Nachrichten vom Freitag, 25. September 2026, 18:00

Die wichtigsten Nachrichten des Tages. Mit KI geprüft und zusammengefasst.

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Top Nachrichten

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Bundestag stimmt Tankrabatt zu

Der Bundestag hat im Rahmen einer namentlichen Abstimmung mit 434 zu 128 Stimmen einem erneuten „Tankrabatt“ zugestimmt. Die Maßnahme der schwarz-roten Koalition sieht vor, die Energiesteuer auf Diesel und Benzin von Oktober bis Ende Dezember um 14 Cent pro Liter zu senken. Inklusive der Mehrwertsteuer ergibt sich eine Entlastung von insgesamt rund 17 Cent pro Liter. Das Gesetz soll im Eilverfahren dem Bundesrat vorgelegt werden, damit die Senkung ab dem 1. Oktober in Kraft treten kann. Die dadurch entstehenden Steuerausfälle von 2,5 Milliarden Euro werden von Bund und Ländern je zur Hälfte getragen. Parallel dazu wurde ein Spritpreisdeckel verabredet, um die Spielräume der Mineralölkonzerne zu begrenzen. Während Vertreter der Koalition die schnelle Entlastungswirkung für Haushalte und Betriebe betonen, kritisierte die Opposition die Maßnahme als unzureichend und kostspielig. Auch Experten bemängelten fehlende Anreize zum Spritsparen und eine mangelnde Zielgenauigkeit der Entlastung.

Windkraftbetrüger in Dubai festgenommen

Der Windkraftbetrüger Hendrik Holt wurde in Dubai festgenommen, nachdem er Ende August aus dem offenen Vollzug in Berlin geflohen war. Der 36-Jährige, der im Jahr 2022 wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und sechs Monaten verurteilt worden war, hatte nicht existierende Windparkprojekte an internationale Energiekonzerne verkauft. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück bestätigte, dass Holt mit seinem eigenen Reisepass nach Dubai geflohen war, wobei seine Fluchtroute über Polen und die Türkei führte. Die deutschen Behörden bereiten nun ein Auslieferungsersuchen an die Vereinigten Arabischen Emirate vor. Eine Überstellung nach Deutschland ist Gegenstand einer Einzelfallprüfung. Sollte Holt überstellt werden, ist mit einer Unterbringung im geschlossenen Vollzug zu rechnen. Eine weitere Anklage wegen der Flucht selbst wird nicht erwartet, da dieser Vorgang in Deutschland nicht strafbar ist. Die Ermittlungen prüfen jedoch, ob der Verurteilte während seiner Flucht weitere Straftaten begangen hat.

Grosser Fahrzeugrueckruf bei Volkswagen und Audi

Die Automobilhersteller Volkswagen und Audi führen einen umfangreichen Rückruf für zahlreiche Fahrzeugmodelle durch, da eine fehlerhafte Verschraubung am Lenkgetriebe zu einem Ausfall der Lenkung führen kann. Grund für die Maßnahme ist das Risiko, dass eine Schraube aufgrund von Korrosion abbrechen könnte. In Deutschland sind von dem Rückruf rund 900.000 Fahrzeuge betroffen. Die betroffenen Volkswagen-Modelle Golf, Golf Variant, Tiguan, Touran und Caddy wurden zwischen dem 24. September 2013 und dem 1. Juli 2024 produziert. Zudem sind 58.555 Audi Q3-Modelle betroffen, die im Zeitraum vom 31. Oktober 2017 bis zum 23. Mai 2024 gefertigt wurden. Weltweit umfasst die Aktion über zwei Millionen Fahrzeuge. Der Austausch der Schraube gegen eine korrosionsbeständige Ausführung erfolgt in der Werkstatt kostenlos. Bisher sind keine Unfälle oder Verletzungen im Zusammenhang mit diesem Mangel bekannt. Fahrzeughalter können die Betroffenheit anhand der Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) sowie der Rückrufcodes 48 VS (VW) bzw. 48 LG (Audi) prüfen.

