August auszusetzen, woraufhin die Ukraine der Pause zugestimmt habe. Die genauen Inhalte der Gespräche sowie die Identität der Gesprächspartner in Moskau sind bislang unklar. Die CIA lehnte eine Stellungnahme zu dem Vorgang ab.

Politische Ausrichtung der Quellen: Eher rechts der Mitte

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Streit um geplante Zuckersteuer

Die Bundesregierung streitet über die Ausgestaltung einer geplanten Zuckersteuer, die ab 2027 eingeführt werden soll. Ein Eckpunktepapier des Finanzministeriums sieht vor, die Steuer deutlich umfangreicher anzulegen als ursprünglich von einer Expertenkommission empfohlen. Neben zuckerhaltigen Limonaden sollen auch Fruchtnektare, Smoothies, Milchmischgetränke, pflanzliche Milchalternativen sowie alkoholfreie Biere und Weine betroffen sein. Zudem plant das Finanzministerium, auch Getränke mit Süßstoffen zu besteuern. Das Bundeslandwirtschaftsministerium lehnt diese Ausweitung ab, da sie das Ziel einer gesunden Ernährung konterkariere und die Wirtschaft belaste. Es fordert die Ausnahme von Süßstoff-Getränken sowie Schorlen und plädiert für einen zweistufigen statt eines dreistufigen Steuertarifs. Auch die zeitliche Umsetzung ab 2027 wird kritisiert. Politische Vertreter der FDP, Grünen und Linken äußerten deutliche Kritik an der Besteuerung von Zero-Getränken. Die Union betont, dass es sich derzeit um ein Arbeitspapier handelt und die konkrete Ausgestaltung dem weiteren Gesetzgebungsverfahren vorbehalten bleibt.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte

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Hohe Briefwahlantraege in Sachsen-Anhalt

In den sachsen-anhaltischen Städten Magdeburg und Halle sind für die Landtagswahl am 6. September bereits rund 87.500 Briefwahlanträge eingegangen. In Magdeburg liegen die aktuellen Zahlen bei etwa 48.300 Anträgen, wobei bis zum Wahltag mit insgesamt rund 55.000 Anträgen gerechnet wird. In Halle wurden bislang rund 39.200 Anträge registriert. Gegen die von der AfD geäußerten Zweifel an der Sicherheit und Manipulationsanfälligkeit der Briefwahl weisen sowohl die Landeswahlleiterin Christa Dieckmann als auch die FDP-Spitzenkandidatin Lydia Hüskens hin. Die Landeswahlleiterin betonte, dass der Wahlprozess ordnungsgemäß nach den gesetzlichen Grundlagen stattfindet und die Auszählung der Briefwahlstimmen öffentlich sowie beobachtbar ist. Zudem wird sichergestellt, dass Unterlagen nur an Berechtigte versendet werden und die Wahlvorstände durch gegenseitige Kontrolle die Integrität wahren. Die FDP-Kandidatin bezeichnete die Briefwahl als ebenso sicher wie die Urnenwahl und wies Vorwürfe über mögliche Manipulationen zurück.

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