Linkspartei fordert Rücktritt von Emde
Die Berliner Landesführung der Linkspartei hat die Abgeordnete Vanessa Emde aufgefordert, ihr Mandat im Berliner Abgeordnetenhaus niederzulegen. Die Landesvorsitzenden Kerstin Wolter und Maximilian Schirmer begründeten diesen Schritt damit, dass man der Politikerin nicht mehr vertraue, da sie sich wiederholt bewusst über gemeinsame Parteibeschlüsse hinweggesetzt habe. Hintergrund sind Emdes Positionen zum Nahost-Konflikt, unter anderem ihre Aussage, dass es kein Existenzrecht für Staaten, sondern nur für Menschen gebe. Die Parteiführung setzt Emde eine Frist bis nächste Woche, um durch die Löschung eines Instagram-Beitrags, eine Entschuldigung für einen Protest am Parteitag und die Zusage einer konstruktiven Zusammenarbeit zur Partei zurückzukehren. Sollte Emde den Verzicht nicht leisten, plant die Partei einen Ausschluss aus der Fraktion, wofür eine Zweidrittelmehrheit erforderlich ist. Der Fraktionsvorstand erklärte bereits, keine gemeinsame Arbeitsgrundlage mehr mit der Abgeordneten zu sehen. Die Personalie belastet zudem die Sondierungen zur Bildung einer Koalition mit SPD und Grünen.
Pruefung eines AfD-Verbots gefordert
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat sich für eine ernsthafte und systematische Prüfung der Voraussetzungen für ein Verbotsverfahren gegen die AfD ausgesprochen. In der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ befürwortete sie die Einrichtung einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe, um Erkenntnisse zu bündeln und die Erfolgsaussichten eines Antrags zu bewerten. Hubig erklärte, dass grundsätzlich alle vorliegenden Informationen herangezogen werden können, wozu auch die im Internet veröffentlichten rund 421.000 E-Mails der Partei gehören könnten, sofern sie Belege für Verfassungsfeindlichkeit liefern. Auch die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, forderte eine solche Arbeitsgruppe. Parallel dazu fand in Schwerin eine Kundgebung der Initiative Demokratie statt. Etwa 80 Teilnehmer forderten, die Prüfung eines AfD-Verbots als Teil der Koalitionsverhandlungen festzuschreiben. Die Initiatoren übergaben Vertretern der SPD, der Grünen und der Linken eine Petition mit über 7.700 Unterschriften, um eine entsprechende Bundesratsinitiative auf den Weg zu bringen.
Neue Pokemon Erweiterung ist erschienen
Am 6. November 2026 ist die neue Erweiterung „Mega-Entwicklung – Delta-Herrschaft“ des Pokémon-Sammelkartenspiels erschienen. Die Erweiterung umfasst über 135 Karten, darunter Mega-Pokémon-ex wie Mega-Rayquaza-ex, Mega-Golgantes-ex, Mega-Calamanero-ex und Mega-Tectass-ex sowie Legendäre Stadien, die aus zwei Karten bestehen. Parallel dazu erscheinen zum 30. Pokémon-Jubiläum weitere Produkte, darunter Figuren-Kollektionen mit Mew und Mewtu sowie eine Ditto-Premium-Kollektion. Die Mew- und Mewtu-Sets enthalten jeweils eine Figur, Promokarten in normaler und übergroßer Ausführung sowie fünf Boosterpacks der Jubiläumsreihe.
Für die digitale Anwendung Pokémon-Sammelkartenspiel: Live steht zudem ein Kampfpass zur Verfügung, der durch das Spielen von Matches Erfahrungspunkte generiert und Inhalte wie Boosterpacks, Sammelkisten sowie neue Decks freischaltet. Während die Figuren-Kollektionen regulär 36,99 Euro kosten, zeigen Marktplätze wie Cardmarket oder eBay bereits deutlich höhere Verkaufspreise. Auch für die neue Top-Trainer-Box der Erweiterung „Delta-Herrschaft“ wird ein regulärer Preis von 52,99 Euro gelistet.