Nachrichten vom Mittwoch, 30. September 2026, 18:00

Die wichtigsten Nachrichten des Tages. Mit KI geprüft und zusammengefasst.

Alle Nachrichten anhören

0:00 / 17:26

Top Nachrichten

KI-generiert

Linke-Spitzenkandidatin war Mitglied der Roten Hilfe

Die Berliner Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp war über mehrere Jahre passives Mitglied der Organisation „Rote Hilfe“. Laut Angaben der Landesgeschäftsstelle der Linken trat Eralp dem Verein während ihres Jurastudiums bei, um Menschen mit linkem und sozialem Engagement den Zugang zu juristischem Beistand zu erleichtern. Im Jahr 2025 trat sie wegen teilweise unterschiedlicher politischer Ansichten aus dem Verein aus. Die Mitgliedschaft wurde laut Parteistellungnahme in den Angaben zum Berliner Abgeordnetenhaus transparent offengelegt. Die „Rote Hilfe“ wird von den Verfassungsschutzbehörden als linksextremistisch eingestuft. Die Bundesregierung bezeichnet die Gruppe als eine der wichtigsten Gruppierungen im deutschen Linksextremismus, da sie juristische und finanzielle Hilfe für linke Straftäter leistet. Der Verein hat sich in der Vergangenheit unter anderem mit Mitgliedern der RAF solidarisiert und rief 2024 zu Spenden für die ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette auf. Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin stehen Vorgespräche über eine mögliche Koalition mit der SPD und den Grünen an.

Arbeitslosenzahlen in Deutschland leicht gesunken

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im September wieder knapp unter die Marke von drei Millionen gesunken. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren bundesweit 2,994 Millionen Menschen ohne Beschäftigung, was einem Rückgang von 67.000 gegenüber dem Vormonat entspricht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Zahl der Arbeitslosen jedoch um 40.000 gestiegen. Die Arbeitslosenquote sank auf 6,4 Prozent. Die Chefin der Bundesagentur für Arbeit, Andrea Nahles, bezeichnete den Auftakt der Herbstbelebung als schwach und betonte, dass die wirtschaftliche Verbesserung derzeit noch nicht auf dem Arbeitsmarkt ankomme. Die Nachfrage nach Arbeitskräften blieb gering; es waren 660.000 freie Stellen gemeldet, was 30.000 mehr als im Vorjahr bedeutet. Die Unterbeschäftigung lag bei rund 3,6 Millionen Menschen und war damit um 25.000 höher als im Vorjahresmonat. Während die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld auf 1,082 Millionen Menschen stieg, sank die Zahl der Empfänger von Grundsicherung auf 3,704 Millionen. Die höchste Arbeitslosenquote verzeichnete Bremen mit 11,2 Prozent.

Grossrazzia gegen Geldwaesche-Netzwerk durchgeführt

Mit mehr als 1.000 Einsatzkräften haben die Behörden in Deutschland und im europäischen Ausland eine großangelegte Razzia gegen ein mutmaßliches Geldwäsche-Netzwerk durchgeführt, das Verbindungen zu den „Hells Angels“ aufweist. Die Durchsuchungen, die unter der Federführung der Staatsanwaltschaft Duisburg stattfanden, umfassten rund 140 Objekte. Neben Deutschland waren auch Belgien, Bulgarien und die Niederlande von den Maßnahmen betroffen. Im Rahmen der Einsätze wurden mehrere Haftbefehle vollstreckt und Vermögenswerte beschlagnahmt. Die Ermittlungen richten sich gegen eine kriminelle Vereinigung, der unter anderem die Bildung einer kriminellen Vereinigung, Erpressung, Betrug sowie Geldwäsche vorgeworfen werden. Die polizeilichen Maßnahmen fanden unter anderem in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Berlin statt. Ein Einsatz der Spezialeinsatzkräfte (SEK) wurde an der Adresse eines einflussreichen Mitglieds der „Hells Angels“ in Duisburg beobachtet. Die Durchsuchungen umfassten unter anderem ein Restaurant am Duisburger Hamborner Altmarkt, das als Stammlokal der Gruppe gilt.

