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Nachrichten vom: Samstag, 28. März 2026, 18:00

Wal in Wismar wieder im Wasser

Der Buckelwal, der Anfang der Woche an der Ostseeküste gestrandet war, befindet sich nun erneut im flachen Wasser der Wismarer Bucht. Nach dem erfolgreichen Freischwimmen aus einer Sandbank vor Timmendorfer Strand hat das Tier seine Position in der Nähe der unbewohnten Insel Walfisch kaum verändert. Behörden und Naturschützer bestätigen, dass der Meeressäuger zwar lebt und atmet, sich aber scheinbar festgesetzt hat. Seit dem Vormittag sind zahlreiche Helfer auf dem Wasser unterwegs, um die Lage zu bewerten. Dazu zählen neben der Wasserschutzpolizei aus Wismar und Rostock Mitarbeiter des Deutschen Meeresmuseums sowie Experten von Greenpeace. Das Polizeiboot Uecker durchsuchte zuvor weite Küstenabschnitte, während Drohnen aktuell nicht zum Einsatz kommen. Das ursprüngliche Ziel der Rettungsaktion bleibt die Lotsung des Tieres Richtung Nordsee, um es in seine gewohnten Gewässer zurückzuführen. Experten warnen jedoch davor, dass der Weg in den Atlantik noch einige Wochen dauern könnte. Die Bevölkerung wurde gebeten, dem gestressten Wal so weit wie möglich Ruhe zu gönnen, während die Suche nach dem nächsten Anstoß für das Tier weitergeht.

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Merz wirft Grünen Doppelmoral vor

Bundeskanzler Friedrich Merz fordert die Grünen zu einer Debatte über das Frauenbild im Islam auf und wirft der Opposition Doppelmoral vor. Der CDU-Chef kritisierte, dass die Grünen zwar oft für Gleichberechtigung eintreten, sich dann aber verstummen, wenn es um Zuwanderer geht. Hintergrund ist die aktuelle Diskussion um Gewalt gegen Frauen, bei der Merz von einer „explodierenden" Gewalt in Deutschland sprach und einen beachtlichen Teil davon den Migranten zuschrieb. Diese Äußerung löste Unruhe im Bundestag aus, da er zuvor bereits für Probleme im Stadtbild durch Zuwanderer kritisiert worden war. Die Kanzlerin Julia Klöckner begrüßte die ehrliche Debatte, während Merz betonte, dass Migration sowohl Chancen als auch Probleme bringe. Der Faktencheck zeigt, dass die Gewaltstatistik tatsächlich steigt und der Anteil von Nichtdeutschen bei Sexualstraftaten überproportional hoch ist. Kritiker sehen in der Kanzlersprache einen Versuch, die Debatte vom eigentlichen Thema abzulenkten. Merz verspricht nun, sich nicht davon beirren zu lassen, das Thema Migration und Frauenrechte offen anzupacken.

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Papst Leo XIV. kritisiert Monaco

Papst Leo XIV. hat bei seinem ersten offiziellen Besuch im Fürstentum Monaco die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich angeprangert. Der Kirchenoberhaupt kritisierte in seiner Ansprache vom Balkon des Fürstenpalastes aus ungerechte Machtverhältnisse und forderte zur Selbstreflexion auf. Er betonte, dass das Leben im kleinen Staat für manche ein Privileg sei und für alle einen Aufruf, den eigenen Platz in der Welt zu hinterfragen. Vorab hatte Fürst Albert II. vom Gebot der Solidarität gesprochen und die Bedeutung kleiner Staaten für die Welt hervorgehoben. Der Papst war an Bord eines Hubschraubers vom Vatikan angereist, wobei Kirchenglocken auf seine Ankunft hin läuteten. Zahlreiche Schaulustige säumten den Weg des sogenannten Papamobils auf der Rue Grimaldi. Nach dem Grußwort steht eine Messe unter freiem Himmel im Stadion des AS Monaco an, zu der bis zu 15.000 Besucher erwartet werden. Monaco gilt als Domizil der Reichen, beherbergt aber auch zahlreiche gemeinnützige Stiftungen. Der Erzbischof von Monaco hatte zudem auf versteckte Armut und eine vielfältige Gesellschaft mit rund 150 Nationalitäten hingewiesen. Traditionell nahe stehen sich das Fürstentum und der Vatikan, da der Katholizismus seit den 1960er-Jahren in der Verfassung verankert ist. Es handelt sich um die zweite Auslandsreise von Leo XIV. seit seiner Amtseinführung im vergangenen Jahr.

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