Die Rechtswissenschaftlerin Frauke Brosius-Gersdorf hat das in Deutschland geltende Verbot der Leihmutterschaft sowie der Eizellspende als Grundrechtseingriff kritisiert. In einem Interview mit der „Zeit“ argumentierte die Juristin, dass das Grundgesetz auf der Selbstbestimmung und Autonomie des Individuums beruhe. Ein staatliches Verbot, das Frauen daran hindere, freiwillig und informiert als Leihmütter zu agieren, sei paternalistisch. Sie forderte, dass der Staat zwar Regelungen zum Schutz vor wirtschaftlicher Ausbeutung und Zwang schaffen müsse, eine Legalisierung unter bestimmten Bedingungen jedoch nicht verbieten dürfe.
Die Äußerungen lösten eine Reaktion des ehemaligen CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet aus, der die Position der Juristin als „plump“ bezeichnete. Die Debatte wurde durch den Rücktritt des Unionsfraktionschefs Jens Spahn verschärft, der nach der Bekanntgabe der Elternschaft seines Sohnes, der mittels einer Leihmutter in den USA zur Welt kam, von parteiinternem Druck betroffen war. Die Union lehnt Leihmutterschaft weiterhin ab.
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Anlässlich des 15. Jahrestages der Terroranschläge vom 22. Juli 2011 wurde in Oslo ein neues Mahnmal eingeweiht. Die Installation des Künstlers Matias Faldbakken besteht aus einem Mosaik aus 300.000 kleinen Steinen und zeigt Naturmotive, darunter einen sich im Wasser spiegelnden Vogel. Das Werk befindet sich gegenüber dem neuen 22.-Juli-Zentrum.
Die Anschläge des Rechtsextremisten Anders Behring Breivik forderten insgesamt 77 Menschenleben: Acht Personen starben durch eine Autobombe im Regierungsviertel von Oslo, während 69 Menschen auf der Insel Utøya erschossen wurden. Viele der Opfer waren Jugendliche, die dort an einem Sommerlager der Arbeiterpartei-Jugendorganisation teilnahmen.
Überlebende wie der Lehrer Magnus Håkonsen oder die Jurastudentin Hanne Aukrust-Waagan sowie Angehörige wie Merete Stamneshagen nutzen den Gedenktag, um an die Opfer zu erinnern und sich gegen rechtsextreme Kräfte und Hass auszusprechen. Die Einweihung des Denkmals unterstreicht die Verpflichtung, die Demokratie und die Erinnerung an die Opfer aufrechtzuerhalten.
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Angesichts steigender Kraftstoffpreise und der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten durch den Iran-Krieg fordert die SPD weitreichende staatliche Maßnahmen. Da Benzin bundesweit die Zwei-Euro-Marke überschritten hat und Diesel auf rund 2,15 Euro zusteuert, regt SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf die Einführung eines staatlichen Preisdeckels für Benzin und Diesel an. Er orientiert sich dabei an Modellen aus Luxemburg und Belgien, lehnte jedoch einen erneuten steuerfinanzierten Tankrabatt ab. Klüssendorf bezeichnet Deutschland als „Paradies für Mineralölkonzerne“.
Gleichzeitig bringt die SPD die Aussetzung der Schuldenbremse durch einen Überschreitungsbeschluss ins Spiel, um soziale Kürzungen bei Renten, Pflege oder Elterngeld zu verhindern. Parallel dazu fordert Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan, zivile Hilfsgelder für die Ukraine als Teil der Sicherheitspolitik von der Schuldenbremse auszunehmen. Diese Vorstöße stoßen auf Kritik: Die FDP warnt vor einer Gefährdung der deutschen Bonität, während die AfD weitere Schulden für Auslandshilfen angesichts der wirtschaftlichen Lage ablehnt.
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Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat bei einem Besuch des Rüstungsunternehmens KNDS in Kassel die Bedeutung des Standorts für die deutsche Verteidigungsfähigkeit und Wirtschaft betont. Der Minister bekräftigte die Pläne der Bundesregierung, Anteile an dem deutsch-französischen Konzern zu erwerben, um deutsche Schlüsseltechnologien langfristig zu sichern und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit Frankreich zu gewährleisten.
