Stahlproduktion wegen Schienenstörungen gedrosselt
Große deutsche Stahlwerke müssen ihre Produktion aufgrund von Störungen im Schienennetz drosseln. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, behindern Baustellen an wichtigen Bahnstrecken in Norddeutschland die Versorgung der Werke durch Güterzüge. Der Stahlkonzern Salzgitter AG bestätigte, dass die Hochofenproduktion bereits heruntergefahren wurde, da es Probleme bei der Anlieferung von Rohstoffen sowie beim Abtransport der Stahlprodukte gibt. Die Situation verursache beim Unternehmen massive Kosten und führe zu spürbaren volkswirtschaftlichen Schäden. Sollte sich die Lage nicht kurzfristig verbessern, seien weitere Produktionsdrosselungen möglich. Auch beim Konzern ArcelorMittal kam es im Werk Eisenhüttenstadt bereits zu ersten Produktionskürzungen, da nicht ausreichend Eisenerz angeliefert werden konnte. Als Ursache wird das anhaltende Baustellenchaos im norddeutschen Schienennetz sowie eine mangelnde Priorisierung der Güterzüge durch die Deutsche Bahn genannt. Der Verband der Güterbahnen kritisierte in einem Brandbrief an den Bundesverkehrsminister, dass die unzureichend geplanten Baustellen die Lieferketten gefährden.
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Die norwegische Staatsanwaltschaft hat den Antrag von Marius Borg Høiby auf Entlassung aus der Untersuchungshaft abgelehnt. Der 29-Jährige, der wegen 40 Anklagepunkten, darunter Vergewaltigungsvorwürfe, vor Gericht steht, hatte beantragt, die Haft gegen eine elektronische Fußfessel einzutauschen. Er begründete dies mit dem Wunsch, seiner Mutter, Kronprinzessin Mette-Marit, beizustehen. Die Staatsanwaltschaft verwies auf eine erhebliche Wiederholungsgefahr und leitete den Antrag zur weiteren Bearbeitung an das Amtsgericht Oslo weiter. Das Urteil im Prozess gegen Høiby wird am 15. Juni erwartet.
Gleichzeitig gab das norwegische Königshaus bekannt, dass die 52-jährige Mette-Marit aufgrund einer schweren Lungenfibrose auf die Warteliste für eine Lungentransplantation gesetzt wurde. Ihr Gesundheitszustand habe sich in den letzten Monaten erheblich verschlechtert. Infolge der Erkrankung werden die offiziellen Termine der Kronprinzenfamilie angepasst. Kronprinz Haakon wird seine Reisen einschränken, während Prinzessin Ingrid Alexandra ihr Studium in Sydney unterbrochen hat, um nach Norwegen zurückzukehren.
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Der bayerische Gastronom Christian Lehmann plant die Einführung der US-amerikanischen Fast-Food-Kette Taco Bell in Deutschland. Für den Markteintritt wurden bereits Pachtverträge für zwei Standorte in München unterzeichnet. Insgesamt sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre 15 Restaurants in den Städten München, Nürnberg und Passau eröffnet werden.
Die Expansion der auf „Tex-Mex“-Küche spezialisierten Kette nach Deutschland verzögert sich nach eigenen Angaben des Unternehmens. Eine erste Eröffnung war ursprünglich für den Sommer 2025 angekündigt worden. Während Taco Bell in Ländern wie Großbritannien, Rumänien, Griechenland und Schweden bereits vertreten ist, steht der Start in Deutschland erst bevor. Die europäische Zentrale der Kette suchte zuletzt nach Fachkräften für den deutschen Markt. Taco Bell ist Teil des Konzerns Yum Brands, zu dem auch Pizza Hut und KFC gehören. In den USA betreibt die Kette über 8.000 Restaurants, international sind rund 1.000 Standorte in Betrieb.
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Elias Irizarry, der im Zuge der Erstürmung des US-Kapitols am 6. Januar 2021 verurteilt wurde, ist nun als politisch ernannter Mitarbeiter im US-Verteidigungsministerium tätig. Ein Sprecher des Pentagon, Joel Valdez, bestätigte die Anstellung und bezeichnete Irizarry als eine qualifizierte, patriotische junge Fachkraft. Er arbeitet laut Medienberichten seit dem Vorjahr in einer Abteilung, die sich mit Aufgaben der Terrorabwehr und irregulärer Kriegsführung befasst, wofür eine extrem hohe Sicherheitsfreigabe erforderlich ist. Wer die Entscheidung für seine Einstellung traf, ist unklar; üblicherweise werden solche Positionen durch das Büro des Verteidigungsministers oder das Weiße Haus besetzt. Irizarry, der zum Zeitpunkt der Ausschreitungen als Kadett an einer Militärakademie eingeschrieben war, erhielt für das Betreten eines verbotenen Bereichs eine 14-tägige Haftstrafe. Er wurde zu Beginn der zweiten Amtszeit von Donald Trump begnadigt. Intern wird die Besetzung dieser sensiblen Stelle durch eine Person, die mit dem Angriff auf das Kapitol in Verbindung steht, kritisch hinterfragt.
