Zum 65. Jahrestag des Mauerbaus fand in Berlin eine zentrale Gedenkveranstaltung an der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße statt. Am 13. August 1961 hatte die DDR-Führung mit der Errichtung der Grenzanlagen begonnen, um die Abwanderung in den Westen zu verhindern. Bei der Zeremonie, an der unter anderem Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und der Beauftragte für die Opfer der SED-Diktatur, Evelyn Zupke, teilnahmen, mahnten Politiker zur Bewahrung der Erinnerungskultur. Klöckner warnte vor Gleichgültigkeit gegenüber den Freiheitsideen von 1989, während Weimer vor einer Verharmlosung der DDR-Diktatur durch politische Kräfte wie die AfD oder die Linkspartei warnte. Er regte an, Straßen nach DDR-Widerstandskämpfern zu benennen. Zupke kritisierte eine nostalgische Verklärung des Regimes, bei der Überwachung und Unfreiheit in Vergessenheit geraten könnten. Die Gedenkfeier würdigte zudem die Opfer der deutschen Teilung, bei denen mindestens 140 Menschen bei Fluchtversuchen ums Leben kamen.
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US-Präsident Donald Trump hat den Rücktritt seiner Pressesprecherin Karoline Leavitt zum Ende des Monats bekannt gegeben. Die 28-Jährige wird das Weiße Haus verlassen, um sich verstärkt ihrer Familie und ihren Kindern zu widmen. Trump lobte Leavitt als eine der besten Pressesprecherinnen in der Geschichte des Weißen Hauses und kündigte an, dass sie künftig eine Rolle als externe Beraterin und einflussreiche Stimme innerhalb der Republikanischen Partei einnehmen werde. Eine Nachfolge für ihren Posten wurde bislang nicht benannt.
Parallel dazu hat der US-Präsident einen Erlass unterzeichnet, der es privaten Unternehmen unter staatlicher Aufsicht ermöglicht, Cyberangriffe gegen kriminelle Organisationen im Ausland durchzuführen. Ziel des Programms, das vom Heimatschutzministerium und dem Justizministerium beaufsichtigt werden soll, ist die Stärkung der Strafverfolgung gegen transnationale Kriminalität, etwa bei Ransomware-Attacken oder Finanzbetrug. Teilnehmende Firmen müssen hierfür eine Sicherheit von mindestens einer Million Dollar hinterlegen.
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Das Unternehmen Anthropic hat für seinen Chatbot Claude ein unsichtbares Wasserzeichen implementiert, um den EU-Vorgaben zur Transparenz von KI-generierten Inhalten nachzukommen. Diese Neuerung ermöglicht es, KI-generierte Texte leichter zu identifizieren. Die Maßnahme stößt bei einigen Nutzern auf Unverständnis und Kritik. In Online-Foren wie Reddit äußern Anwender die Sorge, dass die Kennzeichnung die Entdeckung ihrer KI-Nutzung erleichtert, was etwa für Studierende oder Journalisten relevant sein könnte. Zudem wird befürchtet, dass die Markierung den Anspruch auf die Urheberschaft der generierten Inhalte auf das KI-Modell selbst verlagern könnte. Die Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte ist Teil des EU AI Acts, der darauf abzielt, die Identifizierbarkeit künstlich erzeugter Inhalte zu stärken. Während die technische Umsetzung in verschiedenen Branchen, etwa in der Werbung oder im Radio, unterschiedliche Anforderungen stellt, dient die Kennzeichnung primär der Transparenz und der Überprüfbarkeit von Inhalten.
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Der ehemalige deutsche Botschafter in Israel, Steffen Seibert, grenzt die deutsche Staatsräson ausdrücklich von der israelischen Siedlungspolitik im Westjordanland ab. In einem Interview mit dem „ZEITmagazin“ betonte der ehemalige Regierungssprecher, dass die Sicherheit Israels als Teil der deutschen Staatsräson nur für das Staatsgebiet innerhalb der international anerkannten Grenzen von 1967 gelte. Gaza und das Westjordanland seien für Deutschland besetzte Gebiete, während der Endstatus von Ostjerusalem noch undefiniert bleibe.
Seibert kritisierte die israelische Siedlungspolitik als „Vertreibung mit Mitteln der psychologischen und der realen Gewalt“. Er bezeichnete die Siedlungen im Jordantal nach internationalem Recht als illegal und stellte klar, dass die deutsche Unterstützung nicht das staatliche Verhalten hinsichtlich der seit 60 Jahren andauernden Besatzung einschließe. Gleichzeitig forderte er, den Palästinensern gegenüber das Recht des israelischen Volkes auf die Existenz in seinem Staat zu betonen und die Existenz Israels zu verteidigen.