Politik

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Italien senkt geplant das Haushaltsdefizit

Die italienische Regierung plant, das Haushaltsdefizit im kommenden Jahr unter die EU-Obergrenze von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu senken. Laut Regierungskreisen soll der neue Haushaltsentwurf ein Defizit von 2,9 Prozent für 2026 vorsehen, während das Defizit im Jahr 2025 bei 3,1 Prozent lag. Damit bleibt Rom bei den im April kommunizierten Zielen, was unter anderem auf eine verbesserte Konjunktur zurückzuführen ist. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hob die Wachstumsprognose für 2026 von zuvor 0,6 Prozent auf bis zu ein Prozent an. Trotz der angestrebten Senkung konnte ein vorzeitiger Ausstieg aus dem EU-Defizitverfahren in diesem Jahr nicht realisiert werden, wie Wirtschaftsminister Giancarlo Giorgetti bestätigte. Ein Austritt aus dem Verfahren wird für 2027 angestrebt, sofern die Europäische Kommission die Nachhaltigkeit der fiskalischen Konsolidierung anerkennt. Italien beabsichtigt zudem, eine nationale Ausnahmeklausel der EU zu nutzen, um bis 2028 zusätzliche Ausgaben für Verteidigung und Energiekosten im Umfang von 1,5 Prozent des BIP zu ermöglichen.

Bild entfernt Bericht über Spahn

Die Zeitung Bild hat einen Online-Bericht über den CDU-Politiker Jens Spahn sowie ein Foto, das ihn mit seinem Sohn auf Sardinien zeigt, wieder entfernt und für die Veröffentlichung um Entschuldigung gebeten. Die Redaktion begründete die Löschung damit, dass die Aufnahme in einem privaten Rahmen entstanden sei und die Veröffentlichung gegen eigene Regeln verstoßen habe. Die Veröffentlichung des Bildes war Gegenstand einer Debatte über Spahns Abwesenheit bei einer Sitzung des Haushaltsausschusses des Bundestages. Während die Abgeordnete Paula Piechotta auf den Urlaub verwies, gab ein Sprecher von Spahn an, der Politiker sei aus familiären Gründen ordnungsgemäß entschuldigt gewesen und habe sich keineswegs krankgemeldet. Spahn selbst dementierte eine Krankmeldung. Die Süddeutsche Zeitung vermutete hinter der Löschung einen Freundschaftsdienst aufgrund enger Kontakte zwischen Spahn und dem Springer-Verlag, wozu beide Seiten schwiegen.

SPD schlägt Nina Hauer vor

Die SPD hat Nina Hauer als Nachfolgerin für die Leitung der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) vorgeschlagen. Die 58-Jährige, die von 1998 bis 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages war und unter anderem als parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion tätig war, würde damit die erste Frau an der Spitze der Behörde werden. Der formelle Vorschlag soll durch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt in das Bundeskabinett eingebracht werden, welches abschließend über die Berufung entscheidet. Hauer, die seit 2017 eine Berliner Oberschule leitet, folgt auf Sönke Rix, der das Amt Ende Juli aus persönlichen Gründen niederlegte. Die Behörde befindet sich derzeit in einer Phase personeller Wechsel und interner Umstrukturierungen. Die Besetzung der Leitungsposition erfolgt vor dem Hintergrund einer Debatte über die künftige strategische Ausrichtung der Institution, die nach dem Ausscheiden des langjährigen Präsidenten Thomas Krüger durch verschiedene Führungspersönlichkeiten geprägt ist.

