Kein Transfer von Florian Wirtz geplant
Ein Transfer von Florian Wirtz zum FC Bayern München ist kurzfristig nicht geplant, ein Wechsel im kommenden Wintertransferfenster gilt beim FC Liverpool als nahezu ausgeschlossen. Der deutsche Nationalspieler, der im Sommer 2025 für mindestens 125 Millionen Euro von Bayer Leverkusen nach Liverpool wechselte, zeigt derzeit eine Entwicklung, die auch das Aufsichtsratsmitglied des FC Bayern, Karl-Heinz Rummenigge, überrascht hat. Aktuell besteht in München kein unmittelbarer Handlungsbedarf, da die Positionen durch Spieler wie Jamal Musiala, Serge Gnabry und Ismael Saibari abgedeckt sind. Ein Transfer könnte erst mittelfristig, frühestens im Sommer 2027, ein Thema werden, sofern Michael Olise seinen Vertrag nicht verlängert und Wirtz selbst einen Wechsel signalisiert. Während Experten wie Marcel Reif die aktuelle Form des 22-Jährigen kritisch bewerten und ihn als Spieler an einer entscheidenden Weggabelpung sehen, bleibt der FC Bayern vorerst in der Beobachterrolle. Ein Vorstoß der Münchner würde erst erfolgen, wenn die personelle Situation im Kader eine Lücke lässt.
Vitaly Janelt für Nationalmannschaft nominiert
Der 28-jährige Mittelfeldspieler Vitaly Janelt wurde von Bundestrainer Jürgen Klopp für die anstehenden Länderspiele gegen Serbien und Griechenland nominiert. Der Stammspieler des FC Brentford, der zuvor beim VfL Bochum sowie in der Jugend des Hamburger SV aktiv war, könnte am Donnerstag in München sein Debüt für die deutsche A-Nationalmannschaft feiern.
Janelt, der als defensiver Mittelfeldspieler in der Premier League etabliert ist, blickt auf eine bewegte Karriere zurück. Im Jahr 2016 wurde er nach einem Vorfall mit einer Wasserpfeife während einer EM-Qualifikationsreise der U19 aus dem DFB-Nachwuchsprogramm entfernt, was auch zum Ende seiner Zeit bei RB Leipzig führte. Nach Stationen in der zweiten deutschen Liga entwickelte er sich in England zu einem festen Bestandteil der Premier League. Neben der Aussicht auf einen Ländereinsatz thematisierte der Spieler in einem Pressegespräch auch seine Verbundenheit zu Hamburg und eine mögliche spätere Rückkehr zum HSV.
Erste Niederlage der Nationalmannschaft
Nach der 0:1-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Griechenland herrscht Ernüchterung. Die Mannschaft unter Bundestrainer Jürgen Klopp verzeichnete damit den ersten Rückschlag nach einem Unentschieden gegen die Niederlande. DFB-Kapitän Joshua Kimmich äußerte sich selbstkritisch und stimmte der Einschätzung von Bastian Schweinsteiger zu, Deutschland sei aktuell kein Topteam. Kimmich betonte jedoch, dass die Entwicklung zurück zur Spitze im Vordergrund stehe.
Auch Jonathan Tah zeigte sich mit der Leistung unzufrieden. Er kritisierte, dass die Mannschaft die vorhandenen Ballbesitzphasen nicht ausreichend genutzt und das Tor nicht genügend bedroht habe. Während er die „Mittelmaß“-Debatte unkommentiert ließ, betonte er den laufenden Entwicklungsprozess unter Klopp. Für die kommenden Länderspiele gegen Serbien und erneut Griechenland wird der Kader verändert. Sowohl Tah als auch Kimmich werden bei den nächsten Begegnungen nicht im Aufgebot sein. Während Kimmich das Team aus der Heimat unterstützen wird, gehört Tah nicht zum Kader für die anstehenden Partien.