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Nachrichten vom: Montag, 21. September 2026, 18:00

Umstrittene Gaeste auf Linke-Wahlparty

Die Anwesenheit umstrittener Gäste auf der Wahlparty der Linken in Berlin-Neukölln sorgt für politische Diskussionen. Neben dem Berliner Clan-Chef Issa Remmo wurde der Aktivist Ibrahim Ibrahim identifiziert, der dem Umfeld der als terroristisch eingestuften Organisation PFLP zugeordnet wird. Er bezeichnete in der Vergangenheit unter anderem den Hamas-Anführer Yahya Sinwar als „Märtyrerhelden“. Der Neuköller Bundestagsabgeordierte Ferat Koçak, der auf Fotos neben Ibrahim zu sehen war, distanzierte sich von gewalt- oder terrorverherrlichenden Aussagen, betonte jedoch, dass die Veranstaltung öffentlich zugänglich war. Die Linke-Führung, darunter Ines Schwerdtner und Elif Eralp, erklärte, die betreffenden Personen seien nach ihrer Identifizierung des Saales verwiesen worden und seien nicht eingeladen gewesen. Zudem sorgten veröffentlichte Nachrichten über eine mögliche Nähe zwischen Koçak und dem Remmo-Clan für Kritik. Die Linke-Spitzenkandidatin Eralp betonte, dass Gewalt- und Terrorverherrlichung inakzeptabel sei und die Sicherheit aller Berliner Bürger, auch jüdischer Menschen, oberste Priorität habe.

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Die Linke wird stärkste Kraft in Berlin

Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus ist die Linkspartei mit rund 25,7 Prozent als stärkste Kraft hervorgegangen und hat damit die CDU überholt. Die Spitzenkandidatin Elif Eralp, die als erste Frau mit Migrationsgeschichte an die Spitze Berlins rücken könnte, führt die Partei an. Der Wahlerfolg der Linken ist unter anderem auf die Mobilisierung junger Wähler sowie auf das zentrale Wahlthema Wohnen zurückzuführen. In den innerstädtischen Bereichen und im Osten Berlins konnte die Partei besonders zulegen, während die CDU in den Randlagen und im Westen überwiegend die stärkste Kraft blieb. Während die Linke durch Themen wie die Enteignung von Wohnbaukonzernen überzeugte, verzeichnete die AfD in insgesamt 13 Wahlkreisen die meisten Erststimmen. Die Wahlbeteiligung umfasste erstmals auch 16- und 17-Jährige. Elif Eralp, deren Eltern als politische Flüchtlinge aus der Türkei nach Deutschland flohen, kann nun in Gespräche zur Bildung eines neuen Senats gehen.

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Gruene kritisieren Friedrich Merz stark

Nach den Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern äußerten Vertreter der Grünen deutliche Kritik an der aktuellen politischen Lage und an Bundeskanzler Friedrich Merz. Claudia Roth bezeichnete die Pressekonferenz des Kanzlers nach den ersten Prognosen als „entrückt von der Realität“ und kritisierte dessen Distanz zu den Sorgen der Bevölkerung. Auch die Bundesvorsitzende Franziska Brantner forderte angesichts der Wahlergebnisse einen Kurswechsel und mahnte bei geplanten Reformen Nachbesserungen an, um reine Kürzungen zu vermeiden. In Berlin erzielte die Linke unter Elif Eralp ein deutliches Ergebnis, während die Grünen unter Werner Graf ein Minus von 4,1 Prozentpunkten verzeichneten. In Mecklenburg-Vorpommern erreichten die Grünen 5,7 Prozent. Roth äußerte sich zudem entsetzt über den Wahlerfolg der AfD in Mecklenburg-Vorpommern. Während in Berlin die Bildung einer Koalition aus Linken, SPD und Grünen angestrebt wird, zeigt sich in Mecklenburg-Vorpommern eine mögliche rot-rot-grüne Regierungsbildung ab.

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