Politik

KI-generiert

Bundeskabinett beschliesst Pflegeversicherung-Reform

Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) zur Neuordnung der Pflegeversicherung beschlossen. Nach intensiven Verhandlungen innerhalb der Koalition zielt das Paket primär auf die Stabilisierung der Finanzen ab, um ein drohendes Defizit von acht Milliarden Euro abzuwenden. Während der allgemeine Beitragssatz bei 3,6 Prozent stabil bleibt, steigt der Beitragszuschlag für Kinderlose ab dem 1. Januar 2027 um 0,3 Punkte auf 0,9 Prozent. Zudem wird die Beitragsbemessungsgrenze der sozialen Pflegeversicherung um 300 Euro pro Monat angehoben. Im Rahmen der Pflegebegutachtung soll künftig konsequenter geprüft werden, ob Rehabilitationsmaßnahmen den Pflegebedarf senken können. Forderungen der SPD, wie etwa ein Pflegedeckel oder eine stärkere Einbeziehung der privaten Pflegeversicherung, wurden im aktuellen Entwurf nicht berücksichtigt. Grundsätzliche und weitreichende strukturelle Änderungen werden auf eine Expertenkommission verlagert, die ihre Arbeit im Oktober aufnehmen soll, um das System langfristig zu reformieren.

Union droht Berlin mit Finanzkürzungen

Die Fraktionschefs der CDU und CSU aus den unionsgeführten Bundesländern haben mit finanziellen Konsequenzen für Berlin gedroht, sollte dort eine Regierung unter Führung der Linken zustande kommen. Nach einem Treffen der Fraktionschefs in München erklärten die Unionspolitiker, eine gemeinsame Initiative zur Überarbeitung des Hauptstadtfinanzierungsvertrags sowie des Länderfinanzausgleichs zu starten, falls eine Landesregierung „Antisemitismus und Judenhass im Programm“ habe. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hatte zuvor bereits angekündigt, den neuen Vertrag zur Hauptstadtfinanzierung in Frage zu stellen. Die Drohung erfolgt vor dem Hintergrund, dass die Linke bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus zur stärksten Kraft geworden ist und Gespräche über eine Regierungsbildung mit SPD und Grünen führt. Experten und Medien weisen jedoch darauf hin, dass die bestehenden Regelungen zum Länderfinanzausgleich und zum Hauptstadtfinanzierungsvertrag keine rechtlichen Möglichkeiten für derartige finanzielle Sanktionen oder Kürzungen vorsehen.

Sefe soll Erdgasvorrat erhöhen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat das staatliche Energieunternehmen Sefe angewiesen, die Einspeicherung von Erdgas zu erhöhen. In Abstimmung mit Bundeskanzler Friedrich Merz hat das Unternehmen den Auftrag erhalten, bis zum 15. Dezember acht Terawattstunden Gas zu beschaffen und einzuspeichern. Ziel des Schritts ist es, die Resilienz der deutschen Gasversorgung angesichts geopolitischer Risiken zu stärken. Die Beschaffung soll durch zusätzliche Lieferungen erfolgen, um die Kontingente anderer Marktteilnehmer nicht zu beeinträchtigen. Hintergrund der Maßnahme sind niedrige Füllstände in den deutschen Gasspeichern, die Anfang September bei rund 53 Prozent lagen – der niedrigste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen vor 15 Jahren. Aufgrund der Preisentwicklung infolge des Iran-Krieges rechnet sich die Speicherung für Händler derzeit nur begrenzt. Der Verband INES warnte vor möglichen Engpässen bei extrem kalten Temperaturen im Januar. Das Wirtschaftsministerium betonte zudem die Erwartung an alle Marktakteure, ihre Verpflichtung zur Speicherung einzuhalten.