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Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Rande des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg erklärt, dass eine Wiederaufnahme von Gaslieferungen über die intakte Leitung von Nord Stream 2 kurzfristig möglich sei. Laut Putin sei eine Leitung unversehrt geblieben und der Transport könne „schon morgen“ erfolgen, sofern die deutsche Bundesregierung eine Entscheidung treffe und US-Sanktionen aufgehoben würden. Die Pipeline unterliege derzeit US-Sanktionen.
Die Bundesregierung lehnt eine Wiederinbetriebnahme ab. Bundeskanzler Friedrich Merz betonte im Mai 2025, dass Deutschland alles tun werde, um eine erneute Nutzung zu verhindern. Zudem verhängte die EU im Juli Sanktionen, die den Betrieb und die Instandhaltung der Nord Stream 1- und 2-Pipelines untersagen. Die Leitungen wurden am 26. September 2022 durch Explosionen in der Ostsee beschädigt, wobei drei der vier Stränge zerstört wurden. Deutsche Ermittlungen konzentrieren sich auf eine ukrainische Spur, eine abschließende gerichtliche Feststellung der Urheberschaft steht jedoch noch aus.
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Am Rande des Wirtschaftsforums in St. Petersburg äußerte sich der russische Präsident Wladimir Putin in einem Gespräch mit internationalen Journalisten zu verschiedenen politischen Themen. Er lobte die AfD dafür, die Interessen der deutschen Wirtschaft und des Landes offen zu vertreten, und kritisierte gleichzeitig die mangelnde Neutralität der Europäischen Union. Als möglichen Vermittler nannte er den ehemaligen deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder.
Bezüglich des Krieges gegen die Ukraine erklärte Putin, Russland sei bereit, auf friedlichem Wege eine Vereinbarung zu erzielen, sofern die Ukraine ebenfalls Kompromisse eingehe. Eine Waffenstillstandsvereinbarung sei für den Beginn von Verhandlungen nicht erforderlich. Zudem äußerte er sich offen gegenüber einer assoziierten EU-Mitgliedschaft der Ukraine, solange sich die EU nicht in einen Militärblock verwandle. Hinsichtlich der Energieversorgung brachte Putin die Wiederaufnahme von Gaslieferungen über die Nordstream-Pipeline zur Sprache und verwies darauf, dass eine Entscheidung hierfür bei der deutschen Regierung liege. Parallel dazu forderte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem offenen Brief ein Ende des Krieges.
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Google hat mit Gemini Go eine abgespeckte Version seines KI-Assistenten für das Android-Go-Ökosystem veröffentlicht, die am 3. Juni 2026 mit der Auslieferung begann. Die neue Software ersetzt auf Einstiegsgeräten den bisherigen Assistant Go und ist direkt in die Google-Suche oder die Google-Go-App integriert. Voraussetzung für die Nutzung sind Geräte mit mindestens 2 GB RAM. Gemini Go ermöglicht unter anderem die Steuerung von Telefonaten, Textnachrichten, Navigation sowie die Verwaltung von Terminen und Musik über YouTube Music.
Parallel dazu wurde die Verfügbarkeit der Gemini 3.5-Modelle ausgeweitet, wobei die Denkstufen „Standard“ und „Extended“ nun auch im kostenlosen Tarif zur Verfügung stehen. Ergänzend dazu wurde die Benutzeroberfläche der Gemini-Android-App angepasst, um die Freigabe der Bildschirmoberfläche für die KI deutlicher sichtbar zu machen. Diese Änderung erleichtert die Analyse von Bildschirminhalten durch die KI.
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Auf der Computex 2026 hat der Speicherhersteller TeamGroup neue Lösungen für professionelle Anwender und sicherheitskritische Einsatzbereiche vorgestellt. Im Fokus steht dabei die externe SSD T-Create Expert P35SG, die eine drahtlose Datenvernichtung ermöglicht. Durch ein integriertes LTE-Modem lässt sich das Gerät per Textbefehl aus der Ferne steuern, was besonders bei Verlust oder Diebstahl Schutz bietet. Der Prozess erfolgt zweistufig: Zunächst wird eine tiefgreifende logische Löschung durchgeführt, gefolgt von einer physischen Zerstörung der Hardware-Komponenten durch gezielte Hochspannung. Spezielle Kondensatoren auf der Platine liefern hierfür die notwendige Energie, was das Gehäuse im Vergleich zu herkömmlichen Modellen leicht vergrößert. Ergänzend dazu präsentiert das Unternehmen die PCIe-6.0-SSD „Master AI Gen6“ im E1.S-Format, die für KI-Training und Hochleistungsrechnen entwickelt wurde und sequenzielle Leseraten von bis zu 28 GB/s erreicht. Details zu Preisen oder einem europäischen Marktstart wurden bisher nicht bekannt gegeben.
