Großrazzia in Berlin gegen Steuerbetrug
Berlin unterzieht sich einer Großrazzia gegen mutmaßliche Steuerbetrüger. Rund 400 Einsatzkräfte der Polizei und des Finanzamts durchsuchen etwa 60 Objekte, darunter Geschäfte und Privatadressen in Charlottenburg. Ziele sind der Festnahme von Verdächtigen und die Beschlagnahme von Vermögenswerten wie Autos, Bargeld und Luxusgegenstände. Der Schaden wird in zweistelliger Millionenhöhe geschätzt. Europaweit fanden 150 Durchsuchungen in neun Ländern statt, geführt von der Europäischen Staatsanwaltschaft. Neun Verdächtige, darunter vier aus Deutschland, sind festgenommen worden.
- https://www.bz-berlin.de/polizei/grossrazzia-gegen-steuerbetrueger-in-berlin
- https://www.tagesschau.de/inland/regional/nordrheinwestfalen/wdr-europaweites-kriminelles-netzwerk-fuehrt-steuerfahnder-nach-iserlohn-102.html
- https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2026/03/berlin-grossrazzia-steuerhinterziehung-staatsanwaltschaft-eu.html
Microsoft startet E7-Tarif für KI-Agenten
Microsoft plant einen neuen Enterprise-Tarif, Microsoft 365 Enterprise E7, der speziell auf den Einsatz von KI-Agenten ausgerichtet ist. Laut Recherchen zahlen nur 3,3 Prozent der Microsoft 365-Nutzer für den Copilot, sodass Microsoft nun einen Preis von 99 US-Dollar pro Monat pro Nutzer einrichtet. Das E7-Paket soll digitale Agenten in Unternehmen lizenziert und verwaltet, mit eigenen Identitätsverwaltungs- und OneDrive-Konten. Obwohl Microsoft die Nutzung des Copiloten als explodierend bezeichnet, zeigt die Zahl der zahlenden Kunden etwas anderes. Ein hybrides Modell wird vorgesehen, bei dem nach Nutzung bezahlt werden muss. Microsoft möchte so die Lizenzierung von KI-Agenten gleichermaßen wie von menschlichen Mitarbeitern vorantreiben, um Einnahmen zu sichern, während KI in Unternehmen zunehmend einsetzt.
Peter Schneider mit 85 gestorben
Peter Schneider, geboren 1940 als Sohn des Komponisten Horst Schneider in Lübeck, starb im Alter von 85 Jahren. Der prominenten Vertreter der 68er-Bewegung gehörte er an, und sein berühmtestes Werk war "Der Mauerspringer" (1982). Als Berlin-Kenner befasste sich Schneider intensiv mit der Stadtgeschichte und der deutschen Teilung. Er schrieb Romane, Drehbücher, Reportagen sowie Essays und Reden, die zu den politischen und ideologischen Fragen seiner Zeit Stellung bezogen. Sein Werk "Lenz" (1973) verhandelt bereits die Zweifel an der Zugehörigkeit zu der längst im Niedergang befindlichen 68er-Bewegung. Schneider war auch als Redenschreiber im Wahlkampfteam des damaligen Bundeskanzlers Willy Brandt tätig. Zu seinem neben "Lenz" nicht zuletzt wegen seiner historischen Prophetie erfolgreichsten Buch wurde "Der Mauerspringer" (1982), in dem er die Überwindung der Mauer in der "siamesischen Stadt Berlin" zum Thema macht. Lange bevor die Metapher von den Mauern in den Köpfen zum Gemeinplatz wurde, schrieb Schneider: "Die