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Nachrichten vom: Freitag, 14. August 2026, 18:00

Berliner Volksbad-Aktion abgesagt

Die für Freitag geplante Veranstaltung im Berliner „Volksbad“ vor der Volksbühne wurde abgesagt. Die Aktion, die gemeinsam mit dem Verein „Each One Teach One“ (EOTO) durchgeführt werden sollte, sah vor, das temporäre Schwimmbecken zwischen 12 und 18 Uhr exklusiv für schwarze Kinder und Jugendliche zu reservieren. Die Absage erfolgte aufgrund von Sicherheitsbedenken. Laut den Beteiligten ist die physische und psychische Sicherheit der Jugendlichen nicht mehr gewährleistet, da der Verein EOTO rassistische Droh-E-Mails, Gewaltandrohungen und diskriminierende Kommentare in sozialen Medien sowie eine Kampagne rechter Akteure verzeichnete. Laut Volksbühnen-Intendant Matthias Lilienthal könne eine Traumatisierung der Kinder nicht verhindert werden. Lilienthal verteidigte das Konzept der Reservierung als Umsetzung des Berliner Antidiskriminierungsgesetzes, um geschützte Räume für Menschen mit Diskriminierungserfahrung zu schaffen. Das „Volksbad“ ist ein rund 300.000 Euro teures Projekt, das seit dem 7. August in Berlin-Mitte geöffnet ist. Eine Ersatzveranstaltung ist geplant.

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Voigt klagt gegen Entzug Doktortitel

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) hat Klage gegen die Aberkennung seines Doktortitels durch die Technische Universität Chemnitz eingereicht. Das Verwaltungsgericht Chemnitz bestätigte den Eingang der Klageschrift. Die Universität hatte im Januar nach einer Prüfung beschlossen, dem Politiker den Grad zu entziehen, da ihm unsaubere Arbeit in seiner Dissertation aus dem Jahr 2008 vorgeworfen wird. Ein Widerspruch Voigts wurde im Juli zurückgewiesen. Die Rechtsvertretung des Ministerpräsidenten stellt das Verfahren sowie die Verhältnismäßigkeit infrage. Parallel dazu fordert die Bundesspitze des Bündnisses Sahra Wagenknecht den sofortigen Rücktritt Voigts. In einem einstimmigen Beschluss mahnte der Parteivorstand zudem den Thüringer Landesverband des BSW, dem Ministerpräsidenten die Unterstützung zu entziehen. Begründet wird die Forderung mit der Aberkennung des Titels und dem Vorwurf von Plagiaten. Die Thüringer BSW-Fraktion kündigte an, die Aufforderung zu prüfen, während der parlamentarische Geschäftsführer Stefan Wogawa die Zuspitzung durch den Bundesvorstand kritisierte.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte

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Polizei sucht vermisste Mutter und Kind

Die Polizei im Kreis Unna fahndet nach einer 15-jährigen Frau und ihrer sieben Monate alten Tochter, die seit dem 9. August 2026 vermisst werden. Die beiden verließen am besagten Tag gegen 18:00 Uhr ein Mutter-Kind-Wohnheim in Kamen, um gemeinsam mit dem Vater des Kindes spazieren zu gehen. Seit diesem Spaziergang sind keine Informationen über den Verbleib der Mutter und des Säuglings bekannt. Nach Einschätzung des Jugendamtes Witten sowie der Teamleitung der Wohngruppe liegt keine Kindeswohlgefährdung vor. Da die Eltern der 15-Jährigen in Rumänien leben, gehen die Ermittler davon aus, dass eine Absetzung nach Rumänien beabsichtigt war. Bisher konnten jedoch keine Hinweise auf den Aufenthaltsort der Vermissten gefunden werden, da sie auch bei ihren Verwandten in Rumänien nicht aufgetaucht sind. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und um Hinweise zum Aufenthaltsort der beiden Personen.

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