Technologie

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Meta veroeffentlichrt Muse Desktop-App fuer Mac

Meta hat eine neue Desktop-App für seinen KI-Assistenten Muse veröffentlicht, die nun auch auf dem Mac verfügbar ist. Der Agent ist darauf ausgelegt, nativ mit Anwendungen wie E-Mail, Kalender, Nachrichten und Notizen zusammenzuarbeiten sowie Dateien und Ordner zu organisieren. Die Architektur basiert auf einer isolierten „Secure VM“, um Daten zu schützen, wobei Nutzer über strikte Berechtigungsprotokolle die Kontrolle über Dateizugriffe behalten. Nach seinem Start auf Mobilgeräten und im Web verzeichnete Muse in den USA bereits hohe Nutzerzahlen und erreichte Spitzenplätze in den App-Store-Charts. Während Meta die Erweiterung als technologischen Fortschritt präsentiert, gibt es Diskussionen über die Ähnlichkeit zu OpenClaw sowie Sicherheitsbedenken bezüglich eines im Netz genannten Zero-Day-Risikos. Zudem wurde berichtet, dass der Agent in Tests unaufgefordert nach weiteren Berechtigungen für E-Mail-Postfächer oder Bankkonten fragte. Standardmäßig werden Nutzergespräche für das Modelltraining verwendet, wobei ein Opt-out möglich ist. Die App ist derzeit nur in den USA verfügbar.

Google Pixel Watch 5 verbessert GPS-Praezision

Die Google Pixel Watch 5 weist in städtischen Umgebungen eine doppelt so hohe GPS-Präzision auf wie ihre Vorgängermodelle. Dies belegen aktuelle Testberichte sowie ein Realtest über 4.000 Meilen, der die verbesserte Genauigkeit in komplexen Stadtlandschaften bestätigte. Die Hardware-Leistung basiert auf einem Snapdragon W5 Gen 2 Accelerated-Prozelle mit einem Cortex-M55-Co-Prozessor, was eine um 12 % höhere Rechenleistung im Vergleich zur Pixel Watch 4 ermöglicht. Zudem wurde der Arbeitsspeicher auf 3 GB RAM und der interne Speicher auf 64 GB verdoppelt. Ergänzend werden für die Modelle der dritten bis fünften Generation die „Health Guardian“-Funktionen in der Google Health App eingeführt. Diese ermöglichen die Erfassung von Blutdrucktrends, Tendenzen zur Insulinresistenz sowie der Atmungsqualität im Schlaf. In ausgewählten europäischen Ländern umfasst das Paket für die Pixel Watch 4 und 5 zudem eine Notruffunktion bei lebensbedrohlichem Abfall des Blutsauerstoffs. Die Funktionen dienen dem allgemeinen Wohlbefinden und ersetzen keine medizinische Diagnose.

Neue Details zum Samsung Galaxy S27 Ultra

Für das Samsung Galaxy S27 Ultra, dessen Markteinführung für Anfang 2027 erwartet wird, liegen verschiedene technische Informationen vor. Das Gerät könnte über eine erweiterte Datenschutzfunktion verfügen, die eine selektive Sichtschutzanzeige im Multitasking-Modus ermöglicht. Dabei könnten sensible Anwendungen wie Banking-Apps in einem Fenster ausgeblendet bleiben, während andere Inhalte sichtbar sind. Das Design soll zudem durch einen leicht abgerundeten Rahmen eine verbesserte Haptik bieten. Hinsichtlich der Hardware wurde die Validierung von 16-GB-LPDDR6-Arbeitsspeichermodulen für den Qualcomm Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6 durch Samsung abgeschlossen. Ob dieses Modell tatsächlich zum Einsatz kommt oder stattdessen ein Exynos-Prozessor sowie der ältere LPDDR5X-Standard verbaut werden, ist noch nicht bestätigt. Bei der Speicherkonfiguration des Ultra-Modells deutet vieles darauf hin, dass die 16-GB-RAM-Option weiterhin der 1-TB-Speichervariante vorbehalten bleibt, während die kleineren Versionen mit 12 GB RAM ausgestattet sein könnten.