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Catarina dos Santos-Wintz wird neue Geschäftsführerin
Die CDU-Bundestagsabgeordnete Catarina dos Santos-Wintz soll die neue Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Unionsfraktion im Bundestag werden. Der neue Fraktionsvorsitzende Thorsten Frei (CDU) schlug die 32-jährige Juristin als Nachfolgerin von Steffen Bilger vor, der durch die Ernennung zum Verkehrsminister im Kabinett von Kanzler Friedrich Merz das Amt verlässt. In einer Nachricht an die Abgeordneten bezeichnete Frei die bereits im Ältestenrat tätige Kollegin als hervorragend, durchsetzungsstark und bestens vernetzt.
Die Wahl von dos Santos-Wintz, die dem Bundestag seit 2021 angehört, soll in der ersten Sitzung der CDU/CSU-Fraktion nach der Sommerpause Anfang September stattfinden. Die personellen Veränderungen innerhalb der Fraktion wurden durch den Rücktritt des bisherigen Fraktionschefs Jens Spahn ausgelöst. Dos Santos-Wintz war zuvor bereits als Parlamentarische Geschäftsführerin in der Unionsfraktion tätig.
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Die bayerischen Grünen kritisieren die aktuelle Bundespolitik als Hindernis für den Ausbau der Windenergie in Bayern. Laut dem Energieexperten Martin Stümpfig erschwere das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Situation massiv, da bayerische Anlagen bei bundesweiten Ausschreibungen gegenüber der Konkurrenz aus Norddeutschland, die Preise von 5 Cent pro Kilowattstunde bieten könne, kaum Chancen hätten. Zudem werde der Netzausbau durch die Bundesregierung gedrosselt.
Die Auswirkungen zeigen sich bereits in den Zahlen der Bundesnetzagentur: Bei den Ausschreibungen im Jahr 2026 entfielen von 927 Zuschlägen lediglich 13 auf Bayern, was einem Anteil von 1,4 Prozent entspricht. Damit sei das Ziel der Staatsregierung, bis 2030 1.000 Windräder in Betrieb zu nehmen, gefährdet. Die Grünen fordern daher eine eigene Ausschreibung für den windarmen Süden sowie ein stärkeres Engagement der bayerischen Staatsregierung gegenüber der Bundesregierung, um die Bedingungen für die Windkraft zu verbessern.
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Der Mobilfunkanbieter Blau bietet aktuell verschiedene Technik-Bundles in Kombination mit Tarifen an, die teilweise mit erhöhtem Datenvolumen ausgestattet sind. Zu den Angeboten gehört das Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G für eine einmalige Zuzahlung von 37 Euro und 9,99 Euro monatlich im Tarif Blau Allnet M mit 40 GB Datenvolumen. Ein weiteres Paket umfasst den Xiaomi Electric Scooter 6 für eine Zuzahlung von 1 Euro und 19,99 Euro monatlich im Tarif Blau Allnet S, der 20 GB statt der regulären 10 GB bietet. Zudem ist ein Bundle aus dem Samsung Galaxy A57 und dem Galaxy Tab A11 im Tarif Blau Allnet M mit 40 GB Datenvolumen für 23,99 Euro monatlich und 19 Euro Zuzahlung verfügbar. Weitere Tarif-Deals beinhalten unter anderem das iPhone 17 mit 60 GB Datenvolumen für 34,99 Euro monatlich sowie das Samsung Galaxy S26 für 33,99 Euro monatlich mit 40 GB Datenvolumen bei einer einmaligen Zuzahlung von 1 Euro.
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In der fünften Entwickler-Beta von iOS 27 wurden verschiedene Neuerungen und Hinweise auf künftige Hardware entdeckt. In den Systemdateien zu Batterietreibern und der „Battery Intelligence“ finden sich interne Kennungen (V62, V63, V64, V67, V68 und V69), die mit sechs bislang unveröffentlichten iPhone-Modellen in Verbindung gebracht werden. Diese umfassen unter anderem das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max, das iPhone 18, das iPhone 18e, das iPhone Air 2 sowie ein iPhone Ultra. Apple hat diese Zuordnung oder einen Veröffentlichungsplan nicht bestätigt.
Zudem bietet die Beta-Version eine neue Option in den Systemeinstellungen, um den „Liquid Glass“-Effekt der Benutzeroberfläche stufenlos zu regulieren und die Transparenz zu erhöhen.
