Die wichtigsten Nachrichten des Tages.
Mit KI geprüft und zusammengefasst.

Buchhandlungen klagen gegen Weimers Ausschluss

Nachdem Kulturstaatsminister Wolfram Weimer drei Buchhandlungen aus dem Deutschen Buchhandlungspreis ausgeschlossen hatte, kündigen die betroffenen Läden aus Bremen, Göttingen und Berlin Klagen an. Die Geschäftsführerin des Göttinger Buchladens "Rote Straße", Mechthild Röttering, spricht von Einschüchterung und vergleicht das Vorgehen mit dem US-amerikanischen Modell. Die Anwälte der Buchhandlungen fordern klare Erklärungen über die Verfassungsschutzinformationen und das Haber-Verfahren. Kulturstaatsminister Weimer hält seine Entscheidung für korrekt, da staatliche Gelder nicht an Institutionen mit verfassungsfeindlichen Elementen vergeben werden dürfen. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels kritisiert das Vorgehen als bedrohlich für Kunst- und Meinungsfreiheit.

Quellen

Warnstreiks lähmen Nahverkehr im Ruhrgebiet

Am Samstag (7. März) werden im Ruhrgebiet erneut Warnstreiks im Nahverkehr stattfinden. Die Gewerkschaft Verdi hat Beschäftigte der Bogestra, der Straßenbahn Herne Castrop-Rauxel (HCR) und der Vestischen zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. Die Arbeitgeber haben bisher ihre Forderungen nicht anerkannt, sondern Gegenforderungen gestellt, darunter eine Kürzung des Krankengeldes und der Zuschläge für Nachtfahrten. Verdi fordert nun die Erhöhung der Sonntagszuschläge und die Verkürzung der Wochenarbeitszeit. Die zweite Tarifrunde war ohne Einigung abgeschlossen. Die Arbeitgeber beschwere sich über Verdis mangelnde Kompromissbereitschaft. Der nächste Streik wird am Freitag (6. März) in Köln und Umgebung stattfinden, bei dem keine Stadtbahnen und Busse fahren. Fahrtausfälle und Taktlücken sind zu erwarten.

Quellen

Ölpreise steigen – Heizöl wird teurer

Nachdem der Ölmarkt gestern etwas Luft geholt hatte, geht es heute wieder straff nach oben. Der Londoner Gasölkontrakt klettert auf den höchsten Stand seit 2022, während Brent und WTI ebenfalls nach oben driften. In Deutschland und Österreich steigen Heizölpreise um weitere fünf Cent je Liter, in der Schweiz um fünf Rappen. Die chinesische Regierung hat Kraftstoffexporte vorerst eingestellt, um die heimische Versorgung zu sichern. Die Blockade der Straße von Hormus und die Reduzierung der Förderung im Irak drücken weiter auf den Markt. Die US-Rohölvorräte legen zu, was den Druck nicht mindert. Verbraucher im DACH-Raum müssen sich auf steigende Preise einstellen.

Quellen