KNDS Deutschland betreibt in Kassel drei Produktions- und einen Logistikstandort und beschäftigt in der Region etwa 2.500 Menschen. Der Konzernchef Florian Hohenwarter kündigte weiteres Wachstum sowie Investitionen in zusätzliche Flächen und Standorte an. Während der Minister die Notwendigkeit militärischer Forschung zur Stärkung der Landesverteidigung hervorhob, thematisierte er auch die mögliche Aufhebung von Zivilklauseln an Hochschulen, um die Entwicklung von Dual-Use-Technologien zu fördern. KNDS produziert am Standort unter anderem den Kampfpanzer Leopard 2 sowie die Panzerhaubitze 2000. Ein geplanter Börsengang des Unternehmens wurde aufgrund der aktuellen Marktlage vorerst verschoben.
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US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat in einer Senatsanhörung die Kosten des Krieges gegen den Iran auf 37,5 Milliarden Dollar beziffert. Damit liegen die Ausgaben der Vereinigten Staaten über der bisherigen Schätzung von 29 Milliarden Dollar. Hegseth warb im Zuge der Anhörung für einen Nachtragshaushalt in Höhe von 67 Milliarden Dollar, um die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte zu sichern und Material zu ersetzen. Die beantragten Mittel sollen zudem die erwarteten Kosten bis zum Ende des Haushaltsjahres am 30. September decken.
Parallel zu den Verhandlungen führten die USA die elfte Nacht in Folge Angriffe auf iranische Militärinfrastruktur durch. Dabei wurden unter anderem Ziele in der Nähe der Atomanlage Pickaxe Mountain sowie maritime Kapazitäten ins Visier genommen. In der iranischen Hauptstadt Teheran wurde infolge der Angriffe die Luftabwehr aktiviert. Im Gegenzug attackiert die iranische Armee regelmäßig US-Militärstützpunkte in der Golfregion. Die Zahl der getöteten US-Soldaten ist seit Beginn des Konflikts auf 18 gestiegen.
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Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche wird in den kommenden Wochen aus gesundheitlichen Gründen teilweise ausfallen. Wie eine Sprecherin der CDU-Politikerin mitteilte, wird sich die 53-Jährige während der parlamentarischen Sommerpause mindestens einem notwendigen medizinischen Eingriff unterziehen. Die Operation, die ursprünglich für die Osterzeit geplant war, wurde aufgrund der intensiven Regierungsarbeit verschoben. Nach dem Eingriff ist eine Erholungsphase erforderlich, weshalb die Ministerin während der Sommerpause, die bis Anfang September dauert, keine politischen Außentermine wahrnehmen wird. Dennoch werde sie weitgehend erreichbar bleiben. Reiche ist seit Mai 2025 im Amt und plant grundlegende Reformen in der Energiepolitik zur Kostensenkung, wobei entsprechende Vorhaben Ende Juli vom Kabinett auf den Weg gebracht werden könnten. Einzelheiten zum medizinischen Eingriff wurden nicht genannt.
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LM Studio hat mit Bionic einen neuen KI-Agenten für Mac und Windows veröffentlicht, der die lokale Verarbeitung von Open-Source-Modellen ermöglicht. Die Anwendung ist für Aufgaben in den Bereichen Programmierung, Recherche und Dokumentenverwaltung konzipiert. Bionic kann Programmcode analysieren, Fehler suchen und Änderungen vorschlagen sowie Dokumente wie PDFs, Tabellen und Präsentationen zusammenfassen oder neu erstellen. Zudem bietet das Tool eine systemweite, lokale Diktierfunktion.
Die Software erlaubt eine flexible Verteilung der Rechenlast: Während Modelle lokal auf dem eigenen Rechner laufen können, bietet die „LM Studio Secure Cloud“ Zugriff auf leistungsfähigere Modelle wie GLM 5.2 oder Kimi K2.7. Bei der Cloud-Nutzung wird eine Speicherfrist von null Tagen zugesichert, sodass übermittelte Daten nach der Verarbeitung nicht gespeichert oder zum Training verwendet werden. Für die lokale Ausführung auf dem Mac wird Hardware mit Apple-Prozessoren und mindestens 16 Gigabyte Arbeitsspeicher empfohlen. Bionic ist als Vorschau verfügbar und von der klassischen LM-Studio-App getrennt.
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Das Android-Tablet Tabwee T80 wird derzeit bei Amazon mit einem umfangreichen Zubehörpaket angeboten. Das Gerät verfügt über ein 10,1 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. Zum Lieferumfang gehören neben dem Tablet eine abnehmbare Tastatur, eine Maus, ein Eingabestift, eine Schutzhülle sowie eine Displayschutzfolie. Damit lässt sich das Modell als Laptop-Ersatz für Aufgaben wie das Schreiben von Texten, Videokonferenzen oder das Surfen im Internet nutzen.