Im Bereich iCloud+ zeigt die Beta-Version zudem neue Funktionen für Nutzer ab einem 2-TB-Speicherpaket. Über die Home-App können automatische Videozusammenfassungen, eine Suche und Hervorhebungen von Kameraaufnahmen genutzt werden, die Apple Intelligence mit HomeKit Secure Video verbinden.
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In Wisconsin wurde eine Kiste mit 97 Exemplaren einer bislang unbekannten Version des Nintendo-Klassikers „Super Mario Bros. Duck Hunt“ entdeckt. Der Fund gelang dem Sammler Jason Ganos in einem Lager von Kevin Braun, dem Besitzer eines Popkultur-Ladens in Waukesha. Die Kassetten, die einzeln verpackt und mit Anleitungen versehen sind, stammen laut Produktionscodes aus dem Jahr 1993. Diese Zeit liegt zwei Jahre nach dem offiziellen Ende der Produktion des entsprechenden Bundles.
Die Fundstücke weisen Besonderheiten auf: Das Rückseitenlabel ist mehrsprachig statt rein englisch, und die Manufaktur-Codes sowie die Texte in den Anleitungen unterscheiden sich von Standardversionen. Experten und der Sammler vermuten, dass es sich um Ersatzexemplare für Garantiefälle oder eine nie umgesetzte Sonderauflage handelt. Fünf der Kassetten erhielten von der Prüfstelle Professional Sports Authenticator die Bestnote 10. Drei der Exemplare, darunter eine mit Bestnote 10, werden ab Freitag bei Goldin Auctions versteigert.
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Das Versäumen von Steuerfristen kann für Steuerpflichtige finanzielle Folgen haben, da die Festsetzung von Verspätungszuschlägen durch die Finanzbehörden mittlerweile als obligatorische Entscheidung gilt. Pro angefangenem Monat der Verspätung wird ein Zuschlag in Höhe von 0,25 Prozent der festgesetzten Steuer fällig, wobei der Betrag mindestens 25 Euro beträgt. Ein Urteil des Bundesfinanzhofs bestätigte, dass dieser Zuschlag auch dann zu entrichten ist, wenn keine Steuernachzahlung anfällt, da bei Gewinnfeststellungserklärungen lediglich die Besteuerungsgrundlagen festgestellt werden.
Im Erzgebirgskreis standen Anfang August noch 25.100 erwartete, selbst erstellte Steuererklärungen aus einer Gesamtzahl von 75.800 aus, wobei laut Finanzamtsleiter Dr. Carsten Helmert unter diesen Zahlen auch Personen ohne Abgabepflicht sind. Neben Zuschlägen können bei anhaltender Untätigkeit auch Schätzungen der Steuerlast, Zwangsgelder oder strafrechtliche Konsequenzen drohen. Mandanten, die einen Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein nutzen, sind von den aktuellen Fristen für die Abgabe ohne Berater vorerst nicht betroffen.
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Der Goldpreis zeigt nach einer Phase der Volatilität zuletzt wieder eine Aufwärtsbewegung. Am 13. August 2026 notierte der Preis für eine Feinunze Gold bei etwa 3801 Euro, was einem Rückgang von 0,64 Prozent gegenüber dem Vortag entspricht. Im Vergleich zum Jahresbeginn verzeichnete das Edelmetall jedoch ein Plus von 2,83 Prozent.
Die Kursentwicklung wird maßgeblich von der Zinspolitik der US-Notenbank Fed und der EZB beeinflusst. Während steigende Realzinsen und die Attraktivität festverzinslicher Wertpapiere den Preis zeitweise unter Druck setzten, dämpfen nachlassender Inflationsdruck in den USA und die Erwartung stabilerer Zinsen den Gegenwind. Zudem stützen geopolitische Unsicherheiten sowie die strukturelle Nachfrage von Zentralbanken den Markt. Während beispielsweise China seine Goldreserven ausbaut, verzeichnete Polen Zuwächse, während Russland Verkäufe tätigte. Trotz eines Rückgangs der Nachfrage nach Goldschmuck in Regionen wie Europa, China und Indien bleibt die Nachfrage nach physischen Münzen und Barren vergleichsweise stabil.
