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Nachrichten vom: Sonntag, 2. August 2026, 18:00

Explosion in Moskauer Restaurant tötet drei

Bei einer Explosion in einem italienischen Restaurant in Moskau sind am Samstagabend gegen 20 Uhr drei Menschen getötet und mindestens 21 Personen verletzt worden. Nach offiziellen Angaben des nationalen Antiterrorkomitees sowie der russischen Staatsagentur Tass geht die Ermittlung von einem Anschlag mit einem Sprengsatz aus. Zunächst hatten staatliche Medien über eine mögliche Gasexplosion spekuliert. Nach bisherigem Ermittlungsstand versuchte eine Frau, den Sprengsatz in das Lokal zu bringen, wurde jedoch von einem Wachmann gestoppt. Bei der Detonation kamen die Frau, der Wachmann sowie ein Gast ums Leben. Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin bezeichnete den Vorfall als „brutalen Terrorakt“ und sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. Das Restaurant war zum Zeitpunkt des Geschehens für eine private Veranstaltung geschlossen. Die Hintergründe und ein mögliches Motiv für die Tat sind bislang ungeklärt.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte

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Waldbrandlage in Griechenland und Frankreich

In Griechenland und Frankreich erschweren Waldbrände die Lage. In Griechenland kämpfen rund 500 Feuerwehrleute sowie Freiwillige gegen die Flammen, die sich unter anderem westlich von Athen und auf der Insel Kefalonia ausbreiten. Starke Winde behinderten die Löscharbeiten mit Hubschraubern und Flugzeugen, was insbesondere in der Region um Porto Germeno zu massiven Schwierigkeiten führte. In der Folge mussten mehrere Ortschaften, darunter Alepochori und Zachouli, evakuiert werden. Die Einsatzkräfte nutzen zudem schwere Maschinen, um Schneisen zu schlagen. Während die Brände auf Kreta weitgehend gelöscht sind, bleibt die Situation in der Region Attika angespannt. In Frankreich ist die Lage laut Premierminister Sébastien Lecornu im Großen und Ganzen unter Kontrolle. Dennoch müssen Einsatzkräfte in der Region bei Bordeaux weiterhin Rauch- und Glutstellen bekämpfen. Ein Brand im Département Var hat sich auf rund 1.800 Hektar ausgebreitet und betraf etwa 2.800 Menschen durch Evakuierungen. Bisher wurden in diesem Gebiet keine Toten oder Verletzten gemeldet, jedoch über 330 Feuerwehrkräfte verletzt.

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Rekordbeteiligung beim CSD in Hamburg

Der Christopher Street Day in Hamburg verzeichnete eine Rekordbeteiligung von rund 300.000 Menschen. Nach Angaben der Polizei zog der Demonstrationszug mit fast 60 Trucks und zahlreichen Fußgruppen von der Lübecker Straße durch die Innenstadt bis zur Lombardsbrücke. Die Veranstaltung verlief friedlich, wobei die Sicherheitskräfte nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin eine Woche zuvor verstärkt eingesetzt wurden. Zur Absicherung dienten unter anderem Betonpoller und Lastwagen als Barrieren. Unter den Teilnehmenden befanden sich auch politische Vertreter wie die Bundestagsabgeordnete Ricarda Lang, der SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Miersch sowie die Hamburger Politiker Andreas Dressel und Katharina Fegebank. Neben der Feierlichkeit war die Demonstration politisch geprägt; unter anderem wurde eine Änderung des Grundgesetzes gefordert, um den Schutz vor Diskriminierung aufgrund sexueller Identität zu verankern. Viele Teilnehmende trugen schwarze Armbinden als Zeichen des Gedenkens an die Opfer des Anschlags in Berlin.

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