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Samsung erweitert seine Health App um neue KI-gestützte Funktionen, um die Plattform zu einem proaktiven Gesundheitsbegleiter auszubauen. Die neuen Funktionen werden schrittweise ab dem 8. Juni eingeführt. Ein zentraler Bestandteil ist die Funktion „Vitals“, die während des Schlafs Parameter wie Herzfrequenz, Herzfrequenzvariabilität, Atemfrequenz, Hauttemperatur sowie die Sauerstoffsättigung des Blutes analysiert und Abweichungen von individuellen Ruhewerten erkennt.
Zudem führt Samsung den „Heart Health Score“ ein, der Daten zu Schlafqualität, Stressniveau, körperlicher Aktivität und Körperzusammensetzung zu einer Kennzahl zusammenfasst. Für sportliche Nutzer werden die Funktionen „Daily Cardio Load“ zur Messung der Herz-Kreislauf-Belastung sowie der „Fitness Index“, der auf Basis von VO2max, Puls und Schrittzahl personalisierte Ziele erstellt, integriert. Das Update umfasst zudem eine überarbeitete Benutzeroberfläche und verbesserte Analysen für die Ernährung und Hörgesundheit. Das volle Potenzial dieser Funktionen soll in Verbindung mit der nächsten Generation der Galaxy Watch, voraussichtlich der Galaxy Watch 9, entfaltet werden.
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Die Commerzbank hat die deutsche Finanzaufsicht BaFin eingeschaltet, um eine Untersuchung des Übernahmeangebots der italienischen UniCredit zu beantragen. Hintergrund ist die Vermutung des Frankfurter Instituts, dass die im Rahmen der Offerte angedienten Aktien in Höhe von rund 7,6 Prozent nicht von unabhängigen Investoren stammen. Die Commerzbank führt an, dass diese Anteile überwiegend direkt oder indirekt mit Derivate-Gegenparteien der UniCredit verbunden seien, was die Aussagekraft der Annahmequote verzerren könnte.
Das aktuelle Angebot der UniCredit sieht einen Tausch von 0,485 UniCredit-Aktien pro Commerzbank-Aktie vor, dessen implizierter Wert derzeit unter dem aktuellen Börsenkurs der Commerzbank liegt. Während die Commerzbank die Eigenständigkeit betont und die Annahme des Angebots als wirtschaftlich unlogisch ablehnt, weist die UniCredit Vorwürfe als sachlich unbegründete Marktgerüchte zurück. Die reguläre Annahmefrist für das Angebot läuft am 16. Juni 2026 ab, mit einer möglichen Verlängerung bis zum 3. Juli.
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Die Aktie des Halbleiterkonzerns Marvell Technology verzeichnete zuletzt starke Kursgewinne, nachdem Nvidia-CEO Jensen Huang das Unternehmen auf der Computex-Messe als potenziellen Kandidaten für eine Marktkapitalisierung von einer Billion US-Dollar bezeichnet hatte. Diese Aussage löste eine Rallye aus, die den Aktienkurs um rund 30 Prozent steigen ließ.
Parallel zu der durch Huangs Einschätzung befeuerten Entwicklung steht Marvell vor einer möglichen Aufnahme in den S&P 500. Der Konzern erfüllt laut Marktbeobachtungen zentrale Kriterien wie eine nachhaltige Profitabilität nach GAAP sowie eine hohe Marktkapitalisierung, die mittlerweile bei über 275 Milliarden US-Dollar liegt. Damit gilt das Unternehmen als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für die anstehende vierteljährliche Überprüfung durch S&P Dow Jones Indices. Eine Entscheidung über eine mögliche Anpassung des Index wird am heutigen Freitag erwartet. Eine Aufnahme in den S&P 500 könnte durch die automatische Nachfrage passiver Investmentvehikel zu weiteren strukturellen Veränderungen für die Aktie führen.