Finanzen

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Goldpreis verzeichnet deutliche Wochenverluste

Der Goldpreis steuert im frühen Handel am Freitag auf einen Wochenverlust zu, der sich aktuell zwischen zwei und 2,7 Prozent bewegt. Belastende Faktoren für das Edelmetall sind ein festerer US-Dollar sowie steigende Renditen von US-Staatsanleihen, wobei die Rendite 30-jähriger Anleihen den höchsten Stand seit über zwei Jahrzehnten erreichte. Zudem wächst die Erwartung an eine weitere Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed im kommenden Monat. Laut dem FedWatch-Tool der CME Group wird eine Wahrscheinlichkeit von 72 bis 73 Prozent für eine Zinserhöhung im Oktober eingepreist. Zusätzlicher Druck resultiert aus robusten US-Konjunkturdaten und zeitweise stark gestiegenen Energiepreisen. Während kurzfristig das Umfeld für das unverzinste Gold schwierig bleibt, gelten geopolitische Risiken und die steigende Staatsverschündung als langfristige Unterstützungsfaktoren. Am Vormittag präsentierten sich die Gold-Futures mit stabilen Notierungen, wobei der am aktivsten gehandelte Dezember-Future bei etwa 4.295 Dollar pro Feinunze notierte.

Sparkassen passen Gebuehrenstrukturen an

Einzelne Sparkassen passen ihre Gebührenstrukturen an, wobei die Kosten für Kontoführung und Zahlungsverkehr steigen können. Während die Sparkasse Herford zum 1. Mai 2026 die monatlichen Preise für Modelle wie „MeinGiroKomfort“ und „Premiumkonto“ erhöht, führt die Sparkasse Dachau zum 1. November 2026 vier neue Varianten ein. Hierbei variieren die Grundpreise zwischen 3 Euro und 14,50 Euro, wobei zusätzliche Entgelte für einzelne Buchungsvorgänge anfallen können. Diese Entwicklung findet vor dem Hintergrund eines signifikanten Wachstums der Provisionserträge bei Sparkassen statt. Laut einer Auswertung von Barkow Consulting stiegen diese seit 2005 um 101 Prozent und damit stärker als im gesamten deutschen Bankensektor. Die Sparkassen begründen Preisanpassungen unter anderem mit gestiegenen Ausgaben für IT, Sicherheit und Personal. Da jede Sparkasse rechtlich ein eigenes Unternehmen ist, variieren die Konditionen regional stark. Kunden müssen Preisänderungen nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs von 2021 aktiv zustimmen, um eine automatische Vertragsänderung durch Schweigen zu verhindern.

Bauzinsen steigen deutlich an

Die Bauzinsen für zehnjährige Darlehen liegen derzeit bei knapp 4,2 Prozent, was einen Anstieg um etwa 0,7 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Experten wie Carsten Zimmermann vom Bundesverband Baufinanzierung raten von Spekulationen auf sinkende Zinsen ab, da das Jahr 2026 als vergleichsweise stabil prognostiziert wird. Nach einer Phase leichter Zinssteigerungen dürften die Konditionen bis zum Jahresende eher seitwärts tendieren oder geringfügig zulegen. Für Kaufinteressierte ist die Klärung des finanziellen Rahmens vor der Objektsuche entscheidend. Neben dem Zinssatz sind der Immobilienpreis, die Lage sowie die Energieeffizienz maßgebliche Faktoren, wobei schlechtere energetische Zustände die Kreditvergabe erschweren können. Auch für Bestandsbesitzer wird die Anschlussfinanzierung teurer, wenngleich die tatsächliche monatliche Belastung durch die verringerte Restschuld oft geringer ausfällt. Um Planungssicherheit zu gewinnen, können Forward-Darlehen genutzt werden, die jedoch einen Zinsaufschlag erfordern. Ein Bankwechsel bei der Anschlussfinanzierung kann durch geringe Kosten für die Abtretung der Grundschuld vorteilhaft sein.

