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Nachrichten vom: Mittwoch, 9. September 2026, 7:00

AfD siegt bei Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, bei der die AfD mit rund 44 Prozent einen deutlichen Sieg errang, äußerten führende Politiker Besorgnis und forderten politische Konsequenzen. Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete das Ergebnis als „einfach schockierend“ und kritisierte die Strategie der „Brandmauer“, mit der sich die CDU von der AfD abgrenzt. Sie mahnte, dass Politik klare Ziele benennen müsse, um Menschen zu überzeugen. Auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder erklärte die Strategie der „Brandmauer“ für gescheitert und plädierte für einen inhaltlichen Zweikampf. Er forderte zudem eine andere Politik in den Bereichen Migration und Grundsicherung. Bundeskanzler Friedrich Merz zeigte sich ebenfalls schockiert über das Wahlergebnis, das er in dieser Form nicht erwartet habe, und kündigte Konsequenzen an. Die AfD stellt mit 39 Abgeordneten eine starke Fraktion im neuen Landtag, wobei die Partei vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wird.

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Buch enthüllt Warnung vor Hamas-Angriff

Ein Bericht über ein Enthüllungsbuch der Journalisten Shlomi Eldar und Ruth Yuval sorgt in Israel für politische Unruhe. Den Recherchen zufolge soll der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohammed bin Zayed Al Nahyan, Benjamin Netanjahu etwa anderthalb Wochen vor dem Hamas-Angriff am 7. Oktober 2023 in einem 45-minütigen Telefonat vor einer großangelegten Operation der Terrororganisation gewarnt haben. Der Bericht legt nahe, dass Netanjahu die Warnung nicht an die israelischen Sicherheitsbehörden weitergab, sondern die Gefahr eher im Westjordanland vermutete. Netanjahus Büro wies diese Darstellung als Lüge zurück und dementierte ein Gespräch im fraglichen Zeitraum. Die israelische Opposition reagierte mit scharfer Kritik und fordert eine Untersuchung der Ereignisse. Die Vereinten Arabischen Emirate bestätigten oder dementierten den Inhalt des Berichts in einer Pressemitteilung nicht, verwiesen jedoch auf bestehende direkte Kommunikationswege zwischen den Regierungsstellen beider Länder. Die Debatte findet kurz vor den israelischen Parlamentswahlen im Oktober statt.

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Forderung nach nationalem Bildungsgipfel

Nach den Ergebnissen der aktuellen PISA-Studie, die für 15-jährige Schüler in Deutschland die niedrigsten Kompetenzwerte seit Beginn der Erhebungen ausweisen, mehren sich die Forderungen nach einem nationalen Bildungsgipfel. Die schlechten Leistungen in den Kernbereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften sowie die Tatsache, dass die Werte niedriger ausfallen als bei der ersten Erhebung im Jahr 2000, haben politische Reaktionen ausgelöst. Vertreter der CDU, der SPD und der AfD sprachen sich für ein gemeinsames Treffen von Bund, Ländern und Kommunen aus, um konkrete Konsequenzen zu ziehen. Ein zentraler Kritikpunkt ist die zunehmende Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft. Die politische Forderung nach einer gemeinsamen Kraftanstrengung zielt darauf ab, die Kluft zwischen sozial privilegierten und benachteiligten Schülern zu verringern. Die SPD-Fraktion mahnte zudem, dass die aktuelle Lage ein Alarmsignal darstelle, das eine Initiative der Bundesbildungsministerin erfordere.

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