Technologie

KI-generiert

Samsung stellt neue Galaxy Tab S12-Serie vor

Samsung hat seine neue Flaggschiff-Tablet-Reihe vorgestellt, die das Galaxy Tab S12 Ultra und das Galaxy Tab S12+ umfasst. Die Geräte werden ab dem 7. Oktober in ausgewählten Märkten erhältlich sein. Beide Modelle nutzen den im 3-nm-Verfahren gefertigten MediaTek Dimensity 9500 Prozessor und verfügen über ein neu gestaltetes 3D-Vapor-Chamber-Kühlsystem. Das S12 Ultra bietet ein 14,6 Zoll Dynamic AMOLED 2X-Display mit 120 Hz Bildwiederholrate und bis zu 1.600 Nits Spitzenhelligkeit, während das S12+ mit 12,6 Zoll ausgestattet ist. Die Serie setzt verstärkt auf Galaxy-AI-Funktionen und wird mit Android 17 sowie One UI 9 ausgeliefert, wobei Samsung sieben Jahre Betriebssystem- und Sicherheitsupdates zusichert. Das S12 Ultra verfügt über einen 11.600 mAh Akku, das S12+ über 10.600 mAh; beide unterstützen eine 45-Watt-Ladeleistung. Der S Pen ist im Lieferumfang enthalten. Die Preise für das Galaxy Tab S12 Ultra starten bei 1.539 Euro für die Wi-Fi-Version, was einer Erhöhung von 200 Euro gegenüber dem Vorgänger entspricht.

Windows 11 Version 26H2 Rollout gestartet

Microsoft hat mit dem Rollout der Version 26H2 für Windows 11 begonnen. Das Update wird schrittweise über Windows Update verteilt, wobei die Installation alternativ über einen Installationsassistenten, eine ISO-Datei oder das Media Creation Tool möglich ist. Technisch handelt es sich bei der Aktualisierung um ein sogenanntes Enablement Package, das bereits zuvor im System vorhandene, aber inaktive Funktionen freischaltet. Trotz der Veröffentlichung warnt Microsoft vor drei bekannten Problemen, die durch das Update ausgelöst werden können. Erstens können USB-Audiogeräte der Klasse 1.0 Funktionsstörungen aufweisen oder gar keinen Ton mehr ausgeben. Zweitens kann es bei in eine Domäne eingebundenen Geräten zu Anmeldeproblemen kommen, bei denen Nutzer trotz korrekter Daten nicht auf ihre Konten zugreifen können. Drittens treten in bestimmten virtuellen Desktop-Umgebungen Probleme beim Laden des Desktops auf, die zu einem schwarzen Bildschirm führen können. Microsoft untersucht diese Fehler bereits und arbeitet an Lösungen.

Apple bereitet Verkaufsstart iPhone Duo vor

Apple bereitet den Verkaufsstart des neuen iPhone Duo vor. Ab dem 12. Oktober können Kunden ihr Wunschgerät im Apple Store vorkonfigurieren, um Details wie Farbe und Speicherkapazität vorab festzulegen. Die eigentliche Bestellung ist ab Freitag, dem 16. Oktober, um 14 Uhr MESZ möglich. Apple plant die erste Auslieferung bzw. Abholung ab dem 23. Oktober. Aufgrund der hohen Nachfrage bei neuen Geräten könnten die Lieferzeiten jedoch deutlich ansteigen. Das faltbare Smartphone tritt mit einem Einstiegspreis von rund 2.300 Euro in einen bereits besetzten Markt ein. Berichten zufolge strebt Apple an, bis zum Jahresende etwa sechs bis acht Millionen Einheiten des iPhone Duo bereitzustellen. Die Produktion ist bereits angelaufen und arbeitet derzeit mit einer Auslastung von 60 Prozent, wobei eine vollständige Kapazitätsausnutzung in einigen Wochen erwartet wird. Im Vergleich dazu plant Apple für die Modelle iPhone 18 Pro und Pro Max eine deutlich höhere Bereitstellung von etwa 20 Millionen Exemplaren bis zum Jahresende.

