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Nachrichten vom: Dienstag, 25. August 2026, 7:00

Baerbock wird Professorin in New York

Die ehemalige Bundesaußenministerin Annalena Baerbock wird nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt der Präsidentin der UN-Generalversammlung eine neue Tätigkeit in New York aufnehmen. Nach Informationen aus informierten Kreisen sowie Berichten der Deutschen Presse-Agentur und von Table Media wird die Grünen-Politikerin zum Herbst Professorin für Global Leadership an der Columbia University. Zudem übernimmt sie die Rolle der Co-Direktorin des Masterprogramms „Master of Public Administration in Global Leadership“. Bei der Position handelt es sich um eine praxisorientierte Professur, die auf drei Jahre angelegt ist und sich an Führungskräfte mit mindestens zehn Jahren Berufserfahrung richtet. Baerbock wird sich in ihren Vorlesungen unter anderem mit Fragen der internationalen politischen Führung befassen und auch als Vortragsrednerin tätig sein. Ihr einjähriges Amt als Präsidentin der UN-Generalversammlung endet offiziell am 8. September. Ihr Nachfolger wird Khalilur Rahman aus Bangladesch sein.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte

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Quellen

Unternehmer Klaus-Michael Kühne verstorben

Der Unternehmer Klaus-Michael Kühne ist im Alter von 89 Jahren in der Nacht auf Montag in Schindellegi verstorben. Wie das von seiner Familie gegründete Unternehmen Kühne+Nagel mitteilte, verstarb der gebürtige Hamburger in der Schweiz. Kühne, der als einer der reichsten Deutschen galt, war seit 1966 in verschiedenen Führungspositionen bei Kühne+Nagel tätig und baute das Unternehmen zu einem weltweit führenden Logistikdienstleister aus. Neben seiner geschäftlichen Tätigkeit engagierte er sich als Mäzen für Kultur und Sport. Er unterstützte Projekte wie die Elbphilharmonie sowie den Hamburger SV, für den er unter anderem die Namensrechte am Volksparkstadion erwarb. Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher würdigte ihn als großzügigen Stifter. Kühne war zudem Gründer der Logistik-Hochschule in Hamburg und hinterließ durch die Kühne Stiftung bedeutende Beiträge zur Förderung der Stadt.

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Quellen

Selenskyj bekräftigt ukrainischen Widerstand

Anlässlich des 35. Jahrestags der ukrainischen Unabhängigkeit am 24. August 2026 hielt Präsident Wolodymyr Selenskyj eine Rede, in der er den Widerstand gegen den russischen Angriffskrieg bekräftigte und eine Kapitulation ausschloss. Selenskyj kritisierte Wladimir Putin scharf und appellierte an China, gegen die Bedrohung durch Diktatoren vorzugehen. Er forderte zudem zusätzliche finanzielle Mittel zur Steigerung der Drohnenproduktion sowie verstärkte militärische Unterstützung. Im Rahmen eines Treffens der „Koalition der Willigen“ in Kiew, an dem auch der britische Premierminister Andy Burnham und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz teilnahmen, wurden die Zusammenarbeit und die Lieferung von Luftverteidigungssystemen thematisiert. Die EU sagte zudem weitere Finanzhilfen in Höhe von 6,1 Milliarden Euro zu. Während in Kiew keine Luftalarmmeldungen vorlagen, kam es in anderen Regionen zu russischen Angriffen: In Pawlohrad wurde ein Mensch getötet, und in Charkiw sowie in der Region Tschernihiw wurden mehrere Menschen verletzt.

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