Google nutzt KI gegen Betrug
Google verstärkt die Sicherheitsfunktionen für Android-Nutzer durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, um Betrugsversuche bei Anrufen und Nachrichten effektiver zu bekämpfen. Im Rahmen von Systemaktualysen im Oktober 2026 wurden bereits verschiedene Verbesserungen bereitgestellt. So wurde für Geräte mit Android 15 und niedrigeren Versionen eine zusätzliche Schutzebene gegen Betrug bei Anrufen eingeführt, die Nutzer vor Apps warnt, die während eines Telefonats Berechtigungen für Bedienungshilfen anfordern.
Zudem wird für die App Google Messages ein neuer „erweiterter Schutzmodus“ (Enhanced Protection) ausgerollt. Dieser nutzt cloudbasierte Gemini-Modelle zur Analyse von Gesprächsverläufen mit unbekannten Absendern sowie die On-Device-KI Gemini Nano zur Prüfung verdächtiger Links. Die Verarbeitung erfolgt dabei in einer isolierten Umgebung. Ergänzend dazu werden Funktionen zur Betrugserkennung in Chat-Benachrichtigungen auf weitere Geräte von Herstellern wie Xiaomi, Motorola oder OnePlus ausgeweitet. In Google Wallet wurden zudem Fehlerkorrekturen vorgenommen, während die Google Play Dienste weitere Updates zur Systemverwaltung und Geräteverbindung erhielten.
GTA 6 Release sorgt für Spekulationen
Der Release von Grand Theft Auto VI (GTA 6) am 19. November sorgt für Spekulationen über technische Anforderungen und wirtschaftliche Auswirkungen. Ein Leak deutet darauf hin, dass eine spielbare Version des Titels mehr als 200 GB Speicherplatz beanspruchen könnte, wobei offizielle Angaben von Rockstar Games zur finalen Dateigröße noch ausstehen. Parallel dazu gibt es Hinweise auf das Test-Embargo: Laut dem Insider NateTheHate könnten internationale Rezensionen bereits am 18. November erscheinen, wobei die Key-Vergabe an Spielemagazine möglicherweise bereits begonnen hat.
In den USA wird zudem über ein wirtschaftliches Risiko durch den Release diskutiert. Schätzungen zufolge könnten bis zu 1,5 Millionen Arbeitnehmer am Erscheinungstag Urlaub nehmen oder sich krankmelden, was laut Prognosen der Softwarefirma BambooHR zu einem Produktivitätsverlust von rund einer Milliarde Dollar führen könnte. Der Wirtschaftsforscher Victor Matheson bezweifelt jedoch, dass dieser Ausfall dauerhafte Schäden verursacht, da sich die Arbeitsleistung lediglich auf einen anderen Zeitpunkt verschiebe.
Neue Simulation zeigt frühes Universum
Physiker des MIT, der Harvard University und Partnerinstitutionen haben mit Lumina eine neue Computersimulation vorgestellt, die die Entwicklung des frühen Universums über einen Zeitraum von zwei Milliarden Jahren verfolgt. Das Modell erfasst einen würfelförmigen Raumbereich mit einer Kantenlänge von 500 Megaparsec, was etwa 1,6 Milliarden Lichtjahren entspricht. Damit umfasst die Simulation das Hundertfache des Volumens früherer vergleichbarer Modelle.
Die Berechnungen, die auf dem Supercomputer Frontier in Tennessee mit rund 15.000 Grafikprozessoren durchgeführt wurden, ermöglichen die gleichzeitige Untersuchung von Dunkler Materie, Gas, Sternen und Strahlung. Lumina bildet die Reionisierung von Wasserstoff durch die ultraviolette Strahlung früher Sterne sowie die Helium-Reionisierung durch supermassereiche Schwarze Löcher ab. Das Modell berechnet die Entwicklung von rund 432 Milliarden Teilchen und Gaszellen. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für Vergleiche mit zukünftigen astronomischen Himmelsdurchmusterungen, um die physikalischen Annahmen zur Entstehung kosmischer Strukturen zu überprüfen.