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Nachrichten vom: Sonntag, 29. März 2026, 18:00

US-Schiff im Nahen Osten gelandet

Das amphibische Angriffsschiff „USS Tripoli" der US-Marine ist in die Golfregion eingetroffen und bringt rund 3.000 Marineinfanteristen mit sich. Das für den Nahen Osten zuständige Kommando Centcom teilte am Freitag mit, dass das Schiff als Flaggschiff der „Tripoli Amphibious Ready Group" dient und damit eine Bodenpräsenz im Iran-Krieg ermöglicht. Während Außenminister Marco Rubio beteuerte, die USA könnten ihre Ziele auch ohne Bodentruppen erreichen, deutet die Anlandung auf eine Eskalation hin. Experten sehen in den Truppenverlegungen keinen zwingenden Vorboten einer vollständigen Invasion, sondern eher die Vorbereitung für gezielte Missionen. Das Pentagon bereitet sich demnach auf wochenlange Operationen vor, bei denen reguläre Infanterie und Spezialeinheiten kombiniert eingesetzt werden sollen. Ob US-Präsident Donald Trump diese Pläne endgültig absegnen wird, bleibt unklar, da widersprüchliche Signale aus Washington den Verlauf des Konflikts bestimmen. Die Ankunft der Einheit könnte dem Iran dessen diplomatische Handlungsoptionen entziehen und den Präsidenten einen Vorwand für einen verkündeten Sieg liefern.

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Großbrand in Kehl Disco

In der Nacht von Samstag auf Sonntag brach in Kehl ein Großbrand in einer beliebten Disco aus. Etwa 750 Menschen befanden sich zu diesem Zeitpunkt im Gebäude und wurden rechtzeitig ins Freie gerettet. Als die Feuerwehr eintraf, stand das Lokal bereits im Vollbrand, doch alle Gäste waren sicher. Drei Personen ließen sich vom Rettungsdienst behandeln, blieben jedoch unverletzt; sie wurden lediglich wegen der Gesamtsituation versorgt. Die Evakuierung verlief schnell und geordnet, da das Personal auf Deutsch, Französisch und Englisch zur Flucht aufrief. Nach Angaben der Polizei waren angrenzende Gebäude nicht in Gefahr. Um an die Glutnester im Inneren zu gelangen, musste ein Bagger später Teile der Halle abbrechen. Die Brandursache blieb zunächst ungeklärt, während die Löscharbeiten bis in den Sonntagmorgen andauerten. Der Club im Ortenaukreis war bekannt als Hip-Hop- und Afro-Musik-Bude und zog Gäste aus dem nahen Straßburg an. Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst im Einsatz. Die Flammen weckten Erinnerungen an das Silvester-Inferno in Crans-Montana in der Schweiz. Bislang konnte zur genauen Schadenshöhe noch nichts Bestimmtes gesagt werden.

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Tod einer 25-Jährigen in Spanien

Der Tod einer 25-Jährigen hat Spanien erschüttert und die Grenzen des selbstbestimmten Sterbens infrage gestellt. Noelia Castillo Ramos erhielt am Donnerstagabend in einem Krankenhaus bei Barcelona auf eigenen Wunsch eine tödliche Spritze, obwohl ihre Eltern bis zuletzt dagegen kämpften. Die Katalanin hatte sich im Jahr 2022 nach eigenen Angaben mehrfach sexueller Gewalt ausgesetzt und saß seither querschnittsgelähmt im Rollstuhl. Ihr Antrag auf aktive Sterbehilfe wurde 2024 genehmigt, doch ihr Vater zog durch alle Instanzen vor Gericht, um den Tod seiner Tochter zu verzögern. Vier spanische Gerichte sowie der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte wiesen seine Klagen schließlich ab und bestätigten ihren Willen. Noelia Castillo war damit die jüngste Person in Spanien, die seit der Legalisierung des Gesetzes 2021 aktive Sterbehilfe in Anspruch nahm. In Interviews betonte sie, dass ihr Leiden unerträglich geworden sei und sie endlich Ruhe finden wolle. Ihr Vater, vertreten von der ultrakatholischen Organisation Abogados Cristianos, bezeichnete den Fall als Staatsversagen und argumentierte, dass ein würdiges Leben besser gewesen wäre. Nach fünfmaligem juristischem Sieg für die Tochter starb Noelia schließlich allein in ihrem Zimmer, wie sie es sich gewünscht hatte. Die Debatte wirft nun grundsätzliche Fragen auf: Ab wann ist ein Sterbewunsch endgültig und wer darf über das Ende eines geliebten Menschen entscheiden?

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