Finanzen

KI-generiert

Bitcoin-Kurs fällt unter 84.000 Dollar

Der Bitcoin-Kurs verzeichnete zuletzt einen Rückgang unter die Marke von 84.000 US-Dollar und notierte bei etwa 83.362 US-Dollar. Diese Entwicklung wird auf eine Kombination aus hohen Renditen, geopolitischer Unsicherheit sowie Erwartungen an Zinserhöhungen zurückgeführt. Trotz des aktuellen Kursdrucks zeigt die Kryptowährung eine gewisse Widerstandskraft gegenüber politischen und geldpolitischen Belastungsfaktoren, wie etwa dem Scheitern des CLARITY Act im US-Senat oder einer Leitzinserhöhung der Fed. Historische Daten deuten auf einen wiederkehrenden Vierjahreszyklus hin, der nach einem deutlichen Kurseinbruch im Juni eine Erholung ermöglichte. Anleger richten den Blick nun auf das Jahr 2027, da das Muster aus Rallye, Euphorie und Korrektur Hoffnungen auf ein starkes Jahr nährt. Das nächste Halving-Ereignis, bei dem sich die Blockbelohnung halbiert, wird für April 2028 erwartet. Entscheidende Orientierungspunkte für die zukünftige Entwicklung bleiben die globale Zinspolitik sowie die Entwicklung der Zuflüsse in Spot-Bitcoin-ETFs.

Micron erwartet starkes Gewinnwachstum

Der Halbleiterhersteller Micron Technology legt nach US-Börsenschluss seine Zahlen zum vierten Geschäftsquartal des Geschäftsjahres 2026 vor. Im Fokus der Analysten steht dabei das potenzielle Gewinnwachstum, das laut Marktbeobachtungen den Beitrag von NVIDIA zum Gewinnwachstum im S&P 500 übertreffen könnte. Der Analystenkonsens erwartet für das Quartal einen Umsatz von rund 50 bis 50,45 Milliarden US-Dollar sowie einen bereinigten Gewinn je Aktie von etwa 31 bis 31,16 US-Dollar. Dies entspräche einer Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal, in dem der Gewinn bei 3,03 US-Dollar lag. Die Bewertung der Aktie hängt maßgeblich von der Stabilität der Bruttomarge sowie der Nachfrage nach HBM-Speichern für die KI-Infrastruktur ab. Während das Management durch langfristige Lieferverträge eine höhere Planbarkeit anstrebt, bleibt die zyklische Natur der Branche ein zentraler Faktor. Analysten von JPMorgan und Baird bewerten die Aktie mit einem „Overweight“ bzw. „Outperform“ und haben ihre Kursziele auf über 1.500 US-Dollar angehoben.

Geplante Reformen der Altersrenten

Im Rahmen einer geplanten Rentenreform werden weitreichende Änderungen bei verschiedenen Altersrentenarten diskutiert, wobei ein Vertrauensschutz für bestimmte Geburtsjahrgänge vorgesehen ist. Nach einem frühen Entwurf hängen die Übergangsregelungen von der jeweiligen Rentenart ab. Bei der Regelaltersrente sowie der Altersrente für langjährig Versicherte bildet der Jahrgang 1968 eine zentrale Grenze. Für die Altersrente für besonders langjährig Versicherte sieht der Entwurf Schutzregelungen ab dem Jahrgang 1967 vor, wobei eine rechtzeitig verbindlich vereinbarte Altersteilzeit entscheidend sein kann. Bei der Altersrente für schwerbehinderte Menschen liegt die Grenze beim Jahrgang 1970. Gleichzeitig steht die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren zur Debatte. Während die Rentenkommission die Beendigung dieser Rentenart vorschlägt, um das System zu entlasten, werden innerhalb der Koalition verschiedene Kompromisse wie höhere Beitragsjahre oder längere Übergangsfristen verhandelt. Die Reformen zielen darauf ab, dem steigenden Druck auf das Umlageverfahren durch die zunehmende Zahl an Rentnern entgegenzuwirken.