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An den asiatischen Börsen sorgen Gewinnmitnahmen im Technologiesektor sowie Umschichtungen in zyklische Aktien für Verluste in mehreren Regionen. Besonders deutlich ist der Rückgang im südkoreanischen Kospi, der um 5,2 Prozent einbrach, wobei die Werte von Samsung Electronics und SK Hynix deutliche Verluste verzeichneten. In Japan zeigt sich ein differenziertes Bild: Während der Topix um 0,2 Prozent sank, verzeichnete der Nikkei 225 einen Rückgang von 0,7 Prozent. Dieser Index erreichte jedoch zuvor ein neues Allzeithoch von über 65.000 Punkten. In Hongkong gab der HSI um 0,8 Prozent nach, der Leitindex in Sydney verlor 0,6 Prozent, während der Index in Shanghai einen leichten Zuwachs von 0,4 Prozent verzeichnete. In Japan wirken zudem Spekulationen über eine mögliche Zinserhöhung der Notenbank sowie ein beschleunigtes Lohnwachstum im Mai auf die Märkte. Die Kursentwicklung im Technologiesektor wird zudem durch Aussagen des südkoreanischen Arbeitsministers beeinflusst, der eine stärkere Beteiligung der Technologieunternehmen an KI-Gewinnen fordert.
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Nach der Kündigung des Kooperationsvertrags durch den Stammverein des TSV 1860 München hat Investor Hasan Ismaik angekündigt, diesen Schritt rechtlich prüfen zu lassen. Er erklärte gegenüber der Süddeutschen Zeitung, dass er die Kündigung unter rechtlichen Gesichtspunkten untersuchen werde, um alle vertraglichen Rechte zu wahren. Ismaik äußerte sich zudem via Social Media zu der Situation und hinterfragte die finanzielle Struktur des Vereins, der über Jahre hinweg regelmäßig neue Mittel zur Sicherung des Fortbestands benötigte.
Der Verein steht nach dem Zwangsabstieg aus der 3. Liga vor einer ungewissen Zukunft in der Regionalliga. Da durch die Kündigung des Vertrags die Lizenz für die kommende Saison gefährdet ist, fordert die aktive Fanszene „Westkurve 1860 München“ die Rückerstattung bereits erworbener Dauerkarten für die 3. Liga. Gleichzeitig hat sich der Hauptsponsor „Die Bayerische“ aus dem Sponsoring zurückgezogen, wobei eine Erneuerung des Vertrags durch den Verein angestrebt wird.
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Der FC St. Pauli hat die Personalie an der Seitenlinie geklärt: Nach der Freistellung von Alexander Blessin wurde Marcel Rapp als neuer Cheftrainer verpflichtet. Der 47-jährige Trainer, der zuvor über vier Jahre bei Holstein Kiel tätig war und den Verein in die erste Bundesliga führte, übernimmt den Posten nach der Trennung von Blessin. Sportchef Andreas Bornemann betonte in einer Vereinsmitteilung, dass Rapp durch seine Erfahrung im deutschen Profifußball sowie seine Fähigkeit zur Spielerentwicklung überzeugt habe. Details zur Vertragslaufzeit wurden nicht veröffentlicht. Rapp, der seine Zusammenarbeit mit Holstein Kiel bereits aufgelöst hatte, bringt Erfahrung aus Stationen beim Karlsruher SC, der TSG Hoffenheim und den Stuttgarter Kickers mit. Der Verein plant, die sportliche Ausrichtung in der 2. Bundesliga unter der neuen Führung anzupassen. Parallel zu den personellen Veränderungen eröffnete der Club einen neuen Fanshop im Westfield Hamburg-Überseequartier, der sich mit einem Fokus auf Streetwear und Fashion an neue Zielgruppen richten soll.
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Im Rahmen des Präsidentschaftswahlkampfs bei Real Madrid hat Amtsinhaber Florentino Pérez die Absicht angekündigt, im Falle einer Wiederwahl ein Transferangebot in Höhe von 150 Millionen Euro für einen Spieler aus einem Champions-League-Klub abzugeben. Laut Pérez soll die Verpflichtung ein Spieler der Weltklasse sein. Während der britische „Telegraph“ berichtet, dass das Angebot gezielt für den Flügelspieler Michael Olise vom FC Bayern München vorbereitet werde, schloss Pérez den Franzosen in einer Fernsehsendung öffentlich aus. Er bezeichnete Olise zwar als großartigen Spieler, nannte ihn jedoch nicht als das Ziel seiner Planung. Zudem schloss der Präsident Spieler wie Harry Kane sowie Akteure aus der Premier League, darunter Erling Haaland und Jeremy Doku, aus. Pérez bestätigte zudem die bevorstehenden Transfers von Ibrahima Konaté und Denzel Dumfries sowie die Verpflichtung von José Mourinho als Trainer. Die Entscheidung über die künftige Vereinsführung in Madrid steht am 7. Juni an.
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