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Nachrichten vom: Montag, 27. Juli 2026, 18:00

Politiker fordern Konsequenzen nach Anschlag

Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin, bei dem ein weißer Transporter in eine Menschenmenge raste, fordern politische Akteure Konsequenzen. Bei dem Vorfall am Samstagabend kam eine 65-jährige polnische Staatsangehörige ums Leben, die mit ihrer Tochter in der Hauptstadt war. 29 weitere Personen erlitten Verletzungen, darunter Stichwunden und Knochenbrüche; ein Patient befindet sich weiterhin auf der Intensivstation. Der mutmaßliche Täter, Abdul B., wurde bei einem Polizeieinsatz getötet. Bundeskanzler Friedrich Merz kündigte an, die Bewegungsfreiheit von Gefährdern einzuschränken, und sprach für Doppelstaatler den Entzug der Staatsbürgerschaft als Möglichkeit an. Auch der CSU-Chef Markus Söder forderte strengere Maßnahmen gegen Gefährder. Islamverbände wie der Zentralrat der Muslime und die DITIB verurteilten den Anschlag als Angriff auf die Grundwerte und wiesen auf die Gefahr extremistischer Ideologien hin. Das Bundesjustizministerium prüft mögliche gesetzgeberische Folgen, mahnte jedoch vor übereiltem Handeln.

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Extreme Hitze in Deutschland angekündigt

In Deutschland kündigt sich eine neue Hitzephase an, bei der die Temperaturen im Laufe der Woche deutlich ansteigen. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) werden bereits am Dienstag im Südwesten bis zu 33 Grad erwartet, während es im Norden bei etwa 22 Grad deutlich kühler bleibt. Die Nacht zum Mittwoch gilt als letzte Gelegenheit zum Durchlüften, da danach die nächtliche Abkühlung nachlässt und in vielen Städten Tropennächte mit Werten über 20 Grad drohen. Am Mittwoch wird verbreitet Hitze erwartet, im Südwesten bis zu 37 Grad. Der Höhepunkt der Hitzewelle wird für Donnerstag prognostiziert, wenn am Oberrhein und in Franken Temperaturen von bis zu 39 Grad möglich sind. Mit der Hitze steigt zudem das Risiko für Unwetter sowie für Waldbrände. Während im Norden ab Freitag kühlere Luft einzieht, kann die Hitze im Süden bis in die neue Woche hinein anhalten.

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AfD NRW plant Hallenkauf

Der Landesverband der AfD in Nordrhein-Westfalen plant den Kauf einer eigenen Veranstaltungshalle. Wie Parteichef Martin Vincentz und Schatzmeister Christian Blex in einem Schreiben an die Mitglieder mitteilten, existiere bereits eine konkrete Möglichkeit für diesen Erwerb. Details zum genauen Standort oder zur Art der Immobilie wurden bisher nicht veröffentlicht. Der Kaufpreis für das Objekt beläuft sich auf drei Millionen Euro. Die Finanzierung soll laut einem Parteisprecher durch Eigenkapital, ein Darlehen der Bundespartei sowie durch Spenden in Höhe von einer Million Euro sichergestellt werden. Der Landesverband begründet das Vorhaben mit der schwierigen Suche nach geeigneten Veranstaltungsräumen, da viele Betreiber Vermietungen an die Partei ablehnen. Zuletzt hielt die AfD NRW eine Veranstaltung in einer Halle in Marl ab. Aus Parteikreisen heißt es, die Investition sei langfristig sinnvoll. Ein solcher Immobilienkauf ist für politische Parteien unüblich, da diese üblicherweise Räumlichkeiten anmieten.

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