Technisch ist das Tablet mit 6 GB physischem Arbeitsspeicher ausgestattet, der durch 12 GB virtuellen Speicher ergänzt wird. Der interne Speicher beträgt 128 GB und kann per microSD-Karte auf bis zu 2 TB erweitert werden. Ein 6.000-mAh-Akku ermöglicht laut Hersteller eine bis zu zwölfstündige Videowiedergabe. Der Hersteller gewährt auf das Gerät eine Garantie von vier Jahren. Der reguläre Preis für das Paket liegt bei 199,99 Euro, wobei durch Rabatte aktuell Preise zwischen 109,99 Euro und 119,99 Euro möglich sind.
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Der Hersteller Shelly wird die gesamte Gen4-Serie seiner Geräte mit einer Firmware-Unterstützung für Matter over Thread ausstatten. Die Hardware der Gen4-Modelle ist dank des verbauten ESP32-C6-Chipsatzes technisch bereits dazu in der Lage, neben den bisherigen Standards wie WLAN und Zigbee auch den Thread-Standard zu unterstützen.
Die Umsetzung erfolgt über eine separate Firmware-Version, da der verfügbare Flash-Speicher nicht ausreicht, um Thread, Matter und die bisherige JavaScript-Scripting-Funktion gleichzeitig in einer Firmware zu vereinen. Ein Wechsel zurück zur ursprünglichen Firmware bleibt weiterhin möglich. Die Unterstützung für die Gen4-Geräte soll auch Bestandskunden durch ein entsprechendes Update ermöglichen. Ein konkreter Veröffentlichungstermin für die neue Firmware wurde bisher nicht genannt, wobei eine Bereitstellung im Laufe des Jahres sowie eine Thread-Fähigkeit der gesamten Serie bis zum Jahresende in Aussicht gestellt wird. Die genaue Ausgestaltung der Firmware-Optionen und der Funktionsumfang sind derzeit noch nicht abschließend bekannt.
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Der Flugzeugbauer Airbus hat neue mittelfristige Zielvorgaben für das Jahr 2029 bekannt gegeben. Aufgrund der hohen Nachfrage nach Passagier- und Frachtflugzeugen plant das Unternehmen, den bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von zuletzt 7,1 Milliarden Euro auf 12 bis 13 Milliarden Euro zu steigern. Parallel dazu kündigte das Management unter Konzernchef Guillaume Faury ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm an, bei dem innerhalb von drei Jahren fünf Milliarden Euro für den Rückkauf eigener Aktien aufgewendet werden sollen.
Die Ankündigungen führten an der Börse zu einem deutlichen Kursanstieg der Airbus-Aktie, die im DAX als Spitzenreiter hervorging. Im Bereich der Großraumjets sieht das Unternehmen Potenzial zur Produktionssteigerung beim Modell A350. Auch die Sparten Defence & Space und Airbus Helicopters sollen ihr bereinigtes operatives Ergebnis bis 202rachten auf etwa 2,5 Milliarden Euro steigern. Die Produktion der Mittelstreckenjet-Familie A320neo soll bis 2027 auf monatlich 70 bis 75 Maschinen erhöht werden.
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Alphabet bereitet sich auf die Veröffentlichung der Quartalszahlen für das zweite Quartal vor, wobei Marktanalysen auf eine mögliche Verzerrung des Ergebnats pro Aktie (EPS) durch buchhalterische Effekte hinweisen. Eine Verlängerung der Abschreibungszeiträume für bestimmte Server- und Netzwerk-Hardware könnte das EPS im aktuellen Quartal signifikant erhöhen, ohne die operative Ertragskraft im gleichen Maße zu steigern. Parallel dazu hat der Konzern seine Kapitalerhöhung für den 2. Juni 2026 auf 84,75 Milliarden US-Dollar aufgestockt. Die Nettoerlöse sollen primär in den Ausbau der KI-Infrastruktur und globaler Rechenkapazitäten fließen. Das Finanzpaket umfasst unter anderem ein Angebot von Class-A- und Class-C-Aktien sowie eine Privatplatzierung von 10 Milliarden US-Dollar durch Berkshire Hathaway. Während das Cloud-Geschäft zuletzt ein starkes Umsatzwachstum verzeichnete, bleibt die langfristige Entwicklung der operativen Margen durch den intensiven Wettbewerb und den hohen Investitionsbedarf geprägt. Die kommenden Zahlen werden daher als entscheidend für die Bestätigung des operativen Wachstums angesehen.
