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Nachrichten vom: Freitag, 7. August 2026, 7:00

Bündnis fordert bundesweiten Hitzeschutzplan

Ein breites Bündnis aus Umweltorganisationen, Gewerkschaften und der Klimaschutzbewegung „Fridays for Future“ fordert von der Bundesregierung die Einberufung eines Hitzegipfels sowie die Erstellung eines bundesweiten Hitzeschutzplans. Vor dem Kanzleramt demonstrierende Aktivisten sowie Vertreter der Zivilgesellschaft verweisen auf aktuelle Zahlen des Robert Koch-Instituts, wonach in diesem Jahr bislang etwa 11.900 Menschen infolge hoher Temperaturen starben. Das Bündnis, dem unter anderem die Arbeiterwohlfahrt, der Deutsche Mieterbund und Greenpeace angehören, fordert zudem eine Verankerung von Klimaschutz und Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz, um eine gesicherte Finanzierung durch Bund und Länder zu gewährleisten. Ergänzend mahnt der Deutsche Städte- und Gemeindebund einen nationalen Kraftakt für die Wasserversorgung an, da bereits die Hälfte aller Landkreise und kreisfreien Städte unter Grundwasserstress leidet. Auch europäische Gesundheitsorganisationen fordern verstärkte Maßnahmen der EU zur Klimaresilienz und den Abbau fossiler Subventionen.

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Widerstand gegen geplante Rentenreform

In der Debatte um die geplante Rentenreform formiert sich zunehmender Widerstand gegen die Empfehlungen der Rentenkommission, die eine Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren vorsieht. Neben den Ministerpräsidenten der ostdeutschen Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern schließen sich nun auch die SPD-geführten Länder Saarland und Bremen der Kritik an. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) betont die Bedeutung der gesetzlichen Rente als zentrale Altersvorsorge im Osten, während auch der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) eine stärkere Berücksichtigung langjährig Beschäftigter fordert. Demgegenüber fordern Vertreter der Union, wie der CDU-Fraktionschef Thorsten Frei und der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Karl-Josef Laumann, die vollständige Umsetzung des Kommissionsvorschlags als Gesamtpaket. Frei drängt zudem Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD) dazu, bis Herbst einen Referentenentwurf vorzulegen, um eine Verabschiedung der Reform im Bundestag bis Ende 2026 zu ermöglichen. Ziel der Reform ist unter anderem die Kopplung des Renteneintrittsalters an die steigende Lebenserwartung.

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Militärische Eskalation im Jemen nimmt zu

Im Jemen ist die militärische Eskalation zwischen der Huthi-Miliz und den von Saudi-Arabien unterstützten Regierungskräften nach der faktischen Beendigung der Waffenruhe von 2022 erneut angewachsen. Bei Angriffen der Miliz auf Militärlager in den Provinzen Ma'rib und Hadramaut wurden mindestens 58 jemenitische Soldaten getötet und zahlreiche weitere Menschen verletzt. Die Angriffe erfolgten unter Einsatz von Drohnen und ballistischen Raketen. Auch das saudische Staatsgebiet wurde betroffen: In der südlichen Region Nadschran wurden laut Angaben des saudischen Militärs elf Zivilisten durch einschlagende Geschosse verletzt. Parallel dazu beanspruchten die Huthis einen Angriff auf einen saudischen Öltanker im Golf von Aden für sich, woraufhin das Schiff zur Umkehr gezwungen worden sein soll. Die jemenitische Regierung kündigte als Reaktion auf die Angriffe auf ihre Stellungen Vergeltungsmaßnahmen an. Die Miliz, die vom Iran unterstützt wird, kontrolliert weite Teile des Nordens des Landes sowie die Hauptstadt Sanaa.

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