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Bei Investitionen in die Verius-Immobilienfonds sind Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen (KVen) in Millionenhöhe geschädigt worden. Die Bielefelder BKK Gildemeister Seidensticker sowie die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) zeichneten unter anderem Schuldscheindarlehen, um mit vermeintlich sicheren Immobilienvorhaben Renditen zu erzielen. Während die KVWL nach Informationen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung 40 Millionen Euro in die Fonds investierte, verzeichnete die AOK Bremen Verluste in Höhe von 5,5 Millionen Euro. Insgesamt summieren sich die Verluste durch solche Fehlinvestitionen bei Kassen und KVen auf knapp 22 ein halbhundert Millionen Euro. Einige Einrichtungen, darunter die KV Baden-Württemberg und die Kaufmännische Krankenkasse KKH, haben bereits Klagen gegen die hinter den Fonds stehenden Finanzunternehmen eingereicht. Sie argumentieren, von einer sicheren Geldanlage ausgegangen zu sein. Die beteiligten Finanzunternehmen weisen Vorwürfe der Täuschung zurück und verweisen auf die im Verkaufsprospekt ausgewiesenen Risiken, die bis zum teilweisen oder vollständigen Verlust des Kapitals führen können.
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Bei den Europameisterschaften in Birmingham behauptet der Zehnkampf-Weltmeister Leo Neugebauer seine Führung im Wettbewerb. Nach sieben Disziplinen führt der Stuttgarter mit 6.301 Punkten das Tableau an, gefolgt von Jeff Tesselaar (Niederlande) mit 6.076 Punkten und Sander Skotheim (Norwegen) mit 6.023 Punkten.
Neugebauer konnte seinen Vorsprung durch eine herausragende Leistung im Diskuswurf ausbauen. Mit einem Wurf auf 54,31 Meter stellte er einen neuen Europameisterschaftsrekord auf, nachdem er bereits im Kugelstoßen mit 17,13 Metern eine Meisterschaftsbestleistung erzielt hatte. In der Disziplin der 110 Meter Hürden am Donnerstagvormittag verlor er jedoch etwas Boden durch eine Zeit von 14,94 Sekunden.
Auch die anderen deutschen Teilnehmer zeigten Leistungen auf hohem Niveau. Niklas Kaul verbesserte sich nach dem Diskuswurf auf den fünften Platz (5.943 Punkte). Amadeus Gräber belegt mit 5.766 Punkten weiterhin Rang 13. Der Wettbewerb setzt sich mit den verbleibenden Disziplinen fort.
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Das Formel-1-Team Cadillac hat einen Wechsel an der Spitze bekannt gegeben: Marcin Budkowski übernimmt mit sofortiger Wirkung die Position des Teamchefs und löst Graeme Lowdon ab. Der Wechsel ist Teil einer geplanten Neuausrichtung des US-Rennstalls, um die sportliche Weiterentwicklung und den langfristigen Erfolg voranzutreiben.
Budkowski, der zuvor unter anderem für Alpine, Ferrari, McLaren und die FIA tätig war, kehrt damit in die Königsklasse zurück. Cadillac-CEO Dan Towriss betonte, dass die Verpflichtung ein wichtiger Schritt für die Entwicklung des Teams sei. Während Lowdon maßgeblich zum Aufbau des Rennstalls beigetragen hat, sieht das Team in Budkowskis technischem Fachwissen und strategischen Führungsqualitäten die Basis für künftige Erfolge. Sein Debüt an der Rennstrecke wird er am kommenden Wochenende in Zandvoort geben. Das Team, das seine Motoren von Ferrari bezieht, befindet sich derzeit in der Phase nach der Aufbauphase und konzentriert sich nun auf die Optimierung der Abläufe.
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Bei der Leichtathletik-EM in Birmingham ist die Schweizer 800-Meter-Favoritin Audrey Werro nach einem Sturz im Halbfinale nachgerückt. Die 22-Jährige stürzte in Führung liegend kurz vor der Zielgeraden und prallte mit dem Körper auf die Laufbahn auf. Ein von Swiss Athletics eingereichter Protest wurde von der Rennjury gutgeheißen, da TV-Aufnahmen zeigten, dass Werro am Fuß von der linken Hand der Französin Anaïs Bourgoin getroffen wurde. Die Jury klassifizierte den Vorfall als Behinderung. Durch diese Entscheidung rückt Werro als eine von zehn Starterinnen in das Finale am Freitagabend nach. Ebenfalls in den Endlauf nachrückte die Litauerin Gabija Galvydyte, die nach dem Sturz von Werro unverschuldet zu Fall gekommen war. Zudem ziehen die Schweizerinnen Veronica Vancardo und Valentina Rosamilia, die mit einer persönlichen Bestzeit ins Finale einzogen, in den Endlauf ein. Die deutsche Teilnehmerin Smilla Kolbe schied nach einem sechsten Platz im zweiten Halbfinal-Lauf aus der Wertung aus.
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