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Die Rentenkommission hat im Juni 2026 Empfehlungen für eine umfassende Rentenreform vorgelegt, deren Umsetzung die Bundesregierung noch im Jahr 2026 in einem Gesetzespaket anstrebt. Kern der Vorschläge ist die vollständige Abschaffung der abschlagsfreien Rente für besonders langjährig Versicherte nach 45 Beitragsjahren. Zudem wird eine schrittweise Anhebung der Altersgrenze für die Rente für langjährig Versicherte sowie der Regelaltersgrenze empfohlen, die bis 2041 auf 67,5 Jahre steigen könnte, sofern die Lebenserwartung steigt.
Ein entscheidender Faktor für die Betroffenen ist der verfassungsrechtliche Vertrauensschutz. Orientiert an einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2004 könnte eine Übergangsfrist von fünf Jahren notwendig sein, um die Lebensplanung der Versicherten zu schützen. Sollte diese Frist gelten, könnten Änderungen frühestens ab 2032 wirksam werden. Während der Jahrgang 1966 bei Erreichen der Altersgrenze 2031 unter Umständen noch nach altem Recht abschlagsfrei in Rente gehen könnte, wäre der Jahrgang 1967 potenziell von den neuen Regelungen betroffen.
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Der Radprofi Florian Lipowitz (Red Bull – Bora – hansgrohe) musste seine Teilnahme an der Tour de France 2026 nach einem schweren Sturz während des Einzelzeitfahrens auf der 16. Etappe abbrechen. Der 25-Jährige stürzte in einer Rechtskurve und erlitt einen Bruch des rechten Schlüsselbeins sowie Hautabschürfungen. In der Nacht nach dem Unfall wurde er operiert. Laut Teamchef Ralph Denk befinde sich der Fahrer auf dem Weg der Besserung und werde voraussichtlich noch eine Nacht im Krankenhaus verbringen.
Der Sturz ereignete sich bei hoher Geschwindigkeit, wobei Denk den Unfall als Folge eines zu hohen Risikos im Eifer des Gefechts einordnete. Zum Zeitpunkt seines Ausscheidens belegte Lipowitz den fünften Platz im Gesamtklassement. Sein Teamkollege Remco Evenepoel, der das Zeitfahren gewann, bezeichnete den Verlust seines Mitstreiters als großen Rückschlag für die Mannschaft, da Lipowitz als wichtiger Helfer in den Bergen fungierte.
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Im Rahmen der „Finals 2026“ in Hannover werden zahlreiche deutsche Meisterschaften in verschiedenen Sportarten ausgetragen. Zu den Demonstrationswettbewerben gehören Street Floorball, Speed-Kanu-Polo, SUP-Parallelsprint und Teqball.
Die Deutschen Meisterschaften im Street Floorball finden auf dem Rathenauplatz statt, wobei die Herren am 26. Juli und die Damen am 27. Juli 2kompetitieren. Am Maschsee (Nordufer) werden die Meisterschaften im Speed-Kanu-Polo sowie im SUP-Parallelsprint ausgetragen. Beim Speed-Kanu-Polo treten die Damen am Donnerstag und die Herren am Samstag an. Der SUP-Parallelsprint findet für die Männer am 23. Juli und für die Damen am 26. Juli statt. Die Teqball-Meisterschaften werden am Olympiastützpunkt Niedersachsen ausgetragen, wobei in verschiedenen Kategorien über alle vier Veranstaltungstage hinweg gespielt wird.
Zudem finden Wettkämpfe in Disziplinen wie Rudern, Trampolin, 3x3-Basketball, Ju-Jutsu, Gerätturnen und Rhythmische Sportgymnastik statt.
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US-Präsident Donald Trump plant offenbar, den FIFA-Chef Gianni Infantino als Nachfolger für den am 31. Dezember 2026 scheidenden UN-Generalsekretär António Guterres zu nominieren. Wie die New York Post unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld des Präsidenten berichtet, schätzt Trump Infantino als fähig ein, Menschen weltweit zusammenzubringen. Die Verbindung zwischen den beiden Männern wurde während der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA deutlich.
Die mögliche Kandidatur würde das laufende Auswahlverfahren beeinflussen, da traditionell eine Besetzung aus Lateinamerika erwartet wird. Zu den bereits offiziellen Bewerbern zählen Michelle Bachelet und Rafael Grossi. Für eine Ernennung müsste Infantino die Zustimmung des UN-Sicherheitsrats sowie der Generalversammlung erhalten. Zudem müssten die fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats zustimmen. Ein Wechsel zum UN-Amt wäre für den 56-jährigen Schweizer mit einem erheblichen Gehaltsverzicht verbunden, da sein derzeitiges Einkarr bei der FIFA deutlich über der zuletzt gemeldeten Vergütung des UN-Generalsekretärs liegt.
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