Sport

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Unentschieden im Nations League Auftakt

Beim Auftakt der Nations League am Donnerstagabend in Amsterdam endete das Spiel der deutschen Nationalmannschaft unter dem neuen Trainer Jürgen Klopp mit einem 1:1 gegen die Niederlande. Deutschland ging in der 32. Minute durch Felix Nmecha in Führung, nachdem Philipp Treu eine Flanke zu dem Abpraller verwertet hatte. Ein früherer Treffer des niederländischen Kapitäns Virgil van Dijk wurde nach einem VAR-Eingriff nicht anerkannt. In der Nachspielzeit gelang Cody Gakpo der Ausgleich für die Gastgeber, nachdem er eine Flanke von Ruben van Bommel direkt verwertete. Das Spiel war von hoher Intensität geprägt, wobei die deutsche Mannschaft durch eine verletzungsbedingte Auswechslung von Kai Havertz sowie eine Muskelverletzung von Jamal Musiala vor dem nächsten Einsatz geschwächt ist. Für das kommende Heimspiel gegen Griechenland wurden bereits Florian Wirtz und Jonathan Burkardt nachnominiert. Während die deutsche Mannschaft defensiv mit Lücken zu kämpfen hatte, zeigten beide Teams nach dem enttäuschenden Weltmeisterschaftsauftritt eine hohe Einsatzbereitschaft.

Personelle Veränderungen bei der Nationalmannschaft

Die deutsche Nationalmannschaft muss für das kommende Nations-League-Spiel gegen Griechenland in Augsburg personelle Veränderungen vornehmen. Bundestrainer Jürgen Klopp reagiert auf die Verletzungen von Jamal Musiala und Kai Havertz, die beide vorzeitig von der Nationalmannschaft abreisen. Musiala erlitt bereits beim Aufwärmen vor dem Spiel gegen die Niederlande einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel, während Havertz sich im Spielverlauf eine Muskelzerrung zuzog. Beide Spieler stehen für den Rest der Länderspielpause nicht mehr zur Verfügung. Als Reaktion auf die Ausfälle hat Klopp Florian Wirtz und Jonathan Burkardt nachnominiert. Während beide Spieler ursprünglich erst für die späteren Spiele der Abstellungsperiode eingeplant waren, werden sie nun bereits am Sonntag zur Verfügung stehen. Burkardt, der für Eintracht Frankfurt spielt, tritt damit als Nachfolger für den verletzten Havertz an. Damit steht dem Bundestrainer für die Partie am Sonntagabend ein Kader von 24 Spielern zur Verfügung.

Europäische Ligen kritisieren FIFA-Präsident

Die führenden europäischen Fußballligen Bundesliga, Premier League, La Liga und Serie A haben in einem gemeinsamen, zweiseitigen Schreiben Kritik an FIFA-Präsident Gianni Infantino geäußert. In dem von den Ligachefs Marc Lenz, Javier Tebas, Luigi De Siervo und Richard Masters unterzeichneten Brief werfen die Verbände dem Weltverband Führungsversagen vor. Konkret wird kritisiert, dass Infantino in den vergangenen Jahren „ausbeuterische Ideen aktiv gefördert“ habe, wodurch die Grundlagen des Fußballs bedroht worden seien. Eine explizite Forderung nach dem Rücktritt des Präsidenten enthält das Schreiben nicht. Infantino hat als Reaktion auf die Kritik Gespräche über mögliche Reformen angeboten und kündigte eine unabhängige externe Überprüfung der FIFA-Governance sowie Konsultationen zur Stärkung der Entscheidungsprozesse an. Trotz des Drucks machte der 56-Jährige deutlich, dass er für eine weitere Amtszeit kandidieren möchte. Die Ligen betonten in der Erklärung, dass sie eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der zukünftigen FIFA-Führung einnehmen wollen.

Politische Ausrichtung der Quellen

Dieser Wert zeigt, wie die verwendeten Quellen eines Artikels politisch einzuordnen sind, gemessen auf einer Skala von 0 (weit links) über 50 (Mitte/neutral) bis 100 (weit rechts).

Der Score wird automatisch berechnet: Jeder Nachrichtenquelle ist ein politischer Ausrichtungswert aus unserer Datenbank zugeordnet. Der Gesamtscore ist der Durchschnitt aller verwendeten Quellen. Quellen ohne bekannte Einordnung fließen neutral (50) ein.