Sport

KI-generiert

Bayern sucht neue Torwaertsoptionen

Beim FC Bayern München steht die Neugestaltung der Torwartposition für die kommende Saison im Fokus, da Manuel Neuer und Sven Ulreich voraussichtlich in den Ruhestand treten werden. In diesem Zusammenhang wird Bernd Leno als möglicher Kandidat für den deutschen Rekordmeister gehandert. Der 34-Jährige, der derzeit beim FC Fulham in der Premier League unter Vertrag steht, wäre laut Medienberichten offen für einen Wechsel nach München und würde ein entsprechendes Angebot prüfen. Leno, der als ehemaliger Nationalspieler die Bundesliga bereits aus seiner Zeit in Leverkusen kennt, würde in München eine Rolle als Backup einnehmen. Parallel dazu wird Finn Dahmen als weitere Option für die Münchner Kaderplanung genannt. Der 28-jährige Torhüter des FC Augsburg, der aktuell auch im DFB-Team spielt, steht vor einer Entscheidung über seine sportliche Zukunft, da sein Vertrag im Sommer ausläuft. Intern führe die Verantwortlichen des FC Bayern bereits Gespräche bezüglich der Neubesetzung der Torwartposition.

Mathis Albert wird jüngster US-Torschuetze

Der 17-jährige Offensivspieler Mathis Albert von Borussia Dortmund ist der jüngste Torschütze in der Geschichte der US-Nationalmannschaft geworden. Beim 4:2-Sieg der USA gegen Chile in St. Louis erzielte der Flügelspieler in der Nachspielzeit den Schlusspunkt. Mit seinem Alter von 17 Jahren und etwa vier Monaten löste er damit Christian Pulisic ab, der bei seinem ersten Ländertreffer im Mai 2016 ebenfalls für die USA traf. Albert, der neben der US-amerikanischen auch die deutsche und französische Staatsbürgerschaft besitzt, wechselte 2024 aus der Jugendakademie von LA Galaxy zum BVB. Er ist bereits der jüngste US-Amerikaner mit einem Einsatz in der Bundesliga. In der aktuellen Länderspielphase unter Trainer Mauricio Pochettino, der verstärkt auf junge Spieler setzt, erzielte Albert nach der Einwechslung in der 71. Minute den entscheidenden Treffer. Zuvor hatten Sebastian Berhalter, Julian Hall und Chris Richards für die Gastgeber getroffen, während Chile durch Diego Ulloa und Maximiliano Gutiérrez zwischenzeitlich führte.

Ralf Faerrrmann rechnet mit Schalke ab

In seiner Biografie „Schalke und ich – eine Liebesgeschichte“ rechnet der ehemalige Schalke-04-Torwart Ralf Fährmann mit verschiedenen Persönlichkeiten des Vereins ab. Der 38-Jährige beschreibt ungewöhnliche Anekdoten ehemaliger Trainer, wie etwa die Ankündigung von Christian Gross, bei einem DFB-Pokal-Erfolg 50 personalisierte Visitenkarten als Belohnung zu verteilen. Auch über Dimitrios Grammozis berichtet Fährmann von einer Tirade des Trainers in der Kabine nach einer Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf. Besondere Aufmerksamkeit widmet der Ex-Kapitän den Vorwürfen gegen den ehemaligen Sportchef Peter Knäbel. Fährmann vermutete, dass Knäbel durch eine stets offenstehende Bürotür und das Platzieren seines Sakkos in verschiedenen Räumlichkeiten wie der Kabine oder dem Kraftraum Gespräche der Mannschaft belauschte. Der Torhüter beschreibt das Verhältnis zu Knäbel als belastet. Die Biografie thematisiert zudem weitere Stationen seiner Karriere beim Revierklub, einschließlich des Abstiegs in die zweite Bundesliga und seiner Degradierung zur U23-Mannschaft.

Politische Ausrichtung der Quellen

Dieser Wert zeigt, wie die verwendeten Quellen eines Artikels politisch einzuordnen sind, gemessen auf einer Skala von 0 (weit links) über 50 (Mitte/neutral) bis 100 (weit rechts).

Der Score wird automatisch berechnet: Jeder Nachrichtenquelle ist ein politischer Ausrichtungswert aus unserer Datenbank zugeordnet. Der Gesamtscore ist der Durchschnitt aller verwendeten Quellen. Quellen ohne bekannte Einordnung fließen neutral (50) ein.