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Nachrichten vom: Freitag, 11. September 2026, 18:00

Huthi-Miliz erobert strategische Gebiete im Jemen

Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat im Jemen weitere Gebiete entlang der Küste des Roten Meeres eingenommen, darunter die strategisch wichtige Hafenstadt Mokka sowie die Insel Mayyun in der Meerenge Bab al-Mandab. Durch diesen Vorstoß kontrolliert die Miliz nun zunehmend Gebiete an der östlichen Küste der Meerenge, die als eine der weltweit bedeutendsten Schifffahrtsrouten gilt. Saudi-Arabien, das die international anerkannte Regierung unterstützt, kündigte nach der Einnahme von Mokka Gegenmaßnahmen an, um die territoriale Unversehrtheit zu schützen. Der saudische UN-Botschafter Abdulasis Alwasil bekräftigte vor dem UN-Sicherheitsrat das Recht auf Abwehr von Angriffen. Während die jemenitische Regierung um internationale Unterstützung gegen den Vormarsch bittet, lehnte die US-Regierung laut Medienberichten eine direkte militärische Beteiligung gegen die Huthis ab. Die Eskalation des Konflikts erhöht die Bedrohung für den internationalen Schiffsverkehr in der Meerenge, die als wichtige alternative Route für den globalen Handel und die Energieversorgung dient.

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Eskalation im Bundestag nach Zwischenrufen

In einer Haushaltsdebatte über den Etat für Arbeit und Soziales kam es im Bundestag zu einem Zwischenfall zwischen der Linken-Abgeordneten Cansin Köktürk und der Vizepräsidentin Andrea Lindholz (CSU). Während der Rede des AfD-Abgeordneten René Springer, der Pläne zur Reform der sozialen Sicherungssysteme und Maßnahmen gegen Abschiebepflichtige erläuterte, unterbrach Köktürk die Ausführungen mit Zwischenrufen. Sie bezeichnete die Rede als „bescheuert“ und fragte rhetorisch nach „rassistischer Scheiße“. Nachdem Lindholz einen ersten Ordnungsruf erteilte, warf Köktürk der Sitzungsleiterin vor, „die Faschisten“ zu schützen. Daraufhin erteilte Lindholz einen zweiten Ordnungsruf. In der Folge verließ Köktürk unter Protest den Plenarsaal. Ein Saalverweis wäre bei einem dritten Ordnungsruf möglich gewesen. Sollte Köktürk in den kommenden zwei Sitzungswochen erneut einen Ordnungsruf erhalten, droht ihr ein Ordnungsgeld in Höhe von 2.000 Euro. Dies ist nicht der erste Vorfall der Abgeordneten im Bundestag.

Politische Ausrichtung der Quellen: Mitte

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Schwierige Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt stellt sich die Frage der Regierungsbildung als schwierig dar. Die AfD wurde mit 43,8 Prozent die stärkste Kraft und hält 39 der 83 Mandate, verfehlte jedoch die absolute Mehrheit. Während die CDU, SPD, Grünen und Linke Gesprächsangebote der AfD zur Regierungsbildung ablehnten, hat das Bündnis Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) eine punktuelle Zusammenarbeit für Themen wie Energieversorgung, Bildung und Friedenspolitik in Aussicht gestellt. AfD-Fraktionsvorsitzender Ulrich Siegmund erklärte, man strebe ein stabiles Kabinett an, könne aber notfalls auch mit einer Stimmenmehrheit regieren. Das BSW hat angekündigt, sich im dritten Wahlgang der Ministerpräsidentenwahl zu enthalten, um Siegmund die Wahl zu ermöglichen. Parallel dazu wird diskutiert, ob die EU aufgrund von Rechtsstaatsbedenken Fördermittel für das Land kürzen könnte. In der politischen Debatte sorgt zudem eine Aussage von Siegmund, der Rüstungsgüter mit dem Thema „Remigration“ verknüpfte, für Kritik bei der SPD und dem BSW.

Politische Ausrichtung der Quellen: Eher links der Mitte

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