Die wichtigsten Nachrichten des Tages.
Mit KI geprüft und zusammengefasst.

Nachrichten vom: Mittwoch, 23. September 2026, 18:00

Aktionsplan gegen Sozialleistungsmissbrauch beschlossen

Die Bundesregierung hat einen zehnstufigen Aktionsplan beschlossen, um gegen Sozialleistungsmissbrauch und organisierte Ausbeutung vorzugehen. Das Kabinett will damit insbesondere Strukturen bekämpfen, die im Zusammenhang mit der EU-Zuwanderung stehen. Kern der Maßnahmen ist die Verbesserung des Datenaustauschs zwischen Sozial-, Ausländer-, Melde-, Finanz-, Sicherheits- sowie Baubehörden und den Krankenkassen, wobei künftig auch KI-gestützte Analysesysteme zur Identifizierung von Strukturen eingesetzt werden sollen. Gegen sogenannte Schrottimmobilien sollen Kommunen durch erweiterte Befugnisse und unter engen Voraussetzungen durch Enteignungen vorgehen können. Zudem sollen Arbeitgeber, die durch Schwarzarbeit Sozialleistungen verursachen, stärker in die Haftung genommen werden. Personen, die sich einer Haft nach einer Verurteilung entziehen, sollen künftig keinen Anspruch auf Grundsicherung oder Sozialhilfe mehr haben. Für EU-Bürger, die sich unrechtmäßig in Deutschland aufhalten, soll die Dauer der Überbrückungsleistungen von einem Monat auf zwei Wochen verkürzt werden. Die Umsetzung der Beschlüsse ist bis zum Ende des Jahres vorgesehen.

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Aktivisten besetzen CDU-Zentrale in Berlin

Aktivisten der Umweltschutzorganisation Robin Wood haben am Morgen des 23. September 2026 die CDU-Zentrale im Berliner Konrad-Adenauer-Haus besetzt. Die Gruppe erklomm das Gebäude und befestigte ein Banner mit der Aufschrift „Klare Kante gegen Rechts: Sozialabbau beenden, Klimakrise bekämpfen!“. Der Protest richtet sich gegen die Klimapolitik der CDU-geführten Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz sowie gegen das Fehlen von Konzepten zur Bekämpfung des Aufstiegs der rechtsextremen AfD. Die Aktivisten kritisieren zudem die Energiepolitik von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, insbesondere den geplanten Bau von Gaskraftwerken und die mögliche Ausbremsung erneuerbarer Energien. Die Polizei ist mit rund 30 Beamten vor Ort, um den Einsatz zu begleiten. Die Aktion der Gruppe, die sich auch an der Fassade abseilte, dauert zum aktuellen Zeitpunkt noch an.

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Zinshopping steigert Ertrag erheblich

Eine Auswertung der FMH-Finanzberatung zeigt, dass konsequentes „Zinshopping“ beim Tagesgeld zu erheblichen Zinserträgen führen kann. In einem Zeitraum von vier Jahren erzielte ein Anleger, der durch 16 Bankwechsel 17 Konten eröffnete, 6.744 Euro Zinsen. Im Vergleich dazu erwirtschaftete ein Filialbankkunde im selben Zeitraum lediglich 797 Euro. Der Wechsel erfolgte dabei jeweils ab einem Zinsvorteil von 0,5 Prozentpunkten. Aktuell liegen die Spitzenzinsen beim Tagesgeld bei bis zu 4,25 Prozent, sind jedoch oft an Bedingungen wie die Eröffnung eines Depots oder eines Girokontos geknüpft. Häufige Girokontowechsel können zudem den Schufa-Score belasten. Als Alternative bieten Neobroker dauerhafte Zinsen auf dem Niveau des EZB-Einlagenzinses von 2,25 Prozent an. Im Bereich Festgeld sind derzeit Zinsen von bis zu 4,20 Prozent für Laufzeiten von bis zu zehn Jahren verfügbar, wobei die Zinsgutschrift am Ende der Laufzeit ohne Zinseszins erfolgen kann.

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