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Nachrichten vom: Mittwoch, 27. Mai 2026, 18:00

Konjunkturprognose für Deutschland deutlich gesenkt

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat in seinem Frühjahrsgutachten die Konjunkturprognose für die deutsche Wirtschaft deutlich gesenkt. Aufgrund der Folgen des Iran-Kriegs und damit einhergehender Preissprünge bei Öl und Gas wird für das laufende Jahr nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodums von 0,5 Prozent erwartet. Im Vergleich zur Prognose vom November, die ein Plus von 0,9 Prozent vorsah, stellt dies eine erhebliche Korrektur dar. Für das Jahr 2027 rechnen die Experten mit einem Wachstum von 0,8 Prozent, wobei staatliche Investitionen in die Infrastruktur und Verteidigung die Entwicklung stützen könnten. Die Inflationsrate wird für dieses Jahr auf 3,0 Prozent geschätzt. Zudem warnt der Rat vor steigenden Sozialversicherungsbeiträgen, die infolge des demografischen Wandels bis zum Jahr 2040 auf fast 50 Prozent ansteigen könnten. Um die Belastung für Unternehmen und Haushalte zu begrenzen, schlagen die Ökonomen verschiedene Reformen in der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung vor.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte

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Neue Zeugenaussagen im Mordprozess Rostock

Im sechsten Verhandlungstag des Mordprozesses um den achtjährigen Fabian vor dem Landgericht Rostock standen erneut Spuren eines auffälligen, kupferfarbenen Pick-ups im Fokus. Zwei Zeugen sagten aus, das Fahrzeug am 10. Oktober gegen Mittag auf einem Weg in Richtung Klein Upahl gesehen zu haben, der zum Fundort des Leichnams führt. Ein Landwirt gab an, eine Frau mit blonden Haaren auf dem Fahrersitz bemerkt zu haben. Die 30-jährige Angeklagte, die seit November 2025 in Untersuchungshaft ist, schweigt vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, das Kind aus der Wohnung in Güstrow gelockt und bei Klein Upahl erstochen zu haben, woraufhin der Leichnam angezündet worden sein soll. Zudem sollen Zeugen über Rauch am Fundort aussagen. Die Angeklagte war zuvor in einer langjährigen Beziehung mit dem Vater des Jungen, mit dem sie sich im August 2025 getrennt hatte und nun wieder liiert ist.

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Trump-Unterstuetzter siegt in Texas Vorwahl

Bei den republikanischen Vorwahlen in Texas hat sich der von Donald Trump unterstützte Kandidat Ken Paxton gegen den langjährigen Amtsinhaber John Cornyn durchgesetzt. Paxton, der derzeit als texanischer Generalstaatsanwalt fungiert, konnte sich in der Stichwahl gegen seinen Parteifreund behaupten. Der Sieg folgt auf eine offizielle Wahlempfehlung des US-Präsidenten, die er erst vor einer Woche ausgesprochen hatte. Der Erfolg gilt als bedeutsam für die Machtstruktur innerhalb der Republikaner, da Trump jüngst auch in anderen Bundesstaaten wie Louisiana und Kentucky Kandidaten gegen etablierte Amtsinhaber unterstützen konnte. Gleichzeitig wächst die Sorge innerhalb der Partei, dass Paxtons politisches Profil sowie die gegen ihn gerichteten Korruptions- und Amtsmissbrauchsvorwürfe die Chancen der Republikaner bei den kommenden Zwischenwahlen im November gefährden könnten. In diesem Zusammenhang gilt der demokratische Herausforderer James Talarico als potenzieller Gewinner, da ein offener Sitz im Senat für die Demokraten leichter zu besetzen ist als ein besetzter.

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